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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Expertensysteme im Marketing — Überblick und Anwendungsbeispiele —

Zusammenfassung
Expertensysteme sind auch heute in der Betriebswirtschaft noch nicht sehr breit eingesetzte Instrumente operativer Unternehmensführung. Ihr Einsatz weitet sich jedoch aus und kann kurz- bis mittelfristig noch immer zu nicht unerheblichen Wettbewerbsvorteilen führen. Allerdings ist ihre Entwicklung komplex und kapitalintensiv, und die Nutzung verlangt eine Abkehr von klassischer Arbeitsweise und Geschäftsorganisation. Das Beispiel aus der Beratung zu Marketingfragen soll dies beleuchten.
Das Ziel und der Lesernutzen dieses Artikels werden darin gesehen, zur Entwicklung und zum Einsatz von Expertensystemen zu ermutigen, dabei allerdings die Hürden und Stolpersteine am konkret durchlaufenden Aufbauprojekt einer Beratungsgesellschaft zu zeigen, deren Geschäftsphilosophie der Einsatz der Expertensysteme ist.
Wolfgang Hermann

Erlösabweichungen

Zusammenfassung
Im Vergleich zur Kostenrechnung wird die Erlösseite vielfach nur stief-mütterlich behandelt. Dabei bleiben wichtige - oftmals sogar grundsätzliche - Erlöseinflußgrößen unbeachtet. Vielmehr gibt man sich mit eher nur pauschalierenden Erlösanalysen nach groben Kriterien und Aufspaltungen zufrieden. Deshalb werden verschiedene Erlösabweichungsanalysen vorgestellt, die deutlich tiefergehende Einsichten vermitteln. Diese innovativen Erlösanalysen können in verschiedenen Branchen eingesetzt werden (z.B. konsumtive Markenartikler oder weltweit auf heterogenen Teilmärkten agierende Einzel- und Kleinserienfertiger) und einen klaren „Transparenzvorsprung“ gegenüber Wettbewerbern sichern.
Das Ziel und der Nutzen für den Leser bestehen vor allem in der Darstellung verschieden möglicher Erlösspaltungen sowie in der Auflistung eines Indikatorensystems, das im Rahmen insbesondere der Ursachenanalyse verschiedene - sogar traditionell „verborgene“ - Erlöseinflußgrößen offenlegt und in ihrer jeweiligen quantitativen Bedeutung ausweist. Damit kann zugleich die Marketingeffizienz eines Unternehmens durch Erlösgrößen beurteilt werden.
Lesehinweis: Der folgende Beitrag besteht aus zwei Teilen, nämlich zum einen Abschnitt 1 und 2 (= Problemübersicht und Erlösstrukturen), zum anderen Abschnitt 3 und 4 (Symptom- und Ursachenanalyse als konkrete Indikatorensysteme). Beide Teile ergänzen sich, sind aber prinzipiell auch separat lesbar. Der Leser sollte daher nicht vor dem Umfang des Gesamtbeitrags zurückschrecken, sondern vielmehr „schrittweise“ die einzelnen Anwendungsaspekte durcharbeiten und sie gedanklich zunächst einmal unbesorgt trennen, um auf diese Weise erste „Lesehemmnisse“ abzubauen.
Frank-Jürgen Witt, Kerin Witt

Prozeßkostenrechnung — Management von Aktivitäten und Kosten —

Zusammenfassung
Die Prozeßkostenrechnung ist als Antwort auf die wachsenden Probleme der Unternehmenspraxis in Form von Kostenstruktur- und Aktivitätsverschiebungen zu verstehen.
Im folgenden Beitrag bestehen das Ziel und der Lesernutzen darin, daß gezeigt wird, welche Ursachen zu ihrer Entstehung führten, welche Zielsetzungen ihr zugrundeliegen, wie sie konkret methodisch umgesetzt werden kann und welche DV-technischen Realisierungsmöglichkeiten es derzeit gibt.
Oliver Fröhling

Management mit internen Portfolios

Zusammenfassung
Unternehmensinterne Leistungen stehen regelmäßig unter dem Verdacht, gemein- und fixkostentreibend und gleichwohl ineffizient zu sein. Deshalb kommt dem Management innerbetrieblicher Leistungen in Zukunft eine erhöhte Bedeutung zu - nicht zuletzt auch aufgrund komplexerer Unternehmens- und Konzernstrukturen, in denen sich traditionelle Leistungen gut „verstecken“ und einem Leistungscontrolling entziehen können. Zur strategischen Analyse interner Aktivitäten wird der bewährte Portfolioansatz auf den innerbetrieblichen Bereich übertragen.
Das Ziel und der Nutzen für den Leser liegen in der Darstellung verschiedener Portfoliobeispiele für das interne Leistungsmanagement, die auf die Verhältnisse des eigenen Unternehmens meist direkt oder nur leicht verändert übertragen werden können. Mit einer solchen „Beispielsammlung“ von Portfolios wird überdies die Prozeßkostenrechnung wirksam unterstützt („Prozeßportfolios“).
Kerin Witt

Marktforschung im Mittelstand und in einzelnen Unternehmenssparten

Zusammenfassung
Mit zunehmendem Wettbewerb werden richtige und rechtzeitige Marktinformationen zur Senkung des Risikos und zur Ertragssteigerung immer entscheidender. Die vielfältigen Möglichkeiten und die Grenzen der Marktforschung können dem Mittelstand bei der Bewältigung seiner Probleme helfen.
Im folgenden Beitrag sollen für mittelständische Unternehmen oder Unternehmenseinheiten die Möglichkeiten und Grenzen von Marktforschung aufgezeigt werden. Die aufgeführten Probleme sind in mittelständischen Unternehmen relevant und alle aufgeführten Methoden wurden in den letzten Jahren - entsprechend der Problemstellung - erfolgreich eingesetzt.
Rötger Nötzel

Handelscontrolling

Zusammenfassung
Das Handelscontrolling ist in vielen Praxissituationen noch unterentwickelt. Deshalb werden strategische und grundsätzliche Bausteine des Handelscontrolling vorgestellt (z.B. Handelsportfolios), um damit eine „Controllingtransparenz“ zu schaffen. Daneben steht die Ausgestaltung durch verschiedene Maßnahmen des „Detail“ controlling (beispielsweise Servicecontrolling) im Vordergrund. Empirische Ergebnisse beleuchten zugleich die bisherige Umsetzung in der Handelspraxis. Das Ziel und der Lesernutzen dieses Artikels bestehen darin, konkrete Anregungen für den Aufbau des Handelscontrolling anhand bereits erprobter Bausteine vorzustellen.
Frank-Jürgen Witt

Softwareunterstützung für das Controllerreporting

Zusammenfassung
In der Entwicklung von Controlling-Software zeigt sich eine Tendenz zu mehr Offenheit und Flexibilität. Es werden einige Programmkonzepte - wie z.B. Listenselektion, Reportgenerator und die Abfragesprache SQL - vorgestellt, welche diese Entwicklungstendenzen verdeutlichen. Der Controller muß sich nicht mehr an eine starr programmierte Software anpassen, sondern kann vielmehr eine flexibel gestaltete Software auf seine individuellen Bedürfnisse ausrichten.
Dieter Schäfer

Führungskräftebeurteilung

Zusammenfassung
Personalbeurteilung und Qualifizierung von Mitarbeitern werden gerade im Hinblick auf die Bestimmung bzw. Beurteilung der Führungsfähigkeit einen noch wichtigeren Stellenwert für das Management einnehmen. Der folgende Beitrag beschreibt ein konkretes Beispiel eines Programms zur Potentialeinschätzung von Managern.
Elfriede Hillejan

Bildungsmanagement und Bildungscontrolling

Zusammenfassung
Im Rahmen des vielfältigen Bildungsgeschehens fällt dem Bildungsmanagement die Aufgabe zu, die operative Bildungsarbeit zu ermöglichen, zu organisieren und dabei für einen verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen zu sorgen. Das Bildungscontrolling hat die Aufgabe, den Unternehmensbezug der Bildungsarbeit sicherzustellen und transparent zu machen. Die Qualität und der Erfolg der Bildungsarbeit hängen im wesentlichen von der Bildungsphilosophie und der Bildungsstrategie ab sowie weiterhin von den Beobachtungen, Daten, Fakten und Ausrichtungen des strategischen Bildungscontrolling. Hier liegen denn auch einerseits die Schnittstellen zur Personal- und Führungsarbeit, die über die Bildungsarbeit hinausgeht, z.B. zur Personalpolitik, zum Personalmarketing und zum Personalcontrolling, zur Führungsphilosophie sowie zur Führungs-, Unternehmens-, Branchenkultur. Andererseits bildet das Bildungsmanagement die Schnittstelle zu den Interessenten, Nachfragern, Auftraggebern, Entscheidern, Veranstaltern, Trainern, Teilnehmern und deren Funktionen und Aufgaben. Der Lesernutzen besteht darin, daß wesentliche Bausteine des Bildungsmanagement und des Bildungscontrolling im Zusammenspiel aufgezeigt werden, aus denen eine Bildungsstrategie entwickelt wird.
Heinrich Keßler

Coaching für Manager

Eine ganzheitliche Unterstützung von Führungskompetenz
Zusammenfassung
Im Bemühen, Führungskräfte bei der Bewältigung ihrer mittelfristigen Herausforderungen zu unterstützen und ihre Leistungsfähigkeit auch über die aktuelle Aufgabe hinaus zu sichern, gewinnt die personenbezogene, psychologische Betreuung an Bedeutung. Als alltagsbegleitende Hilfe zur Selbsthilfe verlangt dieser Ansatz vom Berater vor allem Problem Verständnis, Methodensicherheit und professionelle Unabhängigkeit.
Ziel und Lesernutzen dieses Beitrag bestehen im Überblick über verschiedene Coaching-Ansätze. Daher ergänzt dieser Beitrag die klassische betriebswirtschaftliche Perspektive um verhaltensbezogene Managementkomponenten.
Werner Jung

„Lesestoff“ als Anreiz für die praktische Weiterarbeit

Zusammenfassung
Es gibt so manche zukunftsträchtige Perspektive, die sich konkret im Pilot-Einsatz bereits bewährt hat oder vermutlich bewähren wird. Diese muß der Manager kennen, und er braucht darüber hinaus auch strategische Gedankenanreize und „betriebswirtschaftliche Visionen“ Die folgende kurzkommentierte Literaturauswahl soll in diesen beiden Hinsichten dem Leser Anregungen geben und zum „betriebswirtschaftlichen Nachstöbern“ anreizen. Alle folgend genannten 13 Beiträge sind also lesenswert. Daher ergänzen sie sinnvoll und schlüssig die in diesem vorliegenden Band vereinten „Langtexte“, mit denen ja konkrete betriebswirtschaftliche Ausgestaltungen vollständig vorgestellt wurden. Die folgenden „Kurzanreize“ sind demnach für das gelegentliche „betriebswirtschaftliche Schmökern“ gedacht.
Frank-Jürgen Witt

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