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Über dieses Buch

Logistik fordert hohes technologisches Grundwissen und den engen Bezug zur Praxis, aber auch die Kenntnis geeigneter theoretischer Grundlagen. Aus dem Werk "Handbuch Logistik" gewinnen einzelne Beiträge an Bedeutung, die aktualisiert aufbereitet und neu zusammengestellt werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Projektabwicklung in der Logistik

Zusammenfassung
Projektabwicklung in der Logistik findet statt, wenn Logistiksysteme und insbesondere technische Anlagen gebaut oder geändert werden. Jedes Projekt durchläuft eine Reihe von typischen Phasen, welche durch Erreichen von Meilensteinen abgeschlossen werden. Ein Modulbaukasten mit definierten Designs ist wesentlich für Effizienz und Risikominimierung. Projektcontrolling verfolgt und bewertet Zeit- und Kostenabweichungen bei der Projektdurchführung.
Michael Glass

2. Beschaffungslogistik

Zusammenfassung
Der Trend einer sinkenden Fertigungstiefe in produzierenden Unternehmen führte zu einem gestiegenen Einkaufsvolumen und somit zu einer steigenden Bedeutung der Beschaffungsaufgaben im Management.
Um die unternehmensübergreifende Beschaffungslogistik erfolgreich zu gestalten, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Zulieferunternehmen und Herstellern erforderlich. Dazu müssen die Beschaffungsstrukturen, die Prozesse, die Steuerung/Lenkung und die Ressourcen überprüft und ggf. Änderungen vorgenommen werden. Dies geschieht mit dem Ziel die Beschaffungskette in Bezug auf die Erfolgsfaktoren Zeit, Qualität und Kosten zu optimieren.
Holger Beckmann

3. Produktionslogistik

Zusammenfassung
Als Ort der Wertschöpfung nimmt die Produktion eine besonders wichtige Rolle ein: Zum einen hat sie wesentlichen Einfluss auf die Zielgrößen Produktivität, Qualität, Liefertreue und Lieferzeit und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Zum anderen arbeiten in der Produktion häufig besonders viele Mitarbeiter, die von den Entscheidungen des Produktionsmanagements betroffen sind.
Hermann Lödding

4. Distributionslogistik

Zusammenfassung
Die für den Betrieb von Systemen der Distributionslogistik wichtigen Zusammenhänge werden in diesem Kapitel praxisnah dargestellt. Zu Beginn wird dargelegt, dass die Distributionslogistik als Schnittstelle zum Kunden die Prozesse im eigenen Unternehmen und in der vorgelagerten Lieferkette prägt. Die Ausgleichsfunktionen und Kernprozesse sowie die wesentlichen Leistungs- und Qualitätskriterien der Distributionslogistik, insbesondere der Lieferservice, werden beschrieben. Die Darstellung des Order-to-Payment-S für Serienfertigung, Auftragsfertigung und Einzelfertigung wird mit den zugehörigen Elementen des Supply Chain Operations Reference Modells (SCOR) verknüpft und daraus die relevanten Bausteine für die Distributionslogistik, nämlich für den Lieferprozess (Deliver) und den Retourenprozess (Return) konkretisiert. Für die drei wesentlichen Kundengruppen (Industrie, Handel, Endverbraucher) werden die jeweiligen Ausprägungen und Betriebsparameter der Distributionslogistik skizziert. Den Abschluss bildet ein chronologischer Abriss über die Entwicklung der Distributionslogistik in 5 Stufen: von individuellen Prozessen und proprietären Systemen in den 80er Jahren über die Standardisierung und Globalisierung in den 90er Jahren sowie den kollaborativen Ansätzen zur Effizienzsteigerung durch vertikale und horizontale Kooperationen nach der Jahrtausendwende bis in die heutige Zeit der Digitalisierung und Individualisierung, in der die Distributionslogistik sehr flexibel und dezentral gesteuert wird, eingebettet in viele „smarte“ Dienste. Die These, dass die Kreislaufwirtschaft und die zugehörige Reverse Logistik der nächste potenzielle Megatrend in der Distribution werden, bildet den Abschluss des Kapitels.
Bernd Rall

5. Lagerprozesse

Zusammenfassung
In Produktionssystemen werden Lagerprozesse als nicht wertschöpfend angesehen. Trotzdem werden in Wertschöpfungsketten bewusst Bestände vorgehalten, die Lagerung erfordern. Die Lagertätigkeit soll möglichst effizient erfolgen. Die Gestaltung von Lagerprozessen, ihre Steuerung sowie die kontinuierliche Verbesserung z. B. mittels Lean Management können dazu beitragen, die gewünschte Effizienz zu erreichen.
Helmut Wlcek

6. Instandhaltungslogistik

Zusammenfassung
Das Umfeld produzierender Unternehmen ist durch einen zunehmenden Wettbewerbsdruck gekennzeichnet. Industrieunternehmen unternehmen große Anstrengungen, um die betriebswirtschaftlichen Parameter zu verbessern, die die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Anlagen und ihres Handelns steigern. Die Instandhaltung ist dabei ein Schlüssel des wirtschaftlichen Erfolgs. Die optimale logistische Unterstützung aller Prozesse und Aufgaben ist unabdingbar. Daher sind die Antworten der Instandhaltungslogistik auf die Fragen zur Effizienz und Effektivität der zugehörigen Prozesse ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Gerhard Bandow

7. Service- und Ersatzteillogistik

Zusammenfassung
Als profitabler Wachstumsmarkt bietet das Servicesegment innerhalb eines immer stärker umkämpften Neuproduktgeschäftes ein hohes Entwicklungspotenzial. Dies führt zu einem stetig wachsenden Angebot an Dienstleistungen und produktbegleitenden Services. Die Integration verschiedener Serviceelemente erfordert dabei unter anderem eine durchdachte Service- und Ersatzteillogistik. In Hinblick auf den Produktlebenszyklus sind hierbei verschiedene Aspekte zu bedenken, während unterschiedliche Geschäftsvorfälle besondere Anforderungen sowie Herausforderungen an eine Ersatzteillogistik stellen.
Michael Mezger, Jörg Pirron, Michal Říha, Christian Rühl

8. Entsorgung und Kreislaufwirtschaft

Beitrag für das Handbuch der Logistik
Zusammenfassung
Unter Entsorgungslogistik werden sämtliche logistische Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Entsorgung verstanden. Der Begriff beinhaltet alle planenden und ausführenden Tätigkeiten, die sich auf Sammlung, Transport, Umschlag, Lagerung, Verwendung, Verwertung und geordnete Beseitigung der Abfälle beziehen.
Darüber hinaus ist die Kernidee der Abfall- und Kreislaufwirtschaft die Errichtung einer Kreislaufwirtschaft mit weitgehend geschlossenen Produkt- bzw. Stoffkreisläufen sowie der Entwicklung von Strategien zur Abfallvermeidung und Abfallverminderung.
Kathrin Hesse, Uwe Clausen

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