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Über dieses Buch

Sehr praxisorientiert, aber stets vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Diskussionen vermittelt dieses Buch einen Überblick zur Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). KMU haben in der Wirtschaft eine wesentliche Bedeutung und die Bewertung von KMU, insbesondere auch aufgrund der Unternehmensnachfolge, wird in den nächsten Jahren erheblich zunehmen. Vor diesem Hintergrund entstand dieses Werk, das die gängigen Bewertungsmethoden einerseits und praxisorientierte Lösungen andererseits liefert, die der Komplexitätsreduktion und damit auch der effizienteren Bewertung von KMU dienen. Hier finden Wirtschaftsprüfer, mittelständische Unternehmer und andere Praktiker eine Richtschnur für alle wesentlichen Anlässe der Bewertung von KMU. Das Buch behandelt nach einer definitorischen Abgrenzung der KMU die Grundlagen der Unternehmensbewertung und stellt darauf aufbauend die Besonderheiten bei der Bewertung von KMU dar. Ausgehend vom Bewertungsanlass und der Abgrenzung des Bewertungsobjekts werden die Besonderheiten bei der Ermittlung der finanziellen Überschüsse und die Ansätze zur Modifizierung des Kapitalisierungszinssatzes dargestellt. Ziel des Buches ist es, gangbare Wege zur sachgerechten Vereinfachung der Bewertung von KMU im Vergleich zu großen börsennotierten Aktiengesellschaften zu vermitteln.
Für die 2. Auflage wurde das Werk umfassend aktualisiert. Es berücksichtigt die aktuellen IDW Standards und legt ein besonderes Augenmerk auf den Einfluss der Digitalisierung und die Besonderheiten bei der Bewertung von Start-ups.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Die Bewertung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) hat nach wie vor eine ganz wesentliche Bedeutung. Einerseits wechselt eine Vielzahl von KMU gerade im Zusammenhang mit der Nachfolgethematik den Eigentümer. Für rund 39 % der KMU werden in den nächsten fünf Jahren in Deutschland Nachfolger gesucht.
Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Kapitel 2. Spezifische Merkmale und Besonderheiten von KMU

Trotz ihrer wesentlichen Bedeutung in der Praxis der Unternehmensbewertung wurden KMU in der betriebswirtschaftlichen Theorie lange Zeit als Forschungsschwerpunkt vernachlässigt, da ihnen keine Besonderheiten im Vergleich zu Großunternehmen beigemessen wurden. Die Finanzierungstheorie, die die Grundlage für die modernen Methoden der Unternehmensbewertung bildet, basiert bspw. auf der neoklassischen Kapitalmarkttheorie, die ausschließlich am Kapitalmarkt aktive Unternehmens(-anteile) zum Fokus hat.
Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Kapitel 3. Grundlagen der Unternehmensbewertung

„Bewerten heißt vergleichen“. Diesem einfach erscheinenden Grundprinzip folgt die Unternehmensbewertung. Im Grundsatz handelt es sich bei der Unternehmensbewertung demnach um eine vergleichende Tätigkeit.
Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Kapitel 4. Besonderheiten bei der Bewertung von KMU

Die vergleichende Tätigkeit, welche einer Bewertung immer implizit zugrunde liegt, ist insbesondere bei der Bewertung von KMU mit Problemen verbunden. Beim Vergleich werden aufgrund der besser verfügbaren Informationen in der Regel börsennotierte Vergleichsunternehmen herangezogen. KMU weisen jedoch spezifische quantitative und qualitative Merkmale und Besonderheiten auf, wie bspw. geringere Größe, Kapitalmarktbezug, Produktdiversifizierung etc., die sie von anderen Gesellschaften unterscheiden.
Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Kapitel 5. Zusammenfassung

Die Unternehmensbewertung gehört zu einer der Königsdisziplinen der Betriebswirtschaft und stellt in der Praxis ein sehr spannendes und herausforderndes Tätigkeitsgebiet dar. Dies begründet sich im Wesentlichen damit, dass eine fundierte Unternehmensbewertung das Verständnis des Geschäftsmodells des Unternehmens, der Märkte, in denen es tätig ist, und zugleich der Techniken der Bewertung bedarf. KMU haben zum einen in der deutschen Wirtschaft eine wesentliche Bedeutung und zeichnen sich als Bewertungsobjekte dadurch aus, dass sie meist stark von der Person des Unternehmers geprägt sind.
Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Backmatter

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