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Über dieses Buch

Dieses Buch gibt Orientierungen und Hilfestellungen, wie man bewusst an den eigenen kommunikativen Fähigkeiten arbeiten und diese verbessern kann. Wie bereitet man einen Vortrag vor, was ist bei Medien zu beachten, wie geht man mit Nervosität um, wie erfasst man Stimmungen bei den Zuhörern?

Wie erkennt man die eigene Rolle in einer sozialen Gruppe, wie verarbeitet man kommunikative Misserfolge und wie lernt man aus eigenen Fehlern? Und vor allem: Wie lernt man soziale, kommunikative Situationen und sich selbst einzuschätzen, um als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen zu werden und zu überzeugen?

Um diese Fähigkeiten zu lernen, ist es insbesondere wichtig, kommunikative Situationen und kommunikative Prozesse richtig einschätzen zu können. Auch dazu werden hier verschiedene Hinweise gegeben, die für das Verständnis situationsbedingter und themenspezifischer Kommunikationen und deren spezifische Schwierigkeiten eine hilfreiche Orientierung geben.

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
„Kommunikation“ ist zweifellos einer der vieldeutigsten Begriffe der deutschen Umgangssprache und man kann buchstäblich alles Mögliche damit verbinden. Entsprechend viele und längst unübersehbare wissenschaftliche Ansätze und Theorien beschäftigen sich damit. Es gibt ganze Studiengänge, die sich der Kommunikationswissenschaft widmen. Dabei werden an den verschiedenen Universitäten häufig auch ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Schlüsselthemen vorgegeben, wenn man sich mit dieser Materie beschäftigen will. Auch wir, müssen wir gestehen, haben uns damit beschäftigt, Kommunikation wissenschaftlich theoretisch und sogar mathematisch zu erfassen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

Rhetorik oder die Kunst des eigenen Vortrags

Frontmatter

2. Die technische Dimension der Präsentation

Zusammenfassung
Die technische Vorbereitung im Sinne der Erstellung von Folien, Tafelbildern, Flipcharts etc. ist natürlich von der Thematik abhängig, die vorgetragen werden soll. Daher werden zunächst allgemeine Hinweise zur Themenfindung und Erstellung einer Konzeption gegeben, da erfahrungsgemäß dies der schwierigste Teil ist – auch für erfahrene Redner (Es gibt zahlreiche Werke zu diesem Thema, zum Beispiel Voss 2020).
Eine der wichtigsten – und eigentlich selbstverständlichen – Regeln ist, dass Sie nur dann sicher präsentieren können, wenn Sie das notwendige Wissen über den Gegenstandsbereich besitzen. Sehr häufig wird einem erst während eines Gespräches oder Vortrages klar, dass die Inhalte doch nicht so präsent sind, wie es die Situation erfordern würde. Daher kann dieser Punkt nicht ernst genug genommen werden.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

3. Die Persönlichkeit einsetzen

Zusammenfassung
Die eigene Überzeugungsfähigkeit hängt maßgeblich von der Stimme, der Beherrschung der Körpersprache, der Gestik sowie der Mimik ab. Aus dem Alltag ist es eigentlich bekannt, dass wir nicht nur darauf achten, was jemand auf die Frage antwortet, wie es ihm oder ihr ginge, sondern auch auf die Mimik bzw. auf die Körperhaltung. Dies geschieht häufig unbewusst, wir können aber erkennen, ob es jemandem wirklich gut geht oder nicht, auch wenn die Frage mit dem üblichen „mir geht es gut“ beantwortet wird.
Der springende Punkt ist natürlich, inwiefern wir uns dessen bewusst sind, wie wir auf andere wirken und ob wir unseren Ausdruck in jeglicher Hinsicht beherrschen.
Eine weitere Kunst besteht darin, die eigene Sprache als Instrument zu benutzen. Spannung zu erzeugen, zum Nachdenken anregen, Stille erzeugen: wir haben all diese Möglichkeiten, wenn wir die Stimme richtig nutzen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

4. Überzeugen

Zusammenfassung
Die Überzeugungsfähigkeit einer Person hängt von vielen Faktoren ab. Natürlich ist es wesentlich leichter, mit einem hohen Status oder mit entsprechendem Prestige zu überzeugen, allein aufgrund der unterstellten Macht. Dieses Privileg haben aber nicht alle Menschen und schon gar nicht, wenn man sich erst auf dem Weg nach oben befindet. Also bleiben wir zunächst bei den Quellen der Überzeugungskraft, die jedem Menschen zur Verfügung stehen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

5. Eigenschaften, Fähigkeiten und Einstellungen

Zusammenfassung
Die bisher vorgestellten technischen Hinweise dienten zu einer guten Vorbereitung für einen Vortrag. Sie haben aber sicher selbst festgestellt, dass wir mehrfach auf eine entsprechende innere Einstellung hingewiesen haben, um mit der Situation souverän umzugehen. In diesem Teil geht es nun darum, die persönlichen Einstellungen sowie Kompetenzen zu überprüfen und ggf. zu erweitern.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

6. Einstellung gegenüber dem Auditorium

Zusammenfassung
Es gibt verschiedene Strategien, sich mit unklaren oder Angst auslösenden Situationen – und das Auditorium wird als eine solche Situation interpretiert – zu beschäftigen: Sie können sich das Schlimmste vorstellen und glücklich sein, wenn es nicht eintrifft. Eine andere ist zu denken, dass schon alles gut gehen wird. Welche Strategie Sie bevorzugen, ist eine Frage der bereits gemachten Erfahrungen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

7. Mit den Auswirkungen von Nervosität umgehen

Zusammenfassung
Angst, Lampenfieber, Nervosität – gleichgültig wie Sie das Phänomen auch immer bezeichnen – ist das, was jedem Anfänger richtig zu schaffen macht. Es gibt aber Strategien, mit den Auswirkungen dieser Gefühle konstruktiv umzugehen. Hier folgen einige Hinweise, die zum Teil jedoch langfristig trainiert werden müssen, damit man die Nervosität im Griff hat.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

8. Für Eilige: Zusammenfassung und „Checkliste“

Zusammenfassung
Am Ende des ersten Teils angelangt, haben Sie nun die Möglichkeit anhand der Zusammenfassung und der Checkliste immer wieder schnell nachzuschauen, worauf Sie bei der Erstellung einer Präsentation bzw. eines Vortrages achten sollen und welche innere Einstellung von Bedeutung ist, um sich selbst sicher zu fühlen. Dies ist schließlich die Voraussetzung dafür, andere überzeugen zu können.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

Die Grundlagen der Kommunikation

Frontmatter

9. Die Kunst der Argumentation

Zusammenfassung
Um andere Menschen überzeugen zu können, müssen wir die Regeln der Argumentation beherrschen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

10. Persönliche Identität und ihre vier Teilfähigkeiten

Zusammenfassung
Die eigene Persönlichkeit spielt bei jeder Präsentation bzw. in einer Diskussionsrunde eine wesentliche Rolle. Die Persönlichkeitsentwicklung gehört nicht zufällig zu den wichtigsten Themen in der Soziologie bzw. Sozialpsychologie, zumal die Persönlichkeit, oder anders ausgedrückt die eigene Identität, zeitlichen Veränderungen unterliegt.
Somit können wir nicht davon ausgehen, dass wir unsere jeweilige Identität einmal erlangen und dann für immer bewahren können. Veränderungen in den verschiedenen Entwicklungsphasen können sogar dazu beitragen, dass die Identität aus dem Gleichgewicht gerät. In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich der unterschiedlichen Teile der eigenen Identität bewusst zu werden.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

11. Kommunikative Kompetenzen

Zusammenfassung
Kommunikative Kompetenzen sind sowohl in einem face-to-face-Gespräch wie in einer Gruppendiskussion entscheidend für den Erfolg. Das Wissen, dass es bestimmte Grundtypen sozialer Interaktion sowie verschiedene Kommunikationsnetze gibt, ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschen einschätzen zu können und um das Gespräch in die gewünschte Richtung zu lenken. Kommt die Beherrschung einer klaren Argumentation hinzu, ist es wesentlich leichter, andere Menschen nachhaltig zu überzeugen.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

12. Missverständnisse

Zusammenfassung
Die Erkennung und Vermeidung von Missverständnissen wird immer wichtiger, da zum Beispiel insbesondere in interdisziplinären Kooperationen Missverständnisse durch eine unterschiedliche Verwendung gleicher Begriffe entstehen und dann negative Auswirkungen haben können.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

13. Psychosoziale Kompetenzen

Zusammenfassung
Psychosoziale Kompetenzen gehören in der heutigen Zeit ebenfalls zu den so genannten Schlüsselqualifikationen. Was verbirgt sich jedoch dahinter? Mit anderen Menschen adäquat umgehen zu können, ist insbesondere dann schwierig, wenn wir selbst eine schwierige Phase haben und uns daher nicht auf Andere einlassen können oder wollen. Zum professionellen Handeln gehört es jedoch, dass wir die Situationen und die Menschen einschätzen können, dass wir uns durchsetzen können, aber nicht um jeden Preis. In manchen Kontexten stellen sich vielleicht Frustrationen ein oder man empfindet Ärger. Dies sind jedoch Emotionen, die eher schaden können, sofern sie nicht kontrolliert werden. Langfristig damit umgehen zu können, ist eine Arbeit an sich selbst, die sich aber letztlich immer lohnt.
Christina Klüver, Jürgen Klüver, Jörn Schmidt

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