Betriebsfeste Konstruktion und Berechnung von Schweißverbindungen
- 2026
- Buch
- Verfasst von
- Ralf Späth
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Schweißverbindungen zählen nach wie vor zu den wichtigsten stoffschlüssigen Verbindungen. Für die Betriebsfestigkeitsberechnung von Schweißnähten gibt es zahlreiche Normen und Vorgaben – das Einordnen der verschiedenen Methoden ist auch für versierte Fachleute der betrieblichen Praxis nicht immer einfach. Darüber hinaus gewinnt die Finite-Elemente-Methode weiter an Bedeutung – auch hier gibt es eine Vielzahl von Modellierungsansätzen. In diesem praxisorientierten Buch werden die Grundlagen und die Zusammenhänge der Betriebsfestigkeit von Schweißverbindungen anschaulich dargestellt, sowohl auf Basis händischer Berechnungen wie auch mithilfe von FE-Methoden. Die Lesenden sind damit in der Lage, auch kritische Schweißverbindungen sicher hinsichtlich der Schwingfestigkeit auszulegen und begleitende Labortests zielgerichtet zu planen. In der vorliegenden zweiten Auflage des Buches wurden vornehmlich alle Normen und Literaturstellen auf den neuesten Stand aktualisiert.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Einleitung
Ralf SpäthDas Kapitel analysiert das Betriebsfestigkeitsverhalten von Schweißverbindungen und betont die Bedeutung der realen Nahtausführung für die Festigkeit. Es bietet eine Übersicht zu den wichtigsten Schweißverfahren und dem Qualitätsmanagement, gefolgt von detaillierten Berechnungsmethoden. Praktische Hinweise zur konstruktiven Gestaltung geschweißter Strukturen runden das Buch ab. Der Text ergänzt die IIW-Recommendations und ist eine wertvolle Ressource für Ingenieure und Konstrukteure, die sich mit der Betriebsfestigkeit und Berechnung von Schweißverbindungen befassen. Die Anwendung der Methoden und des Wöhlerlinienkatalogs wird an Beispielen detailliert aufgezeigt, und neue Vorgaben für die FEM-Modellierung werden vorgestellt. Das Buch ist eine umfassende und praxisnahe Anleitung für die Gestaltung und Berechnung geschweißter Strukturen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas vorliegende Werk richtet sich primär an Ingenieure und Techniker, die sich mit der Konstruktion und Berechnung von Schweißverbindungen befassen. Diese zählen nach wie vor zu den wichtigsten stoffschlüssigen Verbindungen. Für die Betriebsfestigkeitsberechnung dieser Verbindungen gibt es zahlreiche Normen und Vorgaben – das Einordnen der verschiedenen Methoden ist auch für den versierten Ingenieur nicht immer einfach. Darüber hinaus wird die Finite-Elemente-Methode immer wichtiger – auch hier gibt es eine Vielzahl von Modellierungsansätzen. In diesem Buch werden die Grundlagen und die Zusammenhänge der Betriebsfestigkeit von Schweißverbindungen anschaulich und praxisgerecht erläutert, sowohl auf der Basis von „Handrechnungen“ als auch mittels FEM. Der Leser ist damit in der Lage, auch kritische Schweißverbindungen sicher schwingfest zu gestalten, zu berechnen sowie begleitende Labortests zielgerichtet zu planen. -
Kapitel 2. Fertigung von Schweißverbindungen
Ralf SpäthDas Kapitel behandelt die Fertigung von Schweißverbindungen und deren Einfluss auf die Betriebsfestigkeit. Es werden verschiedene Schweißverfahren wie Lichtbogenschweißen, Unterpulverschweißen, Wolfram-Inert-Gas-Schweißen (WIG), Metall-Schutzgasschweißen (MAG/MIG), Strahlschweißen, Reibschweißen und Rührreibschweißen vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Prozesssicherheit und der Qualitätssicherung in der Serienfertigung. Der Text geht auch auf die verschiedenen Werkstoffe ein, die für geschweißte Strukturen geeignet sind, wie Bau- und Feinkornstähle, schweißgeeignete Schmiedestähle, schweißgeeigneter Stahlguss, austenitische Stähle, Duplexstähle, verschleißresistente Stähle und Aluminium. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nahtvorbereitung und den begleitenden Fertigungsschritten wie Heften, Richten, spanende und umformende Oberflächenbearbeitung, WIG-Nachbehandlung, Spannungsarmglühen und Formieren. Das Kapitel zeigt, dass die Schweißposition einen großen Einfluss auf die Gestalt der Nahtübergänge und damit auf das Ermüdungsverhalten hat. Abschließend wird betont, dass die Konstruktion die Fertigungsrealität immer im Auge behalten muss, um eine hohe Qualität der Schweißverbindungen zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungGrundlagen zur Fertigung von Schweißverbindungen sind für den Konstrukteur von großer Bedeutung. Die vorgesehenen Schweißverbindungen müssen möglichst einfach und prozesssicher zu fertigen sein. Daher werden hier die wichtigsten Verfahren, aber auch einige der zahlreichen vorhandenen Regelwerke sowie Verbände zur schweißtechnischen Fertigung vorgestellt. Auch wenn die Festlegung der Werkstoffe durch die Konstruktion erfolgt, werden wichtige Werkstoffe für geschweißte Strukturen in diesem Kapitel vorgestellt – Schweißen ist immer eine Interaktion von Geometrie und Werkstoff. Die Schweißnahtvor- und -nachbehandlung wird ebenso erläutert wie begleitende Fertigungsschritte, wie z. B. das Heften. Diese vermeintlich nebensächlichen Schritte sind z. T. für das Betriebsfestigkeitsverhalten von großer Bedeutung. -
Kapitel 3. Qualitätsmanagement von Schweißverbindungen
Ralf SpäthQualitätsmanagement von Schweißverbindungen ist ein komplexer Prozess, der weit über die Produktion und Qualitätsabteilung hinausgeht. Es beginnt bereits in der Entwicklung und umfasst zahlreiche Unternehmensbereiche. Marktvorgaben und Kundenecho spielen eine zentrale Rolle, wobei oft die Entwicklungsabteilung für die Vorgaben verantwortlich ist. Eine effektive Rückmeldung von Schäden an Kundenprodukten ist entscheidend, um wertvolle Informationen für die Entwicklung zukünftiger Produktgenerationen zu nutzen. Die Konstruktion hat großen Einfluss auf die Ausführung von Schweißverbindungen, wobei Aspekte wie Zugänglichkeit, Toleranzketten, Nahtvorbereitung und Prüfbarkeit entscheidend sind. Eine intensive Kommunikation zwischen Konstruktion und Fertigung ist unerlässlich, um optimale Lösungen zu finden. Normen und Vorschriften spielen eine wichtige Rolle, wobei verschiedene Prüfverfahren wie Sichtprüfung, Eindringprüfung, Magnetpulverprüfung, Ultraschallprüfung, Wirbelstromprüfung und Durchstrahlungsprüfung zur Anwendung kommen. Die zerstörende Prüfung umfasst Zugversuche, Schwingversuche, Härteprüfungen, Kerbschlagbiegeversuche und Schliffe. Die Normen DIN EN ISO 3834, DIN EN ISO 5817 und DIN EN ISO 6520 sind zentral für die Bewertung von Schweißverbindungen. Ein ganzheitliches Qualitätsmanagement, das alle Unternehmensbereiche einbindet, ist entscheidend für die Entwicklung und Produktion hochwertiger Schweißverbindungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungQualitätsmanagement ist eine Aufgabe des gesamten Unternehmens – dies gilt besonders bei Schweißverbindungen. Die Zusammenhänge der verschiedenen Unternehmenseinheiten und deren Interaktion wird kurz vorgestellt. Aufgrund ihrer Wichtigkeit wird hier erneut intensiv auf die Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung eingegangen. Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Normen, Vorschriften und Regelungen für Schweißverbindungen, inklusive der Anforderungen an Betriebe und Schweißaufsichtspersonen. Wichtige zerstörungsfreie und zerstörende Prüfverfahren werden kurz vorgestellt. Aufgrund des Umfangs des Regelwerks kann dies hier nur angerissen werden. Für die tiefergehende Betrachtung findet sich am Ende des Kapitels eine umfangreiche Auflistung von Normen. Eine Einordnung der zerstörenden Verfahren für die Betriebsfestigkeitsbewertung von Schweißverbindungen schließt den Inhaltsteil ab. -
Kapitel 4. Festigkeitsrechnung von Schweißverbindungen
Ralf SpäthIn diesem Fachbeitrag wird die Festigkeitsrechnung von Schweißverbindungen detailliert behandelt. Der Text beginnt mit der Unterscheidung zwischen statischer und Ermüdungsfestigkeit und erklärt die Bedeutung der höchsten Lasten für den statischen Festigkeitsnachweis. Anschließend wird die Spannungsermittlung an Schweißnähten beschrieben, wobei sowohl analytische als auch FEM-basierte Methoden vorgestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Absicherung gegen Fließen und Stabilitätsversagen, wobei die Bedeutung von Eigenspannungen und Entfestigungsfaktoren hervorgehoben wird. Der Beitrag erläutert auch die verschiedenen Formen des Stabilitätsversagens wie Stabknicken, Beulen und Kippen und geht auf die Berechnung und Vermeidung dieser Versagensarten ein. Abschließend wird die Bedeutung von nichtlinearen FEM-Analysen für die Berücksichtigung des plastischen Materialverhaltens bei Stabilitätsberechnungen dargestellt. Der Fachbeitrag bietet einen umfassenden Überblick über die Festigkeitsrechnung von Schweißverbindungen und liefert wertvolle Einblicke in die praktische Anwendung von Berechnungsmethoden und Normen.KI-Generiert
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ZusammenfassungZur besseren Unterscheidung der Berechnungsverfahren wird eine klare Trennung zwischen statischer Festigkeit und Ermüdungsfestigkeit aufgezeigt. Wichtige Zusammenhänge werden erläutert. Größeren Raum nimmt in diesem Kapitel das Stabilitätsversagen ein, da die Folgen eines derartigen Versagens durchaus den plötzlichen Verlust einer ganzen Struktur zur Folge haben können. Das Ermüdungsverhalten wird nicht hier im Kapitel erklärt, diesem wird – aufgrund der Wichtigkeit – ein eigenes Kapitel gewidmet (Kap. 5, „Grundlagen der Betriebsfestigkeit“). -
Kapitel 5. Grundlagen der Betriebsfestigkeit
Ralf SpäthIn diesem Kapitel werden die Grundlagen der Betriebsfestigkeit umfassend behandelt. Es wird erklärt, wie Werkstoffe auf schwankende Belastungen reagieren und welche Faktoren die Ermüdung beeinflussen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Wöhlerlinie, die die Beziehung zwischen Spannungsamplitude und Lastspielzahl darstellt. Zudem wird die Bedeutung der Schädigungsrechnung nach Palmgren–Miner erläutert, die hilft, die Lebensdauer von Bauteilen unter variierenden Belastungen zu bewerten. Der Text geht auch auf die verschiedenen Einflussfaktoren wie Beanspruchungsart, Mittelspannung und Kerbwirkung ein und zeigt, wie diese die Betriebsfestigkeit beeinflussen. Abschließend wird die Bedeutung der Lastkollektive und deren Darstellung in Histogrammen und Tabellen hervorgehoben. Das Kapitel bietet einen detaillierten Einblick in die Betriebsfestigkeit und zeigt auf, wie diese in der Praxis angewendet werden kann, um die Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Bauteilen zu verbessern.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel behandelt die Grundlagen der Betriebsfestigkeit mit besonderer Ausrichtung auf die Auslegung von geschweißten Strukturen. Es ist eine wichtige Basis für die folgenden Abschnitte zur Berechnung von Schweißverbindungen. Zentrale Grundbegriffe und Zusammenhänge wie Wöhlerlinie, Lastkollektiv und Schadensakkumulationshypothese werden anschaulich erklärt. Wichtige Einflussfaktoren werden vorgestellt und ihre Bedeutung für ein Verständnis des Gesamtzusammenhangs erläutert. Größeren Raum nimmt hier die Kerbwirkung ein, da bei Schweißverbindungen die Schwingfestigkeit wesentlich durch die Kerbwirkung am Nahtübergang bzw. an der Nahtwurzel beeinflusst wird. Das besondere Werkzeug der Schädigungskollektive wird ebenfalls vorgestellt und an einem realen Beispiel erläutert. -
Kapitel 6. Anwendung der Betriebsfestigkeitsrechnung für Schweißverbindungen
Ralf SpäthIn diesem Fachbeitrag wird die Anwendung des Nennspannungsansatzes für die Betriebsfestigkeitsrechnung von Schweißverbindungen ohne FEM-Methoden erläutert. Der IIW-Katalog von Hobbacher und Baumgartner (2024) bietet vereinheitlichte Wöhlerlinien für verschiedene Schweißverbindungen und berücksichtigt dabei zahlreiche Einflussfaktoren wie Spannungskonzentrationen, Fehlstellen, Spannungsrichtung, Schweißeigenspannungen und metallurgische Eigenschaften. Der Beitrag zeigt, wie der Nennspannungsansatz und der IIW-Katalog zur Berechnung der Lebensdauer von Schweißverbindungen verwendet werden können, und erläutert die Bedeutung von Zusatzanforderungen wie zerstörungsfreien Prüfungen und Schweißnahtnachbehandlungen. Anhand von Beispielen wird die praktische Anwendung des Katalogs demonstriert, und es wird gezeigt, wie der Konstrukteur oder Berechner die FAT-Klassen für verschiedene Schweißverbindungen auswählen und die Lebensdauer berechnen kann. Der Beitrag betont die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Konstrukteur, Berechner und anderen Unternehmensbereichen für eine sichere Schwingfestigkeitsbewertung. Zudem werden die Anwendungsgrenzen und Einflussfaktoren der Nennspannungsmethode diskutiert, und es wird gezeigt, wie der IIW-Katalog zur quantitativen Berücksichtigung dieser Faktoren verwendet werden kann. Der Beitrag bietet eine umfassende Anleitung zur Anwendung des Nennspannungsansatzes und des IIW-Katalogs für die Betriebsfestigkeitsrechnung von Schweißverbindungen und zeigt, wie diese Methoden zur sicheren und effizienten Dimensionierung von Schweißverbindungen beitragen können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie im vorherigen Kapitel erarbeiteten Methoden der Betriebsfestigkeit werden nun auf die speziellen Rahmenbedingungen der Schweißverbindungen angewandt. In diesem Kapitel erfolgt die Rechnung ausschließlich analytisch ohne Finite-Elemente-Methode. Deren Anwendung ist Inhalt des nächsten Kapitels. Für die analytische Berechnung wird hier die Nennspannungsmethode in Verbindung mit dem Wöhlerlinienkatalog des IIW (Hobbacher & Baumgartner (Hrsg) in Recommendations for fatigue design of welded joints and components. Springer, Cham 2024) genutzt. Dieser findet sich ebenfalls in der bekannten FKM-Richtlinie (Rennert et al. in Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile (FKM-Richtlinie). VDMA-Verlag, Frankfurt a. M., 2020). Mit beiden Unterlagen kommt man zu ähnlichen Ergebnissen. Nach der Vorstellung der Methode und der Einflussfaktoren wird der Katalog an Beispielen angewendet und erläutert. Obwohl hier Auszüge aus dem Katalog dargestellt sind, sollte der Anwender für weitere Rechnungen die IIW-Richtlinie zur Hand haben. Aufgrund des Umfangs ist es nicht möglich, alle Faktoren, FAT-Klassen, Formeln etc. hier zu übernehmen. Auch ist dies nicht Ziel dieses Buches. -
Kapitel 7. Vorgehensweisen zur FEM-Berechnung von Schweißverbindungen
Ralf SpäthIn diesem Fachbeitrag werden verschiedene Vorgehensweisen zur FEM-Berechnung von Schweißverbindungen detailliert erläutert und verglichen. Die vier Hauptmethoden – Nennspannungsansatz, Strukturspannungsansatz, Kerbspannungsansatz und 3D-Scan-Geometrie-Ansatz – werden hinsichtlich ihrer Anwendungen, Vor- und Nachteile diskutiert. Der Nennspannungsansatz arbeitet mit globalen Nennspannungen und ist weniger detailliert, aber einfach anzuwenden. Der Strukturspannungsansatz berücksichtigt lokale Spannungserhöhungen und ist näher an realen Messungen. Der Kerbspannungsansatz modelliert lokale Kerben durch Ersatzradien und ist für komplexe Schweißverbindungen geeignet. Der 3D-Scan-Geometrie-Ansatz nutzt hochgenaue 3D-Scans, um die reale Geometrie der Schweißverbindungen zu erfassen und somit die wahre Spannung am Schweißnahtübergang zu berechnen. Der Beitrag zeigt, dass die Methoden mit idealisierten Geometrien die Lebensdauer einer einzelnen Probe kaum vorhersagen können, während der 3D-Scan-Geometrie-Ansatz gezieltere Aussagen ermöglicht. Praktische Beispiele und Anwendungen veranschaulichen die theoretischen Konzepte und zeigen die Vorteile und Grenzen der einzelnen Methoden auf. Der Vergleich der Methoden anhand eines durchgängigen Beispiels zeigt deutliche Unterschiede in den berechneten Lebensdauern, was die Bedeutung der Wahl der richtigen Methode für die Betriebsfestigkeitsrechnung unterstreicht.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Anwendung der Finite-Elemente-Methode bei der Berechnung und Auslegung von Strukturen hat sich heute zum Standard entwickelt. Daher sollen auch Schweißverbindungen bei der Bemessung richtig berücksichtigt werden. Die industrielle Anwendung unterscheidet sich hier zum Teil von den Randbedingungen der Forschung: Auch größere Strukturen müssen mit Schweißverbindungen ausreichend genau und sicher modelliert und berechnet werden können. Es haben sich verschiedene Ansätze herausgebildet, die unterschiedlich tief und detailliert die Schweißverbindungen abbilden. Folgende Ansätze werden hier behandelt: Nennspannungsansatz, Strukturspannungsansatz und Kerbspannungsansatz. Diese Methoden werden auch in der IIW-Richtlinie (Hobbacher AF (Hrsg) in Recommendations for fatigue design of welded joints and components. Springer, London, 2016) erläutert. Zusätzlich wird hier eine neuere Methode vorgestellt, zu der es erste Veröffentlichungen gibt und zu der der Autor auch forscht: 3D-Scan-Geometrie-Ansatz mit realen Kerbspannungen. Hier können erstmals die „wahren geometrischen“ Spannungen an einer Schweißverbindung ermittelt werden. -
Kapitel 8. Ermüdungstest von Schweißproben
Ralf SpäthIn diesem Fachbeitrag werden die Grundlagen und Methoden des Ermüdungstests von Schweißproben detailliert erläutert. Es wird beschrieben, wie verschiedene Schweißnahtformen, -verfahren und -nachbehandlungen untersucht werden können, um die Schwingfestigkeit von Schweißverbindungen zu bewerten. Der Beitrag geht auf die Bedeutung statistischer Absicherung ein und stellt verschiedene Prüfmaschinen wie servohydraulische, Resonanz- und Umlaufbiegemaschinen vor. Zudem werden Probenformen und Einflussgrößen wie Werkstoffparameter, Schweißparameter und Nachbehandlungsverfahren diskutiert. Praktische Tipps zur Durchführung der Versuche und zur Auswertung der Ergebnisse runden den Beitrag ab. Der Fachtext bietet eine umfassende Anleitung für die Planung, Durchführung und Auswertung von Ermüdungstests an Schweißproben, um die Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Schweißverbindungen zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel wird der Schwingversuch an Schweißproben vorgestellt. Dieser unterscheidet sich vom Test ganzer Strukturen (siehe Kap. 9, „Validierungstest von geschweißten Strukturen“) durch eine andere statistische Absicherung und unterschiedliche Prüfmaschinen. Der Schwingversuch wird oft als sogenannter Wöhlerversuch (konstante Lastamplitude während der gesamten Prüfung) gefahren. Betriebslastennachfahr- oder Blockprogrammversuche sind je nach Prüfmaschine möglich – erhöhen aber die Komplexität der statistischen Berechnungen. Für variierende Lasten oder Betriebslastnachfahrversuche wird daher meist der Validierungstest an kompletten Strukturen durchgeführt. Die statistische Absicherung bei der Verwendung von mehreren Proben ist ein sehr wichtiger Aspekt. Vor allem bei Schweißverbindungen, da hier die Streuungen sehr hoch sind. Sehr gut wird diese Thematik in der DIN 50100 behandelt. Daher werden die Vorgehensweisen zur statistischen Absicherung auf Basis dieser Norm vorgestellt. -
Kapitel 9. Validierungstest von geschweißten Strukturen
Ralf SpäthValidierungstests von geschweißten Strukturen sind entscheidend für die Absicherung der Berechnung und die Vorbereitung der Serienfreigabe. Sie ermöglichen Erkenntnisse über Einflüsse aus der Fertigung und werden unter möglichst realistischen Randbedingungen durchgeführt. Die Belastung der Struktur erfolgt mit einem realistischen Kraft- und Häufigkeitsniveau, wobei eine zeitliche Raffung des Tests gegenüber dem realen Einsatz möglich ist. Aufgrund der hohen Kosten ist die statistische Absicherung jedoch schlecht, was durch verschärfte Lastkollektive ausgeglichen werden kann. Der Text beschreibt detailliert die Durchführung von Validierungstests am Prüffeld und im realen Einsatz, einschließlich der Herausforderungen und praktischen Tipps für eine erfolgreiche Validierung. Besonders betont wird die Bedeutung der Lasteinleitung und Aufspannung sowie die Optimierung des Prüfablaufs. Zudem werden die Vor- und Nachteile von Tests im realen Einsatz beim Kunden diskutiert, wobei die Reproduzierbarkeit und die repräsentative Belastung der Struktur im Vordergrund stehen. Der Text bietet wertvolle Einblicke in die Planung und Durchführung von Validierungstests und hebt die Bedeutung einer sorgfältigen Vorbereitung und kontinuierlichen Überwachung hervor.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Gegensatz zum vorherigen Kapitel wird hier der Test von gesamten Strukturen betrachtet. Aufgrund des Aufwands solcher Tests werden meist nur wenige Prüflinge oder sogar nur ein einzelner erprobt. Die Problematik der statistischen Absicherung muss daher separat berücksichtigt werden, z. B. durch ein angepasstes Lastkollektiv. Im Gegensatz zum üblichen Wöhlerversuch (konstante Lastamplitude) bei der Schwingprüfung von Schweißproben werden bei den hier behandelten Tests meist Betriebslastennachfahrversuche oder Blockprogrammversuche durchgeführt. Damit ist die Modellierung hinsichtlich äußerer Last näher an der Realität. Außerdem ist es möglich, ganze Maschinen im Einsatz zu messen. Diese zusätzliche Variante wird hier nur kurz präsentiert. Nach der Vorstellung der verschiedenen Testmöglichkeiten werden in diesem Kapitel typische Testdauern aufgezeigt. Für die industrielle Produktentwicklung ist die Betrachtung dieser auf dem Zeitstrahl bis zum Serienstart von sehr hoher Bedeutung. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Testmethoden sowie Tipps und Tricks für möglichst aussagefähige Tests bilden den Abschluss des Kapitels. -
Kapitel 10. Konstruktive Maßnahmen zur Schwingfestigkeitssteigerung
Ralf SpäthIn diesem Fachbeitrag werden konstruktive Maßnahmen zur Steigerung der Schwingfestigkeit von geschweißten Strukturen detailliert erläutert. Der Text behandelt die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung sowie allgemeine Konstruktionsempfehlungen für schwingbeanspruchte geschweißte Strukturen. Besonders hervorgehoben werden Maßnahmen wie das Vermeiden von Steifigkeitssprüngen, die Minimierung von Schweißnähten und die optimale Gestaltung von Nahtansätzen. Der Beitrag geht auch auf spezifische Herausforderungen wie die Belastung in Blechdickenrichtung und die Verwendung von geschlossenen Profilen bei Torsionsbelastung ein. Abschließend werden verschiedene Konstruktionsbeispiele und deren Vor- und Nachteile vorgestellt, um die praktische Anwendung der empfohlenen Maßnahmen zu verdeutlichen. Dieser Fachbeitrag bietet wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für die Optimierung der Schwingfestigkeit in der Schweißkonstruktion.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Konstruktion hat sehr großen Einfluss auf Kosten und Leistungsfähigkeit von Produkten – dies gilt auch und besonders bei Schweißverbindungen. Dieses Kapitel soll dem Konstrukteur Hinweise und Tricks vermitteln, wie Schweißverbindungen vor allem hinsichtlich der Schwingfestigkeit optimiert werden können. Für allgemeine Schweißregeln wird auf umfangreiche Literatur verwiesen. Die Gestaltungsempfehlungen werden anhand von Skizzen anschaulich erläutert. -
Backmatter
- Titel
- Betriebsfeste Konstruktion und Berechnung von Schweißverbindungen
- Verfasst von
-
Ralf Späth
- Copyright-Jahr
- 2026
- Electronic ISBN
- 978-3-658-49932-7
- Print ISBN
- 978-3-658-49931-0
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-49932-7
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