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Über dieses Buch

​Die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ ist die einzige Kunsthochschule in Brandenburg. Sie nimmt nach wie vor mit ihrer vielfältigen Fächerstruktur unter den Filmhochschulen eine Sonderstellung ein, was die Diversifizierung auf unterschiedliche Bereiche der Medien angeht. Alle Bereiche filmkünstlerischen Schaffens sind in den Studienfächern vertreten und alle Anforderungen innerhalb des Herstellungs- und Distributionsprozesses können prinzipiell durch Absolventen dieser Hochschule bedient werden. Marion Jenke untersucht, ob sich dies in der Medienbranche wiederfindet. Da in den Nachwendejahren mehr Veränderungen an der HFF „Konrad Wolf“ im Vergleich zu den anderen Filmhochschulen stattfanden, ist die Frage nach der Karriereentwicklung der Absolventen dieser Hochschule von besonderer Relevanz.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Am Anfang dieser Arbeit stand die Frage: Wohin gehen die Absolventen der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ nach ihrem Studium bzw. wie gelingt ihnen der Berufseinstieg? Dieser Frage kann nur mit einer Absolventenbefragung nachgegangen werden. Eine solche hat es als Vollerhebung an dieser Hochschule noch nicht gegeben. Es kann zwar konstatiert werden, dass die Lehr- und Hochschulverantwortlichen sich über Jahre hinweg um einen individuellen persönlichen Kontakt zu den Studierenden bemühen und insofern auch an deren Lebensläufen interessiert waren. Sämtliche Gespräche, die im Vorfeld dieser Arbeit an der Hochschule geführt wurden, zeigen dieses Bemühen.

Marion Jenke

2. Zum Stand der Forschung

Absolventen nach ihrem beruflichen Werdegang zu befragen, liegt selten in rein altruistischer Motivation der Hochschule begründet. Zur Alumniforschung bedarf es eines immensen Aufwandes: Datenrecherche oder im besten Fall kontinuierliche Datenpflege, Mittelzuteilung für Personal- und Sachaufwendungen sowie Einbettung in ein Projekt sind im Mindesten erforderlich, um eine Studie, gleich welcher Art und Größe, durchzuführen. Auf die unterschiedlichen Untersuchungsdesigns wird im Fortgang dieser Arbeit noch eingegangen.

Marion Jenke

3. Hypothesen und Forschungsfragen

Diese Arbeit enthält drei Forschungsteile, die jeweils zueinander in einer dynamischen Beziehung stehen: der Arbeitsmarkt für die Absolventen der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, die Hochschule selbst und das Studienangebot. Der Grundgedanke ist jeden Bereich für sich zu betrachten, aber auch zu analysieren, wie diese Bereiche ineinander greifen.

Marion Jenke

4. Zur Methodik

Um die Forschungsfragen zu klären und die Hypothesen zu überprüfen, wurde ein Fragebogen konzipiert, welcher selbst von den Probanden ausgefüllt werden musste. Im Folgenden wird auf die Konzeption des Fragebogens, die Auswahl der Grundgesamtheit und die Verteilung des Fragebogens an die Probanden eingegangen.

Marion Jenke

5. Deskription und Interpretation der Ergebnisse

Alle Absolventen der HFF „Konrad Wolf“, deren Diplomierung in den Zeitraum 1989-2004 fiel, waren in die Studie einbezogen. Es war angestrebt, die sog. Nachwendejahrgänge zu erreichen. Innerhalb der gewählten Spanne von 15 Jahren sind Absolventen, deren Studienbeginn noch zu DDR-Bedingungen erfolgte sowie jene, die ihr Studium nach der Wende aufnahmen und in der Zeit abschlossen, in welcher ein Umbruch an der HFF stattfand. Und jene, die studierten und diplomierten, nachdem Reformprozesse seitens der Hochschule umgesetzt waren.

Marion Jenke

6. Anwendung der Ergebnisse auf die Forschungsfragen

Wie in Kapitel 3 ausgeführt, ist das Berufsfeld für Alumni der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ bis dato nicht klar aufgezeigt. Abgesehen von Einzelfällen, deren Vita – zumindest in der Branchenöffentlichkeit – einen Bekanntheitsgrad erlangt hat, bedarf es einer Analyse der Tätigkeiten, welche von der Gesamtheit der Alumni ausgeübt werden. Im Rahmen der Anonymität war auf ehrliche Antworten zu hoffen. Es war ausdrücklich nicht zielführend, geschönte Profile zu erhalten.

Marion Jenke

7. Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick

Die vorstehenden Ergebnisse lassen sich herunterbrechen auf den Satz: Ein Hochschulstudium ist der richtige Weg, um einen adäquaten Berufsweg in die Film- und Fernsehbranche einzuschlagen. So einfach diese Aussage auch sein mag, so schwer wird dieses Ergebnis an einigen Stellen in der Medienbranche es haben, Akzeptanz zu finden.

Marion Jenke

Backmatter

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