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Betriebsstoffe

weitere Buchkapitel

4. Projektplanung

Ist die Entscheidung über die Durchführung eines Vorhabens (als Projekt) gefallen und steht ferner fest, in welchem organisatorischen Rahmen, mit welchem Projektleiter und mit welchem Projektteam das Vorhaben umgesetzt werden soll, gilt es, die sehr komplexe Aufgabe der vorausschauenden Festlegung der Projektdurchführung in Angriff zu nehmen und sich dabei den Problemen einer schwierigen Vorausbestimmbarkeit und Vorhersehbarkeit – als typisches Merkmal von Projekten – zu stellen.

Siegfried von Känel

Kapitel 1. Industrielle Produktion – Historie, Treiber und Ausblick

Die Produktion ist von essenzieller Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Entgegen der Annahme vieler Volkswirte wurde ihr Beitrag zum bundesweiten Bruttoinlandsprodukt auch langfristig nicht geschmälert. Neben der Bereitstellung zahlreicher Arbeitsplätze liefert sie entscheidende Beiträge zur Produktivität, zum Export sowie zur Forschung & Entwicklung. Deutlich wurde ihre Bedeutung während der weltweiten Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008, als Deutschland (mit einem hohen Industrieanteil) sich vergleichsweise schnell von den Auswirkungen erholen konnte, während andere Länder (z. B. Frankreich, mit einem niedrigen Industrieanteil) heute noch die Folgen spüren. Auch die großen umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit, der Klimawandel und die Ressourcenverknappung, erfordern weiterhin das Know-how der Industrie in einem hochentwickelten Land wie Deutschland. Dieses Kapitel führt in das Lehrbuch Fabrikbetriebslehre I – Management in der Produktion ein. Es beginnt mit der Einordnung der Fabrikbetriebslehre in den Gesamtkontext der Wissenschaften. Darauf folgt eine Vorstellung der Historie der Produktion, die sich im Wesentlichen in die vorindustrielle und industrielle Produktion unterteilt. Den Anschluss bildet eine Erläuterung der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Produktion bezogen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die sechs Haupttreiber der heutigen Produktion sowie die zentralen Herausforderungen an Unternehmen werden herausgearbeitet. Abschließend behandelt das Kapitel heute verbreitete Verbesserungsphilosophien.

Thomas Bauernhansl, Robert Miehe

Kapitel 7. Auftragsmanagement

Dieses Kapitel behandelt das Auftragsmanagement (AM), also die Planung und Steuerung der Aufträge und Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette Beschaffung, Produktion, Absatz. Die Kapitelstruktur folgt den Fragen Warum?, Wozu?, Was?, Womit? und Wie?: Eine inhaltliche Einführung mit kurzem historischem Abriss erklärt das ‚Warum?‘ sowie die für das Verständnis notwendigen Begriffsdefinitionen. Darauf aufbauend beschreibt das zur Planung und Steuerung erforderliche logistische Grundverständnis das ‚Wozu?‘. Die anschließende Beschreibung erläutert das ‚Was?‘, unterteilt in die innerbetriebliche Planung und Steuerung, also der Produktionsplanung und -steuerung (PPS), und die überbetriebliche Planung und Steuerung, also das Supply Chain Management (SCM). Eine kurze Übersicht über die heute eingesetzten IT-Werkzeuge (Womit?), des Projektvorgehens zur Einführung (Wie?) sowie ein Ausblick schließen das Kapitel.Im Wertschöpfungsmodell der Produktion (Kap. 2) behandelt das Auftragsmanagement die Ebenen vom Arbeitssystem bis zum Produktionsnetz (Strukturperspektive). Mit der Planung und Steuerung der Kundenaufträge führt das Auftragsmanagement die Wertschöpfung operativ, gehört also zu den Führungsprozessen (Prozessperspektive). Also betrifft das Auftragsmanagement zunächst den Betrieb, außerdem auch die Produktionsgestaltung (Systemperspektive). Abb. 7.1 visualisiert den Betrachtungsgegenstand.

Hans-Hermann Wiendahl

7. Marketinginstrumente

Als Marketinginstrumente werden Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik bezeichnet. Unter Einsatz der Marketinginstrumente entsteht der Marketing-Mix eines Unternehmens. Dabei handelt es sich um die Mittel und Maßnahmen, die ein Unternehmen im Marketing einsetzt, um die definierten Ziele im Markt zu erreichen.

Gerd-Inno Spindler

Kapitel 8. Eigenanalytik für einen betrieblichen Wasserkreislauf

Qualitätssicherung ist ein wichtiger Aspekt, insbesondere im Bereich Prozesswasser, das den verfahrenstechnischen Anforderungen der Produktion genügen muss. In einem geschlossenen betrieblichen Wasserkreislauf befindet es sich im ständigen Wechsel vom Frischwasser zum Abwasser und vom aufbereiteten Abwasser wieder zum Frischwasser.

Rolf Stiefel

Kapitel 2. Auditierung der betrieblichen Wasserverhältnisse

Die systematische Aufnahme der Wasserverhältnisse in einem Betrieb beginnt mit der Auditierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe; gelangen sie in Abwasser, sind sie Abwasserinhaltsstoffe. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind Begriffe, die sowohl in der Ökonomie als Bilanzposten als auch im technischen Bereich Verwendung finden.

Rolf Stiefel

Bauwirtschaftslehre – Grundlagen

Die Bauwirtschaftslehre als spezielle Betriebswirtschaftslehre ist Grundlage des wirtschaftlichen Handelns der am Planen, Bauen und Betreiben von Bauten und Anlagen Beteiligten. Lange sehr stark auf die Technik fokussiert, werden heute professionell ausgerichtete bauwirtschaftliche Funktionen und Prozesse als entscheidende Erfolgsfaktoren in den Unternehmen akzeptiert und angenommen. Zunächst werden die Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre erläutert. Dazu zählen Begriffe wie Markt, Angebot und Nachfrage, Kosten, Rentabilität, Konjunktur und Tarifrecht. In der Unternehmensrechnung sowie der Kosten-, Leistungs- und Ergebnisrechnung werden die Grundlagen zur Erfassung, Darstellung, Auswertung und Überwachung aller Geld- und Güterströme in (Bau-)Unternehmen vermittelt. Im Kapitel Unternehmensfinanzierung werden schließlich die Ziele und Einflussfaktoren der Finanzierung eines Unternehmens sowie alternative Finanzierungsformen dargestellt.

Claus Jürgen Diederichs, Alexander Malkwitz, Ayosha Aghazadeh

2. Investitionsrechnung zur Abschätzung vorteilhafter Finanzmittelverwendung

In diesem Kapitel werden die in der Praxis dominierenden Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung auf der Grundlage eines praxisnahen Fallbeispiels vorgestellt und hinsichtlich ihrer Annahmen gewürdigt. Das Ziel der Verfahren besteht im Erkennen der absoluten („Rechnet sich ein Projekt im Vergleich zu einer alternativen Geldanlage?“) bzw. der relativen („Rechnet sich Projekt A mehr als Projekt B?“) Vorteilhaftigkeit über den vom Investor definierten Planungshorizont. Da diese Verfahren letztlich monetäre Daten zu Entscheidungskennzahlen verdichten, werden die wichtigsten zu prognostizierenden Zahlungsfolgen und erste Ansatzpunkte für ihre Prognose erörtert.

Ralf Kesten

5. Finanzen

Investition und Finanzierung hängen eng zusammen, denn jede Investition muss auch finanziert werden. Planung und Controlling spielen dabei eine große Rolle. Unterschiedliche Unternehmenszusammenschlüsse und die damit verbundene Unternehmensbewertung werden erklärt.

Gerd-Inno Spindler

3. Materialwirtschaft

Ist das Produktionsprogramm definiert, müssen alle für die Produktion notwendigen Materialien, die direkt in den Produktionsprozess eingehen, beschafft und bereitgestellt werden (Weber et al. 2014). Beschaffung ist die bedarfsgerechte Versorgung mit den in der Leistungserstellung benötigten Gütern. Verschiedene Lagerstrategien und Lagerkennzahlen werden erläutert.

Gerd-Inno Spindler

Kapitel 1. GuV und Bilanz

Bei der von mir gewählten Gesellschaft (GmbH) handelt es sich um eine Baufirma (Fokus Gebäude und Hallenbau), übrigens aus dem südlichen Baden-Württemberg. Die Abschlüsse sind schon einige Jahre alt und von mir ein wenig abgeändert.

Bernd Heesen

3. Struktur und Bestandteile der Dokumentation verfahrenstechnischer Anlagen

Die Ordnung einer Dokumentation äußert sich in ihrer Struktur und Gliederung sowie in ihrer Klarheit und Eindeutigkeit.

Klaus H. Weber, Frank Mattukat, Manfred Schüßler

4. CSR im Lieferantenmanagement

Die betriebliche Leistungserstellung und Wertschöpfung umfasst gemäß Kürble, Helmold, Scholz und Bode (Kuerble et al. 2016) drei Kernprozesse. Diese Kernprozesse beinhalten den Einsatz von Mitteln (Input) durch die Beschaffung von Einsatzfaktoren, die Produktion und das betriebliche Ergebnis (Output) mit der Auslieferung an den Kunden. Die Beschaffung als Teil des Lieferantenmanagements ist die erste Funktion im Betriebsprozess. Sie bildet somit die Schnittstelle des Unternehmens zu seinen Beschaffungsmärkten und Lieferanten. Das Lieferantenmanagement verbindet in diesem Sinne als Schnittstellenfunktion die Beschaffung mit der Produktion des eigenen Unternehmens und der Absatzfunktion, denn letztlich ist jeder Gütertausch sowohl Gegenstand der Absatzwirtschaft als auch der Beschaffungswirtschaft.

Marc Helmold, René Dathe, Tracy Dathe, Dominique-Pascal Groß, Florian Hummel

2. Systematische Businessmodell-Entwicklung und -Gestaltung

Die permanenten Herausforderungen an das Management bestehen darin, den für das Erreichen der Unternehmensziele notwendigen Wandel zu erkennen, ihn aktiv zu fördern und systematisch zu gestalten d. h. zu transformieren und die realisierten Veränderungen dauerhaft abzusichern. Für den Begriff „TransformationTransformation“ versteht man aus betriebswirtschaftlicher Sicht den Prozess der Veränderung von einem aktuellen Zustand „Ist“ hin zu einem angestrebten Zielzustand „Soll“ in der nahen Zukunft. Hierbei handelt es sich um einen fundamentalen und dauerhaften Wandel der beispielsweise aus neuen Wettbewerbsmodellen, Technologien, ökologischen Zwängen, demografischen Entwicklungen und weiteren gravierenden Veränderungen resultiert und die Unternehmen zum Handeln zwingt, wollen sie langfristig nachhaltig erfolgreich agieren.

Hartmut F. Binner

Kapitel 1. Industrieller Einkauf: eine kreative Spielwiese

Dieses Kapitel schafft eine solide Basis für die im Buch behandelten Schwerpunkte. Dazu werden erfolgreiche Einkaufsverhandlungen und die darin enthaltenen drei Einzelteile Erfolg, Einkauf und Verhandlung auch vor dem Hintergrund der verfügbaren Literatur skizziert. Nach einer Einführung in die Herausforderungen einer modernen Beschaffungsabteilung im industriellen Umfeld liegt der Fokus auf dem strategischen Einkauf. Dessen kompetente und motivierte Mitarbeiter agieren erfolgreich, indem sie nachhaltige, sprich: in die Zukunft gerichtete Abschlüsse mit ihren Lieferanten erzielen. Die verhandelten Einsparungen bei der Beschaffung von Maschinen und Anlagen, Dienstleistungen oder Hilfstoffen, die Savings, sind dabei als alleinige Kennzahl zur Beschreibung der Leistung nur unzureichend. ERFOLG wird als Akronym für kritische Faktoren im B2B-Einkauf neu definiert: Während E für den Einkäufer und seine Rolle, sein Vorgehen und seine Fähigkeiten sowie L für seinen Geschäftspartner im Sinne von Lieferantenmanagement naheliegend sind, erlauben die übrigen vier Begriffe eine modifizierte Sichtweise auf den Beschaffungserfolg. Als Protagonisten lernt der Leser einen Einkäufer in der Halbleiterindustrie kennen, der ihn in mehreren themenbezogenen Episoden durch die einzelnen Kapitel begleitet.

Guido Wenski

Der Niedergang

Koppels mäzenatisches Engagement bis zum Kriegsende wurde oben beschrieben. Wie hatte es sich nach 1918 entwickelt? Eine übergreifende Antwort findet sich in dem archivierten Nachlass Koppel, mit einer undatierten Aufstellung über seine Stiftungsleistungen: „Mit Dotationen von insgesamt mehr als 4 Millionen Mark steht Koppel mit weitem Abstand an der Spitze der Mäzenaten, die seiner Zeit das finanzielle Fundament der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft gelegt haben. Andere Großindustrielle und Financiers und auch die vom Kaiser unmittelbar angesprochenen Angehörigen alter Fürstenhäuser haben sehr viel bescheidenere Beiträge beigesteuert. Die Kapitalien der Koppelschen Stiftungen hat die Inflation restlos verschlungen. Zu weiteren Spenden hat sich Koppel danach nicht mehr bereit gefunden, vielleicht auch nicht mehr in der Lage gesehen.“

Hans H. Lembke

Chapter 4. Regulatorische Analyse

In diesem Kapitel werden im Rahmen der regulatorischen Analyse die gesetzlichen Regelungen dargestellt, die in Deutschland einerseits und in China andererseits Unternehmensübernahmen durch Staatsangehörige des jeweils anderen Staates bestimmen oder im unmittelbaren Zusammenhang von Bedeutung sind. Im Fokus der Betrachtung stehen ausländische Direktinvestitionen (foreign direct investment; FDI). Es werden die besonderen Anmelde- und Genehmigungspflichten beschrieben, welche in China einzuhalten sind, ebenso wie das deutsche Außenwirtschaftsrecht, das bei Investitionen in Deutschland zu beachten ist.

Matthias J. Annweiler

Kapitel 4. Analyse mit Kennzahlen-Check-Liste

Ab jetzt geht es in die Tiefe. Wir werden mittels Kennzahlen das PAZ weiter ‚zerlegen‘, um unser Verständnis um die ausgewiesene Situation des Hotels zu schärfen.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Kapitel 2. Die Firma und die Abschlüsse

Bei dem von mir gewählten Hotel handelt es sich um ein 4 Sterne Haus im Großraum Salzburg. Die Abschlüsse sind recht aktuell, allerdings haben wir wie immer, wenn wir mit Originalzahlen arbeiten, natürlich einige Zahlen und Zusammenhänge abgeändert. Damit wird einerseits der Schutz des Hotels gewährleistet und andererseits können wir so Sachverhalte, die für uns von Relevanz sind und die wir darstellen wollen, in idealer Weise zahlenmäßig vorbereiten.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger

Chapter 3. Mindestvorgaben für eine wirtschaftliche Substanz

Die OECD versucht mithilfe des BEPS-Aktionsplans neue internationale Standards zu implementieren. Um der Gefahr einer Gewinnverlagerung und -verkürzung zu begegnen, hat die OECD gewisse Mindestanforderungen zur Bestimmung einer wirtschaftlichen Substanz vorgegeben, die für die betroffenen Jurisdiktionen eine Orientierungshilfe bei der Umsetzung darstellen sollen. Um Economic Substance Regulations wirksam zu implementieren, müssen die Niedrigsteuerjurisdiktionen einige Mindestanforderungen einhalten.

Constantin Frank-Fahle, Marc Zimmermann

Kapitel 3. Gestalten, Design, Fügen, Auslegung, Berechnungsansätze, Simulation, EDV-unterstützte Konstruktion und Kosten von Kunststoffbauteilen

Das Kap. 3 wurde um Fügen und Verbinden (Schweißen, Schnappen, Schrauben) erweitert und ansonsten überarbeitet. Es fasst das Konstruieren und Gestalten mit Kunststoffen zusammen, das erweitert wurde. Unverändert ist die Bauteilauslegung (einschließlich der Berechnungsansätze) und Simulation. Die Verantwortlichkeiten bei der Formteilentwicklung am Beispiel Automobilindustrie gibt Einblicke bis hin zu Schnittstellen. Zahnräder und Kunststoffrohre als Anwendungsbeispiel und Bauteilkosten schließen Kap. 3 mit einer Kostenrechnung ab. Umfangreich fügten wir auch im Kap. 3 viele Anwendungsbeispiele und neuere Literatur hinzu.

Martin Keuerleber, Peter Eyerer

Kapitel 8. Betrieb

Kap. 8 setzt sich mit den Kernelementen unternehmerischer Wertschöpfung auseinander. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Betrieb Produkte entwickelt und herstellt oder ausschließlich Dienstleistungen erbringt.

Martin Hinsch

Kapitel 1. Aufbau der Planung

In diesem Kapitel 1 werden die GuV und Bilanz und ihre Gliederungsposten und deren Inhalte dargestellt.Außerdem werden die Planungsparameter der beiden Planjahre unserer Gesellschaft vorgestellt.

Bernd Heesen

3. Produktionsplanung und -steuerung (PPS)

Kapitel 3 stellt den Ablauf der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) vor, der durch die betriebliche Leitung – dem dispositiven Faktor – durchzuführen ist. Zunächst erfolgt eine Übersicht zu den allgemeinen Aufgaben und Zielen der PPS. Daraufhin wird erklärt, wie die PPS in die Entscheidungshierarchie der Unternehmensplanung einzuordnen ist. Abschn. 3.3 geht anschließend auf die einzelnen Produktionsplanungs- und Steuerungsaufgaben im Detail ein. Dabei werden für die einzelnen Planmodule Inhalte und Ziele sowie Gestaltungsoptionen und Lösungsansätze vorgestellt. Zu den Lösungsansätzen zählen unter anderem die Lineare Programmierung, Verfahren der Prognoserechnung, die Losgrößen- und die Reihenfolgeplanung. Im Abschn. 3.4 werden schließlich verschiedene Konzepte aufgezeigt, die die Unzulänglichkeiten, die mit der „herkömmlichen“ PPS einhergehen, überwinden sollen. Dazu zählen unter anderem die Pull-Produktionssteuerung und die belastungsorientierte Auftragsfreigabe.

Florian Kellner, Bernhard Lienland, Maximilian Lukesch

2. Produktionsfaktoren

Kap. 2 bespricht die Produktionsfaktoren Mensch, Betriebsmittel und Material sowie den Faktor „Information“ als Grundlage der betrieblichen Leitung. Der Abschnitt "Produktionsfaktor Mensch" beschreibt u. a. Maßnahmen zur Erhöhung der menschlichen Arbeitsleistung durch eine entsprechende Arbeits- und Lohngestaltung. Beim Produktionsfaktor Betriebsmittel werden Organisationstypen der Fertigung diskutiert und Detailprobleme vorgestellt, die sich durch die Wahl eines bestimmten Organisationstyps ergeben. Der Abschnitt Produktionsfaktor Material zeigt, welche Profitabilitätswirkung durch eine Materialstandardisierung erreicht werden kann und wie sich Materialien klassifizieren lassen, um geeignete Dispositionsstrategien abzuleiten. Danach wird auf die von der betrieblichen Leitung genutzten Informationen und Informationssysteme eingegangen. Dabei wird zunächst eine typische industrielle IT-Systemlandschaft mit Fokus auf Supply-Chain-Management-Systeme vorgestellt und abschließend die Informationsträger „Stückliste“ und „Arbeitsplan“ besprochen.

Florian Kellner, Bernhard Lienland, Maximilian Lukesch

1. Grundlagen der Produktionswirtschaft

Dieses Kapitel vermittelt die Grundlagen der Produktionswirtschaft. Ausgehend vom ökonomischen Prinzip werden der Begriff der Produktion systematisch aufgearbeitet und definitorische Grundlagen gelegt. Es folgt eine Darstellung von Unternehmenszielen und deren Operationalisierung auf der Ebene des operativen Produktionsmanagements. Ausgehend von diesen Grundlagen kann der Einsatz von Produktionsfaktoren sowie die Planung und Steuerung von Produktionssystemen nach wirtschaftlichen Maßstäben beurteilt werden.

Florian Kellner, Bernhard Lienland, Maximilian Lukesch

2. Bewertung von Vermögensgegenständen

Lernziele Kenntnis der Gruppen von Vermögensgegenständen sowie der wirtschaftlichen Prinzipien Lineare-, degressive Abschreibung sowie AfA nach Maßgabe der Leistung eines Vermögensgegenstands Bewertung von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens sowie der Verbindlichkeiten Erstellung und Bedeutung der Kapitalflussrechnung Anwendung von Bewertungsvereinfachungsverfahren

Boris Hubert

1. Das betriebliche Rechnungswesen

Lernziele Kenntnis der Unterschiede des externen und internen Rechnungswesens juristische und betriebswirtschaftliche Bedeutung von Jahresabschlüssen sowie Anlässe für die Erstellung von Bilanzen Zusammenhang des Handels- und Steuerrechts im Rahmen der Bilanzierung unterschiedliche Aussagen von Handels- und Steuerbilanzen

Boris Hubert

Maßnahmen gegen Kreditgefährdungen

Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein formularmäßig durchgeführter, abgekürzter Zivilprozess, der dem Gläubiger (Antragsteller) schnell und kostengünstig einen Vollstreckungstitel verschafft. Der Vollstreckungstitel berechtigt den Gläubiger zur Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners (Antragsgegner). Grundsätzlich ist das Amtsgericht des Gläubigers für das Mahnverfahren zuständig. Anträge auf Erlass eines Mahnbescheids können auch im Wege des Datenträgeraustauschs eingereicht werden. Bei einem streitigen Verfahren (Widerspruch, Einspruch) ist das Gericht, bei dem der Antragsgegner seinen allgemeinen Gerichtsstand hat, örtlich zuständig.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

4. Die schlanke und wandlungsfähige Fabrik

Die physische Realisierung des mit dem Wertstromdesign konzipierten Produktionsablaufes in der Fabrik bedarf auch der räumlichen Anordnung der den Produktionsprozessen zugeordneten Ressourcen. Bei der wertstromorientierten Layoutplanung werden für Wertströme und unterstützende Aufgaben zunächst in der Flächenanalyse jeweils Flächenart, Flächenqualität und Wandlungsbefähigung ermittelt. Als methodische Ergänzung werden zwei Gestaltungsrichtlinien eingeführt. Die erste empfiehlt für die Flächenplanung eine strikte räumliche Trennung von Produktionsprozess und Materialfluss auf dem Shop Floor, da dies die Konzentration der Mitarbeiterproduktivität auf wertschöpfende Prozesse erleichtert. Charakteristisch ist hierbei das U-Layout von Fließfertigungen. Die Mikrostruktur der räumlichen Trennung ist im Fabriklayout erkennbar. Die zweite betrifft die übergeordnete materialflussgerechte Anordnungsplanung nach den wesentlichen Materialflussstrukturen sowie unter Berücksichtigung der Beziehungsmatrix der indirekten Funktionen. Die modulare Auslegung aller Flächenelemente sowie die explizite Berücksichtigung von Fixpunkten – den ‚Monumenten‘ – ermöglicht zusätzlich die Gestaltung wandlungsfähiger Fabriken. Eine zweidimensionale Nutzwertanalyse für die entwickelten Reallayout-Varianten schließt die Konzeptplanung ab.

Klaus Erlach

3. Die Rolle des Managements in der Marktwirtschaft

Kapitel 3 befasst sich mit dem Handlungskontext des Managements und der Frage der Beziehung und Beziehungsgestaltung zwischen Unternehmen und ihrer gesellschaftlichen Umwelt. Dazu wird zunächst in den Stakeholderansatz eingeführt, mit dem die Frage der Legitimität von Unternehmen in den Mittelpunkt rückt und eine erste Orientierung in Bezug auf relevante Bezugsgruppen eines Unternehmens und Ihrer Bedeutung und Relevanz für das Management gewonnen werden kann. Daran anschließend liegt der Fokus auf den beiden zentralen Koordinationsmodi, die in einem Wirtschaftssystem allgemein zur Verfügung stehen, um unterschiedliche gesellschaftliche Interessen zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt aber auch innerhalb von Unternehmen (insbesondere Mitbestimmung) aufeinander zu beziehen und abzustimmen. Maßgebend sind hier der strategischorientierte und der verständigungsorientierte Koordinationsmodus, die jeweils auf sehr unterschiedlichen Formen von Rationalität beruhen. Während der strategischorientierte Koordinationsmodus die ökonomische Handlungsrationalität zugrunde legt und auf dem Vertragsmodell der Unternehmung mit der marktlichen Preissteuerung aufbaut, basiert verständigungsorientiertes Handeln auf der sprachlich-argumentativen und dialogisch-konsensualen Entwicklung einer gemeinsamen und geteilten Handlungsorientierung. Erst letztere ermöglicht es, die systemimmanenten Probleme des ökonomischen Handlungsmodells (externe Effekte, Vermachtungsprozesse und Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt) zu korrigieren und durch die verständigungsorientierte Etablierung rechtlicher Restriktionen und unternehmensethisch entwickelter Formen der Selbstverpflichtung zu einem Interessenausgleich im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrt zu gelangen. Einer solchen muss sich jedes Management im Hinblick auf die Steuerung der Nachhaltigkeit seiner Wertschöpfung und der mit jeder Geschäftstätigkeit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung grundsätzlich verpflichtet sehen. Diese verständigungsorientierte Unternehmensethik bzw. eine ethisch basierten Corporate Social Responsibility (CSR) steht in einer globalisierten Wirtschaft vor besonderen Herausforderungen und geht weit über die oft nur sehr plakativen, monologischen und ausschließlich instrumentellen Ansätze zur CSR hinaus.

Georg Schreyögg, Jochen Koch

Kapitel 4. Außenhandelsmarketing

Außenhandelsmarketing ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Auslandsmarktbearbeitung. In diesem Kapitel werden zunächst die Besonderheiten der Auslandsmarktforschung und die strategischen Entscheidungsgrundlagen zur Auslandsmarktbearbeitung behandelt. Darauf aufbauend liegt der Schwerpunkt dieses Kapitels in der Darstellung der Marketingpolitikfelder im Marketingmix aus exportorientierter Sicht. Ein wesentlicher Aspekt dabei betrifft die Betrachtung der Außenhandelskalkulation als Grundlage einer internationalen Preispolitik.

Clemens Büter

Kapitel 4. Fahrzeug- und Komponentenprüfstände

Neben Motorenprüfständen gibt es andere Prüfstände für ähnliche Aufgaben, die in einigen Anwendungen mit Motorenprüfständen konkurrieren. Antriebsstrangprüfstände erweitern den Triebstrang über den Motor hinaus und oft sogar ohne diesen. Erweitert man den Antriebsstrang weiter, kann man gleich ein ganzes Fahrzeug untersuchen, derartige Prüfstände heißen Fahrzeugprüfstände und werden meist als Rollenprüfstände ausgeführt. Eine wichtige Rolle in der Motorenerprobung spielen auch Straßenfahrten. Schließlich sind oft Motorkomponenten zu erproben, dies ist auch ohne den Motor auf oft hochspezialisierten Komponentenprüfständen möglich.

Kai Borgeest

Kapitel 8. Produktkosten verstehen und beeinflussen

Sie kennen die Bedeutung des Themas Kosten für die Produktentwicklung und können den bewussten Umgang mit Kosten als Bestandteil der Produktentwicklung erklären. Sie kennen die Grundlagen der Kostenentstehung im Produktlebenslauf sowie typische Kostenrechnungsarten und können diese auf Beispiele anwenden. Sie können Produktkosten nach der Methode der differenzierenden Zuschlagskalkulation bestimmen, wissen, wie Produktkosten beeinflusst werden und können dafür Beispiele angeben. Sie können die drei Strategien des Produktkostenmanagements – Kosten senken, Wertanalyse und Zielkostenentwicklung – erklären und können situationsabhängig die richtige Strategie anwenden.

Eckhard Kirchner

Kapitel 6. Produktqualität sicherstellen

Sie kennen die Bedeutung des Qualitätsbegriffs und wissen, welche Rolle Qualität in der Produktentwicklung als Zielgröße spielt. Sie kennen das Organisations- und Managementkonzept des Total Quality Management als übergreifende Leitlinie zur Optimierung und Absicherung der Qualität von Produkten und Prozessen. Sie kennen die Bedeutung der frühzeitigen Fehlererkennung und -behebung im Entwicklungsprozess und können diese Bedeutung an Beispielen erklären. Sie wissen, wie man Fehlerursachen und Fehlerfolgen systematisch ermittelt und können dies eigenständig an einfachen Beispielen durchführen. Sie können eine Risikobetrachtung mit der Methode FMEA an einfachen Beispielen durchführen und das Risiko durch gezielte Maßnahmen senken. Sie kennen die Grundlagen des Konzepts der kontinuierlichen Verbesserung. Sie können die Quellen der wichtigsten Qualitätsnormen benennen.

Eckhard Kirchner

1. Unternehmenscontrolling: eine Gegenstandsbestimmung

Controlling als Funktion und Institution wird zunächst hauptsächlich im Zusammenhang mit erwerbswirtschaftlich orientierten Unternehmen gesehen, aber auch in der öffentlichen Verwaltung, in öffentlichen Betrieben, Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und NGOs erlangt das Controlling eine steigende Bedeutung (Blase und Müller 2009). Die Globalisierung der Unternehmenstätigkeiten, gestiegene Anforderungen der Kapitalgeber (hier vor allem auch der Banken), weitreichende Veränderungen auf den Märkten sowie eine seit der Finanzmarktkrise zu beobachtende und durch eine Nachhaltigkeitsorientierung sich verstärkende Legitimationsproblematik unternehmerischen Handelns führen dazu, dass der Stellenwert des Controllings in Unternehmen – nicht zuletzt auch bei mittelständischen Betrieben – weiter wachsen muss. Das Controlling stellt eine im Zusammenwirken von Praxis und Wissenschaft entwickelte und inzwischen auch erprobte Konzeption zur Wirkungsintensivierung von Unternehmensführung dar (Freidank 1993, S. 400; Hahn und Hungenberg 2001, S. 175–197; Hans und Warschburger 2009; Horváth et al. 2015; Koch 1980; Küpper et al. 2013; Lachnit 1992, S. 1–18; Lorson 2011, S. 270–280; Serfling 1992; Reichmann et al. 2017, S. 2–4).

Stefan Müller, Sarah Müller

2. Erfolgscontrolling

Beim Erfolgscontrolling steht die Führung des Betriebsergebnisses gestützt durch Umsatz- und Kostenplanung bzw. dispositive Kosten- und Leistungsrechnung im Zentrum der Betrachtung. Des Weiteren muss das Erfolgscontrolling die Führung von Finanzergebnis, ordentlichem Jahresergebnis und bilanziellem Jahresergebnis sowie von Rentabilitäten und wertorientierten Erfolgszahlen instrumentell unterstützen. Auch wenn die Erfolgslage untrennbar mit der Finanz- und Risikolage des Unternehmens verbunden ist, hat sich im Controlling doch durch die Verwendung von spezifischen Instrumenten im ersten Schritt eine Teilbetrachtung dieses Aspektes herausgebildet, die dann mit den Teilbetrachtungen der Finanz- und Risikoaspekte zu integrieren ist. Die zentralen Instrumente des Erfolgscontrollings können in der Kosten- und Leistungsrechnung, Absatz- und Umsatzprognose sowie Umsatz-, Kosten- und Erfolgsplanung gesehen werden.

Stefan Müller, Sarah Müller

Kapitel 2. Kunststoffe und Bauteile – Umwelt und Recycling

Das Kap. 2 beginnt mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und Recycling (Abschn. 2.1). Ein Teilaspekt der ökologischen Nachhaltigkeit ist die Kreislaufschließung von Stoffen und Produkten. Die Kreislauffähigkeit von Werkstoffen lässt sich dabei nicht abstrakt definieren, sondern muss die jeweiligen Rahmenbedingunge mit einbeziehen. Hierzu zählt u. a. der Einsatzzweck, die möglichen Werkstoffalternativen, aber auch das Nutzverhalten und die vorhandenen Strukturen zur Kreislaufführung oder Entsorgung der Altprodukte. Am Beispiel der Kreislaufführung von Faserverbundbaustoffen mit duroplastischer Matrix (Rotorblätter von Windkraftanlagen, Abschn. 2.2) wird die Sichtweise erweitert. Abschn. 2.3 schließt mit „PET – eine Herausforderung für die internationale Kreislaufwirtschaft“ an, Abschn. 2.4 „Umweltbewertung und -bilanzierung von Kunststoffen“ wurde von M.A. Wolf neu gestaltet und erweitert.

Jörg Woidasky, Elisa Seiler, Frank Henning, Marc-Andree Wolf, Matthias Harsch

1. Einführung

In diesem Kapitel werden wichtige grundlegende Begriffe, wie Ausschüttungs- und Steuerbemessungsfunktion, Erwartungslücke, Prüfen und Prüfungsrisiko, sowie die primären Funktionen von Jahresabschluss und Jahresabschlussprüfung erklärt. Weiterhin wird auf das Konzept der Wesentlichkeit und das Verhältnis zwischen Prüfungsrisiko und Wesentlichkeit eingegangen. Leserinnen und Leser sollen verstehen, welche Qualität ein mit hinreichender Sicherheit getroffenes Prüfungsurteil hat und welche Aussagen in den wesentlichen Elementen der Rechnungslegung enthalten sind.

Christopher Almeling, Caroline Flick, Christoph Scharr

Kapitel 14. Grundlagen des Produktionsmanagements

Das Produktionsmanagement befasst sich im engeren Sinne mit der Fertigung von Halb-und Fertigfabrikaten durch die Be- und Verarbeitung von Rohstoffen. Im weiteren Sinne befasst sich das Produktionsmanagement mit jeglichem Leistungserstellungsprozess und schließt damit auch die Ausführung von Dienstleistungen mit ein. Das Sachziel des Produktionsmanagements ist die Bereitstellung der für den Vertrieb benötigten Güter und Dienstleistungen. Formal zielt das Produktionsmanagement auf eine hohe Wirtschaftlichkeit der Produktion. Sie soll dabei schnell sein, um die vertraglich zugesagten Liefertermine einzuhalten und sich gleichzeitig flexibel an geänderte Umweltbedingungen anpassen können. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die nachhaltige Produktion, die die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen nicht zerstört.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 18. Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens

Das betriebliche Rechnungswesen ist Bestandteil des betrieblichen Informationssystems. Es erfasst und verarbeitet Mengen und Werte aller Geld- und Leistungsströme, die im Zusammenhang mit dem betrieblichen Leistungsprozess entstehen. Dabei stehen interne und externe Adressaten im Fokus. Zwecke des betrieblichen Rechnungswesens sind die Dokumentation, Planung, Steuerung und Überwachung dieser betrieblichen Leistungsprozesse.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 19. Rechnungslegung nach HGB

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres Jahresabschlüsse dienen der Kompetenzabgrenzung der verschiedenen Anspruchsgruppen (Stakeholder) an Unternehmen wie Eigentümer, Fremdkapitalgeber, Management und Staat. Als Zwecke der Rechnungslegung sind in Deutschland die Zahlungsbemessung, die Verhaltenssteuerung und Ablegung der Rechenschaft sowie die Information über künftig erwartete Einzahlungsüberschüsse.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 35. Personalmotivation und -honorierung

Die Motivation von gegenwärtigen und zukünftigen Mitarbeitenden ist eine zentrale Aufgabe des Personalmanagements. Verschiedene Motivationstheorien geben Hinweise, welche Faktoren wesentlich und demzufolge zu beachten sind. Dabei kann zwischen Inhaltstheorien, welche die Eigenschaften eines Individuums beachtet, und Prozesstheorien, welche erklären, wie ein bestimmtes Verhalten erzeugt oder beeinflusst werden kann, unterschieden werden. Bei der Gestaltung eines Anreizsystems können materielle und immaterielle Anreize unterschieden werden. Grundlage der materiellen Anreize bildet eine Arbeitsbewertung, die entweder summarisch oder analytisch vorgenommen werden kann, und eine Leistungsbewertung. Um die individuellen Leistungsunterschiede zu berücksichtigen, stehen mehrere Lohnformen zur Verfügung. Zu nennen ist der Zeitlohn, der Akkordlohn und der Prämienlohn als traditionelle Formen. Moderne Ansätze sind die Erfolgs- und Kapitalbeteiligung. Als weitere monetäre Anreize sind auch die betrieblichen Sozialleistungen sowie das betriebliche Vorschlagswesen zu erwähnen.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 2. Typologie des Unternehmens

Unternehmen lassen sich anhand einer Vielzahl von Kriterien charakterisieren. In diesem Kapitel wird eine Einteilung der Unternehmen nach verschiedenen Kriterien vorgenommen und damit eine Unternehmenstypologie gebildet. Diese ermöglicht, die Vielfalt der Probleme, die bei der Führung von Unternehmen auftreten, differenziert unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften und Gegebenheiten der jeweiligen Unternehmenskategorie zu betrachten. Als charakteristische Merkmale zur Typenbildung, auf die in den nachfolgenden Abschnitten eingegangen wird, können die Gewinnorientierung, die Branche, die Größe, die technisch-ökonomische Struktur, die Rechtsform, der Kooperationsgrad (Unternehmensverbindungen), der Lebenszyklus des Unternehmens sowie der Standort herangezogen werden.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 1. Wirtschaft und Unternehmen

Der Begriff Wirtschaft umfasst eine Vielzahl an Institutionen und Prozessen, die miteinander verknüpft sind und der Bereitstellung von Gütern dienen. Die Wirtschaft wird angetrieben von den menschlichen Bedürfnissen, die einen Bedarf hervorrufen, den die Wirtschaft befriedigt. Die bereitgestellten Wirtschaftsgüter sind knappe Güter, die materieller oder immaterieller Natur sein können. Unternehmen sind produktionsorientierte Wirtschaftseinheiten, die der Bereitstellung der knappen Güter dienen. Um die Bereitstellung stetig zu optimieren, werden immer wieder Problemlösungsprozesse – von der Problemanalyse bis zur Festlegung der Maßnahmen – durchlaufen. Unternehmen sind dem Einfluss vieler Faktoren, interner wie externer, ausgesetzt. Mithilfe des Issue-Managements werden Maßnahmen entwickelt, die alle Einflussfaktoren gleichermaßen adressieren und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 20. Rechnungslegung nach IFRS

IFRS (International Financial Reporting Standards) sind mittlerweile für Unternehmen in der ganzen Welt mehr oder weniger verpflichtend, weil mit ihnen eine „einheitliche Sprache“ auf den Kapitalmärkten geschaffen wurde. Der Grad der Verpflichtung und der Umfang variieren jedoch. Innerhalb der EU müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen nur bei der Aufstellung konsolidierter Abschlüsse ein einheitliches Regelwerk internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS) anwenden (Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom Juli 2002). Nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen dürfen darüber hinaus in Deutschland einen IFRS-Konzernabschluss aufstellen. Für den Jahresabschluss mit dem Ziel der Ausschüttungsbemessung und Nominalkapitalerhaltung hingegen sind in Deutschland die IFRS weiterhin nicht relevant; allein für die Offenlegung darf hier ein IFRS-Jahresabschluss herangezogen werden.

Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser

Kapitel 3. Fundamente der OMU-Theorie

In diesem Hauptabschnitt werden die „klassischen“ Organisations-, Management- und Unternehmensführungstheorien behandelt. Diskutiert werden im Einzelnen die so genannten Administrationstheorien (Max Webers Bürokratiemodell, Frederick Taylors Scientific Management, Henri Fayols Administrationstheorie), die Präskriptive Entscheidungstheorie, die Systemtheorie, die Situations- und Interaktionstheorie, die Verhaltenswissenschaftliche Theorie sowie die Macht- und Ressourcenabhängigkeitstheorie. Bei jeder Theorie werden die grundlegende Argumentation erläutert sowie Varianten und das zu Grunde liegende Menschenbild präsentiert. Außerdem werden sie gegenüber anderen Theorien abgegrenzt sowie einer detaillierten kritischen Würdigung unterzogen. Eine größere Zahl an Praxisbeispielen unterstützt die Argumentation.

Joachim Wolf

6. Dienstliche Stressoren

Im Dienst gibt es eine ganze Reihe von Stressoren, mit denen ein Polizeibeamter umgehen muss. Es liegt an jedem selbst, seine persönlichen Stressoren herauszuarbeiten, zu bewerten und damit umzugehen. Das Empfinden von Stress ist bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und damit auch sehr subjektiv. Dabei ist nicht jeder Stressor für jeden Beamten/jede Beamtin automatisch negativ. Dennoch ist es wichtig, sich mit stressbelasteten Einflüssen auseinanderzusetzen und damit richtig umzugehen. Noch viel wichtiger ist, sich seine persönliche Stressbewältigungsstrategie zu erarbeiten. Diesbezüglich sind die Menschen sehr verschieden; daher ist das eine sehr individuelle und subjektive Angelegenheit.

Nicole Bernstein

Kapitel 4. Kontenrahmen und Kontenplan

Entwicklung von Kontenrahmen Auf der Grundlage einer einheitlichen Kontensystematik für alle branchengleichen Unternehmen sind im betrieblichen Rechnungswesen den einzelnen Konten Zahlen anstatt Namen zugewiesen worden. Dies dient dem Zweck einer rationelleren Gestaltung des Rechnungswesens. So sind sämtliche Konten, die ein Unternehmen einer bestimmten Branche benötigt, durch Nummern systematisch geordnet und in einem KontenrahmenKontenrahmen übersichtlich zusammengefasst.

Mirja Mumm

Kapitel 6. Vorbereitende Jahresabschlussbuchungen

Den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht eine periodengerechte Gewinnermittlung. Das bedeutet, dass nur diejenigen Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. In der Praxis existieren aber Zahlungen für Aufwendungen und Erträge, die erst nachfolgende Geschäftsjahre betreffen.

Mirja Mumm

Kapitel 5. Ausgewählte Geschäftsvorfälle in Industrieunternehmen

Industriebetriebe sind – wie Abb. 5.1 zeigt – auf zwei Seiten mit Gütermärkten verbunden: von den Beschaffungsmärkten beziehen die Unternehmen Waren bzw. Produktionsfaktoren, auf den Absatzmärkten werden die erstellten Produkte verkauft. Dazwischen liegt der so genannte Transformationsprozess: Die eingekauften Produktionsfaktoren werden zu verkaufsfertigen Erzeugnissen verarbeitet.

Mirja Mumm

Kapitel 2. Das System der doppelten Buchführung

In der Buchführung werden alle Geschäftsvorfälle erfasst. Dabei sind die handels- und steuerrechtlichen Vorschriften zu beachten, die eine strenge Systematik vorgeben. Die einzelnen Aufzeichnungen sind innerhalb eines bestimmten organisatorischen Rahmens durchzuführen.

Mirja Mumm

Kapitel 5. CAD/CAM-Prozesskette

In diesem Kapitel wird die Implementierung einer CAD/CAM-Prozesskette beschrieben. Dies beinhaltet einen Überblick über CAx-Systeme, welche beim rechnerunterstützten Konstruieren und Fertigen zur Anwendung kommen. Ausgangspunkt für die CAD/CAM-Kopplung bildet ein rechnerinternes (3D-)CAD-Modell, dessen Möglichkeiten der Modellierung bzw. rechnerinternen Abspeicherung genauer betrachtet werden.

Peter Hehenberger

Kapitel 1. Einleitung zur Computerunterstützten Produktentstehung

Die Bezeichnung „Computerunterstützte Produktentstehung“ steht für den aktuellen Stand der modernen Produktentwicklung kombiniert mit der Produktion.

Peter Hehenberger

8. Energieeinsparung durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme mit Blockheizkraftwerken

Mithilfe der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme kann die Energieeffizienz gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme deutlich verbessert werden. In einer Reihe von Großunternehmen sowie in der öffentlichen Elektrizitäts- und Wärmeversorgung werden seit Jahrzehnten große Heizkraftwerke eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten ist das Leistungsspektrum von Heizkraftwerken (HKW) um kleinere, dezentrale Techniken (Blockheizkraftwerke, BHKW) erweitert worden, die sich z. B. für einen Einsatz in kleineren und mittelgroßen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Bädern usw. eignen. Zur Wirtschaftlichkeit von Blockheizkraftwerken lassen sich keine verallgemeinernden Aussagen machen; sie muss für jeden potenziellen Anwendungsfall einzeln geprüft werden.

Martin Dehli

Kapitel 5. Selbstoptimierende Textilmaschinen

Wie in Kapitel 3.3 hergeleitet, ist die Selbstorganisation bzw. Autonomie ein relevantes Forschungsthema für die Textilbranche. Im Bereich der Textilmaschinen und der Selbstorganisation sind vor allem selbstoptimierende Systeme von Bedeutung.

Yves-Simon Gloy

5. Teilkostenrechnung mit Plan- und Ist-Werten

In Kap. 5 lernen Sie

Jürgen Reim

4. Die Kostenträgerrechnung: Kalkulation und Betriebsergebnisrechnung

In Kap. 4 lernen Sie

Jürgen Reim

2. Die Kostenartenrechnung als Informationsgrundlage für Voll- und Teilkostenrechnungen

In Kap. 2 lernen Sie

Jürgen Reim

3. Die Kostenstellenrechnung

In Kap. 3 lernen Sie

Jürgen Reim

8. Lösungen

Der Wertschöpfungsprozess eines Industrieunternehmens besteht aus 4 Phasen:

Jürgen Reim

6. Produktionsvorbereitung

Mit der Veröffentlichung von Änderungsaufträgen entsteht bei den Herstellern der betroffenen Produkte und Teile Handlungsbedarf: In den Konstruktionsdokumenten werden die Produkte und Teile in ihrem fertigen Zustand beschrieben und modellhaft dargestellt. Diese Modelle müssen durch die Produktion in körperliche Gegenstände transformiert werden. Die nächste Phase der Produktentstehung ist deshalb die Produktionsvorbereitung als Übergangsphase von der Entwicklung eines Produktes/Teiles zu dessen Produktion.

Jürgen H. Kaiser

§ 3 Tatbestandsstrukturen

Der Schlüssel zum Strafrecht ist seine Struktur. Die Struktur determiniert Denkmuster und Argumentationsräume, die in sehr unterschiedlichen Straftatbeständen immer wieder von Bedeutung sind. Es erscheint deshalb sinnvoll, typische tatbestandliche Fragen abstrakt vorab im Rahmen des allgemeinen Umweltstrafrechts darzustellen. Um dieses Konzept und die in ihm liegende Übersichtlichkeit durchzuhalten, erfolgen Verweisungen aus dem Besonderen Teil auf diesen sowie die übrigen Bereiche des Allgemeinen Teils nur um auf herausragende Schwerpunkte aufmerksam zu machen.

René Börner

7. Abwägung von Kosten und Nutzen automatischer Zugbeeinflussungssysteme

Kosten-Nutzen-Analysen werden in zahlreichen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge zur Entscheidungsunterstützung eingesetzt. Dieser Abschnitt stellt dar, welche Betrachtungen bei der Einführung automatischer Zugbeeinflussungssysteme auf Kostenseite durchgeführt werden. Des Weiteren stellt dieser Abschnitt dar, wie der Nutzen von Verkehrsinfrastrukturprojekten ermittelt wird. Überwiegen die Nutzen einer Maßnahme ihre Kosten, können für ihre Realisierung öffentliche Beihilfen gewährt werden. Dieses Kapitel beleuchtet die grundlegende Methoden für die die Durchführung von Kosten-Nutzen-Analysen.

Lars Schnieder

1. Einführung in das Qualitätsmanagement

Das Verstehen der Begriffe Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementsystem ist essenziell, um Qualitätsmanagement als Thema, betriebswirtschaftliche Disziplin und Grundinstrument für Erfolg zu interpretieren. Darüber hinaus ist Qualitätsmanagement ein strategischer Ansatz und eine Unternehmensphilosophie. Daher ist es entscheidend, zunächst die Bedeutung, Zusammenhänge und historische Entwicklung des Qualitätsmanagements herzuleiten. Außerdem sollten grundlegende Zusammenhänge zwischen der Anwendung von Normen, den Normungsinstitutionen und den Zertifizierungsgesellschaften erläutert werden, leicht verständlich und fachlich fundiert. Denn auch wenn insbesondere Normung und Zertifizierung gern in einen Zusammenhang gebracht werden, bestehen fundamentale Unterschiede. Anspruch des Kapitels ist demnach die prägnante Auseinandersetzung mit dem Qualitätsmanagement durch die Festlegung und Definition von Begriffen sowie einem Exkurs in die historische Herleitung des Qualitätsbegriffes. Abschließend wird dieses Kapitel auf die Grundlagen der Normungsarbeit eingehen, die in Kap. 4 expliziter aufgegriffen und umfassender erläutert werden sollen. Leser dieses Kapitels sollten am Ende in der Lage sein, Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementsystem für sich zu beschreiben und den Zusammenhang zwischen Normanwendern, Normung und Zertifizierung einzuschätzen. Entsprechend der Kapitelnummerierung setzt dieses Kapitel absolut keine Kenntnisse voraus. Weder Kenntnisse im Zusammenhang mit Betriebswirtschaft, noch mit Qualitätsmanagement oder der Bildungsbranche.

Florian Mai

2. Grundlagen der Kosten- und Erlösrechnung

In diesem Kapitel lernen Sie Erlösrechnung die Ziele und Aufgaben der Kosten‑ und Erlösrechnung kennen. Sie können anschließend die Kosten‑ und Erlösrechnung als System verstehen und die Teilmodule und ihre Bedeutung einordnen. den Unterschied zwischen Kosten‑ und Erlösrechnung und dem Controlling einerseits bzw. gegenüber der Finanzbuchführung andererseits kennen. Kostenbegriffe in Abhängigkeit von der Beschäftigung und in Abhängigkeit von ihrer Zurechenbarkeit auf die einzelnen Produkte (Kostenträger) zu unterscheiden. Anschließend können Sie beurteilen, wann von fixen und variablen Kosten gesprochen wird und wann von Einzel‑ und Gemeinkosten. Außerdem können Sie unterscheiden, welche Kostenrechnungssysteme existieren. Die Begriffe Kosten‑ und Erlösrechnung Begriff Ist‑, Normal‑ und Plankosten sind Ihnen danach ebenso vertraut wie Vollkosten und Teilkosten.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

4. Teilkostenrechnung

In diesem Kapitel lernen Sie Teilkostenrechnung wie variable und fixe Kosten aufgeteilt werden können. was unter einem Deckungsbeitrag zu verstehen ist. wie eine einstufige und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung aufgebaut werden kann und welche Informationen dadurch gewonnen werden.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

3. Vollkostenrechnung

In diesem Kapitel lernen Sie die einzelnen Elemente eines Vollkostensystems näher kennen. zu unterscheiden, welche Kostenarten in einem Unternehmen von Bedeutung sind. die Bildung von Kostenstellen kennen. Sie wissen, wie Kostenarten auf Kostenstellen verrechnet werden können, wie eine innerbetriebliche Leistungsverrechnung erfolgt und können abschließend Zuschlagsätze für die Kalkulation ermitteln. wie die Selbstkosten von Produkten bzw. Aufträgen ermittelt werden. Sie können beurteilen, welches Verfahren der Kalkulation für eine konkrete betriebliche Situation angewendet werden sollte und können darüber hinaus die Qualität der gefundenen Lösungen einschätzen. die Vorgehensweise zur Ermittlung des betrieblichen Erfolges kennen. die Durchführung von Abweichungsanalysen. Sie können anschließend beurteilen, warum und in welcher Höhe Plankosten und Istkosten voneinander abweichen.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

6. Prozesskostenrechnung

In diesem Kapitel lernen Sie Prozesskostenrechnung ein Kostenrechnungssystem kennen, das auf Basis der im Unternehmen stattfindenden Prozesse die dabei entstehenden Gemeinkosten ermittelt. wie eine Kostenverrechnung mittels Prozesskostenrechnung erfolgen kann und welche Schlussfolgerungen sich daraus ableiten lassen. Sie können anschließend erklären, wie eine prozessorientierte Kostenstellenrechnung, Kalkulation und Kostenkontrolle durchzuführen ist. wie die Prozesskostenrechnung zu bewerten ist. Sie können anschließend positive Aspekte benennen und Grenzen bzw. Schwächen des Kostenrechnungssystems aufzeigen.

Prof. Dr. Jürgen Horsch

Kapitel 11. Rechnungslegung in der Krise

Auch wenn es in der Krise in der Regel an finanziellen und organisatorischen Mitteln fehlt, für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zu sorgen, dürfen diese scheinbar formalen Vorgaben schon allein aus haftungsrechtlichen Gesichtspunkten auf der Ebene der Geschäftsführung nicht unterschätzt werden. Die straf-, steuer- und zivilrechtliche Haftung knüpft vor allem auch an die ordnungsgemäße Rechnungslegung an. Daher ist im unmittelbaren zeitlichen Vorfeld der Insolvenz im Hinblick auf die Darlegung der Liquiditätssituation und einer positiven Fortführungsprognose besonderes Augenmerk auf das Rechnungswesen zu legen.

Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Der Staat als Kunde – Best Practice des Vertriebsmanagements bei institutionellen Kunden

Der Staat als Kunde stellt für Unternehmen eine besondere Herausforderung dar. Die Allokation der mitunter erheblichen finanziellen Mittel wird durch zahlreiche Beteiligte aus verschiedenen Ebenen entschieden. Es lässt sich eine hierarchische Kundenstruktur aus Nutzer-, Beschaffer- und Exekutiv-Ebene identifizieren. Der vorliegende Beitrag stellt die kundenspezifischen Eigenheiten vor und rückt die sich daraus ergebenen Konsequenzen für das strategische Vertriebsmanagement und -controlling in den Mittelpunkt. Neben einer Einordnung in den theoretischen Kontext erarbeitet Tim Tecklenburg konkrete Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis der Unternehmensführung und des Vertriebsmanagements.

Tim Tecklenburg

Kapitel 13. Anhang: Verordnungen und Gesetzestexte

Bauleistungen sind Arbeiten jeder Art, durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird.

Wolfgang Rösel, Antonius Busch, Bernd Rode

Kapitel 2. Zieldefinition und Bilanzrahmen

Die Festlegung des Ziels und des UntersuchungsrahmensZiel und Untersuchungsrahmen beinhaltet eine Vielzahl von Entscheiden, welche für die nachfolgenden Phasen Sachbilanz und Wirkungsabschätzung von zentraler Bedeutung sind und das Vorgehen im weiteren Verlauf einer Ökobilanzstudie weitgehend vorbestimmen. Diese Entscheide sind oft mit Werturteilen verbunden. Diese Phase entscheidet auch darüber, ob die Ergebnisse der Studie in einer EntscheidungssituationEntscheidungssituation verwendet werden können und ob sie die Akzeptanz der Entscheider findet.

Rolf Frischknecht

Kapitel 7. Production Optimization/Produktionsoptimierung/Ottimizzazione della produzione

CIRP

Kapitel 1. Fundamental Terms of Manufacturing/Grundlegende Begriffe der Produktion/Termini fondamentali della produzione

CIRP

Funktionen risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Absatzmarkts

Für die Konzeption einer adäquaten, d. h. insbesondere auf die speziellen Anwendungsbedingungen einer empirischen Entscheidungssituation zugeschnittenen, Methodik kann eine produktionstypologische Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands einen wichtige Grundlage liefern (zum Zweckbezug der Typenbildung vgl. Kosiol [Aktionszentrum] 33 f.; Küpper [Produktionstypen] 1636 f.). Produktionstypen bildet man allgemein, indem die in der Wirklichkeit auftretenden Formen der Produktion durch mehrere, häufig kontinuierlich abgestufte Merkmale gekennzeichnet werden. Dabei ist es in der Literatur üblich, nur ein einziges Merkmal unter einer bestimmten Problemstellung herauszuheben, wobei die verschiedenen Merkmalsausprägungen dann als (Produktions-)Typen (vgl. Riebel [Typen] 663) bzw.

Tim Nießer

Konzeption eines Modells zur entscheidungslogischen Fundierung risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Absatzmarkts

Die vorliegende Arbeit zielt auf die Konzeption eines Entscheidungsmodells zur entscheidungslogischen Fundierung risikoorientierter Konstruktionsvorgaben für Produkte des anonymen Markts. Dabei spielen zwei verschiedene, aber in enger Beziehung zueinanderstehende Teilzusammenhänge eine herausragende Bedeutung: Um modellhaft im Sinne eines „Target Risking” gesamtzielentsprechende Vorgabeziele für die Konstruktion zu definieren und (z. B. auf Ebene einzelner Produktkomponenten) zu präzisieren, soll zunächst ein Lösungsalgorithmus erarbeitet werden, mit dem Informationen über eine Präferenzreihenfolge der komponentenspezifischen Konstruktionsalternativen für die Umsetzung der Zielerreichung bereitgestellt werden können. Damit lassen sich modellgestützt zweckmäßige Handlungsregeln zur Lösung von Entscheidungen über (Um-)Konstruktionsmaßnahmen ableiten.

Tim Nießer

Analyse des Kaltstartvorgangs vom Verbrennungsmotor im Hybridbetrieb

Die zunehmende Hybridisierung des Antriebstranges sowie neue, schärfere CO2-Grenzwerte führen dazu, dass der Motorbetrieb auch bei niedrigen Umgebungs- bzw. Kühlmitteltemperaturen eine höhere Relevanz erfährt. Das Themenfeld „Reibungsreduzierung“ unterliegt in diesem Zusammenhang besonderen Herausforderungen und Fortschritte können dabei einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des Gesamt-Wirkungsgrades im tagtäglichen Betrieb leisten. Vor diesem Hintergrund kommt der Weiterentwicklung und der Implementierung neuer Prüfverfahren, welche die Reibung von Verbrennungsmotoren unter den geänderten Randbedingungen ermitteln können, eine besondere Bedeutung zu.Dieser Beitrag stellt die Fortführung der Publikation „Hybridantriebe – Kalte Herausforderung für die Reibungsreduzierung von Verbrennungsmotoren“ aus November 2018 dar und greift die dort genannten Lösungsansätze auf. Anknüpfend hieran wurde im Niedrigtemperaturbereich (insbesondere bei Minustemperaturen) Parameteruntersuchungen durchgeführt, um den Startvorgang und den Betrieb des Verbrennungsmotors zu analysieren.Die Ergebnisse zeigen Potenziale auf, die sich bei der Reibungsreduzierung für den Hybridantrieb ergeben, zeigen aber auch erste Handlungsfelder zur weiteren Optimierung im Testing von Hybridantrieben im Niedrigtemperaturbereich auf.

Christian Kehren, T. Uhlmann, F.-G. Hermsen

Kapitel 3. Nachhaltigkeitsbewertung von Biokunststoffen – Einführung

Kunststoffe sind das Material der modernen Welt. Die vielfältigen Einsatzgebiete, ein vergleichsweise geringes Gewicht und eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Produktanforderungen im Zusammenspiel mit relativ geringen Kosten für die Produktion von hohen Stückzahlen hat zu einem Boom bei der Verbreitung von Kunststoffanwendungen geführt. Eine immer wieder aufgeworfene Frage im Hinblick auf den Einsatz von Biokunststoffen ist, ob diese denn auch nachhaltiger oder besser als fossile Kunststoffe seien. Um sich dieser Frage zu nähern, stellt sich zunächst die Frage, was Nachhaltigkeit in dem Kontext eigentlich bedeutet und wie diese bewertet werden kann. Und nicht zuletzt auch die Frage, welche (Bio-) Kunststoffe (Bio-) Kunststoffe bzw. Produktsysteme denn überhaupt miteinander verglichen werden sollen oder verglichen werden dürfen. In diesem Kapitel soll eine Heranführung an die lebenszyklusbasierte Nachhaltigkeitsbewertung von Biokunststoffen und den damit verbundenen methodischen Ansätzen gegeben werden, um die in den Folgekapiteln dargestellten Projektergebnisse besser einordnen zu können.

Marina Mudersbach, Eva Knüpffer

Kapitel 2. B

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch

4. Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Viele Ideen zur Energieeinsparung sind technisch durchaus realisierbar – und werden trotzdem nicht umgesetzt. Woran liegt das? Als Grund wird zumeist die fehlende Wirtschaftlichkeit angegeben: Beispielsweise überschreitet ein Projekt zur Abwärmenutzung die von der Geschäftsführung vorgegebene Amortisationszeit.Wenn Energiemanagement erfolgreich sein soll, nimmt die Wahl der Methode zur Wirtschaftlichkeitsberechnung eine zentrale Rolle ein. Die weit verbreitete Amortisationszeit hat einen entscheidenden Nachteil: Der Betrachtungshorizont endet, wenn „es sich gerechnet hat“, also mit dem Zeitpunkt der Amortisation. Die Tatsache, dass viele Energieeffizienzmaßnahmen langfristig hohe finanzielle Einsparungen bewirken, wird auf diesem Wege nicht berücksichtigt.Ziel muss es daher sein, dass Unternehmenweitere Messgrößen für die Wirtschaftlichkeit in ihre Entscheidungen einbeziehen.Das vorliegende Kapitel stellt die wichtigsten Methoden für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit vor. Die Berechnungsabläufe werden vorgestellt, die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden werden gegeneinander abgewogen, und einfache Praxisbeispiele erleichtern das Verständnis.

Juliane Bränzel

Geschichte des Dieselmotors

Bereits im Jahr 1863 unternahm der Franzose Etienne Lenoir eine Versuchsfahrt mit einem Fahrzeug, das von einer von ihm entwickelten Gasmaschine angetrieben wurde. Dieser Antrieb erwies sich aber als untauglich für den Einbau und Antrieb von Fahrzeugen. Erst mit Nikolaus August Ottos Viertaktmotor mit Magnetzündung war der Betrieb mit flüssigem Kraftstoff und somit der mobile Einsatz möglich. Der Wirkungsgrad dieser Motoren war allerdings gering. Die Leistung des Rudolf Diesel bestand darin, einen Motor mit vergleichsweise sehr viel höherem Wirkungsgrad theoretisch zu entwickeln und seine Idee bis zur Serienreife zu verfolgen.

Konrad Reif

4. Stakeholdermanagement

Für das Stakeholdermanagement in Projekten gibt es unzählige Methoden und Ansätze. In der Praxis findet es leider jedoch häufig nur in den Köpfen des Projektleiters und des Projektteams statt, vielleicht noch unterstützt mittels einer Stakeholderliste. Aus der Erfahrung, so eine oftmals geäußerte Einschätzung von den Marktteilnehmern, weiß man schon ungefähr, wer wie warum im Projekt relevant ist und wie man mit diesen Personen, Institutionen oder Gruppen umgehen muss. Solche intuitiven Überlegungen sind häufig richtig, aber selten vollständig. Aufgrund der Eigenschaft von Projekten, einzigartig zu sein – und dies gilt auch für jeden Stakeholder –, kann ein systematischer und frühzeitiger Ansatz jedoch durchaus unerwartete Aspekte aufzeigen und den Projekterfolg sichern. Ziel des nachfolgenden Beitrags ist es daher, einen Überblick über einige analytische Methoden des Stakeholdermanagements zu geben, inkl. des Aufzeigens, wie systematisch Strategien für den Umgang mit für das Projekt relevanten Personen entwickelt werden können. Den Projektmanagern soll damit ein Methodenkoffer für die frühzeitige und systematische Bearbeitung des Themas an die Hand gegeben werden.

Daniel Müller

Kapitel 10. Zuverlässigkeit optoelektronischer Komponenten

Die Lichterzeugung in Halbleitern beruht auf einer strahlenden Rekombination von Elektronen und Löchern. Die bei der Wiedervereinigung von Elektronen und Löchern frei werdende Energie wird also in Form von Photonen emittiert. Der Halbierpunkt der abgestrahlten Leistung einer Lumineszenzdiode LED auf der Lebensdauerkennlinie hängt insbesondere von der Übertragungstemperatur und vom Durchlassstrom IF ab. Die Hauptursache der Degradation ist die Vergrößerung der Kristallfehlstellen mit steigender Temperatur. Damit verliert die LED an Lichtstrom respektive an Helligkeit. Die Kenntnisse über die Veränderungsmechanismen sind relativ ungenau. Der totale Ausfall der LEDs während des Betriebs bildet eine grundsätzliche Begrenzung, die noch nicht gelöst wurde. Durch Untersuchungen verschiedener Veränderungsmechanismen sind Umfang und Verlauf der Ausfälle bekannt, die abhängig von den verwendeten Beanspruchungen sind. Ermittelt man nun die besten Anwendungsbedingungen, so lässt sich eine lange Lebensdauer garantieren. Da Vergussmassen einen großen Teil des LED-Gehäuses darstellen, haben schlechte Materialeigenschaften Auswirkungen, welche die Leistung des gesamten Systems durch die Kosten erhöht und die Designflexibilität mindert. Geschicktes Wärmemanagement und robuste Gehäusekonzepte sind der Schlüssel für erfolgreiche Entwicklungen. Die organischen LEDs (OLEDs) (Abschn. 10.2.11), die Optokoppler (Abschn. 10.6) und die Solarzellen (Abschn. 10.7) werden ebenfalls behandelt.

Titu-Marius I. Băjenescu

1. Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Aktivitäten von privaten Personen, Unternehmen dem Staat in einem Wirtschaftsraum und deren Zusammenwirken.

Michael Siegert

Kapitel 2. Begriffliche Grundlagen: Einordnung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes

Wie kaum eine andere Begrifflichkeit prägt die Digitalisierung den gegenwärtigen Zeitgeist. Permanent werden wir im Alltag mit der Digitalisierung konfrontiert. Das steigende Interesse am Online-Einkauf, der sich wandelnde Unterhaltungsmarkt in der Medienbranche durch neue Wettbewerber und veränderte Angebote sowie die Marktdurchdringung von smarten Mobilgeräten sind nur einige Beispiele für Entwicklungen der jüngeren Zeit, die direkt oder indirekt mit der Digitalisierung verbunden sind.

Jürgen Schmelting

Digitalisierung im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimawandel – Chancen und Herausforderungen für produzierende Unternehmen

In den letzten Dekaden haben sich produzierende Unternehmen zunehmend auf die Berücksichtigung und Integration von Aspekten der nachhaltigen Entwicklung bei ihren Produkten und Prozessen konzentriert. Eine wesentliche Rolle dabei spielt eine freiwillige Einflussnahme von Unternehmen auf ihr gesellschaftliches Umfeld (Corporate Social Responsibility, CSR). Die Herausforderung dabei ist, die Markterfolgsgrößen Kosten, Qualität, Zeit und Wandlungsfähigkeit für eine langfristig erfolgreiche Produktion effektiv zu gestalten. Insbesondere die Prozess-, Mitarbeiter- und Ressourceneffizienz können durch die digitale Transformation eine nachhaltige Steigerung erfahren. Diese impliziert wesentliche Veränderungen für die Industrie und ist als eine Zukunftsperspektive zu sehen. Dieser Beitrag analysiert die möglichen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimawandel für produzierende Unternehmen. Dabei werden die Potenziale für die Steigerung der Ressourceneffizienz durch Digitalisierung auf unterschiedlichen Ebenen (Prozess- und Systemebene; durch Vernetzung der Supply Chain) im Detail diskutiert sowie die Auswirkungen auf die Bewertungsmethoden und -instrumente erläutert. Der Beitrag schließt mit aktuellen Herausforderungen in der Umsetzung und beleuchtet die Auswirkungen auf die soziale Dimension der Nachhaltigkeit.

Hubert Biedermann, Milan Topic

Kapitel 6. Der M&A-Prozess bei Verkäufen und Käufen im Mittelstand

Wenn Unternehmen Akquisitionen durchführen, dann folgen sie zumeist einem Ablaufplan. Ein solcher AblaufplanAblaufplan hat eine logische Stringenz, die im praktischen M&A-Ablauf nicht immer eingehalten werden kann. Gleichwohl ist es hilfreich, wenn man sich im Vorfeld seiner Überlegungen über einen Verkauf bzw. einem Kauf damit befasst, wie ein solcher Prozess idealtypisch abläuft.

Jürgen Wegmann, Hilmar Siebert

2. Die Investitionsrechnung des KGS

Wir wollen jetzt beginnen, einen konkreten Fall zu rechnen. Alle weiteren für die Investitionsrechnung relevanten Zusammenhänge werden wir dann auch immer anhand dieses Falles besprechen.

Bernd Heesen

4. GuV und Bilanzplanung

Jetzt geht es an die GuV und Bilanzplanung. Die Bilanz wird im Gegensatz zur GuV immer fortgeschrieben, also brauchen wir den letzten Abschluss des KGS ebenfalls. Der ist natürlich auch Basis für die Planung.

Bernd Heesen

4. Frage 4: Wie setze ich Preiserhöhungen besser durch?

Gestern bekam ich per E-Mail die Information, dass wir in sieben Wochen die Preise erhöhen. Ehrlich gesagt konnte ich deshalb die ganze Nacht nicht schlafen. Meine Kunden werden mich verfluchen. Die schimpfen eh schon oft genug, weil wir teurer sind als viele andere. Mit gutem Zureden konnte ich bisher die meisten Kunden überzeugen, mir weiterhin treu zu bleiben.

Oliver Schumacher

9. Vergleich Serie – Rennsport Comparison Stock – Racing

Vergleiche zwischen Serien- und Rennfahrzeugen ziehen sich zwar zur Erhöhung der Anschaulichkeit durch das gesamte Buch, hier sollen aber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammenfassend kompakt direkt gegenüber gestellt werden. Das sagt über beide Branchen, ihre Arbeitsweisen und Produkte auf wenigen Seiten viel aus.

Michael Trzesniowski

1. Verbrennungsmotoren Combustion Engines

Der Motor macht ein Fahrzeug erst zum AUTOmobil, also fähig zum selbsttätigen Vorwärtskommen. Darüber hinaus strahlt der Verbrennungsmotor eine große, wenn nicht die größte Faszination von allen einzelnen Baugruppen aus und ist Sinnbild für die Leistung. Bei Rennfahrzeugen wird neben seiner Leistungsfähigkeit auch seinem akustischen Auftritt große Beachtung geschenkt.

Michael Trzesniowski

Kapitel 5. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs

2. Planen

Wirtschaftliches Handeln ist ohne zugrundeliegende Informationen über Märkte, Produkte, Kunden, Gesetze, Finanzen, Ressourcen, Materialien, Mitarbeiter, Umwelt, Prozesse und Verfahrensweisen undenkbar. Der Umgang mit diesen Informationen muss geplant und gezielt erfolgen. Der Begriff „Informationsmanagement“ besitzt mehr Facetten und Bedeutungen als viele andere zentrale Begriffe der Wirtschaftsinformatik. Deswegen soll im Folgenden eine Annäherung von verschiedenen Seiten erfolgen.

Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher, Prof. Dr. Frank Mehler, Prof. Dr. Nicolai Kuntze, Sibylle Kunz, Prof. Dr. Bernhard Ostheimer, Lothar Steiger, Hans-Peter Weih

8. Vergleich Serie – Rennsport Comparison Stock – Racing

Vergleiche zwischen Serien- und Rennfahrzeugen ziehen sich zwar zur Erhöhung der Anschaulichkeit durch das gesamte Buch, hier sollen aber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammenfassend kompakt direkt gegenüber gestellt werden. Das sagt über beide Branchen, ihre Arbeitsweisen und Produkte auf wenigen Seiten viel aus.

Michael Trzesniowski

Anwendung agiler Entwicklungsprinzipien für die Herstellung von Ersatzteilen mit additiven Fertigungsverfahren

Die Herstellung von Ersatzteilen mittels additiver Fertigungsverfahren hat in den letzten Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit erlangt. Herausforderungen bei der Konstruktion von Ersatzteilen bestehen insbesondere durch unklare Rahmenbedingungen wie fehlende Spezifikationen. Somit kann das enorme Potenzial gedruckter Ersatzteile derzeit oftmals nur in geringem Maße genutzt werden. Für die Reproduktion eines Ersatzteils gibt es drei Herangehensweisen, die sich stark voneinander unterscheiden, deren gemeinsames Ziel es jedoch ist, die Virtualisierung des Bauteils als auch die schlussendliche Fertigung effizient und effektiv zu gestalten. Ein weiterer Aspekt ist die Verlagerung des Arbeitsaufwands von der Fertigungs- auf die Konstruktionsseite. Aufgrund von aufkommenden Unsicherheiten während des gesamten Prozesses als auch des iterativen Charakters des Re-Designs für additive Fertigungsverfahren ist die Anwendung von agilen Prinzipien aus der Hardwareentwicklung ein Denkansatz, um die vorherrschenden Unsicherheiten bewältigen zu können. Außerdem sollen dadurch Synergien zwischen der Konstruktions-, der Fertigungs- sowie der Prüfabteilung geschaffen werden.

Joaquin Montero, Alexander Atzberger, Tobias Sebastian Schmidt, Matthias Bleckmann, Jens Holtmannspötter, Kristin Paetzold

10. Investitionsgütermarketing

Im Rahmen des Investitionsgütermarketing verkaufen Unternehmen ihre oftmals kapitalintensiven Leistungen nicht an einen anonymen Massenmarkt, sondern an wenige Unternehmenskunden (s. Abschn. 10.1). Ein Beispiel für ein deutsches Unternehmen im Anlagengeschäft (s. Abschn. 10.2) ist die Meyer Werft GmbH, die sich in den letzten Jahrzehnten auch international einen exzellenten Ruf im Bau von Spezialschiffen erarbeitet hat.

Gianfranco Walsh, Alexander Deseniss, Thomas Kilian

8. Vergleich Serie – Rennsport Comparison Stock – Racing

Vergleiche zwischen Serien- und Rennfahrzeugen ziehen sich zwar zur Erhöhung der Anschaulichkeit durch das gesamte Buch, hier sollen aber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammenfassend kompakt direkt gegenüber gestellt werden. Das sagt über beide Branchen, ihre Arbeitsweisen und Produkte auf wenigen Seiten viel aus.

Michael Trzesniowski, Philipp Eder

Kapitel 5. Ökonomische Standortbetrachtung

Viele politische Entscheidungsträger verbinden mit Flughäfen wirtschaftliche Prosperität. Allenthalben drängen sie auf Investitionen in diesem Bereich. Die Argumente klingen auf den ersten Blick plausibel. Jede erfolgreiche Volkswirtschaft benötigt in der globalisierten Welt gut ausgebaute Transportwege, um im Wettbewerb der knappen Ressourcen erfolgreich zu bestehen.

Christoph John

4. Steuerobjekt/sachliche Besteuerung

Im EStG gibt es keine einheitliche Definition des Einkommensbegriffs; es existiert somit keine Definition der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer. In § 2 EStG werden die wirtschaftlichen Vorgänge, die in den Einkommensbegriff eingehen sollen, additiv genannt. Gemäß § 2 Abs. 1 EStG sind die Einkünfte aus den abschließend aufgezählten Tätigkeiten das Ergebnis dieser wirtschaftlichen Tätigkeiten. Der Begriff Einkünfte ist dabei als Nettogröße zu verstehen, die sowohl positiv als auch negativ sein kann.

Andreas Dinkelbach

Das Ideenmanagement in Zeiten des Wandels am Beispiel eines Automobil-Zulieferers

Automobilhersteller und ihre Zulieferer stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Zum einen befindet man sich in einem immer schärfer werdenden globalen Wettbewerb mit Konkurrenten aus vielen Ländern und Regionen, zum anderen haben sich die Markt- bzw. Kundenbedürfnisse in relativ kurzer Zeit stark gewandelt. Was bedeutet dies für das Ideenmanagement in dieser Branche? Wird es überhaupt noch gebraucht oder kann das in die Jahre gekommene BVW getrost ad acta gelegt werden, da wir in dieser Zeit eher agile, flexible Systeme und Methoden brauchen, um die Herausforderungen der Zeit zu meistern?

Christoph Hann von Weyhern

3. Buchhaltung & Bilanzierung

Auch wenn sich der ein oder andere von uns als Alltagsphilosoph sieht, so ist diese Aussage natürlich relativ – schon allein deshalb, weil sie von Albert Einstein kommt. Buchhaltung und Bilanzierung sind jedoch nicht nur notwendig, sondern durchaus spannend, wenn man weiß, worauf es ankommt. Dabei ist es in Liechtenstein wie in den meisten Ländern:

Matthias Langer

7. Vergleich Serie – Rennsport Comparison Stock – Racing

Vergleiche zwischen Serien- und Rennfahrzeugen ziehen sich zwar zur Erhöhung der Anschaulichkeit durch das gesamte Buch, hier sollen aber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammenfassend kompakt direkt gegenüber gestellt werden. Das sagt über beide Branchen, ihre Arbeitsweisen und Produkte auf wenigen Seiten viel aus.

Michael Trzesniowski

Kapitel 2. Grundlagen zu Markt und Nachfrage von Lebensmitteln

Lebensmittel sind Produkte mit vielfältigen Eigenschaften. Neben dem Nährwert, der im Zentrum steht, verfügen sie über weitere Eigenschaften wie etwa den Gebrauchswert, die im Marketing adressiert werden können. In Bezug auf den Einkaufsprozess sind sie Güter des täglichen Bedarfs, deren Einkauf für die Kunden möglichst einfach sein sollte. Dies hat Auswirkungen auf Kaufentscheidungsprozesse, die sich von den Einkaufsprozessen für andere Produkte unterscheiden und in der Regel schnell und intuitiv erfolgen.Die Wertschöpfungskette im Lebensmittelsektor ist auf Produktionsebene in der Regel zweigeteilt und unterscheidet eine vorgeschaltete Produktionsebene von der Ebene, auf der konsumreife Produkte hergestellt werden.

Christoph Wegmann

2. Grundlagen der Produktionsoptimierung

Im vorliegenden Kapitel werden Grundbegriffe, Konzepte und Zielgrößen der Produktionsoptimierung erläutert. Letztere können anhand von Leistungskennzahlen quantifiziert werden. Es wird dargelegt, wie die verschiedenen Leistungskennzahlen definiert sind und wie deren Datengrundlage im Rahmen der Maschinen- und Betriebsdatenerfassung ermittelt wird. Elementare Leistungskennzahlen haben einen unmittelbaren Bezug zu einer bestimmten Art von Verschwendung. Aus deren Produkten ergeben sich verdichtete Kennzahlen wie die Gesamtanlageneffektivität (engl. Overall Equipment Effectiveness, kurz OEE) und die Gesamtprozesseffizienz (engl. Overall Process Efficiency, kurz OPE).

Alexander Sinsel

3. Produktionsfaktoren und das Planspiel Inselmanager

Aufgabe 3 in ► Abschn. 3.2 befasst sich ebenfalls mit dem ökonomischen Prinzip.

Jürgen Pfannmöller

Kapitel 9. Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung

Die Kosten- und Leistungsrechnung liefert belastbare Grundlagen für Managemententscheidungen. Nach Durchsicht des vorliegenden Abschnitts verstehen Sie die Gliederung des betrieblichen Rechnungswesens, Ziele und Fragestellungen der Kosten- und Leistungsrechnung sowie deren Aufbau. Sie sind in der Lage, eine Kostenartengliederung vorzunehmen und können eine Kostenstellenrechnung durchführen sowie verschiedene Kalkulationsverfahren unterscheiden. Dabei steht der Aufbau von Methodenkenntnissen und Anwendungswissen im Vordergrund. Mit Abschluss des Kapitels erlangen Sie die Kenntnis eines sicheren Einsatzes der Kosten- und Leistungsrechnung für Zwecke der Unterstützung und Kontrolle unternehmerischer Entscheidungen sowie einer effizienten Unternehmensführung. Ihr Lernerfolg wird dabei unterstützt durch zahlreiche Berechnungsschemata, Abbildungen und Beispiele, die anwendungsbezogen ein tiefer gehendes Verständnis und eine unmittelbare Umsetzung in die betriebliche Praxis fördern.

Gernot Keller, Thomas Kümpel

Kapitel 16. Bruttoinlandsprodukt (BIP) als zentrale Größe gesamtwirtschaftlicher Betrachtungen

In diesem Kapitel werden die drei Wege zur Berechnung der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft erläutert: Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung. Im Mittelpunkt steht die Berechnung des Bruttoinlandsproduktes (BIP), des Bruttonationaleinkommens und des Volkseinkommens.

Norbert Lamar

2. Unternehmensfinanzierung

Die adäquate Finanzierung bildet das Fundament eines jeden ökonomischen Handelns von Unternehmen. Dabei zeigt sich, dass die Ausstattung mit Kapital, insbesondere mit Eigenkapital, bei den bundesdeutschen Unternehmen sehr heterogen ist. So finden sich beispielsweise in Abhängigkeit zu der jeweiligen Unternehmensgröße, Branchenzugehörigkeit und Rechtsform deutliche Unterschiede. Neben grundlegenden Informationen zum Thema Unternehmensfinanzierung stehen neuartige Finanzierungsformen im Zentrum des vorliegenden Kapitels. Dazu gehören das Venture-Capital, das Crowdfunding und der Mikrokreditfonds Deutschland. Abschließend sollen Struktur und Inhalt des Businessplans vorgestellt werden und dessen Wichtigkeit für die Unternehmensfinanzierung herausgestellt werden.

Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

Kapitel 6. Schiffsbetriebsanlagen/Hilfssysteme

Das Bild eines Maschinenraums im Schiff wird außer dem/den Antriebsmotor(en), der/den Antriebswelle(n) und ggf. den Getrieben auch von Rohrleitungen, Ventilen, Pumpen und anderen Aggregaten bestimmt. Als wesentliche Manövriereinrichtung ist die Ruderanlage zu nennen. Ferner gehören weitere zum Teil spezielle auf den Schiffstyp und auf sein Aufgabenspektrum bezogene Einrichtungen und Anlagen zum Betrieb des Schiffes.

Manfred Pfaff

Kapitel 5. Kostenträgerrechnung

Als KostenträgerKostenträger werden die Produkt oder auch Dienstleistungen bezeichnet, die ein Unternehmen erstellt bzw. erbringt. Nachdem innerbetriebliche Leistungen oben bereits behandelt wurden konzentrieren wir uns im Folgenden auf solche Produkte und Dienstleistungen, die für Kunden erbracht werdenAußenauftrag (sog. Außenaufträge). Hier ist wiederum zwischen solchen zu unterscheiden, die im Kundenauftrag erstellt werden (Kundenaufträge) undKundenauftrag solchen, die zunächst auf Lager produziert werden (Lageraufträge). DerLagerauftrag Grund für die Unterscheidung besteht darin, dass diese unterschiedlich zu behandeln sind.

M. Reichhardt

Kapitel 3. Kostenartenrechnung

Nach einerKostenarten typischen Einteilungsmöglichkeit der betrieblichen Kosten unterscheidet man zwischen.

M. Reichhardt

1. GuV und Bilanz

Bei der von mir gewählten Gesellschaft (GmbH) handelt es sich um eine Baufirma (Fokus Gebäude und Hallenbau), übrigens aus dem südlichen Baden-Württemberg. Die Abschlüsse sind schon einige Jahre alt und von mir ein wenig abgeändert.Die Zahlenlage ist aber klasse für das, was ich Ihnen zeigen will und werde.Was Sie hier dann finden werden, ist ein HGB-Abschluss. Die GuV ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgebaut.

Bernd Heesen

Kapitel 1. Chemie in Technik und Umwelt

Wohin geht die Chemie im 21. Jahrhundert? Kapitel 1 beleuchtet die Basis der Chemie für Lernende an Schulen, Fachschulen und Hochschulen: chemische und physikalische Vorgänge, Stoffbegriff, Trennung von Stoffgemischen, Analyse und Synthese, Legierungen, Lösungen, Übungsaufgaben. Niemand will heute mehr ernsthaft Quecksilber in Gold verwandeln und Textilien mit ausgequetschten Purpurschnecken färben oder Säure durch Erhitzen von Ameisen herstellen. BOYLEs Buch „Der skeptische Chemiker“ (1661) wies den Weg von der Alchemie zur Naturwissenschaft: Genaues Beobachten und kritisches Auswerten von Experimenten ersetzen seither die Mystik der einstmals „schwarzen Kunst“. Zwischen 1800 und 1900 stieg die mittlere Lebenserwartung von 30 auf 60 Jahre. Glas, Seife, Porzellan und Textilien eroberten die zivilisierte Welt. Aktuell gibt die Beschäftigung mit Chemie Orientierung in unserer Zeit, die Fake News oftmals über naturwissenschaftliche Erkenntnisse setzt.

Peter Kurzweil

B

Bad Bank heißt „schlechte Bank“.Eine Bad Bank wird als reine Abwicklungsbank gegründet und übernimmt die weitgehend wertlosen Wertpapiere und Kreditforderungen der (normalen) Bank, damit die normale Bank mit ordentlichen Wertpapieren und normalem Geschäft weiterarbeiten kann.

Wolfram Klitzsch

F

Fakturieren heißt „Rechnung schreiben“, also einem Kunden die Lieferung einer Ware „berechnen“ („Rechnung“ heißt auch „Faktura“).

Wolfram Klitzsch

3. Analyse mit Kennzahlen Check-Liste

Ab jetzt geht es in die Tiefe. Wir werden mittels Kennzahlen das KGS weiter ‚zerlegen‘, um unser Verständnis um die ausgewiesene Situation des Krankenhauses zu schärfen.

Bernd Heesen

2. Das Haus und die Abschlüsse

Bei dem von mir gewählten Krankenhaus handelt es sich um ein größeres Haus im Süden Deutschlands. Die Abschlüsse sind recht aktuell, allerdings habe ich wie immer, wenn mit Originalzahlen gearbeitet wird, natürlich einige Zahlen und Zusammenhänge abgeändert. Damit wird einerseits der Schutz des Krankenhauses gewährleistet und andererseits kann ich so Sachverhalte, die von Relevanz sind und ich daher darstellen will, in idealer Weise zahlenmäßig vorbereiten.

Bernd Heesen

Kapitel 1. Modell und Modellmethode

Bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen der Kybernetik spielte die Modellmethode von Anfang an die wichtigste Rolle.

Siegfried von Känel

Kapitel 1. Spezifikation des B2B eCommerce

Experten sagen durchweg ein signifikantes Online-Wachstum im B2B-Segment voraus, obwohl elektronische Transaktionen zwischen Unternehmen nicht neu sind. Bereits vor der Erfindung des eCommerce vernetzten Hersteller und Großhändler ihre EDV-Systeme, um per Electronic Data Interchange (EDI) eine automatische Bestellung zu ermöglichen. Dies bezieht sich jedoch vornehmlich auf Wiederholungskäufe bzw. Dispositionen und ist mit einem relativ hohen Ressourcen- und Systemaufwand verbunden. Gleiches gilt für die vergleichsweise aufwendigen EDI-Schnittstellen. Deswegen lohnt sich ein derartiges eProcurement in der Regel nur bei größeren Unternehmen, während die deutsche Wirtschaft zu 99 % aus kleinen und mittelständischen Betrieben besteht. Diese sind oft „zu klein“ für derartige EDI-Lösungen oder bringen die systemtechnischen Basisvoraussetzungen wie u. a. performante ERP-Systeme nicht mit. Insofern könnten Online-Shops und web-basierte Bestellplattformen für Geschäftskunden einfachere sowie attraktivere Lösungen darstellen. Die Formen des B2B eCommerce unterscheiden sich dabei signifikant, je nachdem, um welche Kunden- und Anbieterarten sowie Verwender- und Einkaufsarten es sich handelt.

Gerrit Heinemann

Kapitel 2. Grundlagen des B2B eCommerce

Neben dem Thema Digitalisierung ist derzeit vor allem der Begriff der „Industrie 4.0“ in aller Munde. Dieser vernachlässigt allerdings weitgehend den B2B eCommerce und spricht lediglich von einer Vernetzung zwischen den Unternehmen und den von ihnen benutzten Plattformen. Das ist aber nicht neu, denn das gab es bereits vor dem Internet-Zeitalter bzw. vor der dadurch eingeleiteten digitalen Revolution, die vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass sie neue Geschäftsmodelle hervorbringt. Daher gilt es, die digitalen Grundlagen sowie die Besonderheiten der virtuellen Wertschöpfung zu klären. Dies ermöglicht eine differenzierte Betrachtung nach Geschäftstypen, die stark durch ihre Stellung in der Wertschöpfungsstufe und die Art der Kundeninteraktion geprägt sind. Diese Faktoren bestimmen, welche Marketing- und Verkaufspolitik Sinn macht, um den Anspruch an ein kundenzentriertes Unternehmen überhaupt erfüllen zu können. Klassische Handelsmodelle werden es deswegen zunehmend schwerer haben, auf dem sich stetig wandelnden Markt zu überleben. Vor allem digitale Plattformen und Online-Marktplätze sind in der Lage, effiziente Marktmechanismen vergleichsweise kostengünstig und schnell zu gewährleisten. Gerade für B2B Multi-Channel-Anbieter wird es immer wichtiger, sich durch zusätzliche Serviceleistungen vom klassischen Geschäftsmodell abzugrenzen und dadurch beim B2B-Kunden zu punkten.

Gerrit Heinemann

Kapitel 1. Einführung und Überblick

Das Kapitel führt die Begriffe Materialfluss und Materialflusslehre ein und beschreibt anhand dieser den inhaltlichen Umfang des Buches. An einem Beispiel werden der Aufbau von Materialflusssystemen und zugehörigen Informationssystemen erläutert.

Dieter Arnold, Kai Furmans

Kapitel 7. Planung von Materialflusssystemen

Der Planungsprozess von Materialflusssystemen wird in seinen Phasen dargestellt, beginnend mit der Vorstellung verschiedener Methoden zur Ist-Analyse. Hierzu gehören statistische Methoden, die Wertstromanalyse sowie andere quantitative und qualitative Darstellungsmöglichkeiten. Nach einer Skizzierung der Merkmale verschiedener Planungsstufen werden Methoden zur Bewertung der Planungsalternativen vorgestellt. Risikoanalysen stellen sicher, dass der Arbeitssicherheit der gebührende Raum gegeben wird. Das Optimierungsproblem der Layoutplanung wird diskutiert und Lösungsverfahren werden eingeführt. Die Definition und die Messung von Verfügbarkeiten von Materialflusssystemen und der Einfluss der Struktur des Systems auf das Ergebnis werden nachfolgend behandelt. Das Kapitel schließt mit einer Einführung in die Simulationstechnik und die damit verbundenen Auswertungsmethoden.

Dieter Arnold, Kai Furmans

Kapitel 5. Sicherung von Distinktionsgewinnen im Transformationsprozess

Die Konsequenz der digitalistischen Überfremdung durch IT-Konzerne ist die Bedrohung der Markenkerne und des Social Value von Konzernen mit analogen Produkten. Zudem werden die klassische symbolische Ortsbezogenheit und regionale Qualitätsmarkierungen auf der Grundlage von Traditionen und Kompetenzen beeinträchtigt. Produkte mit hohem Eigenwert werden zu digitalen Trägermedien transformiert. Autos als genuin mit der Alltagskultur und ihrer Markensymbolik sowie der regionalen Herkunftsnachweise identifizierte „Culturally Embedded Products“ trifft diese Problematik also in repräsentativer Weise. Gleichzeitig stellen sie Güter von hohem Exportwert und ein wesentliches Modul europäischer Volkswirtschaften dar. Aus den Befunden und Anregungen, die im Projekt zur „Technikfolgenabschätzung“ erarbeitet worden sind, wird eine erste Liste mit strategischen Maßnahmen zur Sicherung von Distinktionsgewinnen und zur Erhaltung exklusiver Markenwerte im Transformationsprozess auch im Prozess der Digitalisierung von Produkten entwickelt.

Holger Rust

Kapitel 6. Wirtschaftsstatistische Anwendungen

Die bisher behandelten grundlegenden statistischen Konzepte werden in diesem Kapitel in typischen Anwendungen nochmals aufgegriffen. Es wird davon ausgegangen, dass diese Verfahren in nachfolgenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Fächern weiter vertieft werden. Zunächst werden Beispiele für die Nutzung kumulierter Häufigkeiten bei volkswirtschaftlichen Verteilungsfragen bzw. bei Kunden-/Produktanalysen im Marketing oder Strukturanalysen im Rechnungswesen behandelt.

Irene Rößler, Albrecht Ungerer

10. Anwendungen in ERP-Systemen

Dieses Kapitel erläutert, wie Anwendungen in ERP-Systemen Unternehmensprozesse unterstützen und automatisieren können. Es werden sowohl sektorneutrale als auch sektorspezifische Anwendungen vorgestellt. Abschließend wird darauf eingegangen, wie ERP-Systeme als Standardsoftwareprodukte in Unternehmen einzuführen sind.

Prof. Dr. Paul Alpar, Prof. Dr. Rainer Alt, Prof. Dr. Frank Bensberg, Prof. Dr. Peter Weimann

19. Dichtsysteme

Dichtungen haben die Aufgabe, Räume mit unterschiedlichen Stoffen oder Betriebszuständen (Druck, Temperatur) voneinander zu trennen, Verluste von Flüssigkeiten, z. B. Schmierstoffen, zu verhindern sowie empfindliche Bereiche gegen Eindringen von Fremdstoffen zu schützen. Die Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit von Maschinen und Anlagen hängt entscheidend von der Zuverlässigkeit der Dichtsysteme ab. Ein Versagen kann erhebliche Reparatur- und Folgekosten nach sich ziehen. Dichtsysteme umfassen neben dem eigentlichen Dichtelement auch die Bauelemente, die gegeneinander abgedichtet werden sollen, sowie ggf. Anpresselemente. Bei der Auswahl und Dimensionierung eines Dichtsystems muss der Betriebsstoff einbezogen werden, der am Austreten oder Eindringen gehindert werden soll.Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen und Funktionen von Dichtsystemen allgemein. Es werden die Wirkprinzipien und der Aufbau verschiedener Dichtsysteme vorgestellt, unterteilt in statische und dynamische Systeme.

Gustav Niemann, Hans Winter, Bernd-Robert Höhn, Karsten Stahl

Kapitel 5. Inventur, Inventar und Bilanz

Im Rahmen dieses Kapitels schaut sich der motivierte Einzelunternehmer Sommerweizen nochmals die Zusammenhänge zwischen Inventur, Inventar und Bilanz an. Er hat diese zwar schon einmal im Rahmen seines Selbststudiums bei der Buchführung betrachtet, ist aber gerne bereit, die Thematik zu wiederholen, um sicher zu gehen, dass er alles richtig verstanden hat und die relevanten Fachbegriffe sicher beherrscht. Im Anschluss wird er sich anhand von Kontrollfragen und Übungen einen Überblick über seinen aktuellen Kenntnisstand verschaffen.

Karin Nickenig

Kapitel 9. Bilanzierung ausgewählter Positionen des Umlaufvermögens

Carlo Sommerweizen widmet sich in diesem Kapitel ausgewählten Sachverhalten zur Bewertung des Vorratsvermögens und der Forderungen. Er geht bei seiner Recherche auch auf mögliche Bewertungsmethoden wie Verbrauchsfolgeverfahren (LiFo- und FiFo-Verfahren) sowie dem Durchschnittswertverfahren ein.Alle behandelten Themen werden anhand von Kontrollfragen und Übungen vertieft und gefestigt.

Karin Nickenig

35. Integration eines MFCAs Bausteins in den mobilen Werkzeugkasten des MOPS-Projekts

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Implementierung einer hybriden plattformübergreifenden mobilen Anwendung für Android, iOS und Windows Phone mit Hilfe des Ionic Frameworks zur Unterstützung des Material Flow Cost Accounting Ansatzes. Die entwickelte Anwendung wird in eine Toolbox integriert und soll diese Tollbox um drei Anwendungen erweitern, nämlich den Kostenstrukturrechner, den Investitionsrechner und den Materialflusskostenrechner. Die Besonderheit von hybriden Anwendungen liegt darin, dass diese eine Kombination aus mobiler Web- und mobiler nativer Anwendung darstellen. Aus dieser Sicht ist es wichtig zu erwähnen, dass diese mit Webtechnologien wie HTML5, TypeScript und AngularJS entwickelt worden sind, aber dennoch den Zugriff auf die nativen Funktionen und Sensoren des Geräts geben. Außerdem bieten Hybridanwendungen den großen Vorteil der Plattformunabhängigkeit, eines minimierten Entwicklungsaufwandes sowie geringer Entwicklungskosten.

Krystian Sadowski, Volker Wohlgemuth

Adaptive Assistenzsysteme zur Entscheidungsunterstützung für die dynamische Auftragsabwicklung: Konzeptionelle Überlegungen und Anwendungsszenarien unter Berücksichtigung des Digitalen Zwillings des Produktionssystems

Der Auftragsabwicklungsprozess ist in produzierenden Unternehmen durch eine erhöhte Komplexität infolge der zunehmenden Variantenvielfalt und der steigenden Anforderungen an individualisierte Produkte gekennzeichnet. Diese Komplexität führt zu Intransparenz bei Entscheidungen im Produktionsvollzug. Weiterhin verursachen verschiedene Prozessdynamiken, z. B. unvorhergesehene Störungen, kurzfristige und unregelmäßige Bestellungen sowie nachträgliche Kundenänderungswünsche Störungen in der Auftragsabwicklung.

Martin Kunath, Herwig Winkler

Betriebswirtschaftliche Wirkungen digital vernetzter Fertigungssysteme – Eine Analyse des Einsatzes moderner Manufacturing-Execution-Systeme in der verarbeitenden Industrie

Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ versammelt sich derzeit eine Fülle von Konzepten mit dem Ziel einer Vernetzung und integrierten Informationsverarbeitung industrieller Infrastruktur. Schon in den 1990er-Jahren wurde Ähnliches mit dem Konzept des Computer-Integrated Manufacturing (CIM) angedacht. Dabei wurde eine Integration von betriebswirtschaftlichen Planungs- und Steuerungsaufgaben mit den primär technisch orientierten Aufgaben der Produktion angestrebt.

Robert Obermaier, Victoria Wagenseil

Kapitel 4. Umlaufvermögen

In diesem Kapitel geht es um die Darstellung wichtiger Positionen des Umlaufvermögens, wie z. B. Vorräte, Forderungen und deren Bewertung. Der erfolgreiche Unternehmer Sommerweizen schaut sich zahlreiche nachvollziehbare Buchungsbeispiele an, die ihm das Verständnis z. B. für Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erleichtern sollen.

Karin Nickenig

Kapitel 7. Umweltgeotechnik und Kampfmittelräumung

Industrielle Tätigkeiten und Produktionsprozesse haben in den letzten hundert Jahren mitunter zu weitreichenden und im Einzelfall gravierenden Belastungen der Umweltmedien Boden, Wasser und Luft geführt. Altstandorte der Industrie, auf denen in der Vergangenheit mit wasser- bzw. umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, oder Altablagerungen, wie z. B. ungesicherte Deponien, sind nicht selten für die Freisetzung ökotoxischer Substanzen verantwortlich. Verschiedenste Schädigungen der belebten Umwelt waren bzw. sind die Folge, die als Verschlechterung der Umweltqualität und als Folge der Anreicherung von Toxinen in der Nahrungskette über die jeweiligen Wirkungspfade Boden – Gewässer – Luft – Pflanze – Tier – Mensch in gesundheitlichen Beeinträchtigungen der biotischen Welt zum Ausdruck kommen können.

Claas Meier, Roland Börger

Kapitel 7. Luxusrelevanz ausgewählter Megatrends im Tourismus

Über die vielfältigen Gesichter von Luxus widmet sich der Autor insbesondere dem Thema Gesundheit als Wert und Luxusgut.Es werden die Unterschiede einer auf Krankheit gerichteten Medizin gegenüber Angeboten zur Verbesserung von Gesundheit vor dem Hintergrund des Fortschritts im Bereich der Personalisierten Medizin gegenübergestellt. Diese Innovationen lassen den Traum von ewiger Jugend und Unsterblichkeit in einem neuen Licht erscheinen. Mit diesem Paradigmenwechsel und den Forschungsergebnissen über Hundertjährige wird die Frage nach den Inhalten und der Sinnhaftigkeit von Gesundheitsangeboten gestellt.Der Autor entwirft Szenarien, wie Gesundheitsangebote gerade auch im Bereich des Torurismus dem Wunsch des Einzelnen nach Lebenssinn, Wertschätzung, Verbundenheit und Simplizität Rechnung tragen können. Er zeigt auf, welche Vorteile in der Erfahrbarkeit von Gesundheit durch neue Angebote des Reisens entstehen.Gesundheit wird als magischer Moment emotional erfahrbar. Gesundheit erfährt hiermit eine neue Positionierung als Luxusgut.

Stefan Gössling, Marc Aeberhard, Jörg Meurer, Mario Krause

Kapitel 1. Einleitung

Die Produktionswirtschaft als Teildisziplin der Betriebswirtschaft fokussiert vornehmlich auf die Herstellung von Sachgütern. Sowohl aus betriebswirtschaftlicher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sind allerdings auch immaterielle Güter notwendig, deren „Erzeugung“ in weiteren Wirtschaftsdisziplinen neben der Produktionswirtschaft im Fokus steht (vgl. Günther und Tempelmeier 2012, S. 8). Um eine erste grobe Kategorisierung vorzunehmen, ist somit in produzierende und dienstleistende Unternehmen zu unterscheiden (vgl. Gutenberg 1983, S. 1).

Jonas Ostmeyer

19. Dichtungen

Herbert Wittel, Dieter Jannasch, Joachim Voßiek, Christian Spura

Kapitel 12. Umlaufvermögen – ausgewählte Positionen

Im Anschluss an die Betrachtung des Anlagevermögens schaut sich Carlo Sommerweizen nun auch noch ausgewählte Positionen des Umlaufvermögens an. Neben den Forderungen und dem Vorratsvermögen frischt er ebenfalls seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Preisnachlässe auf. Er weiß, dass auch er als Unternehmer den Kunden Rabatte, Skonti und Boni gewähren kann, die er natürlich auch unter Beachtung umsatzsteuerlicher Vorgaben entsprechend in seiner Buchführung zu erfassen hat. Auch hier nimmt er sich zahlreiche Fragen und Übungen vor, mit deren Hilfe er seine Kenntnisse auf lange Sicht hin festigt.

Karin Nickenig

Kapitel 21. Gewinn- und Verlust-Kennzahlen

Zuerst ein Überblick über die Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Gesamt- und Umsatzkostenverfahren nach HGB bevor diese analysiert und interpretiert wird. Bei der Analyse der GuV-Kennzahlen spricht man auch von der „Erfolgswirtschaftlichen Bilanzanalyse“, dessen Ziel in der Gewinnung von Informationen zur Beurteilung der Ertragskraft des Unternehmens besteht.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 16. Internationale Rechnungslegungsvorschriften

Für Geschäftsjahre ab 2005 sind die International Financial Reporting Standards (IFRS) für Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen in Europa ansässiger Unternehmen anzuwenden.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 11. Handelsgesetzbuch – Handelsbilanz

Frage: Wie viele Bücher hat das HGB?

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 24. Übungsklausur zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Bachelor GmbH per 31.12.01 ist im Anhang zur Klausur abgedruckt. Der Bilanzgewinn ist dem kurzfristigen Fremdkapital zuzuordnen. Anschaffungs- und Herstellungskosten per 1. Januar 01 betragen 3.000 Tsd. €; Zugänge während des Geschäftsjahres 01 belaufen sich auf 500 Tsd. € und Abgänge auf 100 Tsd. €. Die kumulierten Abschreibungen per 31.12.01 betragen 2.500 Tsd. €.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 25. Lösung zur Übungsklausur Kapitel IV

Zu fast 75% sind die Sachanlagen abgeschrieben. Sind die Sachanlagen abgeschrieben, haben sie planmäßig ihre Nutzungsdauer erreicht und sind im Wert gesunken infolge von Benutzung, Verbrauch oder Alterung. Die Notwendigkeit einer Ersatzinvestition zieht einen langfristigen Finanzierungsbedarf hinter sich.

Anna Karin Spångberg Zepezauer

Kapitel 4. CCXM Customer: Kundennutzen steigern

DerCCX-Matrix Customer \b Kundennutzen bildet in der der CCX-Matrix die X-Achse. Kundenutzen besteht aus den vier Bausteinen Leistung, TCO (Total Cost of Ownership), Vertrauen und Convenience. In diesem Kapitel wird anhand zahlreicher Praxisbeispiele aufgezeigt, wie digitale Technologien jeden einzelnen Baustein beeinflussen, um mehr Kundennutzen zu erzeugen; idealerweise um den Faktor X. Ferner wird aufgezeigt, mit welcher Geschwindigkeit branchenfremde Wettbewerber attraktiveren Kundennutzen erzeugen können und somit die Wettbewerbsposition von etablierten Unternehmen gefährden.

Dr. Steffen Jäckle, Uwe Brüggemann

5. HYDRA für das Fertigungsmanagement

Gute und objektive Entscheidungen können die Mitarbeiter in den fertigungsnahen Abteilungen und im Management nur dann treffen, wenn zuverlässige Informationen zeitnah zur Verfügung stehen. Ein modernes MES garantiert jederzeit aktuellste Informationen zum Geschehen in der Fertigung und bietet einen 360°-Blick auf alle an der Produktion beteiligten Ressourcen.

Jürgen Kletti, Rainer Deisenroth

Kapitel 3. Aufbau eines kostenträgerorientierten Controllings – dargestellt am Beispiel aus der neurologischen Frührehabilitation

In den letzten Jahren hat eine dynamische Entwicklung der Krankenhausfinanzierung stattgefunden. Nachdem das DRG-Fallpauschalensystem im Jahre 2003 freiwillig beziehungsweise 2004 verpflichtend eingeführt wurde, gab es einige Anpassungen und Verschiebungen der Leistungsanbieter in den verschiedenen Sektoren. Durch den zunehmenden Druck der Verweildauerverkürzung mussten sich die stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen darauf einstellen, die Weiterbehandlung der Patienten direkt nach der Akutphase zu gewährleisten.

Markus Krahforst, John Ahrens, Winfried Zapp

Management von Ingredient Brands

Ingredient Branding ist ein seit rund 25 Jahren diskutiertes Markenkonzept. Allerdings ist weder die Terminologie einheitlich, noch sind gesicherte Erkenntnisse über das erfolgreiche Management vorhanden. Daher definiert dieser Beitrag zunächst den Begriff und grenzt diesen gegenüber verwandten Konzepten ab. Anschließend werden sieben Erfolgsfaktoren (Markenorientierung und Markenkompetenzen, Ingredient Branding-Potenzial, Kenntnis der Vertikalketten, stufenübergreifendes Qualitätsmanagement, Kommunikationsdruck, Sichtbar- und Erlebbarkeit der Ingredient Brands) abgeleitet und an einem Fallbeispiel exemplifiziert. Abschließend wird aufgezeigt, dass das Ingredient Branding-Konzept auch für andere Bereiche wie Services, Stars und CSR geeignet ist.

Carsten Baumgarth

Kapitel 3. Das Problem erkennen

Kap. 3 (Das Problem erkennen) zeigt auf, wie ein Unternehmen Probleme, die sich aus internen und/oder externen Einflussfaktoren ergeben können oder bereits ergeben haben, identifiziert, differenziert und beschreibt. Das Kapitel gibt einen vollständigen Überblick über die exogenen und endogenen Faktoren, erläutert diese und schärft das Verständnis für die durchzuführenden Analysen mithilfe von Beispielen aus der Praxis. Des Weiteren wird in dem Kapitel in Begriffe wie Wertschöpfungskette, Prozesse und Agile Organisation eingeführt. Die exakte Beschreibung der Problemstellung ist der Ausgangspunkt einer wirkungsvollen Transformation. Daher sind alle wesentlichen strategischen Fragen, die im Rahmen der Identifikation und Beschreibungen der Herausforderungen vom Unternehmen gestellt werden müssen, in einer Checkliste am Ende des Kapitels zusammengefasst.

Jörg Klasen

8. Fallstudien zur Prozessoptimierung

Die beiden Fallstudien sollen den Lesern helfen ihre Modellierungskenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Beide Fallstudien basieren auf realen Unternehmen: ein kleiner Speditionsbetrieb und ein mittelständischer Hersteller von Mineralwasser. Bei den beiden „Cases“ geht es um die Optimierung von kleineren, übersichtlichen Prozessen. In Form eines Projektes sind Aufgaben im Rahmen der typischen Phasen Ist-Aufnahme, Analyse und Soll-Konzept zu bearbeiten. Für alle Aufgaben werden Lösungshinweise und -modelle bereitgestellt.

Heinrich Seidlmeier

5. Betriebliche Funktionen im Detail

Sie sind in den letzten Kapiteln ein Fan der Betriebswirtschaftslehre geworden?Dann können Sie sich hier in den betrieblichen Funktionen vertiefen. Aber immer so kompakt, dass stets der Überblick erhalten bleibt.Der Realgüterbereich betrachtet die Leistungserstellung mit Innovationsmanagement, Materialwirtschaft, Logistik, Produktionswirtschaft und Marketing.Der Finanzbereich gibt einen Überblick über externes Rechnungswesen (Buchhaltung), internes Rechnungswesen (Kostenrechnung) sowie Investition und Finanzierung.Der dispositive Bereich zeigt auf, wie die Unternehmensführung durch unterstützende Funktionen wie Personalmanagement, Organisation und Informationsmanagement umgesetzt wird.Alles ist einprägsam in Abbildungen und Übersichtsdarstellungen visualisiert und mit Beispielen erläutert.Zum Abschluss des Kapitels gibt es Wiederholungs- und Übungsfragen mit Musterlösungen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und anzuwenden.

Claudia Kocian-Dirr

2. Das Unternehmen in der Wertschöpfungskette

Was können Unternehmen vom Boxenstopp in der Formel 1 lernen?Dieses Kapitel ist ideal für alle, die schnell einen Überblick darüber bekommen wollen, wie ein Unternehmen aufgebaut ist und wie es funktioniert. Außerdem lernen Sie alle Stakeholder kennen, also alle, die ein bestimmtes Interesse an einem Unternehmen haben. Darüber hinaus werden Sie verstehen, wie Güter in der Wertschöpfungskette entstehen, nämlich durch die Zusammenarbeit von vielen Betrieben (Supply Chain Management).Alles ist einprägsam in Abbildungen und Übersichtsdarstellungen visualisiert und mit Beispielen erläutert.Zum Abschluss des Kapitels gibt es Wiederholungs- und Übungsfragen mit Musterlösungen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und anzuwenden.

Claudia Kocian-Dirr

Kapitel 28. Die Handlungsfelder effektiver Stadtfabriken für die nachhaltige Entwicklung im urbanen Raum

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, mit steigender Tendenz. In städtischen Gebieten konzentrieren sich viele Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Industrielle Produktion und Fabriken im urbanen Raum sind ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Stärke wachsender Städte, obwohl sie häufig mit negativen Umweltauswirkungen verbunden sind. Die multifunktionale Nutzungsstruktur urbaner Räume ermöglicht die effektive Einbindung von Fabriken in das System Stadt und bietet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Dabei ist die räumliche Ausprägung der Verbindung von Stadt und Fabrik sowie die Intensität der Interaktion beider Systeme entscheidend für eine positive Verbindung. Die Vereinten Nationen betonen die Bedeutung von Städten und Gemeinden in ihren Zielen der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals), weiterhin heben sie eine nachhaltige industrielle Entwicklung und eine verantwortungsvolle Produktion hervor. Zur Ermittlung des potenziellen Beitrags von Fabriken in der Stadt zur nachhaltigen Entwicklung und zum Wachstum von Städten werden die Merkmale von Produktionssystemen in Verbindung mit ihrer urbanen Umgebung analysiert. Weiterhin werden urbane Fabriken auf ihren potenziellen Beitrag zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung untersucht. Dies geschieht entlang der Handlungsfelder effektiver Stadtfabriken. Auf der Grundlage dieser Analyse werden Potenziale abgeleitet, in denen die urbane Produktion ökonomisch, ökologisch und sozial die Städte der Zukunft unterstützen kann.

Max Juraschek, Lennart Büth, Christoph Herrmann

Kapitel 15. Multikriterielle Bewertung von Wasserinfrastruktursystemen im Kontext der SDGs

Auch wenn in Deutschland 99 % bzw. 97 % der Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung angeschlossen sind und eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung als gesichert angesehen werden kann, besteht Handlungsbedarf bzgl. der andauernden Belastung von Oberflächen- und Grundwasser mit anthropogenen Spurenstoffen. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich aus Ressourcenverbrauch und Klimabeeinflussung, die von der Infrastruktur und ihrem Betrieb ausgehen, sowie den Auswirkungen des Klimawandels und den sich abzeichnenden demografischen Veränderungen, die auf die Wirtschaftlichkeit und den Betrieb der Wasserinfrastruktur rückwirken. Offensichtlich kann also eine leistungsfähige (Ab-)Wasserinfrastruktur über SDG 6 hinaus einen Beitrag zur Erreichung von deutlich mehr SDGs leisten. Um diese SDGs zu identifizieren, wurde ein Abgleich mit den Kriterien durchgeführt, die bei der vergleichenden Bewertung alternativer Wasserinfrastrukturen mit dem multikriteriellen Bewertungstool MuBeWis zur Anwendung kommen. Es zeigt sich dabei, dass neben den SDGs 6.1, 6.3, 6.4 und 6.6 vor allem SDG 9.1, der Aufbau einer hochwertigen, verlässlichen, nachhaltigen, widerstandsfähigen und für alle erschwinglichen Infrastruktur, betroffen ist. Daneben kommen Wirkungen der Wasserinfrastruktur auf andere Schutzgüter wie Gesundheit, Ressourcenschonung und Klimaschutz zum Tragen, die mit den SDGs 3.2, 3.3 und 3.9, 2.4, 7.3 und 8.4 sowie 7.2 und 13.2 eigenständige Ziele adressieren. Durch die Anwendung des Bewertungstools MuBeWis kann außerdem eine Aussage darüber getroffen werden, ob die Veränderung der Wasserinfrastruktur zu diesen SDGs jeweils einen positiven oder negativen Beitrag leistet. Auf die Frage, ob die Einführung einer alternativen Wasserinfrastruktur insgesamt zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt, liefert dieses Vorgehen nur dann eine eindeutige Antwort, wenn alle relevanten SDGs entweder auf eine Verbesserung oder eine Verschlechterung hindeuten.

Christian Sartorius, Thomas Hillenbrand, Jutta Niederste-Hollenberg

Kapitel 7. Nationale Rechtsetzungen

Die wichtigsten Regelungen auf Bundesebene sind im Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009), verankert. Die am 1. September 2006 in Kraft getretene Reform des Grundgesetzes (Föderalismusreform) ermöglichte es dem Bund erstmals für das Wasserrecht, als einem zentralen Bereich des Umweltrechts, eine Vollregelung schaffen. In der alten Fassung (a.F.) des Grundgesetzes (GG) fiel das Wasserrecht nach Art.

Uwe Jacobshagen

11. Kalkulation

Das Kalkulationsbeispiel ist vereinfacht mit stark gekürztem Leistungsverzeichnis dargestellt. Das LV enthält nur die Hauptpositionen. Daher sind die ermittelten Kosten und Preise nicht direkt in die Praxis übertragbar.Die Beispiele sind so angelegt, dass die Grundlagen und die Rechenvorgänge leicht nachvollziehbar sind. Die Kalkulationen sind mit Hilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel 2011 for Mac von Microsoft erstellt. Dieses Programm ist lediglich als Rechenhilfe eingesetzt, nicht als vollwertiges Baukalkulationsprogramm. Das Format der Rechenblätter orientiert sich an den in der Praxis üblichen Formularen für die Kalkulation „von Hand“.Auf den Einsatz und die Vorführung von EDV-Programmen für die Kalkulation von Bauleistungen wurde bewusst verzichtet. Diese mächtigen sogenannten Branchenprogramme umfassen das gesamte Zahlenwerk einer Bauunternehmung. Sie sind zum Verständnis und zum Erlernen der Kalkulation von Bauleistungen ungeeignet.In den Beispielen werden bei der Darstellung der Zahlenwerte die in der Praxis üblichen Schreibweisen verwendet:Alle Beispiele basieren auf den Stammdaten einer Musterbaufirma (s. Abschnitt 13 „Kalkulation“ in „Zahlentafeln für den Baubetrieb“ [1]): Stundenansätze Gerätekosten Materialkosten Fremdleistungskosten. Diese Stammdaten müssen in der Musterbaufirma vorhanden sein. Sie können vom Kalkulator nicht verändert werden. Die Daten werden für jedes Objekt ausgewählt und in Objektdateien abgelegt. Dort können sie verändert werden.

Wilfried Streit

4. Baukosten und Finanzierung

Die in diesem Kapitel aufgeführten Beispiele orientieren sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb und dienen dazu, Entscheidungen über die Wahl der wirtschaftlichsten Verfahrensweise zu treffen. Dabei werden verschiedene Finanzierungsformen und Bauarten miteinander verglichen, um die ökonomisch sinnvollste Variante zu bestimmen. Weiterhin wird die Ermittlung der relevanten Kostenstellen dargestellt, die für Lohn, Material, Miete und weitere Punkte anfallen. Die Berechnungen orientieren sich dabei an Erfahrungswerten aus der Baupraxis und vermitteln ein Gefühl für tatsächlich entstehende Kosten.In Kapitel 5, Baukosten und Finanzierung, der Krause Ulke Zahlentafeln für den Baubetrieb, 9. Auflage, Springer Vieweg Verlag, Wiesbaden 2016 werden die theoretischen Grundlagen für dieses Aufgabengebiet eingehend thematisiert.

Bernd Ulke

10. Betriebsorganisation

In diesem Kapitel sind einfache Übungsaufgaben zusammengestellt, die sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb orientieren. Die Reihenfolge der Aufgaben entspricht im Wesentlichen dem Kapitel 12 „Betriebsorganisation“ in den „Zahlentafeln für den Baubetrieb“. Zu den dort aufgeführten Abschnitten Organisation der Bauunternehmung, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens und Berichtswesen der Baustelle gibt es jeweils Übungsaufgaben mit entsprechenden Lösungsvorschlägen.

Joachim Martin

Kapitel 3. Elektrochemische Verfahren und Systeme der Wandlung elektrischer Energie

Ein Verfahren der elektrochemischen Energieumwandlung – die Brennstoffzelle – wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet. Der Zusammenhang zwischen Energieumwandlung, Verbrennung als der sicher anschaulichsten und unmittelbarsten Umwandlung und der Energetik elektrochemischer Prozesse wird darin angesprochen.

Rudolf Holze

5. Reifephase – Bewährung und Bewahrung mittelständischer Strukturen

Bei der Einführung des Lebenszykluskonzepts wurde bereits eine kurze Charakterisierung der Reifephase eines Unternehmens vorgenommen. Demnach lässt sich ein Rückgang des Wachstums beobachten, der allerdings nicht als ein krisenhaftes Phänomen zu interpretieren ist. Vielmehr handelt es sich bei einem „reifen“ Unternehmen um ein etabliertes Unternehmen, das sich zumeist durch eine hohe Stabilität in den Ergebnissen auszeichnet. Es haben sich Organisations- und Managementstrukturen ausgebildet, die zugleich handlungsleitend für die Organisationsmitglieder sind.

Holger Reinemann

6. Wendephase – Erneuerung oder Niedergang

Auch wenn sich ein Unternehmen auf einem langfristig stabilen Entwicklungspfad befindet, so kann es doch zu einem revolutionären Veränderungsereignis kommen. Dieser Begriff ist in seinem ursprünglichen Wortsinn zu verstehen und kann durch interne oder externe Einflüsse ausgelöst werden. Eng verknüpft ist diese Wendephase mit dem Risikobegriff, denn ein solches Veränderungsereignis kann zu einer Rückkehr auf den Wachstumspfad oder in den Niedergang führen.

Holger Reinemann

Maßnahmen gegen Kreditgefährdungen

Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein formularmäßig durchgeführter, abgekürzter Zivilprozess, der dem Gläubiger (Antragsteller) schnell und kostengünstig einen Vollstreckungstitel verschafft. Der Vollstreckungstitel berechtigt den Gläubiger zur Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners (Antragsgegner). Grundsätzlich ist das Amtsgericht des Gläubigers für das Mahnverfahren zuständig. Anträge auf Erlass eines Mahnbescheids können auch im Wege des Datenträgeraustauschs eingereicht werden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Dritter Teil: Unternehmensüberwachung

Um das Erreichen der angestrebten Unternehmensziele auf allen Ebenen sicherzustellen, bedarf es der Installierung vernetzter Überwachungssysteme. Die Strukturen derartiger Systeme können als interne Überwachungssysteme von den Unternehmen selbst gestaltet oder aber als externe Überwachungssysteme vom Gesetzgeber oder Institutionen hoher Autorität vorgegeben werden. Die Aufgabe der betriebswirtschaftlichen Überwachungstheorie besteht in diesem Zusammenhang zunächst darin, den Führungsinstanzen geeignete Entscheidungsregeln und ‑werte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe der Zielerreichungsgrad umfassend und permanent überwacht werden kann. Darüber hinaus hat die Überwachungslehre zu analysieren, inwieweit die normierten externen Überwachungsvorschriften in der Lage sind, den Interessen der Stakeholder von Unternehmen (z. B. Aktionäre, Gläubiger, Investoren, Schuldner, Management), des Gesetzgebers oder von Institutionen hoher Autorität (z. B. IFAC, IDW) Rechnung zu tragen und wie u. U. die Überwachungsvorschriften geändert werden müssten, um die Ziele der genannten Gruppen zu verwirklichen.

Carl-Christian Freidank

Zweiter Teil: Unternehmensführung

Die Steigerung des Unternehmenswertes als langfristiges Ziel des Managements wird in der BWL schon seit langem diskutiert. Ende des vorherigen Jahrhunderts hat aber die Wertorientierung durch das von Rappaport entworfene Shareholder‐Value‐Konzept, das darauf abstellt, den Marktwert des Eigenkapitals eines Unternehmens im Zeitablauf stetig zu steigern, eine Renaissance erfahren. Im Rahmen eines solchen Value‐Based‐Management zielen die Aktivitäten der Unternehmensleitung insbesondere auf folgende Strategien ab, die sich wechselseitig ergänzen müssen:

Carl-Christian Freidank

8. Betrieb

Kap. 8 der EN 9100 setzt sich mit den Kernelementen unternehmerischer Wertschöpfung, nämlich der Entwicklung und Beschaffung sowie mit der Produktion bzw. Dienstleistungserbringung, auseinander. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Betrieb Produkte entwickelt und herstellt oder ausschließlich Dienstleistungen erbringt. Das Normenkapitel 8 beginnt mit der Planung der Produktrealisierung (Kap. 8.1), durchläuft die Erfassung und Bewertung der Kundenbedürfnisse (Kap. 8.2) und setzt sich (soweit anwendbar) mit einer in Phasen gegliederten Entwicklung (Kap. 8.3) fort. Die Leistungserbringung findet ihren Abschluss in einer nach klaren Vorgaben ablaufenden Produktion bzw. Dienstleistungserbringung (Kap. 8.5). Den Kernprozessen ist ebenfalls die Beschaffung zugeordnet (Kap. 8.4). Das Kap. 8 endet mit Anforderungen an die Freigabevon Produkten und Dienstleistungen (Kap. 8.6) sowie die Steuerung von Nichtkonformitäten (Kap. 8.7).

Martin Hinsch

Kapitel 2. Produktionsbezogener Umweltschutz in der Automobilindustrie

Das Maß der Umsetzung produktionsbezogener Umweltschutzmaßnahmen wird durch verschiedene Rahmenbedingungen determiniert. Diese werden im Folgenden am Beispiel der Automobilindustrie in Deutschland beschrieben. Dabei werden die mit der Umsetzung produktionsbezogener Umweltschutzmaßnahmen verbundenen Chancen und Herausforderungen herausgearbeitet, um ein grundlegendes Verständnis für die in der Arbeit behandelte Problemstellung zu schaffen.

Ina Schlei-Peters

Kapitel 2. Mikroplastik

Kunststoffe, die umgangssprachlich auch als Plastik (nicht zu verwechseln mit einer Plastik oder Skulptur eines Bildhauers) bezeichnet werden, werden aufgrund ihrer Haltbarkeit vielfältig eingesetzt. Dadurch ergeben sich Probleme mit der umweltschonenden Entsorgung, wobei insbesondere Mikroplastik eine besondere Rolle einnimmt.

Andreas Fath

3. Die Betriebsunterbrechungsversicherung

Die nachfolgenden Ausführungen stellen die Rahmenbedingungen für die versicherungstechnische Abbildung der Betriebsunterbrechungsrisiken in geeigneten Lösungskonzepten dar. Im Mittelpunkt stehen dabei die begrifflichen Erläuterungen einzelner Deckungselemente, die im Abs. 4 in den exemplarischen Deckungskonzeptionen ihren praktischen Bezug finden.

Reinhard Keil

4. Formen und Lösungskonzepte der Betriebsunterbrechungsversicherung (Wesen, Zweck, Formen, Begriffe, Arten)

Die Ertragsausfallversicherung kennt verschiedene Arten, deren Nutzung von den speziellen Risiko- und Gefahrenverhältnissen der Unternehmen bezüglich der Kriterien Branche (Handwerk, Dienstleister, Notare, Industrie, Landwirtschaft etc.) Leistungskatalog (z.B. Hersteller von Spezialprodukten mit Alleinstellungsmerkmal) Summe der Sachanlagenwerte (Versicherungssumme der Sachversicherungen) Umsatzgröße und damit maximal möglicher Unterbrechungsschaden

Reinhard Keil

10. Preis- und Prämienpolitik als Marketing-Instrument des Versicherungsunternehmens

Wie in anderen Märkten gilt auch im Versicherungsmarkt die Logik einer Preis-Absatz-Funktion (PAF), die das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die PAF eines Versicherers gibt an, welche Mengen Versicherungsschutz x bei alternativen Preisforderungen p im Neugeschäft absetzbar sind und — mit einigen Einschränkungen, weil dabei noch andere Aspekte eine Rolle spielen — sich im Bestand erhalten lassen. Da die Prämienerlöse (= Umsatz) das Produkt aus Absatzmengen und Preisen sind, lässt sich zusätzlich zur PAF eine Erlösfunktion darstellen.

Thomas Köhne

Distressed M&A

Distressed M&A wird häufig als die Königsdisziplin des Transaktionsgeschäftes bezeichnet, da diese Transaktionen vielfach einen wesentlich höheren Komplexitätsgrad haben als Transaktionen unter „normalen“ Umständen. Zudem ist die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich höher.

Sven Tischendorf

Kapitel 4. Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck

Im Folgenden wird ein Orientierungsrahmen vorgestellt, um mögliche Geschäftsmodell-Innovationen im Kontext des 3D-Drucks systematisch zu identifizieren. Das Akronym GIN3D steht für Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck. Dieser Orientierungsrahmen für die systematische Analyse der Wertschöpfungskette eines Unternehmens bietet Ansatzpunkte zur Neu- bzw. Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle eines Unternehmens.

Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

4. Metallintensive Hybridtechnologien

Das Eigenschaftsspektrum hybrider Bauteile mit Metallkomponenten ist gegenüber dem von monolithischen Metallstrukturen deutlich erweitert. Das erlaubt es, Leichtbauanwendungen für komplexe Belastungen in Großserie zu erschließen. Aufgabenschwerpunkte liegen in der Erforschung von Hybridprozessen zur Fusion von Kunststoff-, Textil- und Elektronikkomponenten. Ziel ist die Entwicklung seriennaher Prozessketten. Die Formgebung und Funktionalisierung der Bauteile erfolgt dabei durch Technologieverschmelzung und nicht durch isolierte Fügeprozesse in sich optimierter Baugruppen. Die wissenschaftliche Herausforderung liegt zum einen in der Fixierung des in Hinblick auf die Funktionalität optimalen Zeitpunkts der Herstellung des Werkstoffverbundes und zum anderen in der In-situ-Formgebung der in ihrem mechanischen Werkstoffverhalten stark unterschiedlichen Komponenten. Dabei werden Technologien zur Halbzeugintegration mit nachfolgender Formgebung, aber auch zur hybriden Herstellung und Formgebung in einem Prozess erforscht.

Lothar Kroll

Kapitel 9. Material- und Leistungsversorgung

Wie in anderen Branchen auch, sind Betriebe der Luftfahrtindustrie in hohem Maße von anderen Unternehmen abhängig. Dabei müssen nicht nur Material, Betriebsstoffe sowie Norm- und Standardteile, sondern auch Komponenten, Module und Dienstleistungen extern bezogen werden. Entsprechend des natürlichen Prozessablaufs widmet sich der erste Teil dieses Kapitels der Spezifikation zu beschaffender Leistungen, der Lieferantenauswahl und -freigabe sowie der fortlaufenden Bewertung. In einem zweiten Teil wird der innerbetriebliche Materialfluss von der Warenannahme über das Lager und Materialhandling bis zum Einbau geschildert. Aufgrund der Wichtigkeit innerhalb der Luftfahrtbranche wird zudem gesondert auf die Materialkennzeichnung und die Materialverfolgung (Rückverfolgbarkeit) eingegangen. Das dritte Unterkapitel widmet sich dem Management von Zulieferern bzw. Fremdleistungen. Hierzu wird zunächst die Vorbereitung und Begleitung von Fremdvergaben dargestellt.

Martin Hinsch

Kapitel 7. Ihre Herausforderungen in der Logistik

Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) sollen Unternehmen dabei helfen, ihre Geschäftsprozesse effizient durchzuführen. Dieses Buch beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Softwarelösungen, welche logistische Prozesse unterstützen (Abbildung 7.1). Dies schließt allerdings nicht aus, dass dabei auch Prozesse und Funktionen des internen und externen Rechnungswesens, der Personalverwaltung oder anderer Bereiche betroffen sind, was daran liegt, dass sich Logistikunternehmen mit den unternehmensüblichen generischen Funktionen auseinandersetzen müssen.

Christoph Groß, Roland Pfennig

Kapitel 9. Die operative Analyse der Beteiligung HKG im Detail

In meinem Buch Bilanzplanung und Gestaltung – Fallorientierte Bilanzerstellung (Heesen 2012) habe ich anhand einer als „Trichteranalyse“ bezeichneten Vorgehensweise aufgezeigt, wie man schnell und sicher ein Zahlenwerk analytisch mit wenigen Kennzahlen durchforsten kann.Dabei werden Redundanzen ausgeschaltet und eventuelle irreführende und/oder gefährliche Kennzahlen erst gar nicht berücksichtigt. Das Motto dabei war: Um uns auf das Wesentliche konzentrieren zu können, müssen wir die Zusammenhänge verstehen. Und diese Zusammenhänge wurden auch jeweils mathematisch und grafisch dargestellt. So wollen wir auch in diesem Buch wieder vorgehen.Welche Kennzahlen gehören jetzt zu diesem Ansatz?Es sind 14, die sich aus verschiedenen Kennzahlengruppen ergeben und gemeinsam wie ein dickes Analysenetz wirken. Ich sage nicht, dass es keine anderen ebenfalls guten oder sogar besseren Ansätze gibt, aber ich persönlich komme mit den folgenden Größen „sehr weit und sehr tief“.Welche Gruppen sind jetzt betroffen bzw. von aus welchen Gruppen stammen diese Trichterkennzahlen? 1. Vermögenskennzahlen, 2. Kapital und Kapitalstrukturkennzahlen, 3. Liquiditäts‐, Cash‐Flow‐ und Investivkennzahlen, 4. Erfolgskennzahlen, 5. Renditekennzahlen, 6. Kennzahlen zur operativen Stärke. Jetzt werden Sie sagen, dass dies doch die Standardgruppen bei Bilanzanalysen sind. Und damit haben Sie ja auch Recht! Aber die Beurteilung und das Controlling einer Beteiligung sind in erster Linie Standardansätze.

Bernd Heesen

Kapitel 12. Bilanz- und GuV-Planung

Die Unternehmensbewertung basiert nicht auf historischen, sondern Plandaten. Wir brauchen also immer Planbilanzen und ‐GuV.Die historische Analyse ist aber insofern wichtig, damit wir Verbesserungen in der Vergangenheit erkennen und damit weitere Optimierungsmöglichkeiten besser einschätzen, unrealistische Planungen auch als solche erkennen und argumentativ als nicht haltbar herausstellen können.Bei der Planung von Firmen tun sich viele Damen und Herren, auch mit vielen Berufsjahren, jedoch schwer, weil sie einerseits unsicher in der Bilanz und GuV sind und andererseits nicht genau wissen, wie man ein solche (einfach) aufbaut.Daher möchte ich Ihnen an einem ganz anderen Beispiel zuerst aufzeigen, wie sie ganz logisch, dem HGB‐Gliederungssystem der GuV und Bilanz folgend, ein tolle Planung aufbauen können, von denen Dritte, in erster Linie Vorgesetzte, potenzielle Investoren und Banken, begeistert sein werden.Eine Planung ist damit eigentlich nichts anderes als ein „Business Case“. Solche muss ich mir sehr häufig, schon von Berufswegen her, im Auftrag von Banken, die nämlich später finanzieren sollen, anschauen.Ich habe neben meiner Akademie ja auch eine Gesellschaft, die nichts anderes tut als Abschlüsse zu analysieren (wie hier die HKG), Planungen aufzubauen und Bewertungen durchzuführen. Klicken Sie im Internet einmal auf www.abh-partner.deWas haben fast alle Planungen, die mir vorgelegt wurden, gemein?Ganz viel Text (80–90 %) und wenig Rechnungen und so gut wie nie eine Plan‐GuV und Planbilanz.

Bernd Heesen

Kapitel 13. Die intelligente Planung der Beteiligung HKG

Bisher haben wir die Ist‐Zahlen unserer Beteiligung analysiert, viel erkannt und auch einiges kritisiert, denn die HKG zeigt doch auch einige Schwächen, besonders im Umlaufvermögen. Wir haben auch teilweise theoretisch gesagt, was man denn hätte tun müssen, aber die Zielzahlen haben wir weder explizit benannt, noch die dann daraus resultierenden Analyseergebnisse mit den Verbesserungen in einer Planung aufgezeigt.Das Wort „theoretisch“ bezieht sich auch noch auf einen anderen „Mangel“. Wir haben nicht dargelegt, wie man denn die Zielgrößen bei der HKG für die Planung bestimmt.Dies wollen wir aber nicht auf uns sitzen lassen und daher werden wir jetzt genau damit fortfahren! Wir wollen auch wieder mit den 15 bekannten Kennzahlen arbeiten und auch die Reihenfolge beibehalten.Womit beginnen wir? Mit den Umsatzerlösen, denn dies ist eine ideale Basis!Ich kenne kein Unternehmen, das nicht mindestens die Umsatzerlöse plant. Lassen Sie uns aber konservativ an die Planung der HKG Zukunft herangehen. Wir starten im ersten Planjahr mit einem kleinen Einbruch, die Weltwirtschaft hat ja in den letzten Jahren gezeigt, dass es nicht immer „nach oben“ geht.Also lassen Sie uns mit folgenden Umsatzerlösen für die folgenden fünf Jahre planen.

Bernd Heesen

Kapitel 6. Fallstudien zur Erstellung eines logistischen Businessplans

Die Firma Print Star ist Hersteller von Kopier- und Multifunktionsgeräten. Sie existiert seit zehn Jahren und erzielt mittlerweile einen Umsatz von 250 Mio. Euro bei 1.905 Mitarbeitern und produziert einen Kopierer sowie ein Multifunktionsgerät. Das Unternehmen ist bisher stark produktionsgetrieben. Über 70 % der Mitarbeiter sind der Produktionskostenstelle zugeordnet. Die weiteren Abteilungen sind die Verwaltungs- und Vertriebsabteilung mit jeweils 17 % bzw. 7 % der Mitarbeiter.

Martin Göbl, Andreas Froschmayer

Kapitel 4. Kennzahlenanalyse der Ist- und Plan-Perioden

Zu einer Bewertung gehört erst einmal Verständnis für das, was in den letzten Jahren im Unternehmen (zahlenmäßig) gelaufen ist und wie das Management die zukünftigen Jahre sieht (Planung).

Bernd Heesen

Kapitel 2. Die Firma und die Abschlüsse bzw. Planung

Die Unternehmensbewertung umfasst in Bezug auf das Zahlenmaterial eigentlich drei Phasen. Mehrere Ist-Perioden, i. d. R. 4 bis 5 Mehrere Plan-Perioden, i. d. R. ebenfalls 4 bis 5 Ewige Rente, meistens gerechnet in der 5. oder 6. Plan-Periode

Bernd Heesen

7. Handelscontrolling bei betriebswirtschaftlich-administrativen Aufgaben

Das Handelscontrolling findet auch in Bereichen der betriebswirtschaftlich-administrativen Verantwortung, wie der Buchhaltung, Kostenrechnung und auch der Personalwirtschaft Anwendung. Bereichsübergreifend ist die Pflege der Stammdaten grundlegend, um ausgehend von diesen Daten Entscheidungen treffen und Analysen anstoßen zu können. In der Haupt- und Anlagenbuchhaltung sowie Treasury werden Daten verarbeitet und diese den richtigen Konten zugeordnet, bevor sie schlussendlich in der Bilanz, der GuV und dem Jahresabschluss münden. Die Kosten- und Leistungsrechnung kontrolliert die Wirtschaftlichkeit des Instrumentaleinsatzes und bildet die informatorische Basis des Controllings. Neben der Kostenarten- und Gemeinkostenrechnung sowie der Deckungsbeitrags- und Prozesskostenrechnung sind Auswertungen, Kontrollen und Abweichungsanalysen vorzunehmen. Im Bereich der Personalwirtschaft sind die Bedarfe zu ermitteln, die anschließende Akquise durchzuführen sowie Personalfreistellungen zu planen. Für die Personalverwaltung und -abrechnung sind darüber hinaus detaillierte Schritte vorzunehmen, die von der Entlohnung, Beurteilung über die Entwicklungsplanung, Steuerung und Einsatzplanung bis hin zur Personalkontrolle und Kostenplanung reichen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Jörg Becker, Prof. Dr. Axel Winkelmann

Entscheidungsunterstützendes Umweltkostenmanagement im betrieblichen Umweltmanagement

Mit dem betrieblichen Umweltmanagement wird das Ziel verfolgt, betriebliche Umweltwirkungen zu reduzieren, indem die Einsatzfaktoren, die Prozesse und die erstellten Leistungen mit Blick auf deren Umweltfreundlichkeit (bzw. Umweltschädlichkeit) optimiert werden. Umweltwirkungen verursachen betriebliche Umweltkosten: erstens durch die Vermeidung oder Verminderung potenzieller Umweltwirkungen im Rahmen von betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen; zweitens durch die Kompensation oder Beseitigung bereits entstandener Umweltwirkungen. Diese Umweltkosten sind Gegenstand und Zielgröße des Umweltkostenmanagements.

Sandra Wagner

Erkenntnisobjekte der Arbeit: Kreislaufwirtschaft und Umweltmanagement

Die Forderung nach einer Umstrukturierung technosphärischer Produktions- und Reduktionsprozesse, nach einem Herausdenken aus gewohnten linearen Stoff- und Energieflussmustern, resultiert nicht zuletzt aus der Erkenntnis, dass die Funktionsfähigkeit der natürlichen Umwelt – bzw. die für den Menschen lange Zeit so selbstverständliche, uneingeschränkte Verfügbarkeit natürlicher Güter und Dienstleistungen – in zunehmendem Maße durch den Menschen selbst und dessen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt wird. Insbesondere die Übernutzung der natürlichen Umwelt als Quelle und Senke anthropogener Aktivitäten muss hier als Grund angeführt werden.

Sandra Wagner

Dokumentierte Unternehmensleistungen verschiedener Unternehmenstypen auswerten

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

8. Lösungen

Bitte liefern Sie eine Zusammenfassung für dieses Kapitel nach.

Prof. Dr. Jürgen Reim

5. Teilkostenrechnung mit Plan- und Ist-Werten

Mit Fokus auf die kurzfristigen Entscheidungen werden die Teilkostenrechnungen gründlich erarbeitet. Sie beruhen auf der Kostenspaltung in beschäftigungsfixe und beschäftigungsvariable Kosten. Diese bilden zusammen mit den Kostenfunktionen die Basis für die Kostenplanung. Die Systeme der Plan-Kostenrechnung, die starre und die flexible Plan-Kostenrechnung werden rechentechnisch und graphisch dargestellt. Ebenso werden die Abweichungsanalysen für die Verfahren durchgeführt, sowohl rechentechnisch, als auch graphisch. Zudem werden die Ergebnisse interpretiert und ihre Aussagen kritisch hinterfragt. Durch Übungsaufgaben lassen sich die Anwendung und Auswertungen gut nachvollziehen.

Prof. Dr. Jürgen Reim

2. Die Kostenartenrechnung als Informationsgrundlage für Voll- und Teilkostenrechnungen

In diesem Kapitel werden zunächst die wichtigsten Kostenarten-Gliederungen vorgestellt. Im Zentrum stehen jedoch die Grundkosten- und die kalkulatorischen Kostenarten, die inhaltlich genau dargestellt werden. Für jede Kostenart wird gezeigt, wie die Verbrauchsmengen ermittelt und ihre Bewertung in Geld erfolgt, um daraus die Kosten zu bestimmen. Soweit mehrere Möglichkeiten der Mengenerfassung oder Bewertung bestehen, z.B. bei den Materialkosten oder den Abschreibungen wird die Rechentechnik leicht nachvollziehbar dargestellt und kritisch bewertet. Am Ende des Kapitels finden Sie Fragen und Übungsaufgaben mit den Lösungen.

Prof. Dr. Jürgen Reim

Hybridantriebe – kalte Herausforderung für die Reibungsreduzierung von Verbrennungsmotoren

Die Entwicklung emissionsarmer Antriebstechnologien hat in der Automobilindustrie hohe Priorität. Die zunehmende Hybridisierung des Antriebstranges sowie neue, strengere CO2-Grenzwerte führen dazu, dass der Motorbetrieb auch bei niedrigen Umgebungs- bzw. Kühlmitteltemperaturen eine höhere Relevanz erfährt. Dies hat einen Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung neuer Verbrennungsmotoren.

Christian Kehren, M. Plettenberg, T. Uhlmann, F.-G. Hermsen, S. Yadla

20. Atmung

Leben bedarf der dauernden Zufuhr von chemischer Energie. Da sich lebende Zellen mit ihren komplexen Stoffgemischen und Stoffflüssen weit entfernt vom thermodynamischen Gleichgewicht befinden (müssen) (vgl. Kap. 10), sind sie nur so lange betriebsfähig, wie über ihre miteinander kooperierenden Kompartimente (Cytosol und Zellorganellen) gebundene Energie weitergegeben wird. Der dazu erforderliche Energieaufwand dient unter anderem dazu, Synthesen zu betreiben und Bausteine für das Wachstum bereitzustellen, Bewegungsprozesse zu ermöglichen oder Ungleichgewichte (beispielsweise Membranpotenziale oder Konzentrationsunterschiede) aufrechtzuerhalten (vgl. Kap. 1 und 12).

Prof. Dr. Horst Bannwarth, Dr. Bruno P. Kremer, Prof. Dr. Andreas Schulz

1. Materie, Energie, Leben

Wenn man die Objekte aus der Natur genauer untersucht, um deren Zusammensetzung zu erforschen, analysiert man sie – man nimmt sie auseinander, zerkleinert und zerlegt sie gar soweit, dass man an eine Grenze kommt. Bei einer solchen Analyse stößt man auf die kleinsten Teilchen der Materie, auf Moleküle Molekül bzw. Atome, Atom die sich nicht weiter zerlegen lassen, ohne dass die charakteristischen Eigenschaften des untersuchten Stoffes verloren gehen. Atom bedeutet unteilbar. Atome lassen sich jedoch mit völlig anderen Methoden noch weiter teilen.Wenn man zum Beispiel Wasser in immer kleinere Portionen zerlegt, gelangt man irgendwann zu Wassermolekülen, den H2O-Teilchen. Diese lassen sich zwar noch in ihre atomaren Bestandteile H und O zerlegen, weisen dann aber keine typischen Wassereigenschaften mehr auf. Bereits bei der Annäherung an den atomaren oder molekularen Bereich mit der Größenordnung von 10−9 m (Nanobereich) Nanobereich verlieren die Stoffe ihre charakteristischen, mit unseren Sinnen erkennbaren Eigenschaften wie etwa Farbe und Konsistenz. Wasser bildet in diesem Bereich höchst interessante Molekülgruppierungen, die sogenannten Cluster, Cluster über deren Aggregatzustand (fest, flüssig oder gasförmig) keine eindeutigen oder sinnvollen Aussagen mehr möglich sind.Der andere Weg, Objekte zu verstehen, ist die Synthese, die Herstellung einer chemischen Verbindung aus ihren Ausgangsstoffen. Normalerweise kann man einen Stoff, den man zerlegt hat, auch wieder zusammensetzen bzw. synthetisieren. Nicht nur durch die Analyse, sondern auch durch die Synthese und das Kombinieren von Teilen zu etwas Ganzem gewinnt man neue, nicht selten überraschende Erkenntnisse.

Prof. Dr. Horst Bannwarth, Dr. Bruno P. Kremer, Prof. Dr. Andreas Schulz

42. Kooperation

Kooperation: Durch Arbeitsteilung hervorgerufene Beziehungen zwischen Partnern.

Kurt W. Helbing

4. Grundlagen der systematischen und methodischen Fabrikprojektierung

Produkte, die aufgrund ihrer Größe, ihres Umfanges und ihrer Besonderheiten nicht konstruiert werden können, sind zu projektieren. Das ist im Regelfall für komplexe und komplizierte Systeme als Anlagen bzw. Fabriken der Fall. Die Projektierung ist keine alleinige konstruierende, sondern eine entwicklungs- und konstruktionsorientierte, eigenständige Ingenieurdisziplin mit Technologiebezug.

Kurt W. Helbing

6. Grundlagen der Fabrikstättenprojektierung

Mit der durchgängigen Technologischen Fabriksystemprojektierung, Kapitel 5, liegen die Systemanforderungen an die räumliche und gestalterische Systemprojektierung soweit vor, dass das technologisch projektierte System in seine sogenannte End- und Realisierungsform durch die Trag-, Stütz- und Schutzfunktion gebracht werden kann. Bei dieser Projektierungsaufgabe sind fast alle Projektierungsaktivitäten vom Raum, von den baulichen Systemen, Abb. 5.123, von den Schutzsystemen, Abb. 5.124, und vom technologischen Wirken durch menschliche und technische Arbeit im Raum abhängig, Abb. 6.1. Es ergeben sich neue Gebiete, Relationen und Aktivitäten der Fabriksystemprojektierung, die einen zusätzlichen Einsatz von Spezialprojektanten und ein räumliches Denken erfordern.

Kurt W. Helbing

61. Speicherbedarfsmengen

Speicherbedarfsmengen: Funktions- und betreibungsgerechte Auslegungsanforderung an die Speicher von Flusssystemen.

Kurt W. Helbing

48. Material

Material: Sammelbegriff für materielle Gegenstände der Produktion und des Materialflusses, die als Arbeitsgegenstand bis zum endgültigen Produkt be- und verarbeitet oder als Betreibungsgegenstand für die Versorgung, Entsorgung und Erhaltung der Produktion in der Fabrik gebraucht und verbraucht werden.

Kurt W. Helbing

3. Fabrikbereiche und Fabriksysteme

Die Produktion wird durch die Fabrik in eine reale und sichtbare Form gebracht, Forderungen der Produktionsaufgabe werden in konkrete technische, räumliche und zeitliche Kategorien, Verhältnisse, Merkmale und Größen umgesetzt, die Produktion wird durch die Fabrik menschlich beherrschbar. Der methodische Weg von der Produktionsaufgabe bis zur produzierenden Fabrik erfolgt über die Planungsvorgaben zur Fabrik als Objekt und die Projektierung der Fabrikinhalte als Stätte der Produktion. Die Fabrikprojektierung ist systematisch und methodisch. Eine Systematisierung der Fabrik mit den Fabriksystemen ist für die Fabrikprojektierung eine unerlässliche Grundlage.

Kurt W. Helbing

5. Grundlagen und Methodik der Technologischen Fabriksystemprojektierung

Technologische Fabriksystemprojektierung: Vorausschauendes, methodisches und systematisches Entwickeln, Entwerfen und Gestalten der Funktionen, Dimensionen und Strukturen der auf die Technologie der Produktion ausgerichteten Systeme der Fabrik.

Kurt W. Helbing

49. Materialflusstechnik

Materialflusstechnik: Technikgebiet, das ein Fließen von materiellen Gegenständen zwischen Start- und Zielorten durch Bewegungen beinhaltet.

Kurt W. Helbing

38. Integration

Integration: Herstellen der Systemganzheit durch Einbeziehung, Vereinigung, Zusammenschluss, Vervollständigung oder Ergänzung und Erreichen eines Systemgefüges durch Verbindung oder Verschmelzung von Systemteilen.

Kurt W. Helbing
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