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Über dieses Buch

Dieses Buch unterstützt Personal- und Fallmanager, Interessen- und Schwerbehindertenvertretungen sowie Gesundheitsbeauftragte in Unternehmen dabei, die betriebliche Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach psychischen Krisen zu steuern und sich durch Schwierigkeiten und Rückschläge nicht entmutigen zu lassen. Es liefert konkrete Handlungsempfehlungen, reale Fallbeispiele, Expertenkommentare eines Juristen und hilft, die Chancen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) zu erkennen und zu nutzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in das Thema

In diesem Kapitel geben wir eine kurze Einführung in die Problematik. Der Umgang der Betriebe mit Fehlzeiten wird ebenso Thema wie die Einführung des BEM und die gesetzlichen Grundlagen. Die gesetzliche Einführung des BEM läutet mit der Praxis im Verfahren bei Fehlzeiten einen Paradigmenwechsel zugunsten der Mitarbeiter ein. Wir möchten außerdem typische Ausgangssituationen beschreiben, die vorherrschen, wenn ein Mitarbeiter nach einer langen Fehlzeit wegen einer psychischen Störung an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

2. Rahmenbedingungen

In diesem Kapitel werden günstige Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) behandelt. Ein BEM muss folgende Grundprinzipien gewährleisten: Freiwilligkeit, Transparenz, Vertrauen, Offenheit und Datenschutz.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

3. Warum ist eigentlich das BEM bei psychischen Störungen anders?

In diesem Kapitel wollen wir anhand kurzer Beschreibungen der Störungsbilder erläutern, weshalb das Betriebliche Eingliederungsmanagement bei Menschen nach psychischen Krisen, psychischer Fehlbelastung, Erschöpfungsdepressionen und anderen psychischen Störungen komplexer ist als bei anderen körperlichen Erkrankungen.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

4. Der Ablauf eines BEM im Einzelnen

In diesem Kapitel wird detailliert auf den Ablauf des BEM-Verfahren eingegangen. Es werden die einzelnen Schritte genau beschrieben, von der ersten Feststellung der Arbeitsunfähigkeitszeiten, der ersten Kontaktaufnahme und Information zum BEM bis zum BEM‐Gespräch.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

5. Das BEM-Gespräch

Das BEM‐Gespräch ist das Herzstück des Verfahrens, deshalb widmen wir ihm ein eigenes Kapitel. Wesentliche Aspekte werden ausführlich beleuchtet wie die Ausgangssituation und günstige Bedingungen für einen fruchtbaren Gesprächsverlauf und ein gutes Gelingen der Wiedereingliederung. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu psychischen Störungen, die Schaffung einer guten Gesprächsatmosphäre, eine sorgfältige Vorbereitung und die Beachtung eines Gesprächsleitfadens.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

6. Entwicklung von Maßnahmen

In diesem Kapitel geht es um die Entwicklung von Maßnahmen und die Möglichkeiten, die die wichtigen Kostenträger Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitsagentur und Berufsgenossenschaft haben, um die Wiedereingliederung von BEM‐Berechtigten zu fördern. Die verschiedenen Möglichkeiten werden an zahlreichen Praxisbeispielen erläutert.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

7. Dokumentation der Lernfälle

Wir haben in diesem Kapitel zahlreiche Lernfälle zusammengestellt. Es sind Fälle, die wir selber bearbeitet haben, und Fallerzählungen aus anderen Betrieben, die wir im Rahmen kollegialer Beratung mit anderen BEM‐Fallmanagern bearbeitet haben. Auch diese Fälle haben wir selbstverständlich anonymisiert. Bei all diesen Beratungen haben wir auch selber wieder viel lernen können. Die Lernfälle haben auch dazu beigetragen, Klippen zu erkennen, Verfahrensweisen anzuwenden, Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und gute Ideen aus der Praxis anderer auf eigene Fälle zu übertragen. Diese Möglichkeiten wollen wir nach dem eher theoretischen Teil über den Ablauf des BEM auch den Lesern dieses Buches geben.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

8. Auswertung und Prävention

Die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements kann in vielfacher Hinsicht wichtige Informationen für den Betrieb liefern und es lohnt sich v. a. mit dem Ziel eines ständigen Verbesserungsprozesses eine Auswertung durchzuführen. Direkt nach dem Abschluss eines individuellen BEM‐Verfahrens kann der BEM‐Berechtigte dem BEM‐Team wichtige Rückmeldungen geben. Bei der Auswertung des Verfahrens hinsichtlich des Ablaufs, der Qualität der Gespräche und der Umsetzung kann ein Fragebogen helfen, der allen BEM‐Berechtigten ausgehändigt wird. Diese Auswertung dient der Rückmeldung über Stärken und Schwächen des Verfahrens und kann dem ständigen Verbesserungsprozess im Rahmen des BEM dienen.

Ina Riechert, Edeltrud Habib

Backmatter

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