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08.05.2018 | Beschwerdemanagement | Nachricht | Onlineartikel

Versicherte beschweren sich weniger bei der Bafin

2017 beschwerten sich weniger Kunden über ihren Versicherer bei der Bafin als im Vorjahr. Ärger gab es vor allem rund um die Schadenbearbeitung, Deckungsfragen und die Versicherungsleistungen.

7.367 Beschwerden im Versicherungsbereich gingen im vergangenen Jahr bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ein. Damit ist ihre Zahl im Vergleich zu Vorjahr (7.985) leicht gesunken. Knapp ein Drittel der Eingaben (32,0 Prozent) ging für die Beschwerdeführer erfolgreich aus (Vorjahr: 29,8 Prozent).

Auf alle Versicherungszweige zusammen entfielen 7.212 Eingaben (Vorjahr: 7.830). Diese verteilten sich auf 6.738 Beschwerden, 374 allgemeine Anfragen und 100 Petitionen, die über den Deutschen Bundestag oder das Bundesfinanzministerium eingingen.

Sondereinfluss durch Abgasskandal weggefallen

Der leichte Rückgang bei der Gesamtzahl ist laut der Aufsichtsbehörde darauf zurückzuführen, dass im vergangenen Jahr der Sondereinfluss durch Paralleleingaben in der Rechtsschutzversicherung zum Abgasskandal wegfiel.

Die häufigsten Beschwerdegründe waren die Art der Schadenbearbeitung beziehungsweise Verzögerungen (1.240), die Höhe der Versicherungsleistung (918) sowie Deckungsfragen (810).

Darüber, ob die bearbeiteten Beschwerden begründet sind und auch über die Qualität des Versicherungsgeschäfts, trifft die Statistik der Bafin keine Aussage.

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