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Über dieses Buch

Das Buch behandelt betriebliche Anwendungssysteme, ihre Modellierung und Technologie. Es wird unterschieden zwischen operativen Systemen, wie ERP-Systemen, und analytischen Systemen, welche ein breites Spektrum aufweisen, von „klassischen“ Data-Warehouse-Systemen bis zu Systemen mit Funktionalität maschinellen Lernens und Big-Data-Verarbeitung. Die Bereitstellung der Systeme kann traditionell on-premises erfolgen oder „in der Cloud“, die Bandbreite reicht von monolithischen Systemen bis zu lose gekoppelten Microservices. Intern weisen die Systeme eine Client-Server-Struktur auf, heute teilweise unterstützt durch In-Memory-Technologie. Systeme werden über ihre Schnittstellen mittels verschiedener Integrationstechniken zu einer Systemlandschaft zusammengeschlossen. Beim Betrieb von Systemen konzentriert sich das Buch auf ihre Anpassung, vom Customizing bis zur Erweiterung durch Softwareentwicklung, und die Systemadministration.

Die Darstellung der Konzepte wird durch Beispiele verschiedener Anwendungssysteme ergänzt: SAP-Software, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Vtiger CRM und Pentaho. Viele Aufgaben mit Lösungen machen das Buch zum idealen Begleiter für Studierende der Wirtschaftsinformatik und verwandter Studiengänge und unterstützen beim Selbststudium.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Begriff des betrieblichen Anwendungssystems wird eingeführt, dessen Funktionalität sich in operative und analytische gliedern lässt. Der Aufbau des Buchs wird dargelegt – Systemmodelle, die Integration von Systemen und ihr Betrieb – und es wird auf weiterführende Literatur verwiesen.
Rainer Weber

Systemmodelle

Frontmatter

Kapitel 2. Überblick über Teil I

Zusammenfassung
Dieses Kapitel dient als Rahmen für die Folgekapitel, welche sich alle mit den unterschiedlichen Typen von Anwendungssystemen, den zugrunde liegenden Plattformen und Bereitstellungsformen befassen. Ein Schichtenmodell für Anwendungssysteme wird zur Einordnung vorgestellt.
Rainer Weber

Kapitel 3. Operative Systeme

Zusammenfassung
Operative Systeme werden hier nach dem Drei-Schichten-Modell des vorigen Kapitels, bestehend aus Geschäftsdatum, Geschäftsobjekt und Geschäftsprozess, beschrieben. Zur Integration von Systemen dienen Geschäftsschnittstellen.
Rainer Weber

Kapitel 4. Analytische Systeme

Zusammenfassung
Analytische Systeme dienen zur Analyse einer Menge von Daten im Gegensatz zur Einzelsatzbearbeitung in operativen Systemen. Wir fassen den Begriff „analytische Funktionalität“ weit, wodurch sich ein ganzes Spektrum ergibt – von Berichten in einem ERP-System bis zu maschinellem Lernen und mathematischen Optimierungsverfahren in der Planung. Wir sehen uns verschiedene Verfahren an, um einen breiten Überblick zu bekommen, und gehen bei Data-Warehouse-Systemen stärker in die Tiefe.
Rainer Weber

Kapitel 5. Anwendungsplattform

Zusammenfassung
Als Kern der Anwendungsplattform wird die dreischichtige Client-Server-Architektur mit Datenbank-, Applikations- und Präsentationsschicht dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf Fragen der Leistung und Ausfallsicherheit gelegt. Es wird aufgezeigt, wie die Schichten auf mehr oder weniger Stufen verteilt werden können.
Rainer Weber

Kapitel 6. Bereitstellungsformen

Zusammenfassung
Ein betriebliches Anwendungssystem kann vom nutzenden Unternehmen selbst betrieben werden („on-premises“) oder von einem Dienstanbieter („in der Cloud“), wobei der Zugriff über das Internet erfolgt. Ein zweiter Aspekt der Bereitstellung ist die Granularität, in der Anwendungssoftware entwickelt und betrieben wird: als monolithisches System oder als Zusammenschaltung feingranularer, weitgehend unabhängiger Dienste, wie es bei Microservices vorgesehen ist. Weitere Aspekte sind die Inhaltsarten eines Anwendungssystems und wer das System entwickelt und anbietet.
Rainer Weber

Integration

Frontmatter

Kapitel 7. Überblick über Teil II

Zusammenfassung
Dieses Kapitel dient als Rahmen für die Folgekapitel, welche sich mit Integrationstechniken für Anwendungssysteme in einer Systemlandschaft auf allen Ebenen unserer Modellierungssicht beschäftigen: die Integration mittels Datenaustausch auf der Ebene der Geschäftsdaten, die Integration über die Benutzeroberfläche und die Integration über die Anwendungslogik mittels Funktionsaufrufen, beide auf der Ebene der Geschäftsobjekte, und schließlich die Integration mittels Workflow-Systemen auf der Ebene der Geschäftsprozesse.
Rainer Weber

Kapitel 8. Systemlandschaft

Zusammenfassung
Eine Systemlandschaft umfasst die in einem Unternehmen verwendeten Anwendungssysteme und ihre Verbindungen. Üblicherweise sind dies in Großunternehmen sehr viele, wenn kleinere Anwendungsprogramme dazugezählt werden. Die Systeme sollen zusammenwirken und müssen daher miteinander integriert werden. Wir sehen uns die Schwierigkeiten an, die sich dabei ergeben, sowie Lösungsansätze dafür. Zur Dokumentation, aber auch zur Systemadministration und zum Datenaustausch zwischen den Systemen werden Systemlandschaften in einem Modell abgebildet. Neben üblichen Kastendiagrammen gibt es digitale Fassungen.
Rainer Weber

Kapitel 9. Integration über die Benutzeroberfläche

Zusammenfassung
Wir lernen Unternehmensportale als den heute üblichen Vertreter für die Integration über die Benutzeroberfläche bei betrieblichen Anwendungssystemen kennen. Ein Portal integriert nicht nur betriebliche Anwendungen im engeren Sinne, vielmehr soll es als zentraler Arbeitsplatz zudem Wissensmanagement, Zusammenarbeit (Collaboration) und Bürofunktionen abdecken. Mit einem Rollenkonzept wird dieser Arbeitsplatz benutzerspezifisch gestaltet, sodass Benutzer je nach Rolle im Unternehmen auf sie abgestimmte Portalinhalte sehen.
Rainer Weber

Kapitel 10. Integration mittels Datenaustausch

Zusammenfassung
Szenarien des Datenaustausches in einer Systemlandschaft werden geschildert und XML wird ausführlich als ein Beispiel für ein Datenaustauschformat dargestellt. Nach einer Einführung in die elementaren Konzepte von XML, nämlich Elemente und Attribute, werden Namensräume und die Datentypdefinition mittels XML Schema behandelt. Als Alternative wird JSON angesprochen. Es wird reflektiert, welche Erkenntnisse sich aus der „Fallstudie XML“ für die Integration mittels Datenaustausch ziehen lassen. Nachrichtenbroker sind ein spezieller Kommunikationskanal, und wir sehen uns damit verbundene Konzepte wie die asynchrone Kommunikation und das Publish-and-subscribe-Prinzip an.
Rainer Weber

Kapitel 11. Integration mittels Funktionsaufruf

Zusammenfassung
Die Integration mittels Funktionsaufruf wird am Beispiel von Webservices dargestellt. Das Konzept, der Ablauf zur Laufzeit, die methodische Vorgehensweise zur Definitionszeit und die dabei verwendeten Standards SOAP, WSDL und UDDI werden behandelt. Die Unterstützung durch Nachrichtenübertragungssysteme für eine zuverlässige Übertragung und weitere qualitative Aspekte werden beschrieben. Neben den technischen Aspekten werden auch organisatorische angesprochen. Webservices werden kurz mit anderen Ansätzen der Integration mittels Funktionsaufruf, insbesondere REST, verglichen.
Rainer Weber

Kapitel 12. Integration mittels Workflow-Systemen

Zusammenfassung
Die Integration auf der Ebene der Geschäftsprozesse wird am Beispiel von Workflow- bzw. Prozessmanagementsystemen vorgestellt. Durch die Prozesssteuerung werden die Methoden von Geschäftsobjekten in einer im Prozess festgelegten Reihenfolge aufgerufen (Orchestrierung). Ein solcher Prozess kann in einem einzelnen Anwendungssystem stattfinden oder systemübergreifend sein. Auch die zwischenbetriebliche Integration ist möglich, üblicherweise mit einer gegenseitigen Abstimmung der Geschäftsprozesse (Choreografie) statt einer zentralen Steuerung.
Rainer Weber

Betrieb

Frontmatter

Kapitel 13. Überblick über Teil III

Zusammenfassung
Wir sehen uns den Lebenszyklus eines Anwendungssystems im Unternehmen an. In den Folgekapiteln vertiefen wir zwei der enthaltenen Phasen: die Anpassung von Standardsoftware und die Administration eines Anwendungssystems. Gemäß der Perspektive des Buches, nämlich der eines Unternehmens, welches ein Anwendungssystem einsetzt, beginnt unser Lebenszyklus nach der „Geburt“, d. h. der Entwicklung und Auslieferung des Anwendungssystems durch den Softwareanbieter. Die Entwicklung des Anwendungssystems ist somit nicht im Fokus, einige Aspekte finden sich jedoch im Teil „Eigenentwicklung“ des Kapitels über Anpassung.
Rainer Weber

Kapitel 14. Anpassung von Standardsoftware

Zusammenfassung
Wir sehen uns die verschiedenen Möglichkeiten an, Standardsoftware an ein Unternehmen oder auch nur an die Bedürfnisse einzelner Benutzer oder Benutzergruppen anzupassen. Dabei unterscheiden wir zwischen Anpassung durch Konfiguration, worunter das Customizing, die Personalisierung und die Verwendung von Rollen zählen, und Anpassung durch Entwicklung, nämlich Eigenentwicklung in einem Unternehmen, kundenspezifische Erweiterung und Modifikation der Standardsoftware.
Rainer Weber

Kapitel 15. Systemadministration

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wenden wir uns verschiedenen Aufgaben der Administration von Anwendungssystemen zu: der Benutzerverwaltung, dabei insbesondere der Vergabe von Berechtigungen, der Überwachung des laufenden Systembetriebs, der Bearbeitung von Problemen, meist Softwarefehlern, welche sich beim Betrieb zeigen können, und der Datenarchivierung.
Rainer Weber

Kapitel 16. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Nach einer knappen Zusammenfassung des Buchinhaltes stellen wir Erwartungen von Unternehmen an Standardsoftware dem aktuellen Stand gegenüber. Zum Schluss folgt eine Liste abstrakter Konzepte, die in betrieblichen Anwendungssystemen konkrete Ausprägungen haben.
Rainer Weber

Kapitel 17. Ausleitung

Zusammenfassung
Etwas Besinnliches zum Ende – eine Geschichte in sechs Versuchen.
Rainer Weber

Backmatter

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