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11.01.2017 | Betriebsstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Forschung an emissionsfreien Kraftstoffen

Autor:
Benjamin Auerbach
1 Min. Lesedauer

Neben der Entwicklung eines neuen Verfahrens zum Speichern überschüssiger regenerativer Energie sollen die neuen Kraftstoffe auch in Flottentests erprobt werden. An dem Projekt beteiligen sich Autohersteller und Mineralölunternehmen.

An der TU Bergakademie Freiberg arbeitet man an einem neuen Syntheseverfahren für emissionsfreie Kraftstoffe. Die neue Technik basiert auf dem Syngas-To-Fuel-Verfahren (STF). Dabei entsteht aus erdgasbasiertem Synthesegas über die Zwischenstufe Methanol hochoktaniges Benzin. Anstelle des fossilen Energieträgers wollen die Forscher künftig Synthesebenzin aus „grünen Methanol“ herstellen, das mit CO2, Wasser und regenerativem Strom erzeugt werden soll. "Die neue Technologie wird gemeinsam mit Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) optimiert und soll bereits 2025 verfügbar sein", erklärt Projektleiter Prof. Bernd Meyer. Am Forschungsprojekt sind Audi, VW und Mineralölunternehmen wie Shell und OMV beteiligt. Das Projektvolumen liegt bei rund 1,46 Millionen Euro.

Flottentests mit den neuen Kraftstoffen

Die von der TU Freiberg koordinierte OTTO-R-Initiative ist Teil des Kopernikus-Projektes P2X zur Erforschung, Validierung und Implementierung von ‚Power-to-X‘-Konzepten. In nachfolgenden Projektphasen von P2X soll der optimierte Kraftstoff auch in Flottentests der Automobilhersteller zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang wird sich die TU Bergakademie Freiberg beim Aufbau der Kraftstoffmodellregion Oberfranken beteiligen, in der über 45 Netzwerkpartner technische Entwicklungen und logistische Maßnahmen zugunsten der Markteinführung regenerativer, klimaschonender Kraftstoffe realisieren.

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