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06.01.2020 | Betriebsstoffe | Nachricht | Onlineartikel

TU Bergakademie Freiberg und CAC produzieren CO2-neutrales Benzin

Autor:
Christiane Köllner
1 Min. Lesedauer

Das Projekt C3 Mobility untersucht Optionen für verschiedene klimaneutrale, strombasierte Kraftstoffe. Damit sollen Wege in die CO2-freie Mobilität der Zukunft gefunden werden. 

Die TU Freiberg erforscht im Projekt C3 Mobility gemeinsam mit dem Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) und weiteren Partnern aus der Automobil- und Mineralölindustrie neue Wege in die CO2-neutrale Mobilität. Dazu ist ein Verfahren entwickelt worden, das synthetisches Benzin aus Biomethanol herstellt. Perspektivisch kann dieses entweder allein aus Kohlendioxid, Strom und Wasser oder aus bisher verbrannten Abfällen und regenerativ gewonnenem Wasserstoff erzeugt werden. Das soll gegenüber bisherigen Alternativen eine fast CO2-neutrale Herstellung ermöglichen.

Getestet wurde die Umwandlung von Methanol zu Benzin am Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg. Die STF (Syngas-To-Fuel – STF) -Benzinsyntheseanlage der TU Freiberg habe die ersten 16.000 Liter des "grünen" Benzins bereits produziert. Das hochoktanige Benzin soll nun zum Testen an Automobilhersteller gehen.

Entwicklung von Katalysatoren für zukünftige Kraftstoffe

In den kommenden Monaten wollen die Wissenschaftler des IEC Syntheseverfahren und Versuchsergebnisse analysieren, um die Prozessparameter zu optimieren, und an der Entwicklung und Testung fortschrittlicher Katalysatoren für zukünftige Kraftstoffe arbeiten. Für 2020 ist bereits ein zweiter Versuch an der Anlage geplant, bei dem weitere 15 bis 25 Kubikmeter "grünes" Benzin produziert werden sollen.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden im Rahmen des Forschungsprojektes C3 Mobility vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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