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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch bietet eine anspruchsvolle und zugleich leicht verständliche Einführung in die Grundlagen der betrieblichen Finanzierung. Es klärt die grundlegenden Begriffe und verdeutlicht zentrale Konzepte, ohne wesentliches Vorwissen oder das Verständnis komplexer formaler Modelle vorauszusetzen. Es bietet Studierenden der Wirtschaftswissenschaften, aber auch interessierten Praktikern einen möglichst „barrierefreien“ Einstieg in die Materie. Es kann sowohl als vorlesungsbegleitende Lektüre als auch zum Selbststudium genutzt werden. Die Inhalte werden in klarer Systematik und in stringenter Weise präsentiert und durch Beispiele verdeutlicht. Zudem bieten Wiederholungsfragen, Aufgaben mit Lösungen und ein umfangreiches Glossar wichtige Lernhilfen. Die zweite Auflage wurde umfassend aktualisiert, ergänzt und an gesetzliche Änderungen angepasst.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen der Finanzierung

Aus strikt zahlungsorientierter Perspektive werden der Begriff der Finanzierung und die verschiedenen Finanzierungsarten definiert. Auf erster Ebene werden die Innen- und die Außenfinanzierung voneinander abgegrenzt. Innerhalb der Außenfinanzierung werden auf zweiter Ebene zudem die Eigen- und die Fremdfinanzierung unterschieden. Neben der Grundidee der Trennung verschiedener Finanzierungsarten werden die dabei auftretenden Abgrenzungsprobleme verdeutlicht, unterschiedliche Abgrenzungsmöglichkeiten aufgezeigt und jeweils eine favorisierte Variante der Abgrenzung vorgestellt. Durch die Definitionen wird der Arbeitsbereich des betrieblichen Finanzmanagements zum einen umrissen und zum anderen strukturiert. Abschließend werden die im Rahmen des Finanzmanagements zu beachtenden Zielvorstellungen diskutiert.

Udo Terstege, Jürgen Ewert

2. Finanzierungsrisiken

Die von den Financiers eines Unternehmens möglicherweise zu tragenden Finanzierungsrisiken werden in systematischer Form vorgestellt, voneinander abgegrenzt und jeweils für Eigenfinanciers und Fremdfinanciers modellgestützt analysiert und beispielhaft verdeutlicht. Als Finanzierungsrisiken werden vertragsexogene Basisirisiken (bestehend aus Geschäftsrisiken und Kapitalstrukturrisiken) und vertragsendogene Risiken (bestehend aus Qualitätsrisiken und Verhaltensrisiken) einzeln und in ihren Wechselwirkungen analysiert. Die Analysen basieren auf einfachen Grundmodellen der Prinzipal-Agenten-Theorie und werden schrittweise entwickelt, so dass auch formal wenig vorgebildete Leser den Überlegungen problemlos folgen können. Die Verdeutlichung der verschiedenen Finanzierungsrisiken dient vor allem dem Zweck, Verständnis für die Position des Geldgebers im Rahmen einer betrieblichen Außenfinanzierung zu entwickeln. Dadurch werden in der Außenfinanzierung praktisch übliche Verhaltensweisen und Vertragsdesigns verständlich.

Udo Terstege, Jürgen Ewert

3. Innenfinanzierung

Mit der zahlungsorientierten und der jahresabschlussorientierten Sichtweise werden zunächst zwei völlig unterschiedliche Ansatzpunkte zur Betrachtung der Innenfinanzierung dargestellt und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt. Insbesondere werden dabei die entscheidenden Defizite der in der Praxis dominierenden jahresabschlussorientierten Sichtweise für Analyse und Management der Innenfinanzierungsprozesse verdeutlicht. Anschließend werden mit der Gestaltung der den Kunden eingeräumten Zahlungsbedingungen, der Inanspruchnahme von Diskontkrediten, der Nutzung von Factoring und der Emission sogenannter Asset Backed Securities einige besonders wichtige Instrumente aus dem Bereich der Innenfinanzierung exemplarisch genauer betrachtet. Diese Instrumente werden jeweils hinsichtlich ihrer Gestaltungsparameter beschrieben. Zudem werden grundlegende Aspekte der Entscheidung für oder gegen die Nutzung dieser Instrumente in systematischer Weise aufgezeigt.

Udo Terstege, Jürgen Ewert

4. Eigenfinanzierung

Eigenfinanciers wird für ihre Einlage als Gegenleistung eine Gesellschafterposition eingeräumt. Daher hängen die für eine Eigenfinanzierung verfügbaren Instrumente stark von der Rechtsform des Unternehmens ab. Im ersten Teil des Kapitels wird deshalb zunächst ein Überblick über die Rechtspositionen gegeben, die den Gesellschaftern von Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen eingeräumt werden können. Dabei konzentrieren wir uns mit den Einlagepflichten, den Haftungspflichten, den Mitwirkungs- und Kontrollrechten, der Beteiligung an Gewinnen und Verlusten sowie den Entnahme- und Ausschüttungsrechten auf die fünf für Eigenfinanciers zentralen Rechte und Pflichten. Im zweiten Teil des Kapitels wird die Eigenfinanzierung einer Aktiengesellschaft genauer betrachtet. Dabei liegt der Fokus auf den unterschiedlichen Varianten der Eigenfinanzierung, die für diese Rechtsform im Aktiengesetz besonders genau geregelt sind, und auf den mit ihrer Nutzung verbundenen Bewertungs- und Vermögenseffekten.

Udo Terstege, Jürgen Ewert

5. Fremdfinanzierung

Betrachtet werden Instrumente, die den Unternehmen im Bereich der Fremdfinanzierung zur Verfügung stehen. Im ersten Teil werden die Parameter aufgezeigt, die grundsätzlich, also unabhängig von konkreten Finanzierungsinstrumenten, bei der Gestaltung von Fremdfinanzierungskontrakten zu konkretisieren sind. Dabei wird auf mögliche Gestaltungsvarianten der Auszahlung zu Vertragsbeginn, der Tilgung zum Vertragsende, der Verzinsung während der Vertragslaufzeit und der Vereinbarung von Kreditsicherheiten genauer eingegangen. Zum besseren Verständnis der Wirkung von Kreditsicherheiten werden zudem die Grundlagen eines Insolvenzverfahrens vermittelt. Im zweiten Teil werden ausgewählte Instrumente, die in der Praxis besondere Bedeutung im Rahmen der Fremdfinanzierung erlangt haben, genauer skizziert und in ersten Ansätzen analysiert. Dabei wird sowohl auf Instrumente der kurzfristigen Fremdfinanzierung als auch auf Instrumente der langfristigen Fremdfinanzierung und sowohl auf Instrumente der Individualfinanzierung als auch auf Instrumente der Emissionsfinanzierung eingegangen.

Udo Terstege, Jürgen Ewert

Backmatter

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