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Betriebsstoffe

weitere Buchkapitel

35. Integration eines MFCAs Bausteins in den mobilen Werkzeugkasten des MOPS-Projekts

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Implementierung einer hybriden plattformübergreifenden mobilen Anwendung für Android, iOS und Windows Phone mit Hilfe des Ionic Frameworks zur Unterstützung des Material Flow Cost Accounting Ansatzes. Die entwickelte Anwendung wird in eine Toolbox integriert und soll diese Tollbox um drei Anwendungen erweitern, nämlich den Kostenstrukturrechner, den Investitionsrechner und den Materialflusskostenrechner. Die Besonderheit von hybriden Anwendungen liegt darin, dass diese eine Kombination aus mobiler Web- und mobiler nativer Anwendung darstellen. Aus dieser Sicht ist es wichtig zu erwähnen, dass diese mit Webtechnologien wie HTML5, TypeScript und AngularJS entwickelt worden sind, aber dennoch den Zugriff auf die nativen Funktionen und Sensoren des Geräts geben. Außerdem bieten Hybridanwendungen den großen Vorteil der Plattformunabhängigkeit, eines minimierten Entwicklungsaufwandes sowie geringer Entwicklungskosten.

Krystian Sadowski, Volker Wohlgemuth

Adaptive Assistenzsysteme zur Entscheidungsunterstützung für die dynamische Auftragsabwicklung: Konzeptionelle Überlegungen und Anwendungsszenarien unter Berücksichtigung des Digitalen Zwillings des Produktionssystems

Der Auftragsabwicklungsprozess ist in produzierenden Unternehmen durch eine erhöhte Komplexität infolge der zunehmenden Variantenvielfalt und der steigenden Anforderungen an individualisierte Produkte gekennzeichnet. Diese Komplexität führt zu Intransparenz bei Entscheidungen im Produktionsvollzug. Weiterhin verursachen verschiedene Prozessdynamiken, z. B. unvorhergesehene Störungen, kurzfristige und unregelmäßige Bestellungen sowie nachträgliche Kundenänderungswünsche Störungen in der Auftragsabwicklung.

Martin Kunath, Herwig Winkler

Betriebswirtschaftliche Wirkungen digital vernetzter Fertigungssysteme – Eine Analyse des Einsatzes moderner Manufacturing-Execution-Systeme in der verarbeitenden Industrie

Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ versammelt sich derzeit eine Fülle von Konzepten mit dem Ziel einer Vernetzung und integrierten Informationsverarbeitung industrieller Infrastruktur. Schon in den 1990er-Jahren wurde Ähnliches mit dem Konzept des Computer-Integrated Manufacturing (CIM) angedacht. Dabei wurde eine Integration von betriebswirtschaftlichen Planungs- und Steuerungsaufgaben mit den primär technisch orientierten Aufgaben der Produktion angestrebt.

Robert Obermaier, Victoria Wagenseil

Kapitel 7. Umweltgeotechnik und Kampfmittelräumung

Industrielle Tätigkeiten und Produktionsprozesse haben in den letzten hundert Jahren mitunter zu weitreichenden und im Einzelfall gravierenden Belastungen der Umweltmedien Boden, Wasser und Luft geführt. Altstandorte der Industrie, auf denen in der Vergangenheit mit wasser- bzw. umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, oder Altablagerungen, wie z. B. ungesicherte Deponien, sind nicht selten für die Freisetzung ökotoxischer Substanzen verantwortlich. Verschiedenste Schädigungen der belebten Umwelt waren bzw. sind die Folge, die als Verschlechterung der Umweltqualität und als Folge der Anreicherung von Toxinen in der Nahrungskette über die jeweiligen Wirkungspfade Boden – Gewässer – Luft – Pflanze – Tier – Mensch in gesundheitlichen Beeinträchtigungen der biotischen Welt zum Ausdruck kommen können.

Claas Meier, Roland Börger

Kapitel 4. Umlaufvermögen

In diesem Kapitel geht es um die Darstellung wichtiger Positionen des Umlaufvermögens, wie z. B. Vorräte, Forderungen und deren Bewertung. Der erfolgreiche Unternehmer Sommerweizen schaut sich zahlreiche nachvollziehbare Buchungsbeispiele an, die ihm das Verständnis z. B. für Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erleichtern sollen.

Karin Nickenig

Kapitel 1. Einleitung

Die Produktionswirtschaft als Teildisziplin der Betriebswirtschaft fokussiert vornehmlich auf die Herstellung von Sachgütern. Sowohl aus betriebswirtschaftlicher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sind allerdings auch immaterielle Güter notwendig, deren „Erzeugung“ in weiteren Wirtschaftsdisziplinen neben der Produktionswirtschaft im Fokus steht (vgl. Günther und Tempelmeier 2012, S. 8). Um eine erste grobe Kategorisierung vorzunehmen, ist somit in produzierende und dienstleistende Unternehmen zu unterscheiden (vgl. Gutenberg 1983, S. 1).

Jonas Ostmeyer

Kapitel 7. Luxusrelevanz ausgewählter Megatrends im Tourismus

Über die vielfältigen Gesichter von Luxus widmet sich der Autor insbesondere dem Thema Gesundheit als Wert und Luxusgut.Es werden die Unterschiede einer auf Krankheit gerichteten Medizin gegenüber Angeboten zur Verbesserung von Gesundheit vor dem Hintergrund des Fortschritts im Bereich der Personalisierten Medizin gegenübergestellt. Diese Innovationen lassen den Traum von ewiger Jugend und Unsterblichkeit in einem neuen Licht erscheinen. Mit diesem Paradigmenwechsel und den Forschungsergebnissen über Hundertjährige wird die Frage nach den Inhalten und der Sinnhaftigkeit von Gesundheitsangeboten gestellt.Der Autor entwirft Szenarien, wie Gesundheitsangebote gerade auch im Bereich des Torurismus dem Wunsch des Einzelnen nach Lebenssinn, Wertschätzung, Verbundenheit und Simplizität Rechnung tragen können. Er zeigt auf, welche Vorteile in der Erfahrbarkeit von Gesundheit durch neue Angebote des Reisens entstehen.Gesundheit wird als magischer Moment emotional erfahrbar. Gesundheit erfährt hiermit eine neue Positionierung als Luxusgut.

Stefan Gössling, Marc Aeberhard, Jörg Meurer, Mario Krause

Kapitel 12. Umlaufvermögen – ausgewählte Positionen

Im Anschluss an die Betrachtung des Anlagevermögens schaut sich Carlo Sommerweizen nun auch noch ausgewählte Positionen des Umlaufvermögens an. Neben den Forderungen und dem Vorratsvermögen frischt er ebenfalls seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Preisnachlässe auf. Er weiß, dass auch er als Unternehmer den Kunden Rabatte, Skonti und Boni gewähren kann, die er natürlich auch unter Beachtung umsatzsteuerlicher Vorgaben entsprechend in seiner Buchführung zu erfassen hat. Auch hier nimmt er sich zahlreiche Fragen und Übungen vor, mit deren Hilfe er seine Kenntnisse auf lange Sicht hin festigt.

Karin Nickenig

Kapitel 11. Handelsgesetzbuch – Handelsbilanz

Frage: Wie viele Bücher hat das HGB?

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 21. Gewinn- und Verlust-Kennzahlen

Zuerst ein Überblick über die Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Gesamt- und Umsatzkostenverfahren nach HGB bevor diese analysiert und interpretiert wird. Bei der Analyse der GuV-Kennzahlen spricht man auch von der „Erfolgswirtschaftlichen Bilanzanalyse“, dessen Ziel in der Gewinnung von Informationen zur Beurteilung der Ertragskraft des Unternehmens besteht.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 24. Übungsklausur zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Bachelor GmbH per 31.12.01 ist im Anhang zur Klausur abgedruckt. Der Bilanzgewinn ist dem kurzfristigen Fremdkapital zuzuordnen. Anschaffungs- und Herstellungskosten per 1. Januar 01 betragen 3.000 Tsd. €; Zugänge während des Geschäftsjahres 01 belaufen sich auf 500 Tsd. € und Abgänge auf 100 Tsd. €. Die kumulierten Abschreibungen per 31.12.01 betragen 2.500 Tsd. €.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 16. Internationale Rechnungslegungsvorschriften

Für Geschäftsjahre ab 2005 sind die International Financial Reporting Standards (IFRS) für Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen in Europa ansässiger Unternehmen anzuwenden.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 25. Lösung zur Übungsklausur Kapitel IV

Zu fast 75% sind die Sachanlagen abgeschrieben. Sind die Sachanlagen abgeschrieben, haben sie planmäßig ihre Nutzungsdauer erreicht und sind im Wert gesunken infolge von Benutzung, Verbrauch oder Alterung. Die Notwendigkeit einer Ersatzinvestition zieht einen langfristigen Finanzierungsbedarf hinter sich.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 4. CCXM Customer: Kundennutzen steigern

DerCCX-Matrix Customer \b Kundennutzen bildet in der der CCX-Matrix die X-Achse. Kundenutzen besteht aus den vier Bausteinen Leistung, TCO (Total Cost of Ownership), Vertrauen und Convenience. In diesem Kapitel wird anhand zahlreicher Praxisbeispiele aufgezeigt, wie digitale Technologien jeden einzelnen Baustein beeinflussen, um mehr Kundennutzen zu erzeugen; idealerweise um den Faktor X. Ferner wird aufgezeigt, mit welcher Geschwindigkeit branchenfremde Wettbewerber attraktiveren Kundennutzen erzeugen können und somit die Wettbewerbsposition von etablierten Unternehmen gefährden.

Dr. Steffen Jäckle, Uwe Brüggemann

5. HYDRA für das Fertigungsmanagement

Gute und objektive Entscheidungen können die Mitarbeiter in den fertigungsnahen Abteilungen und im Management nur dann treffen, wenn zuverlässige Informationen zeitnah zur Verfügung stehen. Ein modernes MES garantiert jederzeit aktuellste Informationen zum Geschehen in der Fertigung und bietet einen 360°-Blick auf alle an der Produktion beteiligten Ressourcen.

Jürgen Kletti, Rainer Deisenroth

Kapitel 3. Aufbau eines kostenträgerorientierten Controllings – dargestellt am Beispiel aus der neurologischen Frührehabilitation

In den letzten Jahren hat eine dynamische Entwicklung der Krankenhausfinanzierung stattgefunden. Nachdem das DRG-Fallpauschalensystem im Jahre 2003 freiwillig beziehungsweise 2004 verpflichtend eingeführt wurde, gab es einige Anpassungen und Verschiebungen der Leistungsanbieter in den verschiedenen Sektoren. Durch den zunehmenden Druck der Verweildauerverkürzung mussten sich die stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen darauf einstellen, die Weiterbehandlung der Patienten direkt nach der Akutphase zu gewährleisten.

Markus Krahforst, John Ahrens, Winfried Zapp

Management von Ingredient Brands

Ingredient Branding ist ein seit rund 25 Jahren diskutiertes Markenkonzept. Allerdings ist weder die Terminologie einheitlich, noch sind gesicherte Erkenntnisse über das erfolgreiche Management vorhanden. Daher definiert dieser Beitrag zunächst den Begriff und grenzt diesen gegenüber verwandten Konzepten ab. Anschließend werden sieben Erfolgsfaktoren (Markenorientierung und Markenkompetenzen, Ingredient Branding-Potenzial, Kenntnis der Vertikalketten, stufenübergreifendes Qualitätsmanagement, Kommunikationsdruck, Sichtbar- und Erlebbarkeit der Ingredient Brands) abgeleitet und an einem Fallbeispiel exemplifiziert. Abschließend wird aufgezeigt, dass das Ingredient Branding-Konzept auch für andere Bereiche wie Services, Stars und CSR geeignet ist.

Carsten Baumgarth

Kapitel 3. Das Problem erkennen

Kap. 3 (Das Problem erkennen) zeigt auf, wie ein Unternehmen Probleme, die sich aus internen und/oder externen Einflussfaktoren ergeben können oder bereits ergeben haben, identifiziert, differenziert und beschreibt. Das Kapitel gibt einen vollständigen Überblick über die exogenen und endogenen Faktoren, erläutert diese und schärft das Verständnis für die durchzuführenden Analysen mithilfe von Beispielen aus der Praxis. Des Weiteren wird in dem Kapitel in Begriffe wie Wertschöpfungskette, Prozesse und Agile Organisation eingeführt. Die exakte Beschreibung der Problemstellung ist der Ausgangspunkt einer wirkungsvollen Transformation. Daher sind alle wesentlichen strategischen Fragen, die im Rahmen der Identifikation und Beschreibungen der Herausforderungen vom Unternehmen gestellt werden müssen, in einer Checkliste am Ende des Kapitels zusammengefasst.

Jörg Klasen

8. Fallstudien zur Prozessoptimierung

Die beiden Fallstudien sollen den Lesern helfen ihre Modellierungskenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Beide Fallstudien basieren auf realen Unternehmen: ein kleiner Speditionsbetrieb und ein mittelständischer Hersteller von Mineralwasser. Bei den beiden „Cases“ geht es um die Optimierung von kleineren, übersichtlichen Prozessen. In Form eines Projektes sind Aufgaben im Rahmen der typischen Phasen Ist-Aufnahme, Analyse und Soll-Konzept zu bearbeiten. Für alle Aufgaben werden Lösungshinweise und -modelle bereitgestellt.

Heinrich Seidlmeier

2. Das Unternehmen in der Wertschöpfungskette

Was können Unternehmen vom Boxenstopp in der Formel 1 lernen?Dieses Kapitel ist ideal für alle, die schnell einen Überblick darüber bekommen wollen, wie ein Unternehmen aufgebaut ist und wie es funktioniert. Außerdem lernen Sie alle Stakeholder kennen, also alle, die ein bestimmtes Interesse an einem Unternehmen haben. Darüber hinaus werden Sie verstehen, wie Güter in der Wertschöpfungskette entstehen, nämlich durch die Zusammenarbeit von vielen Betrieben (Supply Chain Management).Alles ist einprägsam in Abbildungen und Übersichtsdarstellungen visualisiert und mit Beispielen erläutert.Zum Abschluss des Kapitels gibt es Wiederholungs- und Übungsfragen mit Musterlösungen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und anzuwenden.

Claudia Kocian-Dirr

5. Betriebliche Funktionen im Detail

Sie sind in den letzten Kapiteln ein Fan der Betriebswirtschaftslehre geworden?Dann können Sie sich hier in den betrieblichen Funktionen vertiefen. Aber immer so kompakt, dass stets der Überblick erhalten bleibt.Der Realgüterbereich betrachtet die Leistungserstellung mit Innovationsmanagement, Materialwirtschaft, Logistik, Produktionswirtschaft und Marketing.Der Finanzbereich gibt einen Überblick über externes Rechnungswesen (Buchhaltung), internes Rechnungswesen (Kostenrechnung) sowie Investition und Finanzierung.Der dispositive Bereich zeigt auf, wie die Unternehmensführung durch unterstützende Funktionen wie Personalmanagement, Organisation und Informationsmanagement umgesetzt wird.Alles ist einprägsam in Abbildungen und Übersichtsdarstellungen visualisiert und mit Beispielen erläutert.Zum Abschluss des Kapitels gibt es Wiederholungs- und Übungsfragen mit Musterlösungen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und anzuwenden.

Claudia Kocian-Dirr

Kapitel 28. Die Handlungsfelder effektiver Stadtfabriken für die nachhaltige Entwicklung im urbanen Raum

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, mit steigender Tendenz. In städtischen Gebieten konzentrieren sich viele Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Industrielle Produktion und Fabriken im urbanen Raum sind ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Stärke wachsender Städte, obwohl sie häufig mit negativen Umweltauswirkungen verbunden sind. Die multifunktionale Nutzungsstruktur urbaner Räume ermöglicht die effektive Einbindung von Fabriken in das System Stadt und bietet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Dabei ist die räumliche Ausprägung der Verbindung von Stadt und Fabrik sowie die Intensität der Interaktion beider Systeme entscheidend für eine positive Verbindung. Die Vereinten Nationen betonen die Bedeutung von Städten und Gemeinden in ihren Zielen der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals), weiterhin heben sie eine nachhaltige industrielle Entwicklung und eine verantwortungsvolle Produktion hervor. Zur Ermittlung des potenziellen Beitrags von Fabriken in der Stadt zur nachhaltigen Entwicklung und zum Wachstum von Städten werden die Merkmale von Produktionssystemen in Verbindung mit ihrer urbanen Umgebung analysiert. Weiterhin werden urbane Fabriken auf ihren potenziellen Beitrag zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung untersucht. Dies geschieht entlang der Handlungsfelder effektiver Stadtfabriken. Auf der Grundlage dieser Analyse werden Potenziale abgeleitet, in denen die urbane Produktion ökonomisch, ökologisch und sozial die Städte der Zukunft unterstützen kann.

Max Juraschek, Lennart Büth, Christoph Herrmann

Kapitel 15. Multikriterielle Bewertung von Wasserinfrastruktursystemen im Kontext der SDGs

Auch wenn in Deutschland 99 % bzw. 97 % der Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung angeschlossen sind und eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung als gesichert angesehen werden kann, besteht Handlungsbedarf bzgl. der andauernden Belastung von Oberflächen- und Grundwasser mit anthropogenen Spurenstoffen. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich aus Ressourcenverbrauch und Klimabeeinflussung, die von der Infrastruktur und ihrem Betrieb ausgehen, sowie den Auswirkungen des Klimawandels und den sich abzeichnenden demografischen Veränderungen, die auf die Wirtschaftlichkeit und den Betrieb der Wasserinfrastruktur rückwirken. Offensichtlich kann also eine leistungsfähige (Ab-)Wasserinfrastruktur über SDG 6 hinaus einen Beitrag zur Erreichung von deutlich mehr SDGs leisten. Um diese SDGs zu identifizieren, wurde ein Abgleich mit den Kriterien durchgeführt, die bei der vergleichenden Bewertung alternativer Wasserinfrastrukturen mit dem multikriteriellen Bewertungstool MuBeWis zur Anwendung kommen. Es zeigt sich dabei, dass neben den SDGs 6.1, 6.3, 6.4 und 6.6 vor allem SDG 9.1, der Aufbau einer hochwertigen, verlässlichen, nachhaltigen, widerstandsfähigen und für alle erschwinglichen Infrastruktur, betroffen ist. Daneben kommen Wirkungen der Wasserinfrastruktur auf andere Schutzgüter wie Gesundheit, Ressourcenschonung und Klimaschutz zum Tragen, die mit den SDGs 3.2, 3.3 und 3.9, 2.4, 7.3 und 8.4 sowie 7.2 und 13.2 eigenständige Ziele adressieren. Durch die Anwendung des Bewertungstools MuBeWis kann außerdem eine Aussage darüber getroffen werden, ob die Veränderung der Wasserinfrastruktur zu diesen SDGs jeweils einen positiven oder negativen Beitrag leistet. Auf die Frage, ob die Einführung einer alternativen Wasserinfrastruktur insgesamt zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt, liefert dieses Vorgehen nur dann eine eindeutige Antwort, wenn alle relevanten SDGs entweder auf eine Verbesserung oder eine Verschlechterung hindeuten.

Christian Sartorius, Thomas Hillenbrand, Jutta Niederste-Hollenberg

Kapitel 7. Nationale Rechtsetzungen

Die wichtigsten Regelungen auf Bundesebene sind im Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009), verankert. Die am 1. September 2006 in Kraft getretene Reform des Grundgesetzes (Föderalismusreform) ermöglichte es dem Bund erstmals für das Wasserrecht, als einem zentralen Bereich des Umweltrechts, eine Vollregelung schaffen. In der alten Fassung (a.F.) des Grundgesetzes (GG) fiel das Wasserrecht nach Art.

Uwe Jacobshagen

11. Kalkulation

Das Kalkulationsbeispiel ist vereinfacht mit stark gekürztem Leistungsverzeichnis dargestellt. Das LV enthält nur die Hauptpositionen. Daher sind die ermittelten Kosten und Preise nicht direkt in die Praxis übertragbar.Die Beispiele sind so angelegt, dass die Grundlagen und die Rechenvorgänge leicht nachvollziehbar sind. Die Kalkulationen sind mit Hilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel 2011 for Mac von Microsoft erstellt. Dieses Programm ist lediglich als Rechenhilfe eingesetzt, nicht als vollwertiges Baukalkulationsprogramm. Das Format der Rechenblätter orientiert sich an den in der Praxis üblichen Formularen für die Kalkulation „von Hand“.Auf den Einsatz und die Vorführung von EDV-Programmen für die Kalkulation von Bauleistungen wurde bewusst verzichtet. Diese mächtigen sogenannten Branchenprogramme umfassen das gesamte Zahlenwerk einer Bauunternehmung. Sie sind zum Verständnis und zum Erlernen der Kalkulation von Bauleistungen ungeeignet.In den Beispielen werden bei der Darstellung der Zahlenwerte die in der Praxis üblichen Schreibweisen verwendet:Alle Beispiele basieren auf den Stammdaten einer Musterbaufirma (s. Abschnitt 13 „Kalkulation“ in „Zahlentafeln für den Baubetrieb“ [1]): Stundenansätze Gerätekosten Materialkosten Fremdleistungskosten. Diese Stammdaten müssen in der Musterbaufirma vorhanden sein. Sie können vom Kalkulator nicht verändert werden. Die Daten werden für jedes Objekt ausgewählt und in Objektdateien abgelegt. Dort können sie verändert werden.

Wilfried Streit

4. Baukosten und Finanzierung

Die in diesem Kapitel aufgeführten Beispiele orientieren sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb und dienen dazu, Entscheidungen über die Wahl der wirtschaftlichsten Verfahrensweise zu treffen. Dabei werden verschiedene Finanzierungsformen und Bauarten miteinander verglichen, um die ökonomisch sinnvollste Variante zu bestimmen. Weiterhin wird die Ermittlung der relevanten Kostenstellen dargestellt, die für Lohn, Material, Miete und weitere Punkte anfallen. Die Berechnungen orientieren sich dabei an Erfahrungswerten aus der Baupraxis und vermitteln ein Gefühl für tatsächlich entstehende Kosten.In Kapitel 5, Baukosten und Finanzierung, der Krause Ulke Zahlentafeln für den Baubetrieb, 9. Auflage, Springer Vieweg Verlag, Wiesbaden 2016 werden die theoretischen Grundlagen für dieses Aufgabengebiet eingehend thematisiert.

Bernd Ulke

10. Betriebsorganisation

In diesem Kapitel sind einfache Übungsaufgaben zusammengestellt, die sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb orientieren. Die Reihenfolge der Aufgaben entspricht im Wesentlichen dem Kapitel 12 „Betriebsorganisation“ in den „Zahlentafeln für den Baubetrieb“. Zu den dort aufgeführten Abschnitten Organisation der Bauunternehmung, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens und Berichtswesen der Baustelle gibt es jeweils Übungsaufgaben mit entsprechenden Lösungsvorschlägen.

Joachim Martin

Kapitel 3. Elektrochemische Verfahren und Systeme der Wandlung elektrischer Energie

Ein Verfahren der elektrochemischen Energieumwandlung – die Brennstoffzelle – wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet. Der Zusammenhang zwischen Energieumwandlung, Verbrennung als der sicher anschaulichsten und unmittelbarsten Umwandlung und der Energetik elektrochemischer Prozesse wird darin angesprochen.

Rudolf Holze

5. Reifephase – Bewährung und Bewahrung mittelständischer Strukturen

Bei der Einführung des Lebenszykluskonzepts wurde bereits eine kurze Charakterisierung der Reifephase eines Unternehmens vorgenommen. Demnach lässt sich ein Rückgang des Wachstums beobachten, der allerdings nicht als ein krisenhaftes Phänomen zu interpretieren ist. Vielmehr handelt es sich bei einem „reifen“ Unternehmen um ein etabliertes Unternehmen, das sich zumeist durch eine hohe Stabilität in den Ergebnissen auszeichnet. Es haben sich Organisations- und Managementstrukturen ausgebildet, die zugleich handlungsleitend für die Organisationsmitglieder sind.

Holger Reinemann

6. Wendephase – Erneuerung oder Niedergang

Auch wenn sich ein Unternehmen auf einem langfristig stabilen Entwicklungspfad befindet, so kann es doch zu einem revolutionären Veränderungsereignis kommen. Dieser Begriff ist in seinem ursprünglichen Wortsinn zu verstehen und kann durch interne oder externe Einflüsse ausgelöst werden. Eng verknüpft ist diese Wendephase mit dem Risikobegriff, denn ein solches Veränderungsereignis kann zu einer Rückkehr auf den Wachstumspfad oder in den Niedergang führen.

Holger Reinemann

Maßnahmen gegen Kreditgefährdungen

Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein formularmäßig durchgeführter, abgekürzter Zivilprozess, der dem Gläubiger (Antragsteller) schnell und kostengünstig einen Vollstreckungstitel verschafft. Der Vollstreckungstitel berechtigt den Gläubiger zur Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners (Antragsgegner). Grundsätzlich ist das Amtsgericht des Gläubigers für das Mahnverfahren zuständig. Anträge auf Erlass eines Mahnbescheids können auch im Wege des Datenträgeraustauschs eingereicht werden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Dritter Teil: Unternehmensüberwachung

Um das Erreichen der angestrebten Unternehmensziele auf allen Ebenen sicherzustellen, bedarf es der Installierung vernetzter Überwachungssysteme. Die Strukturen derartiger Systeme können als interne Überwachungssysteme von den Unternehmen selbst gestaltet oder aber als externe Überwachungssysteme vom Gesetzgeber oder Institutionen hoher Autorität vorgegeben werden. Die Aufgabe der betriebswirtschaftlichen Überwachungstheorie besteht in diesem Zusammenhang zunächst darin, den Führungsinstanzen geeignete Entscheidungsregeln und ‑werte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe der Zielerreichungsgrad umfassend und permanent überwacht werden kann. Darüber hinaus hat die Überwachungslehre zu analysieren, inwieweit die normierten externen Überwachungsvorschriften in der Lage sind, den Interessen der Stakeholder von Unternehmen (z. B. Aktionäre, Gläubiger, Investoren, Schuldner, Management), des Gesetzgebers oder von Institutionen hoher Autorität (z. B. IFAC, IDW) Rechnung zu tragen und wie u. U. die Überwachungsvorschriften geändert werden müssten, um die Ziele der genannten Gruppen zu verwirklichen.

Carl-Christian Freidank

Zweiter Teil: Unternehmensführung

Die Steigerung des Unternehmenswertes als langfristiges Ziel des Managements wird in der BWL schon seit langem diskutiert. Ende des vorherigen Jahrhunderts hat aber die Wertorientierung durch das von Rappaport entworfene Shareholder‐Value‐Konzept, das darauf abstellt, den Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens im Zeitablauf stetig zu steigern, eine Renaissance erfahren. Im Rahmen eines solchen Value‐Based‐Management zielen die Aktivitäten der Unternehmensleitung insbesondere auf folgende Strategien ab, die sich wechselseitig ergänzen müssen:

Carl-Christian Freidank

8. Betrieb

Kap. 8 der EN 9100 setzt sich mit den Kernelementen unternehmerischer Wertschöpfung, nämlich der Entwicklung und Beschaffung sowie mit der Produktion bzw. Dienstleistungserbringung, auseinander. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Betrieb Produkte entwickelt und herstellt oder ausschließlich Dienstleistungen erbringt. Das Normenkapitel 8 beginnt mit der Planung der Produktrealisierung (Kap. 8.1), durchläuft die Erfassung und Bewertung der Kundenbedürfnisse (Kap. 8.2) und setzt sich (soweit anwendbar) mit einer in Phasen gegliederten Entwicklung (Kap. 8.3) fort. Die Leistungserbringung findet ihren Abschluss in einer nach klaren Vorgaben ablaufenden Produktion bzw. Dienstleistungserbringung (Kap. 8.5). Den Kernprozessen ist ebenfalls die Beschaffung zugeordnet (Kap. 8.4). Das Kap. 8 endet mit Anforderungen an die Freigabevon Produkten und Dienstleistungen (Kap. 8.6) sowie die Steuerung von Nichtkonformitäten (Kap. 8.7).

Martin Hinsch

Kapitel 2. Produktionsbezogener Umweltschutz in der Automobilindustrie

Das Maß der Umsetzung produktionsbezogener Umweltschutzmaßnahmen wird durch verschiedene Rahmenbedingungen determiniert. Diese werden im Folgenden am Beispiel der Automobilindustrie in Deutschland beschrieben. Dabei werden die mit der Umsetzung produktionsbezogener Umweltschutzmaßnahmen verbundenen Chancen und Herausforderungen herausgearbeitet, um ein grundlegendes Verständnis für die in der Arbeit behandelte Problemstellung zu schaffen.

Ina Schlei-Peters

Kapitel 2. Mikroplastik

Kunststoffe, die umgangssprachlich auch als Plastik (nicht zu verwechseln mit einer Plastik oder Skulptur eines Bildhauers) bezeichnet werden, werden aufgrund ihrer Haltbarkeit vielfältig eingesetzt. Dadurch ergeben sich Probleme mit der umweltschonenden Entsorgung, wobei insbesondere Mikroplastik eine besondere Rolle einnimmt.

Andreas Fath

10. Preis- und Prämienpolitik als Marketing-Instrument des Versicherungsunternehmens

Wie in anderen Märkten gilt auch im Versicherungsmarkt die Logik einer Preis-Absatz-Funktion (PAF), die das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die PAF eines Versicherers gibt an, welche Mengen Versicherungsschutz x bei alternativen Preisforderungen p im Neugeschäft absetzbar sind und — mit einigen Einschränkungen, weil dabei noch andere Aspekte eine Rolle spielen — sich im Bestand erhalten lassen. Da die Prämienerlöse (= Umsatz) das Produkt aus Absatzmengen und Preisen sind, lässt sich zusätzlich zur PAF eine Erlösfunktion darstellen.

Thomas Köhne

3. Die Betriebsunterbrechungsversicherung

Die nachfolgenden Ausführungen stellen die Rahmenbedingungen für die versicherungstechnische Abbildung der Betriebsunterbrechungsrisiken in geeigneten Lösungskonzepten dar. Im Mittelpunkt stehen dabei die begrifflichen Erläuterungen einzelner Deckungselemente, die im Abs. 4 in den exemplarischen Deckungskonzeptionen ihren praktischen Bezug finden.

Reinhard Keil

4. Formen und Lösungskonzepte der Betriebsunterbrechungsversicherung (Wesen, Zweck, Formen, Begriffe, Arten)

Die Ertragsausfallversicherung kennt verschiedene Arten, deren Nutzung von den speziellen Risiko- und Gefahrenverhältnissen der Unternehmen bezüglich der Kriterien Branche (Handwerk, Dienstleister, Notare, Industrie, Landwirtschaft etc.) Leistungskatalog (z.B. Hersteller von Spezialprodukten mit Alleinstellungsmerkmal) Summe der Sachanlagenwerte (Versicherungssumme der Sachversicherungen) Umsatzgröße und damit maximal möglicher Unterbrechungsschaden

Reinhard Keil

Distressed M&A

Distressed M&A wird häufig als die Königsdisziplin des Transaktionsgeschäftes bezeichnet, da diese Transaktionen vielfach einen wesentlich höheren Komplexitätsgrad haben als Transaktionen unter „normalen“ Umständen. Zudem ist die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich höher.

Sven Tischendorf

Kapitel 4. Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck

Im Folgenden wird ein Orientierungsrahmen vorgestellt, um mögliche Geschäftsmodell-Innovationen im Kontext des 3D-Drucks systematisch zu identifizieren. Das Akronym GIN3D steht für Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck. Dieser Orientierungsrahmen für die systematische Analyse der Wertschöpfungskette eines Unternehmens bietet Ansatzpunkte zur Neu- bzw. Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle eines Unternehmens.

Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 9. Material- und Leistungsversorgung

Wie in anderen Branchen auch, sind Betriebe der Luftfahrtindustrie in hohem Maße von anderen Unternehmen abhängig. Dabei müssen nicht nur Material, Betriebsstoffe sowie Norm- und Standardteile, sondern auch Komponenten, Module und Dienstleistungen extern bezogen werden. Entsprechend des natürlichen Prozessablaufs widmet sich der erste Teil dieses Kapitels der Spezifikation zu beschaffender Leistungen, der Lieferantenauswahl und -freigabe sowie der fortlaufenden Bewertung. In einem zweiten Teil wird der innerbetriebliche Materialfluss von der Warenannahme über das Lager und Materialhandling bis zum Einbau geschildert. Aufgrund der Wichtigkeit innerhalb der Luftfahrtbranche wird zudem gesondert auf die Materialkennzeichnung und die Materialverfolgung (Rückverfolgbarkeit) eingegangen. Das dritte Unterkapitel widmet sich dem Management von Zulieferern bzw. Fremdleistungen. Hierzu wird zunächst die Vorbereitung und Begleitung von Fremdvergaben dargestellt.

Martin Hinsch

Kapitel 7. Ihre Herausforderungen in der Logistik

Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) sollen Unternehmen dabei helfen, ihre Geschäftsprozesse effizient durchzuführen. Dieses Buch beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Softwarelösungen, welche logistische Prozesse unterstützen (Abbildung 7.1). Dies schließt allerdings nicht aus, dass dabei auch Prozesse und Funktionen des internen und externen Rechnungswesens, der Personalverwaltung oder anderer Bereiche betroffen sind, was daran liegt, dass sich Logistikunternehmen mit den unternehmensüblichen generischen Funktionen auseinandersetzen müssen.

Christoph Groß, Roland Pfennig

4. Metallintensive Hybridtechnologien

Das Eigenschaftsspektrum hybrider Bauteile mit Metallkomponenten ist gegenüber dem von monolithischen Metallstrukturen deutlich erweitert. Das erlaubt es, Leichtbauanwendungen für komplexe Belastungen in Großserie zu erschließen. Aufgabenschwerpunkte liegen in der Erforschung von Hybridprozessen zur Fusion von Kunststoff-, Textil- und Elektronikkomponenten. Ziel ist die Entwicklung seriennaher Prozessketten. Die Formgebung und Funktionalisierung der Bauteile erfolgt dabei durch Technologieverschmelzung und nicht durch isolierte Fügeprozesse in sich optimierter Baugruppen. Die wissenschaftliche Herausforderung liegt zum einen in der Fixierung des in Hinblick auf die Funktionalität optimalen Zeitpunkts der Herstellung des Werkstoffverbundes und zum anderen in der In-situ-Formgebung der in ihrem mechanischen Werkstoffverhalten stark unterschiedlichen Komponenten. Dabei werden Technologien zur Halbzeugintegration mit nachfolgender Formgebung, aber auch zur hybriden Herstellung und Formgebung in einem Prozess erforscht.

Lothar Kroll

Kapitel 9. Die operative Analyse der Beteiligung HKG im Detail

In meinem Buch Bilanzplanung und Gestaltung – Fallorientierte Bilanzerstellung (Heesen 2012) habe ich anhand einer als „Trichteranalyse“ bezeichneten Vorgehensweise aufgezeigt, wie man schnell und sicher ein Zahlenwerk analytisch mit wenigen Kennzahlen durchforsten kann.Dabei werden Redundanzen ausgeschaltet und eventuelle irreführende und/oder gefährliche Kennzahlen erst gar nicht berücksichtigt. Das Motto dabei war: Um uns auf das Wesentliche konzentrieren zu können, müssen wir die Zusammenhänge verstehen. Und diese Zusammenhänge wurden auch jeweils mathematisch und grafisch dargestellt. So wollen wir auch in diesem Buch wieder vorgehen.Welche Kennzahlen gehören jetzt zu diesem Ansatz?Es sind 14, die sich aus verschiedenen Kennzahlengruppen ergeben und gemeinsam wie ein dickes Analysenetz wirken. Ich sage nicht, dass es keine anderen ebenfalls guten oder sogar besseren Ansätze gibt, aber ich persönlich komme mit den folgenden Größen „sehr weit und sehr tief“.Welche Gruppen sind jetzt betroffen bzw. von aus welchen Gruppen stammen diese Trichterkennzahlen? 1. Vermögenskennzahlen, 2. Kapital und Kapitalstrukturkennzahlen, 3. Liquiditäts‐, Cash‐Flow‐ und Investivkennzahlen, 4. Erfolgskennzahlen, 5. Renditekennzahlen, 6. Kennzahlen zur operativen Stärke. Jetzt werden Sie sagen, dass dies doch die Standardgruppen bei Bilanzanalysen sind. Und damit haben Sie ja auch Recht! Aber die Beurteilung und das Controlling einer Beteiligung sind in erster Linie Standardansätze.

Bernd Heesen

Kapitel 12. Bilanz- und GuV-Planung

Die Unternehmensbewertung basiert nicht auf historischen, sondern Plandaten. Wir brauchen also immer Planbilanzen und ‐GuV.Die historische Analyse ist aber insofern wichtig, damit wir Verbesserungen in der Vergangenheit erkennen und damit weitere Optimierungsmöglichkeiten besser einschätzen, unrealistische Planungen auch als solche erkennen und argumentativ als nicht haltbar herausstellen können.Bei der Planung von Firmen tun sich viele Damen und Herren, auch mit vielen Berufsjahren, jedoch schwer, weil sie einerseits unsicher in der Bilanz und GuV sind und andererseits nicht genau wissen, wie man ein solche (einfach) aufbaut.Daher möchte ich Ihnen an einem ganz anderen Beispiel zuerst aufzeigen, wie sie ganz logisch, dem HGB‐Gliederungssystem der GuV und Bilanz folgend, ein tolle Planung aufbauen können, von denen Dritte, in erster Linie Vorgesetzte, potenzielle Investoren und Banken, begeistert sein werden.Eine Planung ist damit eigentlich nichts anderes als ein „Business Case“. Solche muss ich mir sehr häufig, schon von Berufswegen her, im Auftrag von Banken, die nämlich später finanzieren sollen, anschauen.Ich habe neben meiner Akademie ja auch eine Gesellschaft, die nichts anderes tut als Abschlüsse zu analysieren (wie hier die HKG), Planungen aufzubauen und Bewertungen durchzuführen. Klicken Sie im Internet einmal auf www.abh-partner.deWas haben fast alle Planungen, die mir vorgelegt wurden, gemein?Ganz viel Text (80–90 %) und wenig Rechnungen und so gut wie nie eine Plan‐GuV und Planbilanz.

Bernd Heesen

Kapitel 13. Die intelligente Planung der Beteiligung HKG

Bisher haben wir die Ist‐Zahlen unserer Beteiligung analysiert, viel erkannt und auch einiges kritisiert, denn die HKG zeigt doch auch einige Schwächen, besonders im Umlaufvermögen. Wir haben auch teilweise theoretisch gesagt, was man denn hätte tun müssen, aber die Zielzahlen haben wir weder explizit benannt, noch die dann daraus resultierenden Analyseergebnisse mit den Verbesserungen in einer Planung aufgezeigt.Das Wort „theoretisch“ bezieht sich auch noch auf einen anderen „Mangel“. Wir haben nicht dargelegt, wie man denn die Zielgrößen bei der HKG für die Planung bestimmt.Dies wollen wir aber nicht auf uns sitzen lassen und daher werden wir jetzt genau damit fortfahren! Wir wollen auch wieder mit den 15 bekannten Kennzahlen arbeiten und auch die Reihenfolge beibehalten.Womit beginnen wir? Mit den Umsatzerlösen, denn dies ist eine ideale Basis!Ich kenne kein Unternehmen, das nicht mindestens die Umsatzerlöse plant. Lassen Sie uns aber konservativ an die Planung der HKG Zukunft herangehen. Wir starten im ersten Planjahr mit einem kleinen Einbruch, die Weltwirtschaft hat ja in den letzten Jahren gezeigt, dass es nicht immer „nach oben“ geht.Also lassen Sie uns mit folgenden Umsatzerlösen für die folgenden fünf Jahre planen.

Bernd Heesen

Kapitel 6. Fallstudien zur Erstellung eines logistischen Businessplans

Die Firma Print Star ist Hersteller von Kopier- und Multifunktionsgeräten. Sie existiert seit zehn Jahren und erzielt mittlerweile einen Umsatz von 250 Mio. Euro bei 1.905 Mitarbeitern und produziert einen Kopierer sowie ein Multifunktionsgerät. Das Unternehmen ist bisher stark produktionsgetrieben. Über 70 % der Mitarbeiter sind der Produktionskostenstelle zugeordnet. Die weiteren Abteilungen sind die Verwaltungs- und Vertriebsabteilung mit jeweils 17 % bzw. 7 % der Mitarbeiter.

Martin Göbl, Andreas Froschmayer

Kapitel 4. Kennzahlenanalyse der Ist- und Plan-Perioden

Zu einer Bewertung gehört erst einmal Verständnis für das, was in den letzten Jahren im Unternehmen (zahlenmäßig) gelaufen ist und wie das Management die zukünftigen Jahre sieht (Planung).

Bernd Heesen

Kapitel 2. Die Firma und die Abschlüsse bzw. Planung

Die Unternehmensbewertung umfasst in Bezug auf das Zahlenmaterial eigentlich drei Phasen. Mehrere Ist-Perioden, i. d. R. 4 bis 5 Mehrere Plan-Perioden, i. d. R. ebenfalls 4 bis 5 Ewige Rente, meistens gerechnet in der 5. oder 6. Plan-Periode

Bernd Heesen

7. Handelscontrolling bei betriebswirtschaftlich-administrativen Aufgaben

Das Handelscontrolling findet auch in Bereichen der betriebswirtschaftlich-administrativen Verantwortung, wie der Buchhaltung, Kostenrechnung und auch der Personalwirtschaft Anwendung. Bereichsübergreifend ist die Pflege der Stammdaten grundlegend, um ausgehend von diesen Daten Entscheidungen treffen und Analysen anstoßen zu können. In der Haupt- und Anlagenbuchhaltung sowie Treasury werden Daten verarbeitet und diese den richtigen Konten zugeordnet, bevor sie schlussendlich in der Bilanz, der GuV und dem Jahresabschluss münden. Die Kosten- und Leistungsrechnung kontrolliert die Wirtschaftlichkeit des Instrumentaleinsatzes und bildet die informatorische Basis des Controllings. Neben der Kostenarten- und Gemeinkostenrechnung sowie der Deckungsbeitrags- und Prozesskostenrechnung sind Auswertungen, Kontrollen und Abweichungsanalysen vorzunehmen. Im Bereich der Personalwirtschaft sind die Bedarfe zu ermitteln, die anschließende Akquise durchzuführen sowie Personalfreistellungen zu planen. Für die Personalverwaltung und -abrechnung sind darüber hinaus detaillierte Schritte vorzunehmen, die von der Entlohnung, Beurteilung über die Entwicklungsplanung, Steuerung und Einsatzplanung bis hin zur Personalkontrolle und Kostenplanung reichen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Jörg Becker, Prof. Dr. Axel Winkelmann

Entscheidungsunterstützendes Umweltkostenmanagement im betrieblichen Umweltmanagement

Mit dem betrieblichen Umweltmanagement wird das Ziel verfolgt, betriebliche Umweltwirkungen zu reduzieren, indem die Einsatzfaktoren, die Prozesse und die erstellten Leistungen mit Blick auf deren Umweltfreundlichkeit (bzw. Umweltschädlichkeit) optimiert werden. Umweltwirkungen verursachen betriebliche Umweltkosten: erstens durch die Vermeidung oder Verminderung potenzieller Umweltwirkungen im Rahmen von betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen; zweitens durch die Kompensation oder Beseitigung bereits entstandener Umweltwirkungen. Diese Umweltkosten sind Gegenstand und Zielgröße des Umweltkostenmanagements.

Sandra Wagner

Erkenntnisobjekte der Arbeit: Kreislaufwirtschaft und Umweltmanagement

Die Forderung nach einer Umstrukturierung technosphärischer Produktions- und Reduktionsprozesse, nach einem Herausdenken aus gewohnten linearen Stoff- und Energieflussmustern, resultiert nicht zuletzt aus der Erkenntnis, dass die Funktionsfähigkeit der natürlichen Umwelt – bzw. die für den Menschen lange Zeit so selbstverständliche, uneingeschränkte Verfügbarkeit natürlicher Güter und Dienstleistungen – in zunehmendem Maße durch den Menschen selbst und dessen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt wird. Insbesondere die Übernutzung der natürlichen Umwelt als Quelle und Senke anthropogener Aktivitäten muss hier als Grund angeführt werden.

Sandra Wagner

Dokumentierte Unternehmensleistungen verschiedener Unternehmenstypen auswerten

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

8. Lösungen

Bitte liefern Sie eine Zusammenfassung für dieses Kapitel nach.

Prof. Dr. Jürgen Reim

5. Teilkostenrechnung mit Plan- und Ist-Werten

Mit Fokus auf die kurzfristigen Entscheidungen werden die Teilkostenrechnungen gründlich erarbeitet. Sie beruhen auf der Kostenspaltung in beschäftigungsfixe und beschäftigungsvariable Kosten. Diese bilden zusammen mit den Kostenfunktionen die Basis für die Kostenplanung. Die Systeme der Plan-Kostenrechnung, die starre und die flexible Plan-Kostenrechnung werden rechentechnisch und graphisch dargestellt. Ebenso werden die Abweichungsanalysen für die Verfahren durchgeführt, sowohl rechentechnisch, als auch graphisch. Zudem werden die Ergebnisse interpretiert und ihre Aussagen kritisch hinterfragt. Durch Übungsaufgaben lassen sich die Anwendung und Auswertungen gut nachvollziehen.

Prof. Dr. Jürgen Reim

2. Die Kostenartenrechnung als Informationsgrundlage für Voll- und Teilkostenrechnungen

In diesem Kapitel werden zunächst die wichtigsten Kostenarten-Gliederungen vorgestellt. Im Zentrum stehen jedoch die Grundkosten- und die kalkulatorischen Kostenarten, die inhaltlich genau dargestellt werden. Für jede Kostenart wird gezeigt, wie die Verbrauchsmengen ermittelt und ihre Bewertung in Geld erfolgt, um daraus die Kosten zu bestimmen. Soweit mehrere Möglichkeiten der Mengenerfassung oder Bewertung bestehen, z.B. bei den Materialkosten oder den Abschreibungen wird die Rechentechnik leicht nachvollziehbar dargestellt und kritisch bewertet. Am Ende des Kapitels finden Sie Fragen und Übungsaufgaben mit den Lösungen.

Prof. Dr. Jürgen Reim

Hybridantriebe – kalte Herausforderung für die Reibungsreduzierung von Verbrennungsmotoren

Die Entwicklung emissionsarmer Antriebstechnologien hat in der Automobilindustrie hohe Priorität. Die zunehmende Hybridisierung des Antriebstranges sowie neue, strengere CO2-Grenzwerte führen dazu, dass der Motorbetrieb auch bei niedrigen Umgebungs- bzw. Kühlmitteltemperaturen eine höhere Relevanz erfährt. Dies hat einen Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung neuer Verbrennungsmotoren.

Christian Kehren, M. Plettenberg, T. Uhlmann, F.-G. Hermsen, S. Yadla

20. Atmung

Leben bedarf der dauernden Zufuhr von chemischer Energie. Da sich lebende Zellen mit ihren komplexen Stoffgemischen und Stoffflüssen weit entfernt vom thermodynamischen Gleichgewicht befinden (müssen) (vgl. Kap. 10), sind sie nur so lange betriebsfähig, wie über ihre miteinander kooperierenden Kompartimente (Cytosol und Zellorganellen) gebundene Energie weitergegeben wird. Der dazu erforderliche Energieaufwand dient unter anderem dazu, Synthesen zu betreiben und Bausteine für das Wachstum bereitzustellen, Bewegungsprozesse zu ermöglichen oder Ungleichgewichte (beispielsweise Membranpotenziale oder Konzentrationsunterschiede) aufrechtzuerhalten (vgl. Kap. 1 und 12).

Prof. Dr. Horst Bannwarth, Dr. Bruno P. Kremer, Prof. Dr. Andreas Schulz

1. Materie, Energie, Leben

Wenn man die Objekte aus der Natur genauer untersucht, um deren Zusammensetzung zu erforschen, analysiert man sie – man nimmt sie auseinander, zerkleinert und zerlegt sie gar soweit, dass man an eine Grenze kommt. Bei einer solchen Analyse stößt man auf die kleinsten Teilchen der Materie, auf Moleküle Molekül bzw. Atome, Atom die sich nicht weiter zerlegen lassen, ohne dass die charakteristischen Eigenschaften des untersuchten Stoffes verloren gehen. Atom bedeutet unteilbar. Atome lassen sich jedoch mit völlig anderen Methoden noch weiter teilen.Wenn man zum Beispiel Wasser in immer kleinere Portionen zerlegt, gelangt man irgendwann zu Wassermolekülen, den H2O-Teilchen. Diese lassen sich zwar noch in ihre atomaren Bestandteile H und O zerlegen, weisen dann aber keine typischen Wassereigenschaften mehr auf. Bereits bei der Annäherung an den atomaren oder molekularen Bereich mit der Größenordnung von 10−9 m (Nanobereich) Nanobereich verlieren die Stoffe ihre charakteristischen, mit unseren Sinnen erkennbaren Eigenschaften wie etwa Farbe und Konsistenz. Wasser bildet in diesem Bereich höchst interessante Molekülgruppierungen, die sogenannten Cluster, Cluster über deren Aggregatzustand (fest, flüssig oder gasförmig) keine eindeutigen oder sinnvollen Aussagen mehr möglich sind.Der andere Weg, Objekte zu verstehen, ist die Synthese, die Herstellung einer chemischen Verbindung aus ihren Ausgangsstoffen. Normalerweise kann man einen Stoff, den man zerlegt hat, auch wieder zusammensetzen bzw. synthetisieren. Nicht nur durch die Analyse, sondern auch durch die Synthese und das Kombinieren von Teilen zu etwas Ganzem gewinnt man neue, nicht selten überraschende Erkenntnisse.

Prof. Dr. Horst Bannwarth, Dr. Bruno P. Kremer, Prof. Dr. Andreas Schulz

42. Kooperation

Kooperation: Durch Arbeitsteilung hervorgerufene Beziehungen zwischen Partnern.

Kurt W. Helbing

21. Brandschutzsystem

Brandschutzsystem: Fabriksystem, das aufgrund von Brandlasten der Materialien sowie der System- und Bauwerkselemente erforderlich ist und die Fabrikpersonen, Fabriksysteme, Fabrikräume und Fabrikmaterialien vor einem Schaden durch Brand schützt. Es gehört zur Gruppe der Fabrikerhaltungssysteme.

Kurt W. Helbing

4. Grundlagen der systematischen und methodischen Fabrikprojektierung

Produkte, die aufgrund ihrer Größe, ihres Umfanges und ihrer Besonderheiten nicht konstruiert werden können, sind zu projektieren. Das ist im Regelfall für komplexe und komplizierte Systeme als Anlagen bzw. Fabriken der Fall. Die Projektierung ist keine alleinige konstruierende, sondern eine entwicklungs- und konstruktionsorientierte, eigenständige Ingenieurdisziplin mit Technologiebezug.

Kurt W. Helbing

24. Energiefluss

Für die Bereitstellung, Umwandlung, Nutzung und Abführung von Energie notwendiger Fluss, damit technische Elemente und Systeme Arbeit leisten können und eine Behaglichkeit für die Arbeitsausführenden erreicht wird.

Kurt W. Helbing

6. Grundlagen der Fabrikstättenprojektierung

Mit der durchgängigen Technologischen Fabriksystemprojektierung, Kapitel 5, liegen die Systemanforderungen an die räumliche und gestalterische Systemprojektierung soweit vor, dass das technologisch projektierte System in seine sogenannte End- und Realisierungsform durch die Trag-, Stütz- und Schutzfunktion gebracht werden kann. Bei dieser Projektierungsaufgabe sind fast alle Projektierungsaktivitäten vom Raum, von den baulichen Systemen, Abb. 5.123, von den Schutzsystemen, Abb. 5.124, und vom technologischen Wirken durch menschliche und technische Arbeit im Raum abhängig, Abb. 6.1. Es ergeben sich neue Gebiete, Relationen und Aktivitäten der Fabriksystemprojektierung, die einen zusätzlichen Einsatz von Spezialprojektanten und ein räumliches Denken erfordern.

Kurt W. Helbing

61. Speicherbedarfsmengen

Speicherbedarfsmengen: Funktions- und betreibungsgerechte Auslegungsanforderung an die Speicher von Flusssystemen.

Kurt W. Helbing

26. Fabriklagersystem

Fabriklagersystem: Technisch-räumliches Gebilde mit bestimmter Funktion, Dimension, Struktur und Gestalt zur bedarfsgerechten Entgegennahme (Sammeln), Aufbewahrung (Lagerung) und Abgabe (Verteilen) von materiellen Gegenständen für einen bestimmten Zweck der Fabrik.

Kurt W. Helbing

27. Fabrikorganisation

Gesamtheit des geordneten Aufbaus und Ablaufs für das Zusammenwirken der Elemente und Systeme sowie der Prozesse für die Potentialnutzung und der Tätigkeiten zur Arbeitsdurchführung der Fabrik.

Kurt W. Helbing

48. Material

Material: Sammelbegriff für materielle Gegenstände der Produktion und des Materialflusses, die als Arbeitsgegenstand bis zum endgültigen Produkt be- und verarbeitet oder als Betreibungsgegenstand für die Versorgung, Entsorgung und Erhaltung der Produktion in der Fabrik gebraucht und verbraucht werden.

Kurt W. Helbing

3. Fabrikbereiche und Fabriksysteme

Die Produktion wird durch die Fabrik in eine reale und sichtbare Form gebracht, Forderungen der Produktionsaufgabe werden in konkrete technische, räumliche und zeitliche Kategorien, Verhältnisse, Merkmale und Größen umgesetzt, die Produktion wird durch die Fabrik menschlich beherrschbar. Der methodische Weg von der Produktionsaufgabe bis zur produzierenden Fabrik erfolgt über die Planungsvorgaben zur Fabrik als Objekt und die Projektierung der Fabrikinhalte als Stätte der Produktion. Die Fabrikprojektierung ist systematisch und methodisch. Eine Systematisierung der Fabrik mit den Fabriksystemen ist für die Fabrikprojektierung eine unerlässliche Grundlage.

Kurt W. Helbing

15. Bedarfsermittlung

Bedarfsermittlung: Zielgerichtete Dimensionierung einer zukünftigen Anforderung für Bedarfsgruppen nach qualitativen und quantitativen Aspekten für die Systemprojektierung, den Systembetrieb und andere technologische Sachverhalte als Vorgabe für einen bestimmten Zeitpunkt, für einen bestimmten Zweck und für eine bestimmte Entwicklung.

Kurt W. Helbing

5. Grundlagen und Methodik der Technologischen Fabriksystemprojektierung

Technologische Fabriksystemprojektierung: Vorausschauendes, methodisches und systematisches Entwickeln, Entwerfen und Gestalten der Funktionen, Dimensionen und Strukturen der auf die Technologie der Produktion ausgerichteten Systeme der Fabrik.

Kurt W. Helbing

49. Materialflusstechnik

Materialflusstechnik: Technikgebiet, das ein Fließen von materiellen Gegenständen zwischen Start- und Zielorten durch Bewegungen beinhaltet.

Kurt W. Helbing

18. Betriebsstoffe

Betriebsstoffe (S): Sammelbegriff für materielle Stoffe, ↑ Material und Unterstützungsmittel der Fabrik, die zum Betreiben und Erhalten der Fabriksysteme und Fabrikräume erforderlich sind, nicht als materieller Gegenstand in das Produkt eingehen, im Gebrauchszustand versorgt und nach dem Gebrauch als ↑ Abführungsmaterial entsorgt werden müssen.

Kurt W. Helbing

38. Integration

Integration: Herstellen der Systemganzheit durch Einbeziehung, Vereinigung, Zusammenschluss, Vervollständigung oder Ergänzung und Erreichen eines Systemgefüges durch Verbindung oder Verschmelzung von Systemteilen.

Kurt W. Helbing

7. Projektierung der Gesamtfabrik

Gesamtfabrik: Gesamtheit der Aufgaben realisierenden Systeme, Wirkungsstätten und Beziehungen der Fabrik, die durch funktionelle Integration und eine bestimmte Investitionskostensumme an einem örtlich fixierten Standort ganzheitlich angestrebt wird.

Kurt W. Helbing

19. Bewegungsbedarfsmengen

Bewegungsbedarfsmengen: Funktions-, beanspruchungs- und betreibungsgerechte Anforderungen der Flussgegenstände an die Bewegungsdimensionierung von Flusssystemen der Fabriksysteme, die vorausschauend als Projektierungsaktivität der Systemsynthese zu ermitteln sind.

Kurt W. Helbing

2. Produktionsgrundlagen für die Technologische Fabrikprojektierung

Produktion: Gesamtheit von Technik, Organisation und Tätigkeit zur Neuherstellung, Wiederherstellung und Verwertung von nutzbaren Produkten.Produktion wird auf vielfältige Weise, in natürlicher und technisch-organisatorischer Form, in Gebäuden und im Freien, mit direktem oder indirektem menschlichen Einfluss, aber immer in Verbindung mit der Nutzung von Naturgesetzen, Naturressourcen und natürlicher Umwelt durch Technologie zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse durchgeführt, Abb. 2.1. Produktion setzt einen Produktbedarf voraus.

Kurt W. Helbing

Kapitel 4. Designethik

Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften sind Schlüsselfaktoren für das Leben heutiger und zukünftiger Generationen. Sowohl Auftraggeber als auch Designer und Hersteller tragen diese Verantwortung bei der Konzeption, Gestaltung und Herstellung von Produkten. Diese Verantwortung geht weit über die Beachtung von Umweltschutz- und Sicherheitsvorschriften hinaus.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner, Andrea Stauss, Thomas Stauss

2. PKW-Ottomotoren

Aktuelle Ottomotoren sowohl mit Saugrohr‐ als auch mit Direkteinspritzung sind in der Lage, die schärfsten internationalen Emissionsvorschriften zu erfüllen. Vor dem Hintergrund aktueller Kraftstoffverbrauch‐ bzw. Kohlendioxid(CO2)‐Anforderungen gilt es, bei Erhaltung des hohen Emissionspotenzials des Ottomotors seine Wirkungsgradpotenziale auszubauen.Die wesentlichen gesetzgeberischen Vorgaben hinsichtlich des Emissionsverhaltens von PKW‐Ottomotoren stellen die Normen aus der Europäischen Union (EU), den USA (US) und der Volksrepublik China (PRC) dar. Sämtliche Gesetzgeber entwickeln ihre Vorgaben ständig weiter, verschärfen i. d. R. die Grenzwerte für bereits limitierte Abgaskomponenten und führen erstmalig Grenzwerte für bisher nicht limitierte Komponenten ein. Somit können Angaben zu jeweiligen Grenzwerten nur im Rahmen ihrer zeitlichen Gültigkeit und im Zusammenhang mit der dafür zugeordneten Testprozedur (Fahrzyklus, Konditionierungsregularien, Fahrzeugklassen etc.) betrachtet werden. Die folgenden Darstellungen (Abb. 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4) dienen somit vorrangig dem Hinweis auf die Größenordnungen von Emissionsgrenzwerten und dem Spektrum der gesetzesrelevanten Emissionen.

Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Wolfram Gottschalk

Kapitel 4. Ressourcen

Ein zentraler Aspekt beim Business Development sind die Ressourcen. Unter RessourcenRessourcen werden Menschen, Skills, Know-how, Prozesse, Kultur, Partner, Budget und Weiteres verstanden. Es ist wichtig, einen vollständigen Überblick über die zur Verfügung stehenden und die benötigten Ressourcen zu haben, um neue Produkte zu planen, zu produzieren und zu vertreiben. Somit muss das Business Development stets wissen, welche Ressourcen für geplante Veränderungen zur Verfügung stehen und wo eventuell zusätzlich benötigte Ressourcen bezogen werden können. Im Folgenden wird dabei besonders auf die Skills der Mitarbeiter eingegangen und die Planung des zur Verfügung stehenden Budgets wird beschrieben. Weiterhin wird zwischen internen und externen Ressourcen unterschieden, da beide Arten immens wichtig sind und im Business Development miteinbezogen werden sollten. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich dann mit dem Bereich des anorganischen Firmenwachstums, denn eine mögliche Art, sich zusätzliche Ressourcen zu beschaffen, besteht im Bereich des M&As (Mergers and Acquisitions). Hierbei werden der Firma durch den Zukauf von externen Firmen oder Produkten neue Ressourcen zur Verfügung gestellt. Abschließend wird das Controlling als wichtige Ressource zur Steuerung des Geschäfts vorgestellt.

Andreas Kohne

9. Gutachten für Insolvenz und Sanierung

Nachfolgend finden sich für die wichtigsten Gutachten für Insolvenz und Sanierung Praxisbeispiele, die wir in der täglichen Praxis eingesetzt haben. Diese Praxisbeispiele werden durch wichtige Hintergründe und Erläuterungen ergänzt und ermöglichen so eine wertvolle Hilfestellung. Wir haben Gutachten zur Insolvenz und dem Überschuldungsstatus, einen Insolvenzplan und ein Muster-Sanierungsgutachten nach IDW S6 beigefügt.

Hellmut Damlachi, Dr. Dr. Stefan Hohberger

3. Sanierungstypen und -arten

Unternehmenssanierung ist ein Puzzle: viele unterschiedliche Wege führen zum Ziel der „Wiedergesundung“ des Unternehmens. Das Sanierungsmanagement hat die Aufgabe, diese Sanierungsoptionen strukturiert zusammen zu setzen und alternative Wege der Sanierung zu skizzieren, zu planen und auf Anforderungen im Sanierungsverlauf zu reagieren, um möglicherweise einen anderen Sanierungsweg einzuschlagen oder sogar die Sanierung zu beenden: der Fortführungssanierung steht die Betriebsaufgabe (möglicherweise von Teilen des Unternehmens) gegenüber. Die verschiedenen Sanierungswege haben unterschiedliche Risiko- und Erfolgsfaktoren, welche es gilt abzuwägen.

Dr. Dr. Stefan Hohberger, Hellmut Damlachi

7. Sanierung im Insolvenzverfahren

Da sich eine Sanierung immer mit einer Form der Krisenbewältigung auseinandersetzt, ist es einerseits unabdingbar, das „Worst-Case-Szenario“ und die mit der Insolvenz zusammenhängenden Modalitäten zu kennen. Andererseits birgt dieser Bereich auch kostbare Gestaltungsoptionen für Sanierung, wie die übertragende Sanierung, das Insolvenzplanverfahren die Eigenverwaltung und das Schutzschirmverfahren. Diese ermöglichen tiefe Eingriffe unter hoheitlicher Kontrolle und Aufsicht. Dieser Abschnitt widmet sich den Sanierungsoptionen im Insolvenzbereich. Er wird durch wichtige Aspekte beim Steuerrecht und beim Arbeitsrecht ergänzt.

Hellmut Damlachi, Julian Opp, Dennis Fouladfar, Valerie Wächter, Michael Hermanns

Kapitel 30. Nachhaltige Logistik als Säule eines integrierten Nachhaltigkeitsmanagements

Unstrittig ist die anhaltend zunehmende Bedeutung der Logistik unternehmensintern und -extern trotz der schärfer werdenden Diskussionen um Emissionen aus Verkehr und Logistik. Referenzierend auf die phasenspezifischen Subsysteme wie Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik, Entsorgungslogistik und Verkehrslogistik, müssen im Kontext der Nachhaltigkeitsdebatte unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden. So greift der etablierte Begriff Green Logistics zu kurz, da damit meist lediglich die klassische Güterverkehrslogistik adressiert ist und soziale Belange ausklammert. Erst eine systemübergreifende ökologisch-ökonomische Optimierung der kompletten Logistikkette unter Berücksichtigung sozialer Belange führt zu einem echten nachhaltigen Ansatz. Für ein Gelingen wurden und müssen verstärkt prozessunterstützende und integrierende IT-Systeme eingesetzt werden. Durch diese durch die Logistik initiierte Vernetzung der Funktionsbereiche entsteht ein Managementsystem, das als Keimzelle für ein integriertes Nachhaltigkeitsmanagementsystem für das ganze Unternehmen dienen kann. Essenziell dabei wiederum ist das „Wollen“ und „Können“, weshalb für die Umsetzung im Unternehmen Sustainable Leaders benötigt werden.

Roland Pfennig

3. Grundlagen der Betreiberverantwortung

Die Betreiberverantwortung beruht auf gesetzlichen und vertraglichen Pflichten.

Peter Lein

6. Tragwerke und Aufbauten von Schienenfahrzeugen

Es werden die Anforderungen und Vorgaben zur Auslegung von Schienenfahrzeugtragwerken aus den verschiedenen Regelwerken dargestellt, sowohl für statische als auch für dynamische Belastungen. Auch die Anforderungen an die crashgerechte Auslegung und deren konstruktive Umsetzung werden besprochen. Anhand der geschichtlichen Entwicklung von Personenfahrzeugen der Eisenbahn werden die verschiedenen Bauweisen (insbesondere Differential- und Integralbauweise in Stahl bzw. Aluminium) durch zahlreiche Beispiele erläutert. Weitere Abschnitte dieses Kapitels beschäftigen sich mit den Tragwerken und Aufbauten von U-Bahn- und Straßenbahnfahrzeugen, Lokomotiven und Güterwagen. Schließlich werden noch die Auslegungskriterien für Drehgestelle aus den anzuwendenden Regelwerken dargestellt. Das Beispiel einer Finite-Elemente-Berechnung für ein Straßenbahndrehgestell beschließt das Kapitel.

Joachim Ihme

11. Prinzipien des Projektmanagements

Projektmanagement und dessen Prinzipien sind hervorragend geeignet, um den täglichen Arbeitsablauf, komplexere Aufgaben und Projekte zu bewältigen. Während bei komplexeren Aufgaben einzelne Aspekte des Projektmanagements herangezogen werden, sind bei Projekten alle Aspekte relevant. Bei externen Projekten existieren Verträge zwischen Kunde und Auftragnehmer, die die zu erbringenden Leistungen, Termine, etc. enthalten. Dagegen sind interne Projekte sehr oft recht unbestimmt formuliert. Angestrebte Ziele, Umfang, Anforderungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden nicht deutlich beschrieben. Während bei technischen Projekten der Erfolg an harten Faktoren (Produktqualität, Fertigungsanlauf, Termine) gemessen werden kann, ist dies bei Projekten der Organisationsentwicklung teilweise anders. Hier stehen die Einbeziehung aller Mitarbeiter und die Kommunikation im Vordergrund. Erst mittelfristig werden die Erfolge an wirtschaftlichen Kennziffern ersichtlich. Projektmanagement zeichnet sich daher durch eine Reihe von harten und weichen Faktoren wie Kundenorientierung, Systemorientierung, Prozessorientierung und Methodenorientierung aus.

Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

12. Moderationen als Führungsinstrument

Erfolgreiche Führung erfordert immer Abstimmungsprozesse zwischen Menschen, Abteilungen, Kunden und der Öffentlichkeit. Um das Steuern und Moderieren im Zuge von Besprechungen, Workshops, Seminaren, etc. kommt eine Führungskraft nicht herum. Moderation ist dabei eine Führungsform, um Prozesse transparenter zu gestalten, das Verhalten aller Beteiligten zu reflektieren und einen effektiven Weg zum Arbeitsziel anzustreben. Sie berücksichtigt somit nicht nur thematische Aspekte, sondern auch die Persönlichkeiten der einzelnen Teilnehmer und deren Wünsche und Vorstellungen. Moderation fordert und fördert Beteiligung der Personen, Offenheit im Umgang, Eigenständigkeit in der Arbeit und Verantwortungsbereitschaft für das gemeinsam erarbeitete Ergebnis.

Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

13. Prozesse im Unternehmen

Prozesse im Unternehmen haben eine fundamentale Bedeutung, da die Erfüllung der Kundenbedürfnisse oberstes Ziel des Unternehmens ist. Jeder Prozess hat einen Eigentümer, Lieferanten und Kunden. Der Eigentümer des Prozesses hat mit seinen Ressourcen (Anlagen, Material, Personal, Finanzen) einen qualitäts- und termingerechten Ablauf der Tätigkeiten und die Erfüllung der Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Dazu ist er vom Input seines Lieferanten abhängig. Durch die sich aufbauende Prozesskette ist er gleichzeitig Prozesseigentümer, Lieferant und Kunde. Im Prozessablauf befinden sich Schnittstellen, an denen der Kunde eines Teilprozesses zum Lieferanten des nächsten Teilprozesses wird. Solche Schnittstellen sind immer mit Risiken und Reibungsverlusten verbunden. Der Prozessverantwortliche muss daher stets das gesamte Bild des komplexen Systems im Auge behalten und ganzheitlich denken und handeln können. Nur wenn er die Vernetzungen der einzelnen Teile erkennt und die Auswirkungen richtig einschätzt, kann er die potenziellen Risiken eines jeden Prozesses managen und die Qualität der Leistungen und Ergebnisse, die Termintreue und die Wirtschaftlichkeit des Prozesses gewährleisten.

Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

Kapitel 3. Irrtum 3: Es reicht, wenn der Steuerberater einmal im Jahr rechnet

Viele Unternehmer fühlen sich deshalb als Unternehmer, weil sie etwas unternehmen. Schreibtischarbeit, „Zahlenschubserei“ gehört nicht zu den beliebten Aufgaben. Buchführung und Bilanzierung oder Steuer(vor)anmeldungen sowie Steuererklärungen werden denn auch gerne an den Steuerberater delegiert.

Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 1. Irrtum 1: Umsatz ist die wichtigste Kennzahl

Ein Unternehmen produziert seine Erzeugnisse nicht (nur) für den Eigenbedarf, sondern vor allem um sie zu verkaufen. Dasselbe gilt für Dienstleistungen. Erst dadurch, dass Produkte oder Dienstleistungen „an den Mann“ bringt, also gegen Entgelt absetzt, auf Deutsch Umsatz macht, wird ein Unternehmen überhaupt erst (über-)lebensfähig.

Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 12. Die 11 wichtigsten Kennzahlen

Es ist ein Irrtum anzunehmen, Sie könnten sich die – vermutlich anstrengende – Lektüre des ganzen Buchs ersparen, wenn Ihnen hier die 11 wichtigsten Kennzahlen praktisch „auf dem Silbertablett“ serviert werden. Achten Sie darauf, sich nicht an den vermeintlich mundgerechten (Sc)H(n)äppchen zu verschlucken. Denn etwas abzukupfern, was ein „schlauer Mensch“ – so viel zum Thema Bescheidenheit! – schon vorgedacht hat, mag zwar schnell gehen, geht aber garantiert am Kern des Problems vorbei.

Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 7. Irrtum 7: Vergangenheitsorientierte Finanzkennzahlen interessieren nicht

Finanzkennzahlen sollen dazu dienen, eine Beurteilung der finanziellen Lage einer Unternehmung zu ermöglichen. Eine derartige Analyse ist für zwei Gruppen − mit unterschiedlichem Zugang zu Informationen − von Relevanz: Wenn die Analyse durch das Unternehmen für sich selbst durchgeführt, so wird dies als interne Finanzanalyse bezeichnet. Wird sie dagegen von Personen außerhalb der Unternehmung erstellt wird, so handelt es sich um eine externe Finanzanalyse.

Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 2. Irrtum 2: Aus der Bilanz kann man alles herauslesen, was der Unternehmer braucht

Der Irrtum Nr. 2 ist „eigentlich“ nur ein halber Irrtum. Denn natürlich haben Sie in der BilanzBilanzkennzahl Quelle über die Entwicklung des EigenkapitalsEigenkapital Entwicklung auch den „Schwarz-auf-Weiß“-Beweis dafür, ob Ihr Unternehmen in der Betrachtungsperiode im Endeffekt mit Gewinn oder Verlust gearbeitet hat. Um genauer zu wissen, warum Sie Gewinn oder Verlust gemacht haben, genügt die Bilanz schon nicht mehr, denn sie weist Gewinn oder Verlust nur saldiert aus.

Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 2. Techno-Organisatorische Transformation

Um genau herauszuarbeiten, inwiefern sich Dynamiken und Spielregeln verändern, bedient sich das Buch zweier Extreme. Es beschreibt das Unternehmen in einer Welt 3.0 mit seinen typischen Merkmalen sowie das idealistisch beschriebene agile und dynamikrobuste Unternehmen in einer Welt 4.0. Für ein Unternehmen 4.0 braucht es ein bereichsübergreifendes Verständnis der Zusammenhänge und weshalb der Mensch mit einem bewussten und lernbereiten Hirn der wahre Erfolgsfaktor in der 4. Industriellen Revolution ist. Kap. 2 schafft dieses Basiswissen und erläutert die Auswirkungen aus dem Blickwinkel der Dimension Technologie (Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Augmented/Virtual Reality etc.), der Dimension Organisation (Holacracy, Sociocracy 3.0, Kollegiale Führung etc.) sowie der Dimension Mensch mit den Konsequenzen für Führungskräfte und Mitarbeiter. Der Leser bekommt mit dem Techno-Organisatorischen Transformationsmodell einen wirkungsvollen Ansatz und für jede Dimension konkrete Empfehlungen für den Wandel.

Ralf Günthner, Daniela Dollinger

Grundlagen der Untersuchung

In den vergangenen Jahren sind sogenannte Mehrkomponentengeschäfte verstärkt in den Blickpunkt des bilanzrechtlichen Schrifttums gerückt. Hierbei verpflichtet sich ein Unternehmen zur Erbringung einer Vielzahl von Leistungen gegenüber einem Kunden.

Christian Joisten

Kapitel 4. Kostenrechnung und Kalkulation diagnosebezogener Fallgruppen

Die Kostenrechnung umfasst die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Während sie in der Industrie freiwillig erfolgt, sind Krankenhäuser über die Krankenhaus-Buchführungsverordnung verpflichtet, eine Kostenrechnung durchzuführen, die den gesetzlichen Mindestanforderungen genügt. Es steht den Kliniken jedoch frei, eine detailliertere Kostenrechnung aufzubauen oder neben der gesetzlich vorgeschriebenen noch eine eigene zu etablieren. Die Teilbereiche der Kostenrechnung werden sowohl allgemein als auch speziell für den Anwendungsfall Krankenhaus erläutert. Zudem enthält das Kapitel eine ausführliche Erklärung, wie die DRG-Fallpauschalen kalkuliert werden. Abschließend wird auf die Grundstruktur einer abteilungsbezogenen Deckungsbeitragsrechnung eingegangen.

Gerald Schmola

Kapitel 2. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss eines Krankenhauses umfasst grundsätzlich Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht und Anhang. Es werden der Aufbau einer Bilanz sowie die Posten auf Aktiv- und Passivseite näher dargestellt, zudem wird auf die Einzelpositionen der Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen. Wichtige Inhalte eines Lageberichts und des Anhangs werden mit Beispielen erläutert. Ausgewählte Aspekte der Bilanzanalyse werden ebenso ergänzend betrachtet, wie die Bedeutung und die Berechnung des Cashflows.

Gerald Schmola

1. Die Bedeutung und Funktion des Controllings in der Unternehmung

Überblick über 4 unterschiedliche Controlling‐Konzeptionen namhafter Autoren Kenntnis unterschiedlicher, organisatorischer Varianten zur Implementierung einer Controlling‐Abteilung im Unternehmen und im Konzern Verständnis für den Zusammenhang zwischen Controlling und dem internen sowie dem externen Rechnungswesen Verständnis der Bedeutung und der Notwendigkeit von IT‐Unterstützung z. B. in Form von ERP für das Controlling

Prof. Dr. Boris Hubert

2. Herausforderungen im Rahmen Ökonomischer Bildung

Folgt man Czycholl, so kann man Wirtschaftsdidaktik als die Theorie Ökonomischer Bildung, als diejenige Disziplin verstehen, die sich mit denjenigen wissenschaftlichen Zusammenhängen beschäftigt, die „sich auf Planung, Realisation und Kontrolle und auf den korrespondierenden Bedingungsrahmen von auf Wirtschaft ausgerichteten Lehr- und Lernprozessen als Ganzes oder einzelner Elemente davon beziehen“ (Czycholl 1974, S. 28).

Andreas Liening

3. Ausgewählte Instrumente des operativen Controllings

Kenntnis ausgewählter operativer Instrumente des Controllings Verständnis für deren Notwendigkeit im Rahmen der Entscheidungsvorbereitung Entscheidungsvorbereitung von Unternehmen Fähigkeit zur Anwendung der Instrumente auf betriebliche Prozesse

Prof. Dr. Boris Hubert

Kapitel 6. Konjunkturpakete und ihre Auswirkungen auf das Baugewerbe

In diesem Abschnitt werden Konjunkturpakete in dem Zeitraum von 1967 bis 1989 vorgestellt, die mit dem Baugewerbe in Verbindung gebracht werden. Um die Konjunkturpakete bewerten zu können und ihre Auswirkungen auf das Baugewerbe zu erläutern, soll zunächst mit der Abbildung 6.1 ein Überblick geschaffen werden, wie die öffentlichen Investitionen und die Investitionen in gewerbliche Bauten und Wohnbauten in den Jahren 1950 bis 1989 verlaufen sind. Die hellblaue Kurve (Baugewerbe) stellt dabei die Summe aus den Investitionen der gewerblichen Bauten und der Wohnbauten und der Hälfte der öffentlichen Investitionen dar.

Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 5. Multiplikatoranalyse

Die volkswirtschaftliche Bewertung von Investitionen erfolgt in der Regel über den Multiplikatoreffekt. Krugman beschreibt den Multiplikatoreffekt als das Ereignis, das bei einer Investition in Höhe eines bestimmten Betrags das BIP dadurch mehr wächst, als nur um diesen investierten Betrag. An dem nachfolgenden Beispiel soll dieser Sachverhalt erläutert werden.

Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 7. Schlussbetrachtung

In den vorherigen Kapiteln sind neben den Grundlagen der Konjunkturtheorien und -politik insbesondere die unterschiedlichen Arten von bauspezifischen öffentlichen Investitionen, deren Ausprägung sowie Inhalte und Wirkweisen vergangener Konjunkturmaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland beschrieben worden. Hintergrund ist einerseits der Wunsch, volkswirtschaftliche Entwicklungen durch derartige Maßnahmen zu beeinflussen, andererseits der erhebliche Bedarf an öffentlichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen im Infrastruktur-, Tief- und Hochbau. Aktuell wird diesem Investitionsstau durch eine Vielzahl an Investitionen entgegengewirkt.

Jens Otto, Michael Ditzen

2. Bewertungskriterien des Energieumsatzes

In einigen Ländern (z. B. in Deutschland, Spanien, USA, aber auch in China) nimmt die regenerativ gewonnene Energiemenge derzeit rasch zu. Ein weltweites Wachstum wird jedoch noch durch im Vergleich zu konventionellen Energieträgern relativ hohe Investitionskosten und den notwendigen Technologietransfer erschwert.

Franz Joos

Theoretische Grundlagen

Im folgenden Abschnitt werden zunächst verschiedene, im wissenschaftlichen Diskurs entstandene, Definitionsansätze für den Logistik-Begriff diskutiert und das Verständnis von Logistik für den weiteren Verlauf der Arbeit geklärt. Um dieses Logistik-Verständnis inhaltlich zu füllen, werden im Anschluss die einzelnen Logistik-Funktionen dargestellt. Darauf aufbauend werden die relevanten Gestaltungsebenen der Logistik behandelt und Ausgestaltungsmöglichkeiten für diese Ebenen erörtert. Zum Abschluss des Abschnitts werden generelle Indikatoren für den Logistik-Erfolg erläutert, welche im weiteren Verlauf der Arbeit für den Verbundgruppen-Kontext spezifiziert werden.

Simon Krapp

Kapitel 4. GuV- und Bilanzplanung

Jetzt geht es an die GuV- und Bilanzplanung. In diese werden wir auch die Investition der 5 neuen Zimmer integrieren.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Kapitel 3. Die Investitionsrechnung des PAZ

Wir wollen jetzt beginnen, einen konkreten Fall zu rechnen. Alle weiteren für die Investitionsrechnung relevanten Zusammenhänge werden wir dann auch immer anhand dieses Falles besprechen.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Kapitel 7. Entwicklung eines ganzheitlichen Komplexitätsmanagements

Das nachfolgende Teilkapitel nimmt die Erkenntnisse aus der konzeptionellen, theoretischen und empirischen Konkretisierung des Phänomens der Komplexität auf und nimmt sich zum Ziel die gewonnenen Untersuchungsergebnisse in einem ganzheitlichen Managementkonzept zum Umgang mit Komplexität einfließen zu lassen. Die gewonnenen Aussagen aus den empirischen Untersuchungen werden dabei, wie von Grochla (1978) beschrieben, als eine Synthese von systematischer Spekulation, systematischem empirischem Wissen und systematischem analytischem Denken aufgefasst. Nutzt man die bereits öfters bemühte Analogie aus der Humanmedizin, dann handelt es sich bei den Gestaltungsempfehlungen um (systematische Spekulationen) zu Therapieansätzen im Umgang mit dem Phänomen der Komplexität, aufbauend auf den Erkenntnissen aus den anatomischen Untersuchungen und auf den vermuteten und empirisch beobachteten physiologischen Erkenntnissen.

Christian von Deimling

Kapitel 1. Notwendigkeit von Einkaufskooperationen im Verteidigungssektor

Die Entwicklung einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der Europäischen Union unterliegt seit ihrer Einführung im Juni 1999 einem grundlegenden Wandel. Dieser Wandel kennzeichnet sich auf der einen Seite durch nationalstaatliche Entwicklungen zum Erhalt der eigenen Souveränität (und territorialen Integrität) und auf der anderen Seite durch gesamteuropäische Entwicklungen, die sich durch die Übernahme von mehr Verantwortung bei der internationalen Krisen- und Konfliktbewältigung auszeichnen. Beachtet werden muss in diesem Kontext, dass sich die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union im Kern bislang auf den nationalstaatlich entwickelten und bereitgestellten Fähigkeiten abstützt.

Christian von Deimling

Kapitel 4. Literaturanalyse zum Stand der Forschung zu Einkaufskooperationen

Die eingehendere Erschließung des aktuellen Forschungsstandes zu Einkaufskooperationen erfolgt mit Hilfe einer systematischen Literaturanalyse (in englischer Sprache auch als „systematic literature review“ oder „critical literature review“ bezeichnet). Unter einer systematischen Literaturanalyse wird eine Zusammenfassung und Auswertung der bestehenden Beiträge zu einem Forschungsgebiet von Interesse verstanden. Dabei wird der aktuelle Forschungsstand (inkl. zurückliegender und aktueller Entwicklungen) erfasst, beschrieben und bewertet.

Christian von Deimling

Kapitel 2. Terminologische Grundlagen zu Einkaufskooperationen

Eine notwendige Voraussetzung zu Beginn der hier vorliegenden Untersuchung ist eine Präzisierung des zentralen Begriffs der Einkaufskooperation. Eine Präzisierung des Begriffs ist deshalb notwendig, um in der weiteren Auseinandersetzung mit Einkaufskooperationen von den gleichen Vorstellungs- und Bedeutungsinhalten ausgehen zu können. Begriffliche Aussagen besitzen dabei laut Grochla (1978) eine gedanklich-vorstellungsorientierte und eine kommunikative Funktion.

Christian von Deimling

Kapitel 4. Besonderheiten bei der Bewertung von KMU

Die vergleichende Tätigkeit, welche einer Bewertung immer implizit zugrunde liegt, ist insbesondere bei der Bewertung von KMU mit Problemen verbunden. Beim Vergleich werden aufgrund der besser verfügbaren Informationen in der Regel börsennotierte Vergleichsunternehmen herangezogen. KMU weisen jedoch spezifische quantitative und qualitative Merkmale und Besonderheiten auf, wie bspw. geringere Größe, Kapitalmarktbezug, Produktdiversifizierung etc., die sie von anderen Gesellschaften unterscheiden.

Susann Ihlau, Hendrik Duscha

Kapitel 13. Management, Betrieb und Instandhaltung

Die Aufgaben von Management, Betrieb und Instandhaltung von Wasserversorgungsunternehmen (WVU) werden bestimmt durch die Forderungen der hygienisch, technisch und wirtschaftlich einwandfreien Belieferung des Versorgungsgebietes mit Trinkwasser unter Beachtung der einschlägigen Rechtsvorschriften und des technischen Regelwerkes. Als technisches Regelwerk und anerkannte Regeln der Technik gelten dabei vor allem die einschlägigen DIN-Normen, die DVGW-Arbeitsblätter, Merkblätter und Hinweise sowie die Unfallverhütungsvorschriften. Wesentliche Bestimmungen daraus sind von den Länderbehörden in Mustersatzungen und Richtlinien für die Praxis umgesetzt.

Joachim Rautenberg

Kapitel 12. Planung und Bau

Eine öffentliche zentrale Wasserversorgungs-Anlage (WV-Anlage) soll eine Leistung aufweisen, die den aktuellen und den prognostizierten Bedarf decken kann.

Andreas Baur

Kapitel 6. Energieeinsatz und Wasserförderung

Die Versorgung mit Wasser und Energie ist für unsere Lebensqualität vonentscheidender Bedeutung. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden.

Matthias Weiß

Kapitel 10. Buchführung/Rechnungswesen

Wesentliche Grundlagen für Regelungen zur Buchführung und Gesundheitseinrichtungen sind u. a. die Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) und die Pflege-Buchführungsverordnung (PBV). Die Buchführung in einer Gesundheitseinrichtung ist so zu regeln, dass anhand von Belegen (Patientenzahlungen und -überweisungen, Laborrechnungen, Kassenbons, Kontoauszügen, Buchungsbelegen etc.) und des daraus hervorgehenden Zahlenmaterials alle Geschäftsvorgänge geordnet und lückenlos aufgezeichnet werden.

Andreas Frodl

Kapitel 8. Bausteine für ein Innovationsmanagement

Chancen im Motorsportmanagement systematisch entwickeln, operationalisieren und nutzen

Der Beitrag umreißt wesentliche Grundzüge des Innovationsmanagements. Hierbei werden insbesondere das Verständnis des Innovationsbegriffs und eines umfassenden Innovationsmanagements vor dem Hintergrund des Motorsportmanagements aufgebaut. Innovationsmanagement kann im Motorsportmanagement systematisch Zukunftschancen entwickeln. Um dies zu ermöglichen, existieren verschiedene Herangehensweisen und Paradigmen, sowie eine Vielzahl unterschiedlicher methodischer Ansätze, die überblicksartig dargestellt werden. Die identifizierten Bausteine für ein Innovationsmanagement im Motorsportmanagement bieten den Leserinnen und Lesern Anknüpfungspunkte, um Innovationsmanagement in ihrer Praxis weiter zu erkunden und erfolgreich in der eigenen Organisation zu implementieren.

Christian M. Thurnes

5. Bilanz im Jahresabschlussmodul

Die Taxonomie-Bilanz sollte eine Gliederung der Bilanz nach Steuerrecht aufzeigen. Da aber in der Regel neben der handelsrechtlichen Buchführung nicht gleichzeitig eine steuerliche Buchführung geführt wird („two-book-accounting-system“), ist die Steuerbilanz aus der Handelsbilanz abzuleiten. In der Taxonomie-Bilanz sind deshalb auch Positionen vorzufinden, die steuerlich nicht ausgewiesen werden dürfen. Solche Positionen müssen dann mithilfe einer Überleitungsrechnung gem. § 60 Abs. 2 EStDV korrigiert werden. Die Taxonomie-Bilanz ist also wesentlich breiter gefasst, da sie neben den handelsrechtlichen auch die steuerrechtlichen Vorschriften erfasst.

Klaus von Sicherer, Eva Čunderlíková

6. Gewinn- und Verlustrechnung im Jahresabschlussmodul

Handelsrechtlich ist gem. § 275 Abs. 1 Satz 1 HGB die GuV in Staffelform entweder nach dem Gesamtkostenverfahren (GKV) gem. § 275 Abs. 2 HGB oder nach dem Umsatzkostenverfahren (UKV) gem. § 275 Abs. 3 HGB aufzustellen. Beim GKV werden alle in einer Periode angefallenen Aufwendungen der Gesamtleistung gegenüber gestellt. Beim UKV werden alle in einer Periode durch die Umsatzerlöse verursachte Herstellungskosten den entsprechenden Umsatzerlösen gegenübergestellt. Diese Gliederung der GuV wird aufgrund der Vorschriften des § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG (Maßgeblichkeitsprinzip) auch vom Steuerrecht übernommen. Die Taxonomie-GuV orientiert sich grundsätzlich an § 275 HGB, wobei sich aber in der Taxonomie-GuV auch andere Vorschriften, einschließlich bereits nicht mehr existierender Vorschriften des HGB‘s widerspiegeln. Die Taxonomie-GuV ist wie eine Steuer-GuV konstruiert und enthält deshalb auch Positionen, die in einer handelsrechtlichen GuV nicht vorkommen dürfen.

Klaus von Sicherer, Eva Čunderlíková

Kapitel 5. Stadien einer erfolgreichen Personalgewinnung

Die realistische Bewertung von Bewerbern ist in China ein durchaus schwieriges Unterfangen. Der Autor stellt die auftretenden Probleme bei der Personalgewinnung anhand von konkreten Fallbeispielen dar. Es werden Schritte aufgezeigt, die zu einer erfolgreichen Personalstruktur führen. Ein wesentlicher Punkt bei der Bewertung von Bewerbern ist die Kontrolle der eingereichten Qualifikationsunterlagen. Dazu gehören Zeugnisse, Lebensläufe etc. Im Gegensatz zu westlichen Gegebenheiten ist es in China durchaus nicht unüblich, dass diese „geschönt“ werden. Dies betrifft z. B. Fehlzeiten in Lebensläufen, verlängerte Betriebszugehörigkeiten bei vorhergehenden Arbeitsstellen und selbst „korrigierte“ Zeugnisse und Unterlagen über Studienabschlüsse. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Qualifikationsunterlagen in chinesischer Schrift vorgelegt werden. Um diese Probleme der Unterlagenfälschungen zu umgehen, wird mit einem Referenzsystem gearbeitet, das in diesem Kapitel vorgestellt wird. Dieses gibt die Möglichkeit, unabhängig von Zeugnissen, ein realistisches Bild des Bewerbers zu erstellen. Zusätzlich muss bei den Einstellungsgesprächen darauf geachtet werden, dass das Verhalten chinesischer Bewerber deutlich von dem westlicher Bewerber abweicht. Bei Gesprächsführung und –abläufen müssen die Mentalitätsunterschiede unbedingt berücksichtig werden, um zu einem erfolgreichen Ergebnis zu kommen. Im Weiteren werden die Themen Vertragsgestaltung und Abläufe beim Arbeitsbeginn und das Thema Kündigung und was dabei zu beachten ist, thematisiert.

Karl Waldkirch

Kapitel 3. Procurement-Planning: Erfolgspotenziale eröffnen

Das Procurement‐Planning ist eine strategische Aufgabenstellung, mit der die Erfolgspotenziale für das Beschaffungsmanagement eröffnet und gesichert werden. Für die Procurement‐ Funktion werden bereits an diesem Punkt alle erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, damit sie in der Praxis kompetent und durchsetzungsstark agieren kann. Dazu sind die folgenden strategischen Einzelaufgaben auszugestalten und zu implementieren.

Elmar Bräkling, Klaus Oidtmann

Kapitel 6. Anwendungsbeispiel: Der Forecast eines Maschinenbauers

Die Auslastungsplanung der (fiktiven) Westfälischen Rollenlagerunion ist unbefriedigend: Die Lieferzeit der vier verschiedenen Maschinentypen zur Bearbeitung von Rollen-, Kugel-, Kegel- oder Wälzlägern ist länger als bei Wettbewerbern, denn die Produktion erfolgt erst nach Auftragseingang. Pro Jahr bearbeitet die Produktion zwischen 150 und 250 Aufträge für je eine bis zehn Maschinen. Die Rollenlagerunion möchte nun umstellen und schon mit der Produktion beginnen, sobald die Wahrscheinlichkeit eines Auftrags groß genug ist.

Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 2. Warum ist der Forecast wichtig?

Den Ausgangspunkt der operativen Unternehmensplanung bildet die Absatzprognose (der Begriff „Forecast“ wird synonym verwendet). Hier findet sich die Abschätzung, wie viele Abverkäufe das eigene Unternehmen in der Planungsperiode tätigen wird, also wie vielen Kunden welche Produkte in welcher Menge und zu welchem Preis verkauft werden. Im Sinne dieses Beitrags ist der Vertriebs-Forecast ein Modell zur Prognose des zukünftigen Verkaufserfolgs.

Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 3. Instrumente, Methoden und Konventionen

In Kap. 1 wurden die bekannten Ursachen für den Klimawandel und seine voraussichtlich zu erwartenden Auswirkungen beschrieben. Danach wissen wir: Der Klimawandel ist bereits eingetreten.

Ulrich Ranke

Kapitel 17. Die besten Logistikkosten sind die, die gar nicht erst entstehen

Die ITcollection Service GmbH bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine komplette Full-Service-Lösung (Outsourcing) für ihre IT-Infrastruktur und Telekommunikation. In diesem Beitrag geht es um die Verbesserung der Güter- und Informationslogistik über einen Zeitraum von sechs Jahren. Man nutzt dafür konsequent die vier Prinzipien der Industrialisierung (Standardisierung, Automatisierung, Rationalisierung und Optimierung). Weitere Methoden sind Single-Sourcing, KVP und ein systematisches Projektmanagement.

Thomas Barsch

18. Qualitätssicherung

Zur Vermeidung von Produktfehlern und Lieferschwierigkeiten nimmt die Qualitätssicherung einen immer stärkeren Platz ein. Je besser die Qualität vom Kunden eingeschätzt wird, desto höher wird sich der Marktanteil einstellen (return on investment). Dabei sollte sich aber die hohe Qualitätsphilosophie auf ein vernünftiges Maß an Qualitätssicherungsmaßnahmen einpendeln.

Volkmar Schuler, Jürgen Twrdek

Kapitel 8. Betrieb

Eine langfristig, von hoher Qualität geprägte Leistungserbringung ist nur in einem Umfeld klar definierter und strukturiert gesteuerter Prozesse möglich. Im Normenkapitel 8 sind Vorgaben definiert, die helfen sollen, einen systematischen Rahmen für die betriebliche Entwicklung, Herstellung und Beschaffung sowie für die Kundeninteraktion zu etablieren.

Martin Hinsch

29. Inbetriebsetzung

Die Inbetriebsetzung ist die Überführung einer Anlage vom Ruhe- in den Betriebszustand. Ziel der Inbetriebsetzung (IBS, engl.: Commissioning) ist es, dem Kunden eine erstmalig zur Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebes betriebsbereite Anlage zu übergeben [4, 5].Die Inbetriebsetzung einer Gasturbine beginnt nach Abschluss der Montage und ist, einschließlich der Abnahmemessung und des Probebetriebes, der letzte Abschnitt eines Neuanlagenprojektes vor der Übergabe an den Kunden. Mit der Übernahme durch den Kunden beginnen gleichzeitig sowohl die Garantiephase als auch der offizielle, kommerzielle Betrieb der Anlage.Alle Vorleistungen laufen bei der IBS wie in einem Brennglas zusammen. Deren perfektes Zusammenspiel wird bei der IBS gewissenhaft geprüft und intensiv erprobt.

Michael Wegen

4. Die Durchführung von Inventuren

Die erstmalige InventurInventur der Vermögensgegenstände, Schulden, Ansprüche und Verpflichtungen ist ein Meilenstein für die erstmalige Aufstellung einer EröffnungsbilanzEröffnungsbilanz. Die InventurInventur bedarf einer sehr strukturierten und einheitlichen Vorgehensweise, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dabei sind handels-, steuer- und zivilrechtliche sowie auch kirchenrechtliche Vorschriften zu beachten. Bistumsspezifische Strukturen und Vermögensarten stellen besondere Herausforderungen dar, die in der Planung und Durchführung Beachtung finden müssen.

Björn Blankschyn, Fabian Göppert

§ 26 Sanierung im gerichtlichen Verfahren

Ampferl/Kilper, Gläubigerausschuss, 2017; Borchardt/Frind, Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren, 3. Aufl. 2017; Brünkmans/Thole, Handbuch Insolvenzplan, 2016; Bork, Einführung in das Insolvenzrecht, 8. Aufl. 2017; Curtze, Der strategische Einsatz des Insolvenzplanverfahrens durch den Vorstand der Aktiengesellschaft, 2016; Görg/Stockhausen, Eigenverwaltung für Großinsolvenzen?, in: FS Metzeler, 2003, S. 85; Hofmann, Eigenverwaltung, 2. Aufl. 2016; Kampshoff, Sanierungsrecht, in: Ahrens/Gehrlein/Ringstmeier: Insolvenzrecht, Kommentar, 3. Aufl. 2017, Anhang IX; Kolmann, Schutzschirmverfahren, 2014; Mann, Grundprobleme der externen Sanierungsprüfung, in: Dienstleistung in Theorie und Praxis, FS Hintner, 1970, S. 237; Niering, Sanierung und Insolvenz im Umfeld der öffentlichen Hand, in: FS Vallender, 2015, S. 3; Rendels/Zabel, Insolvenzplan, 2. Aufl. 2015; K. Schmidt/Uhlenbruck, Die GmbH in Krise, Sanierung und Insolvenz, 5. Aufl. 2016; Silcher/Brandt, Handbuch Insolvenzplan in Eigenverwaltung, 2017; Smid/Rattunde/Martini, Der Insolvenzplan, 4. Aufl. 2015; Szabó, Insolvenz und Sanierung von Sportclubs nach dem ESUG, 2016; Thole, Gesellschaftsrechtliche Maßnahmen in der Insolvenz, 2. Aufl. 2015; Vallender/Undritz, Praxis des Insolvenzrechts, 2. Aufl. 2017; Wimmer/Dauernheim/Wagner/Gietl, Handbuch des Fachanwalts Insolvenzrecht, 7. Aufl. 2015.

Stephan Beth

§ 13 Leistungswirtschaftliche Maßnahmen mit Liquiditätswirkung und deren Umsetzung in der Praxis

Baur/Kantowsky/Schulte, Stakeholder-Management in der Restrukturierung, 2. Aufl. 2015; Böckenförde, Unternehmenssanierung, 2. Aufl. 1996; Crone/Werner, Modernes Sanierungsmanagement, 5. Aufl. 2017; Hermanns: Sanierungsmaßnahmen im Einkauf, in: Return Magazin für Sanierungsmanagement 04/14 pdf-Download, URL: http://www.buth-hermanns.de/fileadmin/dateien/Return_Ausgabe4.pdf ; Hoberger/Damlachi, Praxishandbuch Sanierung im Mittelstand, 3. Aufl. 2014; Institut der Wirtschaftsprüfer e.V., IDW-Standard: Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten (IDW S6), 2012; Klepzig, Working Capital und Cash Flow, 2014; Kudla, Finanzierung in der Sanierung – Innovative Lösungen für Krisenunternehmen, 2005; Liebig, Reaktivierungsmanagement von notleidenden Unternehmen, 2010; Lorber, Menschenkenntnis – Der große Typentest, 2013; Meusel, Turnaround-Management – Die Rolle der Finanzpartner und Investoren, 2009; Nag/Pathak: Corporate Restructuring – A boon for competitive advantage, in: Advances in Competitiveness Research, 2009, S. 21; Saner, Verhandlungstechnik, 2013; Staroßom, Corporate Finance Teil 2, 2013; Schulz von Thun, Miteinander reden: 1 – Störungen und Klärungen – Allgemeine Psychologie der Kommunikation, 2011; Schranner, Verhandeln im Grenzbereich, 2009; Teure Fehler, 2009; Der Verhandlungsführer, 2008

Martin Tobies

15. Anhang

Die Aktivseite (Activa) wird unterteilt in Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen 1. Immobilien (Grundstücke, Gebäude), 2. Mobilien (Möbel, Fahrzeuge, technische Anlagen und Maschinen) sowie 3. Finanzanlagen (Wertpapiere, Beteiligungen). Zum Umlaufvermögen gehören 1. Vorräte (Waren- und Materialbestände), 2. Debitoren (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) und 3. liquide Mittel (Kasse, Bankguthaben). Die Auflistung erfolgt nach Verfügbarkeit, d. h. unflexible Vermögenswerte erscheinen bevorzugt an erster Stelle, flexible Finanzmittel zuletzt.Die Passivseite (Passiva) ist in Eigen- und Fremdkapital aufgeteilt. Zum Eigenkapital zählt:

Holger Watter, Prof. Dr.-Ing. Holger Watter

Kapitel 9. Alfred Marshall und die Neoklassik

Marshall wollte keinen Bruch mit der klassischen ökonomischen Theorie und propagierte eine Synthese zwischen der neuen Strömung des Marginalismus und der Nutzentheorie einerseits und der klassischen ökonomischen Theorie andererseits. So kam es zu dem Begriff der Neoklassik.

Volker Caspari

5. Investitionsrechenverfahren unter Sicherheit

Investitionsrechenverfahren stellen eine wesentliche Entscheidungsgrundlage dar. Im vorliegenden Kapitel werden statische und dynamische Verfahren unter der Annahme von Sicherheit vorgestellt. Diese werden zunächst einmal zur Beurteilung von Auswahlentscheidungen bei Existenz eines vollkommenen Kapitalmarktes eingesetzt. Im Anschluss wird demonstriert, wie Entscheidungen zur Nutzungsdauer und zum Ersatzzeitpunkt fundiert werden können. In den nächsten Abschnitten werden die restriktiven Annahmen schrittweise aufgehoben und es wird gezeigt, wie Investitionen in einem unvollkommenen Kapitalmarkt beurteilt werden können. Anschließend werden in einem eigenständigen Abschnitt spezielle Fragestellungen von Lebenszyklusrechnungen behandelt. Dies erfolgt sowohl aus Sicht des Herstellers als auch aus Kundensicht. Die zunehmende Orientierung an den Ansprüchen von Eigenkapitalgebern führte in den letzten Jahren zur Entwicklung einer Vielzahl von Bewertungsgrößen und -konzepten. Diese wertorientierten Steuerungsgrößen werden im letzten Abschnitt ausführlich dargestellt. 18 Abbildungen und 20 Tabellen sowie 20 Aufgaben und Lösungen unterstützen die Ausführungen.

Univ.-Prof. Dr. rer. pol. habil. David Müller

6. Instandhaltungslogistik

Das Umfeld produzierender Unternehmen ist durch einen zunehmenden Wettbewerbsdruck gekennzeichnet. Industrieunternehmen unternehmen große Anstrengungen, um die betriebswirtschaftlichen Parameter zu verbessern, die die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Anlagen und ihres Handelns steigern. Die Instandhaltung ist dabei ein Schlüssel des wirtschaftlichen Erfolgs. Die optimale logistische Unterstützung aller Prozesse und Aufgaben ist unabdingbar. Daher sind die Antworten der Instandhaltungslogistik auf die Fragen zur Effizienz und Effektivität der zugehörigen Prozesse ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Gerhard Bandow

3. Produktionslogistik

Als Ort der Wertschöpfung nimmt die Produktion eine besonders wichtige Rolle ein: Zum einen hat sie wesentlichen Einfluss auf die Zielgrößen Produktivität, Qualität, Liefertreue und Lieferzeit und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Zum anderen arbeiten in der Produktion häufig besonders viele Mitarbeiter, die von den Entscheidungen des Produktionsmanagements betroffen sind.

Hermann Lödding

1. Einleitung

Das Verbundprojekt itsowl-ReSerW – „Ressourceneffiziente Selbstoptimierende Wäscherei“ war ein Leitprojekt im Rahmen des Spitzenclusters it’s OWL, der in der dritten Runde des BMBF-Spitzenclusterwettbewerbs ausgewählt wurde. Schwerpunkt des Spitzenclusters sind technische Systeme mit inhärenter Teilintelligenz, die auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, ihr Verhalten selbstständig sowie situationsgerecht anpassen und mit anderen technischen Systemen weltweit im Cyber Space kommunizieren, verhandeln und kooperieren.

Ansgar Trächtler, Manuel Gräler, Viktor Just

8. Betrieb

Kap. 8 setzt sich mit den Kernelementen unternehmerischer Wertschöpfung, nämlich der Entwicklung und Beschaffung sowie mit der Produktion bzw. Dienstleistungserbringung, auseinander. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Organisation Produkte entwickelt und herstellt oder ausschließlich Dienstleistungen erbringt bzw. bereitstellt.

Martin Hinsch

Kapitel 5. Praxisbeispiel

Als Praxisbeispiel wird eine fiktive mittelständische Autowerkstatt betrachtet. Wir möchten dabei ein anschauliches Beispiel geben und gewisse typische Fallstricke und Potenziale darstellen. Im Hinblick auf das eingangs besprochene Verhältnis von Aufwand und Nutzen wird ein Weg angestrebt, der einerseits ohne hohe Investitionen auskommt, aber trotzdem klar messbare Ergebnisse mit sich bringt.

Paul Niebler, Dominic Lindner

Kapitel 9. Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs

Die Einnahmen aus dem Fahrausweisverkauf im Öffentlichen Personennahverkehr betrugen nach Angaben des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen im Jahr 2015 11.770 Millionen Euro, 3,7 % mehr als im Jahr 2014 (= 11.353 Millionen Euro). Der Aufwand für den ÖPNV wird für das Jahr 2014 mit 13.357 Millionen Euro angegeben, damit fehlten dem ÖPNV im Jahr 2014 zwei Milliarden Euro: „Öffentlicher Personennahverkehr“ kann durch die Finanzierung von den Nutzern allein (Fahrgasteinnahmen) nicht gestaltet werden. Es bedarf weiterer Finanzierungsquellen, um Mobilität für alle zu gewährleisten.

Winfried Reinhardt

Maßnahmen gegen Kreditgefährdungen

Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein formularmäßig durchgeführter, abgekürzter Zivilprozess, der dem Gläubiger (Antragsteller) schnell und kostengünstig einen Vollstreckungstitel verschafft. Der Vollstreckungstitel berechtigt den Gläubiger zur Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners (Antragsgegner). Grundsätzlich ist das Amtsgericht des Gläubigers für das Mahnverfahren zuständig.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Kapitel 5. Angebots- und Vorkalkulation

Der Bedarf nach einer webbasierten Angebotskalkulation für additiv gefertigte Bauteile stellt besondere Herausforderungen an das Kalkulationsmodell. In diesem Kapitel werden zunächst die Herausforderungen einer webbasierten Kalkulation betrachtet. Darauffolgend wird die entwickelte Kalkulationsmethodik mit Kosten- und Preisermittlung dargestellt.

Jan-Peer Rudolph

Kapitel 3. Aufgabenstellung

Ausgehend vom Stand der Technik und Wissenschaft wird der Forschungsbedarf aufgezeigt, auf welchem sich die Aufgabenstellung der vorliegenden Arbeit gründet. Aus dem Forschungsbedarf leiten sich Zielsetzung und Vorgehensweise ab. Das Kapitel schließt mit einer Übersicht und Einordnung der Arbeit in die Prozesskette der additiven Fertigung.

Jan-Peer Rudolph

Kapitel 3. Zukunftsforschung und Visionsmanagement: Entwicklung und Umsetzung von Logistikvisionen

A logistics vision is the individual answer to alternative future pictures of logistics systems of enterprises or strategic networks. In the literature and in practise, we find very different opinions about the term vision. We define a logistics vision as a desirable and realistic future picture of the logistics structures and processes in intra- and interorganizational systems including how to get there.

Ingrid Göpfert

1. Entwicklung des Lehmbaus

Um 10.000 v. u. Z. setzte in der Geschichte der Menschheit ein entscheidender Wandel ein: die bis dahin vorherrschende Form der Nahrungsbeschaffung durch Jagen und Sammeln wurde allmählich ersetzt durch Ackerbau und Viehzucht. Diese neue Lebensweise war begleitet von der Notwendigkeit, feste Behausungen für die Menschen und ggf. die Tiere, sowie Bauten für eine Vorratswirtschaft zu errichten. Zu den dafür verwendeten Baustoffen gehörte neben Naturstein und Holz vor allem der Lehm.

Horst Schroeder

Kapitel 3. Produktionsfaktor Material

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind die Ausgangsstoffe der Güterproduktion. Da Materialkosten häufig einen maßgeblichen Anteil der Gesamtkosten eines Produktes ausmachen, ist die richtige Bewirtschaftung des Produktionsfaktors „Material“ von hoher Bedeutung. Eine in diesem Zusammenhang oftmals angewandte Maßnahme ist die Standardisierung von Werkstoffen, Baugruppen, Zwischen- und Endprodukten mithilfe von Normung und Typung. Dieses Kapitel fokussiert auf die Aufgabe der Materialklassifikation zur Ermittlung einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Dispositionsstrategie und zur Lenkung von Management-Aufmerksamkeit. Hierzu dienen die ABC- und die XYZ-Analyse.

Maximilian Lukesch, Florian Kellner

M1. Kältetechnik

Kältetechnische Anlagen wurden zunächst eingesetzt für Brauereien und Eisfabriken, Schlachthäuser, Fleisch- und Fisch-Gefrieranlagen, Malztennen‐ und Hopfenlagerkühlung, Molkereien, Marktkühlhallen, Margarinefabriken, Schokoladenherstellung, Champagnerbereitung, Gummifabriken, Leim- und Gelatinekühlung, Farbstoffherstellung, Glaubersalzkristallisation, Leichenkühlung, Transportkühlung auf Schiene, Straße und auf See, Kühlhäuser aller Art, gewerbliche Kühlräume, Paraffin- und Ölindustrie, Kunsteisbahnen, Schachtabteufen, klimatechnische Anlagen.Weitere Bedarfsfälle mit zum Teil erhöhten Anforderungen an die Regelgenauigkeit kamen hinzu in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Medizin, bei der Luft- und Drucklufttrocknung, bei der Speiseeisherstellung, bei der Werkzeugkühlung und bei Kältekammern für Industrie und Forschung sowie für die Vielzahl der Kühlmöbel.Zu der Lebensmittelkühlkette zählen u. a. Kühl- und Tiefkühlräume aller Art, Schnellgefrieranlagen, Transportkühlanlagen in Schiffen, Waggons, Kraftfahrzeugen, Flugzeugen und Containern, Kühlmöbel aller Art für Haushalt, Handel und Gewerbe.Die Kühl- und Lagerbedingungen reichen von $$-40\,^\circ\text{C}$$ - 40 ∘ C bei sehr starker Luftbewegung im Schnellgefrierraum (Frosterräume) bis zu $$+18\,^\circ\text{C}$$ + 18 ∘ C bei Reifungs- und Verarbeitungsräumen.

Dr.-Ing. Christian Hainbach

S7. Fertigungs- und Fabrikbetrieb

Dieses Kapitel behandelt die Organisation der Produktion mit seinen Schwerpunkten in den Grundlagen des Managements und der Gestaltung des gesamten Systems der Produktion. Es enthält Aufgaben und grundlegende Methoden einzelner Bereiche der Organisation industrieller Produktionen, die auf der traditionellen Methodenlehre beruhen. Vertieft werden darin die wesentlichen Managementfunktionen der Planung und des Betriebes einschließlich des Auftrags‐ und Qualitätsmanagements. Die abschließenden Kapitel gehen auf moderne Konzepte der Digitalen Produktion ein und erläutern grundlegende Ansätze integrierter Systeme von Fertigung und Montage. Ferner werden Grundlagen der Kosten‐ und Wirtschaftlichkeitsrechnung behandelt.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Westkämper, Dr.-Ing. Alexander Schloske

1. Grundlagen der Investitionstheorie

Investition ist die Anschaffung eines Gutes oder eines Güterverbundes, unabhängig von Art und Zweck. Sie wird durch die Anschaffungsauszahlung und durch Ein- und Auszahlungen charakterisiert, die mit ihrem Besitz, ihrer Nutzung und Verkauf verbunden sind. Die Vorteilhaftigkeit einer Investition gegenüber einer Alternativen ist auf Grund ihrer Zahlungsreihe zu ermitteln,wobei die unterschiedlichen Zahlungszeitpunkte durch Ansatz von Zinsen zu berücksichtigen sind (dynamische Investitionsrechnung). Die Zeit bis zur Wiedergewinnung der Investitionsauszahlung durch Einzahlungsüberschüsse (Amortisations-, Kapitalrückfluss- oder Paybackzeit) kann daneben als Risikomaß verwendet werden. In der Praxis anzutreffende statische (kalkulatorische) Investitionsrechnungen, wie Gewinn- oder Rentabilitätsvergleiche, können zu Fehlentscheidungen führen.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walther Busse von Colbe, Prof. Dr. Frank Witte

Kapitel 17. Bewertungsgrundsätze

§ 252 HGB enthält allgemeine Bewertungsgrundsätze, die den Vorschriften über die Wertansätze der Vermögensgegenstände und der Schulden vorangestellt sind. Das Steuerrecht enthält daneben teilweise abweichende Bewertungsregeln.

Ulrich Stache

Kapitel 16. Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

§ 265 HGB stellt als allgemeinen Grundsatz das Erfordernis heraus, wonach die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen, beizubehalten ist, soweit nicht in Ausnahmefällen wegen besonderer Umstände Abweichungen erforderlich sind (Grundsatz der Ausweisstetigkeit).

Ulrich Stache

Kapitel 5. Musterantworten zu den Wiederholungsfragen

Alle Betriebe beschaffen Ressourcen, setzen diese im Produktionsprozess ein und verkaufen Produkte, die zur Bedürfnisbefriedigung Dritter geeignet sind. Betriebe, auch die gemeinnützigen oder solche, die sich in einer Planwirtschaft befinden, achten dabei auf Wirtschaftlichkeit und auf ihre eigene Zahlungsfähigkeit.

Haiko Schlink

Kapitel 6. Lösungen und Lösungswege zu den Übungsaufgaben

Merkmale typisch für alle Betriebe: 2, 4, 7, 8, 9, 13.Zusätzliche Merkmale typisch nur für Unternehmen: 3, 5, 6, 10, 11, 12, 14.Merkmale, die weder für alle Betriebe noch für alle Unternehmen gelten: 1, 15, 16.

Haiko Schlink

Kapitel 1. Wirtschaftlichkeitsentscheidungen beim methodischen Entwickeln

Gegenstand dieses Hauptabschnitts sind betriebswirtschaftliche Grundlagen. Sie sind das Fundament aller weiteren wirtschaftlichen Fragen in diesem Buch. Lernziel ist es, den Begriff „Wirtschaftlichkeit“ zu verstehen und auf allgemeine Fragen in Unternehmen anwenden zu können. Konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Ingenieur bei der Produktentwicklung folgen im Hauptabschnitt 1.2 „Methodische Entwicklung technischer Produkte“.

Haiko Schlink

Kapitel 2. Kalkulation der Produktkosten für eine kostenorientierte Entwicklung (einperiodige Rechnung)

Ziel dieses ersten Hauptabschnitts ist es, Grundbegriffe der Kostenrechnung zu erlernen. Durch das Verständnis dieser Begriffe wird der Leser in der Lage sein, sich mit anderen Personen – z. B. in einem Betrieb oder in einer Lehrveranstaltung – über das Thema Kostenrechnung fachlich auszutauschen.

Haiko Schlink

Kennzahlengestütztes Finanzcontrolling auf Basis von Kapitalflussrechnungen

Das Aufgabenfeld des Finanzcontrollings lässt sich neben dem Ergebniscontrolling, Investitionscontrolling, rentabilitäts- und wertorientierten Controlling als bedeutsamer Teilbereich des Controllings abgrenzen (Küpper 2013; Schultze und Hirsch 2005). Es hat die Abbildung der finanzwirtschaftlichen Situation und der Liquidität von Unternehmen zum Gegenstand (Gebhardt 1995; Gillenkirch 2002). Als Ziel des Finanzcontrollings wird in der Literatur die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Unternehmung definiert. Neben dieser Liquiditätssicherungsfunktion zielt das Finanzcontrolling auch auf die Koordination von Investitionsund Finanzierungsentscheidungen ab (Gebhardt 1995; Gillenkirch 2002).Als Kernaufgaben des Finanzcontrollings lassen sich die Planung, Kontrolle und Steuerung der Zahlungsströme ausmachen, die den Güter- oder Sach- und Dienstleistungsströmen diametral entgegenfließen (Wöhe 2016). Diese Finanzmittelflüsse speisen im Zeitablauf den Finanzmittelbestand, mit dem das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Außerdem gehört die Gestaltung und Implementierung finanzwirtschaftlicher Anreizsysteme zum Aufgabenbereich des Finanzcontrollings (Gillenkirch 2002).

Bernd Zirkler, Jonathan Hofmann

Kapitel 4. Prozessentwicklung

Prozesse berücksichtigen Kundenforderungen und sollen als Ergebnisse einen Nutzen für den Kunden schaffen. Welche Arten von Prozessen kann man unterscheiden? Welche Methoden der Prozessdokumentation gibt es und wofür sind sie jeweils geeignet? Wie kann man die Kosten von Prozessen bestimmen? Wie kann man Prozesse so gestalten, dass sie zu kurzen Lieferzeiten führen?

Thomas Grabner

Kapitel 6. Auftragsplanung und -steuerung

Die Planung und Abwicklung von Aufträgen unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Wesentliche Einflussgrößen ergeben sich aus der Art der Leistungserbringung (Sach- oder Dienstleistung), dem Produkt (Varianten, Stückzahlen, etc.), den vorhandenen betrieblichen Prozessen und Strukturen sowie den marktspezifischen Erwartungen der Kunden. Im vorliegenden Kapitel werden die unterschiedlichen Arten von Aufträgen beschrieben. Dabei wird auf die Möglichkeiten der Auftragssteuerung mithilfe von ERP-Systemen und den Methoden des Projektmanagements eingegangen.

Thomas Grabner

Kapitel 3. Betriebswirtschaftslehre als Einzelwissenschaft

Es ist üblich, die Welt in unterschiedliche Lebensbereiche aufzuteilen und ausdifferenzierte Wissenschaftsdisziplinen zu fordern, die sich auf die Bearbeitung spezifischer Lebensbereiche spezialisieren. Diese Sichtweise unterstellt, dass es möglich ist, die „wirkliche“ Welt in Teilprobleme aufzuspalten, und dass sich um diese Einzelfragen Einzelwissenschaften gruppieren. Versuche, die Realität ganzheitlich zu erklären, also ohne sie in disziplinspezifische Problemstellungen aufzuspalten, haben sich nicht durchgesetzt. Die Einrichtung einer Einheitswissenschaft bleibt eine Illusion.

Manfred Bardmann

Kapitel 7. Bedürfnisse, Güter, Haushalte, Betriebe und Unternehmen

Neben dem ökonomischen Prinzip werden Bedürfnisse und Güter als zentrale Kategorien herangezogen, um den Wirtschaftsbegriff zu bestimmen. Die Betriebswirtschaftslehre geht davon aus, dass Güter eingesetzt werden, um Bedürfnisse zu befrieden. Dabei wird unterstellt, dass Güter in Unternehmen für einen fremden Bedarf produziert werden.

Manfred Bardmann

Kapitel 2. MARKT – Strategische Markt- und Wettbewerbsanalyse und strategische Marktplanung

Ohne aktuelle Kenntnis des Markt- und Wettbewerbsumfelds lassen sich Prioritäten im strategischen Vertriebsmanagement nicht systematisch ableiten. Die strategische Markt- und Wettbewerbsanalyse schafft ein Grundverständnis für die Marktentwicklung und Marktdynamik in allen relevanten Zielmärkten eines Unternehmens. Für die strategische Marktanalyse existiert ein breites Spektrum an Methoden, die das grundlegende Marktprofil, die weitere Marktentwicklung, den Marktlebenszyklus sowie das Marktumfeld untersuchen. Die strategische Wettbewerbsanalyse zielt auf die Untersuchung der Branchenstruktur sowie des Strategie-, Leistungs- und Reaktionsprofils des Wettbewerbs. Das dreistufige Vorgehensmodell der strategischen Marktplanung greift auf die Ergebnisse dieser Analysen zurück: Es identifiziert relevante Marktsegmente, bewertet und priorisiert systematisch Zielmärkte und führt die strategische Marktpositionierung des Unternehmens durch. In B2B-Märkten stehen grundsätzlich fünf strategische Differenzierungskonzepte zur Marktpositionierung zur Verfügung: Eine Differenzierung zum Wettbewerb ist über den Preis, das Produkt, den Service, den Vertriebskanal sowie ergänzend das Image möglich.

Bernd Scheed, Petra Scherer

5. Kostenartenrechnung

Carlo Sommerweizen beschäftigt sich nun mit der Kostenartenrechnung, insbesondere mit dem Ziel und den unterschiedlichen Kostenbegriffen. Er weiß, dass dieser Teilbereich eigentlich keine sogenannte „Rechnung“ im herkömmlichen Sinne ist, betrachtet aber sehr konzentriert die Definitionen der relevanten Kostenmerkmale. Die Maschinenstundensätze und auch den Break-Even-Point hat er ebenfalls mit auf die Lernagenda gesetzt. Im Anschluss dieses Kapitels wird Sommerweizen – wie immer – seine Kenntnisse mit Übungsfragen und -aufgaben vertiefen und festigen.

Karin Nickenig

13. Brandschutzkonzept und Brandschutznachweis

Die Begriffe Brandschutzkonzept, Brandschutznachweis und Brandschutzgutachten werden häufig für die gleiche Verwendung gebraucht, haben jedoch unterschiedliche Bedeutungen.

Adam Merschbacher

Kapitel 4. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist eine Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen zur Ermittlung des Unternehmungsergebnisses und der Darstellung seiner Quellen. Gleichzeitig ist sie nach § 242 Abs. 3 HGB Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses.

Ulrich Stache

Kapitel 2. Grundlagen der Besteuerung – die Gewinnermittlung

Grundlage für die Gewinnermittlung und damit für die Besteuerung der GmbH ist die Buchführung. Ihr kommt somit eine zentrale Bedeutung zu.

Ulrich Stache

Kapitel 3. Bilanzierungs- und Bewertungsregeln

§ 252 HGB enthält allgemeine Bewertungsgrundsätze, die den Vorschriften über die Wertansätze der Vermögensgegenstände und der Schulden vorangestellt sind. Das Steuerrecht enthält daneben teilweise abweichende Bewertungsregeln.

Ulrich Stache

16. Aufgabenkomplex

Das Kapitel „Aufgabenkomplex“ dient dazu, das aus diesem Lehrbuch angeeignete Wissen mit praktischen und nachvollziehbaren Aufgaben zu festigen. Zu den einzelnen Kapiteln findet man verschiedene Aufgaben, die der interessierte Leser bearbeiten und lösen sollte, um anschließend seine selbst erarbeitete Lösung mit den vorgegebenen Lösungsvorschlägen zu vergleichen.

Klaus von Sicherer

4. Bilanzierung der Aktiva

Nach § 247 Abs. 2 HGB sind beim Anlagevermögen nur die Vermögensgegenstände auszuweisen, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen bestimmt sind. Eine mögliche genauere Gliederung des Anlagevermögens kann nach dem Bilanzschema gem. § 266 Abs. 2 A. I–III HGB erfolgen. Dies entspricht auch der Mindestgliederung für kleine Kapitalgesellschaften (Abb. 4.1). 1.Immaterielle Vermögensgegenstände2.Sachanlagen3.FinanzanlagenDie Aktivierungspflicht und die bilanzielle Behandlung (Bewertung) ist auch abhängig von der Art des Vermögensgegenstandes/Wirtschaftsgutes. Danach können unterschieden werden: materielle und immaterielle,abnutzbare und nicht abnutzbare,bewegliche und unbewegliche Vermögensgegenstände/Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens.Für die Darstellung des Anlagevermögens soll im Folgenden die Mindestgliederung für kleine Kapitalgesellschaften dienen.Die immateriellen Vermögensgegenstände untergliedern sich gem. § 266 Abs. 2 A I. folgendermaßen: 1.selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte,2.entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten,3.Geschäft‑ oder Firmenwert,4.geleistete Anzahlungen.

Klaus von Sicherer

8. Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Während in der stichtagsbezogenen Bilanz Vermögen und Kapital gegenübergestellt sind, werden in der zeitraumbezogenen Gewinn‐und‐Verlust‐Rechnung (GuV) Erträge und Aufwendungen einer Geschäftsperiode gegenübergestellt, um das Zustandekommen des Periodenerfolgs aufzuzeigen. Erst mit dieser Erfolgsrechnung gelingt ein möglichst sicherer Einblick in die Ertragslage eines Unternehmens (§ 264 Abs. 2 Satz 1 HGB). Das in der GuV ermittelte Periodenergebnis ist auf Basis des Periodenverursachungsprinzips entstanden. Damit werden Erträge und Aufwendungen immer in der Periode erfasst, der sie ursächlich zuzurechnen sind. Eine Identität mit entsprechenden Einnahmen und Ausgaben kommt somit – wie aus dem Rechnungswesen bekannt ist – nur zum Teil vor. Die GuV ist somit keine Einnahmen‐Ausgaben‐Rechnung. Weiter ist zu beachten, dass bestimmte handelsrechtliche Erträge und Aufwendungen steuerlich nicht angesetzt werden können, weil bspw. Gewerbesteueraufwendungen in der Steuerbilanz nicht als Betriebsausgabe angesetzt werden dürfen. Handels‑ und steuerrechtliches Ergebnis stimmen folglich nicht überein (§ 4 EStG).

Klaus von Sicherer

10. Steuerliche Einkunftsermittlungsmethoden

Handelsrechtlich hat grundsätzlich jeder Kaufmann nach § 242 HGB einen Jahresabschluss aufzustellen, der sich aus Bilanz und Gewinn‑ und Verlustrechnung zusammensetzt. Nur Einzelkaufleute i. S. des § 241a HGB sind davon ausgenommen. Kapitalgesellschaften erstellen nach § 264 Abs. 1 HGB einen Jahresabschluss, der um einen Anhang zu erweitern ist.Steuerlich sind bei den drei Gewinneinkunftsarten als Einkünfte der Gewinn bzw. der Verlust festzustellen. Steuerrechtlich stehen zur Ermittlung der Einkünfte folgende Gewinnermittlungsverfahren zur Verfügung: Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich,Gewinnermittlung durch Einnahmen‐Ausgabenrechnung,Pauschale Ermittlung des Gewinns aus Land‑ und Forstwirtschaft,Pauschale Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr,Schätzung des Gewinns nach § 162 AO (wobei es sich hier nicht um eine selbständige Gewinnermittlungsmethode handelt).Ein wesentliches Ziel eines jeden Unternehmens ist die Erreichung wirtschaftlichen Erfolges, der sich in Gewinn oder Verlust niederschlägt. Die Bestimmung des Erfolges dient u. a. der eigenen Wirtschaftlichkeits‑ und Erfolgskontrolle sowie als Bemessungsgrundlage der Steuerfestsetzung für die: Einkommensteuer bei den Einkünften aus Land‑ und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG),Körperschaftsteuer (§ 7 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 KStG),Gewerbeertragsteuer (§ 7 Abs. 1 GewStG).

Klaus von Sicherer

4. Herstellung von Kennzeichen: Outsourcing oder Implementierung?

Im Anlagenbau, im Maschinenbau, in der Automotive-Branche und in anderen Industriebereichen kommen tagtäglich viele unterschiedliche Kennzeichnungen zum Einsatz. Ob es für Unternehmen besser ist, benötigte Kennzeichen selbst herzustellen, sie extern zu beziehen oder beide Beschaffungswege zu mischen, ist nicht einfach zu beantworten.

Helmuth Bischoff

16. Richtlinien, Rechtsgrundlagen, Regeln, Verordnungen und Normen zum industriellen Kennzeichnen

Die Kennzeichnungsherstellung untersteht in vielfacher Hinsicht maßgeblichen Normen und Bestimmungen, die es bei der Anwendung zu beachten gilt. Es ist ratsam, sich mit diesem Thema vor der Entscheidung für ein bestimmtes Herstellungsverfahren ausführlich zu beschäftigen. Wenn ein System erst einmal gekauft ist, können diesbezüglich ungelöste Fragen schwerwiegende Konsequenzen haben. Was nutzen schöne Kennzeichen, wenn die Betriebssicherheit des Kennzeichnungssystems von der betrieblichen Infrastruktur nicht gewährleistet werden kann? Möglicherweise können die hergestellten Kennzeichen am Ende nicht am vorgesehenen Anbringungsort eingesetzt werden, weil diese aus ungeeignetem Material hergestellt, keine ausreichende Lesbarkeit von 2D-Codes aufweisen oder nicht an einen explosionsgefährdeten Anlagenbereich eingesetzt werden dürfen.

Thorsten Wohninsland

8. Relevanz der Kennzeichnung unter dem Aspekt „Industrie 4.0“

Eine Erörterung über die Kennzeichnungsrelevanz unter dem Aspekt „Industrie 4.0“ wird einfacher verständlich, wenn man die aktuelle Phase der industriellen Entwicklung in ihren historischen Kontext stellt. Wir unterscheiden folgende Epochen der Industrialisierung: Die Mechanisierung der Produktion wurde durch den Maschinenbau beziehungsweise durch Wasser- und Dampfkraft Ende des 18. Jahrhunderts möglich und bildete die erste industrielle Epoche. Die zweite Phase bedeutete die Massenproduktion, die mit der Elektrifizierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich wurde. Darauf folgte die Automatisierung der Produktion durch Elektronik und Informationstechnologien in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und heute wird unter dem Begriff „Industrie 4.0“ die vierte industrielle Revolution verstanden, die mit der Einführung von „Cyber-physischen Systemen“, dem „Internet der Dinge“, und daraus erwachsenden Möglichkeiten der intelligenten und lernfähigen Informationsverarbeitungen ihre Bestimmungsgrößen hat.

Markus Hüttel

Kapitel 3. Das Phasenmodell der Dienstleistungsbeschaffung

Wie bereits eingangs erwähnt, findet ein Beschaffungsprozess nicht ausschliesslich zu einem bestimmten Zeitpunkt statt, sondern umfasst i.d.R. verschiedene Einkaufsphasen. Diese Phasen beinhalten einen Vorbereitungs-, einen Durchführungs- und einen Implementierungsteil. Je nach beschaffter Dienstleistung und deren Stellenwert im Unternehmen sind neben dem Einkauf ebenso andere Entitäten in diese Prozessschritte involviert. Dazu gehören u.a. angrenzende Fachbereiche bzw. die Bedarfsträger der beschafften Leistungen, Dienstleister selbst aber auch interne oder externe Drittparteien, die z.B. durch die Beschaffung tangiert werden.

Prof. Dr. Erik Hofmann, Dr. Martin Hänsel, Carsten Vollrath

Kapitel 13. Umgang mit besonderen Situationen in der Praxis

Die SAULUS-Methode als Problemlösungshilfe

Das Erkennen, Analysieren und Lösen von Problemen wird in diesem Kapitel ausführlich beschrieben und auf Basis von Fallbeispielen vorgestellt.Hier kommt der SAULUS-Methode als Problemlösungshilfe eine besondere Rolle zu. Auch das Ursachen-Wirkung-Diagramm sowie die LOEWE-Technik, die ebenfalls hilfreiche Methoden für Führungskräfte darstellen, um sämtliche Herausforderungen zu lösen, werden dazu herangezogen.Abschließend widmet sich das Kapitel dem Thema Risikomanagement, um der Führungskraft eine Bewertungsmöglichkeit an die Hand zu geben, um Risiken abzuschätzen und möglichst sichere Entscheidungen treffen zu können.

Johann Fieger, Kilian Tobias Fieger

3. Produktionsfaktoren und das Planspiel Inselmanager

In diesem Kapitel versuchen Sie Ihre Ziele mit dem ökonomischen Prinzip zu erreichen und in einem kurzen Theaterstück helfen Sie Robinson, der seine Ersparnisse verprasst hat, die Produktionsfaktoren einer Insel zu nutzen, um das Überleben zu sichern. In einem Planspiel schlüpfen Sie in die Rollen von Regierung, Minenbetreibern und Insulanern, um den Rohstoffreichtum einer kleinen Pazifikinsel abzubauen. Sie ermitteln die Minimalkostenkombination für den Einsatz von Arbeit und Kapital und machen am Expansionspfad den Bereich positiver und negativer Skaleneffekte aus. In der Rolle der Minenbetreiber legen Sie die Fördermengen fest und als Regierung bauen Sie einen Flughafen, Hotels und Restaurants, betreiben eine Airline und legen Gelder an. Als Insulaner leben Sie im Schlaraffenland und überlegen, was Sie angesichts des Überflusses mit Ihrem Leben anfangen wollen.

Jürgen Pfannmöller

3. Vollkostenrechnung

In diesem Kapitel lernen Sie die einzelnen Elemente eines Vollkostensystems näher kennen.zu unterscheiden, welche Kostenarten in einem Unternehmen von Bedeutung sind.die Bildung von Kostenstellen kennen. Sie wissen, wie Kostenarten auf Kostenstellen verrechnet werden können, wie eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung erfolgt und können abschließend Zuschlagsätze für die Kalkulation ermitteln.wie die Selbstkosten von Produkten bzw. Aufträgen ermittelt werden. Sie können beurteilen, welches Verfahren der Kalkulation für eine konkrete betriebliche Situation angewendet werden sollte und können darüber hinaus die Qualität der gefundenen Lösungen einschätzen.die Vorgehensweise zur Ermittlung des betrieblichen Erfolges kennen.die Durchführung von Abweichungsanalysen. Sie können anschließend beurteilen, warum und in welcher Höhe Plankosten und Istkosten voneinander abweichen.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

4. Teilkostenrechnung

In diesem Kapitel lernen SieTeilkostenrechnungwie variable und fixe Kosten aufgeteilt werden können.was unter einem Deckungsbeitrag zu verstehen ist.wie eine einstufige und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung aufgebaut werden kann und welche Informationen dadurch gewonnen werden.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

2. Grundlagen der Kosten- und Erlösrechnung

In diesem Kapitel lernen SieErlösrechnungdie Ziele und Aufgaben der Kosten‑ und Erlösrechnung kennen. Sie können anschließend die Kosten‑ und Erlösrechnung als System verstehen und die Teilmodule und ihre Bedeutung einordnen.den Unterschied zwischen Kosten‑ und Erlösrechnung und dem Controlling einerseits bzw. gegenüber der Finanzbuchführung andererseits kennen.Kostenbegriffe in Abhängigkeit von der Beschäftigung und in Abhängigkeit von ihrer Zurechenbarkeit auf die einzelnen Produkte (Kostenträger) zu unterscheiden. Anschließend können Sie beurteilen, wann von fixen und variablen Kosten gesprochen wird und wann von Einzel‑ und Gemeinkosten. Außerdem können Sie unterscheiden, welche Kostenrechnungssysteme existieren. Die BegriffeKosten‑ und ErlösrechnungBegriff Ist‑, Normal‑ und Plankosten sind Ihnen danach ebenso vertraut wie Vollkosten und Teilkosten.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

6. Prozesskostenrechnung

In diesem Kapitel lernen SieProzesskostenrechnungein Kostenrechnungssystem kennen, das auf Basis der im Unternehmen stattfindenden Prozesse die dabei entstehenden Gemeinkosten ermittelt.wie eine Kostenverrechnung mittels Prozesskostenrechnung erfolgen kann und welche Schlussfolgerungen sich daraus ableiten lassen. Sie können anschließend erklären, wie eine prozessorientierte Kostenstellenrechnung, Kalkulation und Kostenkontrolle durchzuführen ist.wie die Prozesskostenrechnung zu bewerten ist. Sie können anschließend positive Aspekte benennen und Grenzen bzw. Schwächen des Kostenrechnungssystems aufzeigen.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

Kapitel 4. Analyse mit Kennzahlen-Check-Liste

Ab jetzt geht es in die Tiefe. Wir werden mittels Kennzahlen das PAZ weiter ‚zerlegen‘, um unser Verständnis um die ausgewiesene Situation des Hotels zu schärfen.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Kapitel 2. Die Firma und die Abschlüsse

Bei dem von mir gewählten Hotel handelt es sich um ein 4-Sterne-Haus im Großraum Salzburg. Die Abschlüsse sind recht aktuell, allerdings haben wir wie immer, wenn wir mit Originalzahlen arbeiten, natürlich einige Zahlen und Zusammenhänge abgeändert. Damit wird einerseits der Schutz des Hotels gewährleistet und andererseits können wir so Sachverhalte, die für uns von Relevanz sind und die wir darstellen wollen, in idealer Weise zahlenmäßig vorbereiten.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Kapitel 2. Innovationsmanagement und Digitalisierung – bleibt alles anders?

Entscheidend für eine erfolgreiche Innovationstätigkeit ist neben der Gestaltung von Innovationsprozessen insbesondere die adäquate Berücksichtigung von Rahmenbedingungen für Innovation. Zwar können diese zum Teil von Unternehmen mitgestaltet werden, sind aber weitgehend durch exogene Einflussfaktoren vorgegeben. Heute liegt es nahe zu sagen, dass die fortschreitende Digitalisierung eine nie dagewesene Veränderung der Rahmenbedingungen für Innovation in der produzierenden Industrie darstellt – aber ist das wirklich der Fall? Das Kapitel versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen und zeigt Lösungsansätze für ein zeitgemäßes Innovationsmanagement.

Volker Nestle

Kapitel 9. Bilanzierung ausgewählter Positionen des Umlaufvermögens

Carlo Sommerweizen widmet sich in diesem Kapitel ausgewählten Sachverhalten zur Bewertung des Vorratsvermögens und der Forderungen. Er geht bei seiner Recherche auch auf mögliche Bewertungsmethoden wie Verbrauchsfolgeverfahren (LiFo- und FiFo-Verfahren) sowie dem Durchschnittswertverfahren ein.Alle behandelten Themen werden anhand von Kontrollfragen und Übungen vertieft und gefestigt.

Karin Nickenig

Kapitel 5. Inventur, Inventar und Bilanz

Im Rahmen dieses Kapitels schaut sich der motivierte Einzelunternehmer Sommerweizen nochmals die Zusammenhänge zwischen Inventur, Inventar und Bilanz an. Er hat diese zwar schon einmal im Rahmen seines Selbststudiums bei der Buchführung betrachtet, ist aber gerne bereit, die Thematik zu wiederholen, um sicher zu gehen, dass er alles richtig verstanden hat und die relevanten Fachbegriffe sicher beherrscht. Im Anschluss wird er sich anhand von Kontrollfragen und Übungen einen Überblick über seinen aktuellen Kenntnisstand verschaffen.

Karin Nickenig

Kapitel 4. Vier Ebenen für ein ressourceneffizientes Unternehmen

Wie in den vorherigen Kapiteln dargelegt, erleichtert ein ganzheitliches Lean Management die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Unternehmensprozesse. Im folgenden Kapitel soll darauf aufbauend anhand konkreter Aufgabenstellungen vorgestellt werden, wie sich Nachhaltigkeit in produzierenden Unternehmen verankern lässt. Ausgehend von der Definition einer Nachhaltigkeitsstrategie soll dargelegt werden, wie sich diese in operative Handlungsebenen überführen lässt und welche konkreten Ansätze helfen, um Ressourceneffizienz in Unternehmen zu steigern.

Daniel Reichert, Claudio Cito, Ivan Barjasic

Kapitel 4. Modell zur Bewertung von Fabrikstrukturen für die additive Fertigung

Die Erstellung eines Modells zur Bewertung von Fabrikstrukturen für die additive Fertigung folgt der in Abschnitt 2.4.2 eingeführten Vorgehensweise bei der Durchführung einer Simulationsstudie nach ASIM bzw. VDI-Richtlinie 3633. Der Aufbau des Kapitels und der Unterkapitel orientiert sich an dessen einzelnen Phasenabschnitten.

Markus Möhrle

Kapitel 6. Produktivitätspotenziale der Prozesskette additiver Fertigungsverfahren

Zur Analyse der Produktivitätspotenziale der Prozesskette additiver Fertigungsverfahren wird zunächst eine Sensitivitätsanalyse mit der One-by-One-Factor-Methode durchgeführt. Aus den Ergebnissen lassen sich diejenigen Bereiche der additiven Prozesskette priorisieren, deren Optimierung der Produktivität der Prozesskette besonders zuträglich ist. In einer zweiten Analyse werden die in Abschnitt 2.1.5 eingeführten und im Stand der Technik aufgezeigten Produktivitätspotenziale modelliert und bewertet.

Markus Möhrle

Kapitel 2. Bilanzierung – Aufgaben und Lösungen

Im Kapitel Bilanzierung werden dem Leser zahlreiche Übungen zu grundlegenden Themen (z. B. Zugangs- und Folgebewertung von Anlagegütern) und ausgewählten Fragen (z. B. Derivativer Firmenwert, Lagerbestandsveränderungen) angeboten.

Karin Nickenig

1. Grundlegende Begriffe und Zusammenhänge

Der Abschnitt zeigt dem Einsteiger in die Werkstoffkunde die Bedeutung und Verflechtung mit anderen Fachgebieten, weist auf Entwicklungsrichtungen hin und stellt die grundsätzliche Herangehensweise an den vielfältigen Stoff dar.Werkstoffe sind jener Teil der Materie, die der Mensch zur Herstellung von Gütern aller Art benutzt, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Dazu gehören auch die Maschinen zu ihrer Herstellung. Zu den Werkstoffen zählen alle Stoffe für Bauteile in Maschinen, Geräten und Anlagen, ebenso das Material für die Werkzeuge zu ihrer Fertigung.Das Buch beschränkt sich auf Werkstoffe, die in der Maschinentechnik, im Fahrzeugbau und in der Feingerätetechnik verwendet werden. Andere Bereiche sind z. B. Luftfahrtwerkstoffe, Werkstoffe der E-Technik und Elektronik, Baustoffe für Hoch- und Tiefbau, Werkstoffe für Textilien und Bekleidung, Dentalwerkstoffe.Werkstoffkunde ist der Name für ein Lehrfach, das die Erkenntnisse der Werkstoffwissenschaft benutzt, um Stoffeigenschaften und Vorgänge in Stoffen bei der Verarbeitung zu erklären. Mit Hilfe von Modellvorstellungen versucht sie, das Unsichtbare zu veranschaulichen.

Wolfgang Weißbach, Michael Dahms, Christoph Jaroschek

3. Systemimplementierung

Die Implementierung eines CAFM-Systems ist eine komplexe Aufgabenstellung, die maßgeblich von der Ausgangssituation und den Rahmenbedingungen einer Organisation beeinflusst wird. Im Folgenden werden zwei unterschiedliche CAFM-Projekte vorgestellt: Die erste Systemeinführung beschreibt ein CAFM-System für ein mittelständisches Industrieunternehmen. Das CAFM-Projekt für die als Corporate einzuordnende Organisation wurde Mitte der 1990er durchgeführt. Der Fokus dieser kleineren Installation lag auf dem Industrial Facility Management, also einer Kombination aus Fabrikplanung und Facility Management.Eine integrierte CAFM-Lösung für einen unternehmenseigenen FM-Dienstleister beschreibt das zweite Projekt. Die Tochtergesellschaft einer öffentlich-rechtlichen Medienanstalt ist als Dienstleister (Professional) für eine Organisation der öffentlichen Hand (Public) einzuordnen. Der integrierte Lösungsansatz besteht aus ERP-System und CAFM-System sowie einer Vielzahl, durch Schnittstellen angebundenen 3-Systeme. Insgesamt arbeiten in 20 IT-Funktionen über 200 Client-User (FM) und mehrere Tausend Web-User (Kunde) mit der Lösung.

Prof. Jens Nävy

4. Anwendungsbeispiele

Bei den nachfolgenden Praxisanwendungen stehen insbesondere die Nutzenansätze im Vordergrund, die sich durch Facility Management und den Einsatz von Informationstechnologie in den einzelnen Teilaufgaben ergeben. Der Schwerpunkt liegt auf Anwendungsbeispielen, die die Hauptaspekte des Facility Management im Sinne von Ganzheitlichkeit, Transparenz und Betrachtung des gesamten Lebenszyklus erläutern. Die Beispiele bieten nur eine Auswahl aus dem großen Anwendungsfeld des Facility Management. Sie sind bewusst so ausgewählt, dass sie für zahlreiche Unternehmen von Bedeutung sind.

Prof. Jens Nävy

Buchstabe H

Niels Klußmann, Arnim Malik

Buchstabe F

Niels Klußmann, Arnim Malik

Buchstabe K

Niels Klußmann, Arnim Malik

Kapitel 2. Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre

Zunächst sollen die grundlegenden Begriffe und Kriterien entwickelt werden, auf denen die weiteren Kapitel dieses Werkes aufbauen werden.

Andreas Lamers

1. Was wissen wir über Information?

Der Begriff Information stammt aus dem Lateinischen. Von der Antike bis in das 20. Jahrhundert war Information ein kaum verwendetes und unspektakuläres Wort. Zemanek belegt diese Hypothese mit dem Verweis auf ein Häufigkeitswörterbuch der deutschen Sprache aus dem Jahre 1897. Dort kommt in ca. 11 Mio. Wörten nur 55 mal das Wort Information vor.

Florian Engelmann, Christoph Großmann

1. Module eines Business-/Geschäftsplans

Einen standardisierten Business‑/Geschäftsplan, der für alle Unternehmen und Projekte sowie für jeden Zweck einsetzbar ist, gibt es nicht. Business‑ und Geschäftspläne sind so unterschiedlich wie jede unternehmerische Initiative selbst. Es gibt allerdings unabhängig vom Einsatz des Business‑/Geschäftsplans und von der Art des Unternehmens wiederkehrende Bausteine.Die Module eines Business‑/Geschäftsplans sind:1. Executive Summary2. Geschäftsmodell3. Zielmarkt4. Ziele und Strategie5. Leistungs‑ und Produktportfolio6. Marketing und Vertrieb7. Management, Personal und Organisation8. Chancen und Risiken9. FinanzplanungIn diesem Kapitel werden Aufbau und Inhalt der einzelnen Module erläutert. Eine Checkliste am Ende des jeweiligen Abschnittes gibt einen kurzen Überblick über wichtige Fragestellungen eines Business‑/Geschäftsplans und zeigt mögliche Fehlerquellen auf.

Anna Nagl
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