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08.08.2018 | Betriebsstoffe | Nachricht | Onlineartikel

KIT erforscht regenerative Kraftstoffe und Wasserstoffantrieb

Autor:
Christiane Köllner

Das KIT forscht mit Partnern an klimaschonender Mobilität: Im Projekt "reFuels" beschäftigen sich die Forscher mit regenerativen Kraftstoffen, im Projekt Move2China mit dem Wasserstoffantrieb.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will mit Partnern aus der Automobil-, Automobilzuliefer- und Mineralölindustrie die Chancen, die synthetische Kraftstoffe für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bieten, in einem breit angelegten Programm erforschen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde kürzlich unterzeichnet. Die Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben.

Beim Projekt "reFuels – Kraftstoffe neu Denken" sollen Verfahren, mit denen Otto- und Dieselkraftstoffe aus nachhaltig zugänglichen Rohstoffen wie etwa Pflanzenteilen auch in großem Maßstab produziert werden können, betrachtet werden. Untersucht werden soll außerdem, wie sich die regenerativen Kraftstoffe auf den Schadstoffausstoß der bestehenden Flotte und auf die Funktion der Fahrzeuge sowie einzelner Komponenten auswirken. Schließlich wollen die Projektpartner bei Gesellschaft und Verbrauchern Akzeptanz für die neuartigen Kraftstoffe schaffen. 

Folgende Partner haben ihre Mitwirkung an dem Projekt "reFuels" zugesagt: Audi, Caterpillar Energy Solutions (MWM), Daimler, Eberspächer, Freudenberg Sealing Technologies, KS Kolbenschmidt, Mahle, Mann + Hummel, Porsche, Bosch, Rolls-Royce Powersystems (MTU) sowie ENBW und Miro mit Unterstützung des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV).

KIT und Tongji-Universität kooperieren beim Wasserstoffantrieb

Um den Ausbau ressourcenschonender Mobilität weiter voranzutreiben, arbeitet das KIT auch mit der Tongji-Universität in Schanghai zusammen. Die beiden Partner haben ein gemeinsames Forschungsprojekt zum Wasserstoffantrieb gestartet. In dem auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und auf chinesischer Seite von der chinesischen Regierung geförderten Forschungsprojekt Move2China (Methoden zur verteilten Entwicklung von H2-Brennstoffzellen-Fahrzeugen in Kooperation mit China) beschäftigen sich die beiden Universitäten mit dem elektrischen Antriebssystem von Brennstoffzellenfahrzeugen, dessen Validierungsprozess beispielhaft auf die beiden Standorte verteilt wird.

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