Betriebliches Gesundheitsmanagement 4.0 im digitalen Zeitalter
- 2021
- Buch
- Verfasst von
- Prof. Dr. Michael Treier
- Buchreihe
- essentials
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Im Rahmen des essentials wird der Möglichkeitsraum des Digitalen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (D-BGM) von der Gesundheitskommunikation wie Gesundheitsportale über Wearables und Gesundheits-Apps bis zum Online-Coaching hinsichtlich der Anforderungen der Arbeit 4.0 diskutiert. Der Leser erhält Informationen zur Integration von digitalen Bausteinen im BGM-Portfolio und eine Argumentationsskizze in Bezug auf den Nutzen der Digitalisierung zur Wirksamkeitssteigerung von BGM-Maßnahmen in einer modernen Arbeitswelt. Entsprechende Erfolgsfaktoren werden herausgearbeitet sowie Potenziale und Risiken des D-BGM aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
-
Frontmatter
-
Kapitel 1. Ausgangslage und Herausforderungen für das Gesundheitsmanagement der Moderne
Michael TreierDas Kapitel 'Ausgangslage und Herausforderungen für das Gesundheitsmanagement der Moderne' untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Gesundheitsmanagement und die Notwendigkeit einer Transformation hin zu einem digitalen Modell. Die Digitalisierung wird als unaufhaltsamer Trend beschrieben, der das Gesundheitsmanagement revolutionieren kann. Digitale Tools und Apps können zur Prävention und Gesundheitsförderung eingesetzt werden, jedoch müssen dabei auch neue Gesundheitsrisiken wie Digitalstress berücksichtigt werden. Eine Expertenbefragung zeigt positive Resonanz auf digitale Lösungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigt, was als 'digitaler Dammbruch' bezeichnet wird. Die Herausforderungen liegen in der Anpassungsfähigkeit des traditionellen BGMs an digitale Konzepte und der Notwendigkeit einer qualitätsorientierten Implementierung. Es wird diskutiert, wie digitale Tools in die bestehenden Präventionsstrategien integriert werden können und welche rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind. Das BGM 4.0 wird als Antwort auf die Anforderungen der Arbeit 4.0 vorgestellt, wobei die Vernetzung, Steuerung und Administration digitaler Werkzeuge im Fokus stehen. Die Individualisierung der Gesundheitsförderung und die Notwendigkeit einer hohen Gesundheitskompetenz der Mitarbeitenden werden ebenfalls thematisiert. Der Beitrag hebt die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes hervor, der sowohl Verhaltens- als auch Verhältnisprävention umfasst. Abschließend wird die Notwendigkeit einer sukzessiven und evaluierten digitalen Transformation betont, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu meistern.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer digitale Impuls ist unaufhaltsam und wird im Gesundheitsbereich von vielen Akteur/innen der Gesellschaft und Wirtschaft aufgegriffen. Nahezu jeder Erwerbstätige nutzt digitale Technologien. Digitale Konzepte infiltrieren alle Lebensdomänen. Das ist kein Hype, sondern Realität. Das BGM kann diesen Trend aktiv nutzen, um seine eigene Relevanz, Durchdringung und Nachhaltigkeit zu steigern. "Apps und Buttons" können zur gesunden Organisation beitragen, wenn der digitale Wandel im BGM konsequent im Hinblick auf Prävention und Gesundheitsförderung vollzogen wird. Neue Gesundheitsrisiken wie Digitalstress sind zu beachten. -
Kapitel 2. Handlungsfelder im BGM 4.0
Michael TreierDas Kapitel 'Handlungsfelder im BGM 4.0' beleuchtet die Zukunft des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, das durch Digitalisierung, Personalisierung und Vernetzung geprägt ist. Eine integrierte Plattform verbindet organisationales und individuelles Fitnessziel zu einer Win-Win-Situation. Die digitale Verknüpfung von Verhaltens- und Verhältnisprävention schafft ein ganzheitliches Präventionsmodell, das als virtuelles Gesundheitscenter fungiert. Das digitale Modell basiert auf drei Säulen: Information, Kommunikation und Transaktion. Diese Säulen ermöglichen eine niederschwellige Zugänglichkeit zu Gesundheitsinformationen und -bildung. Mobile Health und digitale Gesundheitsakte sind zentrale Elemente, die Gesundheitsverhalten orts- und zeitunabhängig ermöglichen. Kommunikation und Transaktion im BGM 4.0 nutzen asynchrone und synchrone Formate, um Mitarbeitende zu erreichen und zu beteiligen. Microlearning-Konzepte ermöglichen eine ressourcenschonende Integration von Gesundheitsbildung in den Arbeitsalltag. Diese Ansätze zeigen, wie das BGM 4.0 durch digitale Innovationen eine gesunde Organisation fördern kann.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDie Zukunft des BGM ist digitalisiert, personalisiert und vernetzt. BGM 4.0 schafft eine integrierte Plattform, um gleichermaßen den Anspruch der organisationalen und individuellen Fitness als eine Win-Win-Situation zu begreifen. Der Sockel ist eine gesunde Organisation. Das digitale Modell verknüpft Verhältnis- und Verhaltensprävention. Niederschwellige personalisierte Zugänge zu den Handlungsfeldern Information, Kommunikation und Transaktion fungieren als Türöffner zur gesunden Organisation. -
Kapitel 3. Integration als virtuelles Gesundheitscenter
Michael TreierDas Kapitel beschäftigt sich mit der Integration eines virtuellen Gesundheitscenters in Betriebe. Es wird hervorgehoben, dass Programme in den Handlungsfeldern Information, Kommunikation und Transaktion nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern als Präventionsmatrix verknüpft werden. Personalisierung, Monitoring und Koordinierung sind zentrale Features des virtuellen Gesundheitscenters, um Ordnung im digitalen Chaos zu schaffen. Drei Integrationsstufen werden unterschieden: die Extension, bei der digitale Angebote ergänzt werden, die Step-by-Step-Strategie, bei der schrittweise digitalisiert wird, und die Blended-Strategie, bei der digitale und analoge Angebote kombiniert werden. Das Gesundheitsgirokonto als persönliche E-Gesundheitsakte spielt eine Schlüsselrolle im virtuellen Gesundheitscenter, da es die Verwaltung und Dokumentation der Gesundheitsdaten ermöglicht. IT-basiertes Gesundheitsmonitoring wird als Rückgrat der gesunden Organisation betont, da es Risiken identifiziert, Erfolge legitimiert und die Wirksamkeit erhöht. Das virtuelle Gesundheitscenter wird als Managementmodell beschrieben, das verschiedene digitale und analoge Angebote koordiniert und eine nachhaltige Gesundheitsförderung ermöglicht. Die Integration erfordert eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte, um die Akzeptanz und Effektivität zu gewährleisten.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungProgramme in den Handlungsfeldern Information, Kommunikation und Transaktion sind keine isolierten Interventionen, sondern als Präventionsmatrix zu verknüpfen. Dabei sind Personalisierung, Monitoring und Koordinierung zentrale Features des virtuellen Gesundheitscenters, um Ordnung im digitalen Chaos zu schaffen. -
Kapitel 4. Erfolgsfaktoren im BGM 4.0
Michael TreierDas Kapitel beleuchtet die Erfolgsfaktoren im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) 4.0, wobei der Fokus auf der digitalen Toolbox und der Selbstwirksamkeit als personale Ressource liegt. Die digitale Toolbox wird als zentrales Element des virtuellen Gesundheitszentrums betrachtet, wobei Qualität und Personalisierung entscheidende Rolle spielen. Gesundheitspsychologische Aspekte, insbesondere das Konzept der Selbstwirksamkeit, werden detailliert erörtert. Zudem wird die Bedeutung gesunder Führung hervorgehoben, die als Katalysator für ein erfolgreiches BGM 4.0 gilt. Das Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gesundheitsmanagement und zeigt auf, wie diese strategisch genutzt werden können, um die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu fördern.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDen Gesundheitscoach in der Hosentasche, überall verfügbar und erreichbar, ressourcenschonend und alltagstauglich – so könnte das Erfolgsrezept im BGM 4.0 lauten. Smarte Gesundheitsübungen stellen im digitalen Zeitalter keine Hürde dar. Aber eine attraktive Toolsammlung reicht nicht aus, denn im betrieblichen Alltag müssen auch die Voraussetzungen wie gesunde Führung geschaffen werden, damit die digitale Toolbox mehr als ein schmuckes Gadget ist. -
Kapitel 5. Potenziale und Risiken – ein abwägendes Fazit
Michael TreierDas Kapitel untersucht die Chancen und Herausforderungen digitaler Gesundheitsangebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) 4.0. Es betont die Bedeutung einer aktivierenden Gesundheitskultur und die Notwendigkeit einer systematischen Qualitätskontrolle. Zudem werden die Themen Datensicherheit, Datenschutz und die Auswirkungen des Digital Overload-Phänomens erörtert. Der Text hebt die Vorteile wie hohe Reichweite und Aktualität der digitalen Angebote hervor, stellt jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der Qualität der Angebote dar. Die Implementierungsstrategie wird als entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung im BGM bezeichnet. Das Kapitel bietet eine umfassende Zusammenfassung der Potenziale und Risiken sowie praktische Empfehlungen für eine erfolgreiche Umsetzung.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
Zusammenfassung„Fun, Fitness, Faszination“ könnte der Erfolgsalgorithmus des BGM 4.0 sein, jedoch ist stets bei der digitalen Revolution zu bedenken, das sich letztlich echte Menschen um ihre Gesundheit kümmern und keine Avatare. Der Mehrwert digitaler Produkte im BGM ist nur dann gegeben, wenn die Organisation eine aktivierende Gesundheitskultur aufweist, in der die Nutzung der digitalen Interventionen gefördert wird. Problematisch ist, wenn Digitales zum Feigenblatt für Nichtstun oder für gesundheitsschädigende Rahmenbedingungen wird. -
Backmatter
- Titel
- Betriebliches Gesundheitsmanagement 4.0 im digitalen Zeitalter
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Michael Treier
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-33261-7
- Print ISBN
- 978-3-658-33260-0
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-33261-7
Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.