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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Problemstellung und Gang der Arbeit

Problemstellung und Gang der Arbeit

Zusammenfassung
Seit einigen Jahren sind auf zahlreichen Märkten gravierende Veränderungen zu beobachten, die in vielen Branchen zu neuen, härteren Wettbewerbsbedingungen geführt haben.1 Die Unternehmen sehen sich heute einer Intensivierung des Wettbewerbs gegenüber, die nicht nur irreversibel ist, sondern möglicherweise sogar beschleunigt wird.2 Die von den Unternehmen zu bewältigenden Aufgaben sind wesentlich komplexer geworden, sie ändern sich zunehmend und radikaler denn je, und die Methoden zur Bewältigung der Aufgaben sind im Voraus oft nicht bekannt. Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen, d.h. ihr Potential, veränderte Rahmenbedingungen systematisch und schnell zu erfassen sowie das eigene Leistungsprogramm und die Prozesse entsprechend anzupassen, wird immer entscheidender für das Bestehen am Markt.
Claudia Elisabeth Höfer

Qualifikation

1. Begriffliche Grundlagen

Zusammenfassung
Im ersten Teil dieser Arbeit wird der Untersuchungsgegenstand begrifflich gefasst. Hierzu werden verschiedene Definitionen der wichtigsten in der Arbeit vorkommenden Begriffe vorgestellt und systematisiert. Erscheinen die vorgestellten Definitionen unzureichend, werden eigene formuliert. Anschließend wird eine Abgrenzung zu verwandten Begriffen vorgenommen.
Claudia Elisabeth Höfer

2. Qualifikationsbestandteile

Zusammenfassung
Da der in Kapitel 1.1 definierte Begriff der Qualifikation noch zu allgemein gehalten ist, als dass mit ihm gearbeitet werden könnte, behilft man sich in wissenschaftlichen Untersuchungen mit einer Untergliederung des Qualifikationsbegriffes in Teildimensionen. Welche Teildimensionen zur einer Begriffsspezifizierung herangezogen werden, wird durch die mit dem Gebiet der Qualifikation befassten Wissenschaftsdisziplinen und deren jeweils unterschiedliche Untersuchungsgegenstände determiniert.
Claudia Elisabeth Höfer

Zur Notwendigkeit verstärkter Qualifizierungsinvestitionen

1. Veränderung der Wettbewerbssituation

Zusammenfassung
Für eine Vielzahl von Unternehmen lässt sich heute eine tiefgreifende Veränderung der Wettbewerbsbedingungen feststellen.1 Die Weltmärkte rücken zusammen. Die Nutzung der neuen Kommunikationsnetze verschafft gleichzeitig den weltweiten Zugang zu Märkten, die vormals abgeschirmt waren.2 Dadurch intensiviert sich der Wettbewerb. Die daraus resultierenden Veränderungen auf den Märkten schlagen sich in einer zunehmenden Internationalisierung, einer weltweit exponentiell wachsenden Anzahl industrieller Anbieter, einem deutlichen Überangebot an zahlreichen Gütern sowie in einem dramatischen Preiswettbewerb, der vor allem durch das steigende Lohngefälle begünstigt wird, nieder.3
Claudia Elisabeth Höfer

2. Neue Unternehmenskonzepte als Antwort auf die veränderte Wettbewerbssituation

Zusammenfassung
Um den Veränderungen im Unternehmensumfeld begegnen zu können, werden neue Organisationskonzepte vorgeschlagen, auf die im Folgenden eingegangen werden soll. Da den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien innerhalb der neuen Organisationsformen eine besondere Bedeutung zukommt, soll daran anschließend dieser Aspekt näher beleuchtet werden.
Claudia Elisabeth Höfer

3. Konsequenzen der veränderten Unternehmenssituation für die Mitarbeiter und deren Qualifikationen

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der neuen Wettbewerbssituation steht fest, dass innovative, modulare Organisationskonzepte, die im Wesentlichen auf prozessorientiertem Denken, neuen Formen der Arbeitsstrukturierung, einer besseren Einbindung des menschlichen Potentials und der sinnvollen Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechniken beruhen, bessere Lösungen für die Erfüllung der vom Markt verlangten Anforderungen bieten. Für die optimale Nutzung des Potentials neuer Organisationsformen und neuer Techniken besitzt dabei die Frage, welche Rolle der Mensch in der Unternehmung der Zukunft einnimmt, eine zentrale Bedeutung.
Claudia Elisabeth Höfer

4. Qualifizierungsstrategien

Zusammenfassung
Hauptaufgabe der Personalentwicklung bzw. Qualifizierung ist es, sicherzustellen, dass „in Gegenwart und Zukunft die richtigen Qualifikationen rechtzeitig und am richtigen Ort vorhanden sind“63. Grundlage jeglicher Qualifizierungsaktivitäten ist die Personalentwicklungsplanung. Deren informatorische Grundlage stellt die Entwicklungsbedarfsplanung dar, die die qualitative Personalbedarfsanalyse und die qualitative Personalbestandsanalyse zur Ermittlung des Ist-Zustands der Qualifikation im Unternehmen sowie die qualitative Personalbedarfsprognose und die qualitative Personalbestandsprognose (Potentialschätzung) zur Bestimmung des Soll-Zustands beinhaltet.64 Zur Personalbedarfs- und Personalbestandsbestimmung existieren eine Reihe von Analyse- und Prognoseverfahren, auf die hier jedoch nicht weiter eingegangen werden soll.65 Es bleibt vielmehr festzuhalten, dass Qualifizierungsmaßnahmen in der Regel aufgrund eines Soll-Ist-Vergleichs ergriffen werden.
Claudia Elisabeth Höfer

Grundlagen der Bewertung von Qualifizierungsinvestitionen

1. Begriffliche Grundlagen

Zusammenfassung
Im Folgenden ist zunächst der in Zusammenhang mit der Beurteilung von Qualifizierungsinvestitionen bzw. Weiterbildungsmaßnahmen verwendete Begriff der Bewertung bzw. Evaluation zu präzisieren. Daran schließt sich die Einordnung und inhaltliche Abgrenzung von Untersuchungsgegenstand und Begriffen gegenüber anderen, mit ähnlichen Fragestellungen befassten betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen, insbesondere dem Personal- und dem Bildungs-Controlling, an.
Claudia Elisabeth Höfer

2. Bestehende Ansätze zur Bewertung von Qualifizierungsmaßnahmen in der Literatur

Zusammenfassung
Die Handhabung und der Umgang mit betrieblicher Evaluationsarbeit im Bildungsbereich reicht bei verschiedenen Autoren von absoluter Resignation angesichts der erheblichen Erfassungsprobleme bis zur Herausarbeitung von vereinzelt sehr elaborierten Evaluationskonzepten.67 In der Praxis kommen eher einfache Ansätze zur Anwendung. Oft trifft man dort allerdings auch auf mehrere gut begründete Argumente gegen eine Erfolgsermittlung.68
Claudia Elisabeth Höfer

3. Die Notwendigkeit einer neuen Vorgehensweise bei der Bewertung

Zusammenfassung
Im Folgenden sollen Anforderungen erarbeitet werden, denen ein Verfahren zur Bewertung von Qualifizierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der heute geltenden Rahmenbedingungen entsprechen muss. Es folgt eine Konfrontation der referierten Verfahren mit diesen Anforderungen. Existiert kein Verfahren, das allen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird, deutet dies auf die Notwendigkeit der Erarbeitung eines neuen Bewertungsverfahrens im Weiterbildungsbereich hin.
Claudia Elisabeth Höfer

Ein neue Methodik zur betriebswirtschaftlichen Bewertung von Qualifizierungsinvestitionen

1. Das Grundkonzept des Bewertungsansatzes

Zusammenfassung
Das vorzustellende Grundkonzept für den Bewertungsansatz ist den im Bereich der Bewertung von Arbeitssystemen anzutreffenden erweiterten Wirtschaftlichkeitsansätzen1 entlehnt. Das Hauptmerkmal erweiterter Wirtschaftlichkeitsansätze besteht darin, dass sowohl auf der Kosten- als auch auf der Leistungsseite neben monetären bzw. quantitativen auch qualitative Kriterien in die Bewertung einfließen können. Sie unterscheiden sich damit von den sogenannten engen Wirtschaftlichkeitsansätzen, zu denen auch die klassischen Investitionsrechenverfahren zählen, vor allem durch die Berücksichtigung mehrerer Zielgrößen bei der Bewertung. Während enge Verfahren nur eine monetäre Zielgröße (wie z.B. den Kapitalwert) in den Mittelpunkt stellen, erlauben erweiterte Verfahren eine Bewertung unter Berücksichtigung mehrerer monetärer und nicht-monetärer Zielgrößen, so dass man aus diesem Grund auch von mehrdimensionalen Verfahren spricht. In der Regel werden bei erweiterten Verfahren ein klassisches Investitionsrechenverfahren und ein qualitatives Verfahren, häufig eine Nutzwertanalyse, miteinander kombiniert.2 Je nach Bewertungsobjekt werden dabei unterschiedliche Bewertungskriterien erarbeitet, auf denen dann die spätere Bewertung basiert. Einem ähnlichen, jedoch auf den Qualifizierungsbereich und den dort herrschenden speziellen Anforderungen angepassten Vorgehen soll auch in dieser Arbeit gefolgt werden.
Claudia Elisabeth Höfer

2. Das Bewertungsobjekt: Qualifizierungsmaßnahmen

Zusammenfassung
Bevor auf die eigentliche Bewertungsmethodik eingegangen wird, soll zunächst das Bewertungsobjekt - die Qualifizierungsmaßnahmen - näher beleuchtet werden. Dazu wird ein für die Fragestellung geeigneter Systematisierungsrahmen erarbeitet. Auf diesem Gliederungsschema aufbauend werden dann im Folgenden die einzelnen Qualifizierungsmaßnahmen diskutiert.
Claudia Elisabeth Höfer

3. Eine strategieorientierte Methodik zur Bewertung von Qualifizierungsinvestitionen — dargestellt anhand ihrer Grundprinzipien

Zusammenfassung
Im vorangegangenen Abschnitt wurden Qualifizierungsmaßnahmen zur Entwicklung der Mitarbeiterqualifikation systematisiert und erläutert. Es stellt sich nun die Frage, wie man aus der Vielzahl der dargestellten Maßnahmen zu einer Auswahl von „optimalen“ unternehmenssituationsadäquaten Qualifizierungsmaßnahmen gelangt und wie der (erwartete und tatsächliche) Erfolg der ausgewählten Maßnahmen ermittelt werden kann. Dies kann nur über ein geeignetes Bewertungsverfahren geschehen. Im weiteren Verlauf wird deshalb eine neue Bewertungsmethodik erarbeitet, die auf den in Abschnitt III der Arbeit, aus den aktuellen Unternehmensbedingungen abgeleiteten Anforderungen an ein Verfahren zur Bewertung von Qualifizierungsmaßnahmen beruht. Diese Anforderungen repräsentieren dabei die Grundprinzipien, auf denen die Bewertungsmethodik aufgebaut ist. Im Folgenden wird für jedes Grundprinzip zunächst erläutert, inwiefern es bei der Bewertung Berücksichtigung findet, bevor auf seine konkrete Ausgestaltung im Rahmen der Methodik eingegangen wird.
Claudia Elisabeth Höfer

Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Mit dieser Arbeit wurde eine neue Methodik zur strategieorientierten Bewertung von Qualifizierungsinvestitionen vorgestellt. Ausgehend von den sich derzeit abzeichnenden Entwicklungstrends im Wettbewerbsumfeld der Unternehmen und den beobachtbaren unternehmerischen Anpassungsstrategien als Antwort auf diese veränderten Situationskonstellationen, wurden Anforderungen an Verfahren zur Bewertung von Weiterbildungsmaßnahmen abgeleitet, die eine zweifache Funktion besitzen. Zum einen repräsentieren sie den Vergleichsmaßstab für die Gegenüberstellung schon existierender Bewertungsverfahren, zum anderen stellen sie gleichzeitig die Grundprinzipien dar, auf die sich die neue Methodik stützt: Unternehmens- und Humanzielorientierung, Beteiligungsorientierung, Berücksichtigung von Verbundeffekten sowie instrumentelle Unterstützung des Autonomieaspektes.
Claudia Elisabeth Höfer

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