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2024 | Buch

Bewältigung der Entgeltungleichheit

Reaktionen auf eine familienstrukturbedingte Gender Pay Gap Salienz

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Über dieses Buch

Bianca Hillenbrand beschreibt in diesem Buch, welche emotionalen, affektiven und verhaltensbezogenen Reaktionen bei Frauen und Männern hervorgerufen werden, wenn sie die Thematik „Gender Pay Gap“ wahrnehmen und wenn sie erkennen, welche sozialen und familiären Strukturen das Erreichen einer angemessenen Entlohnung beeinflussen. Durch eine Erziehung, welche geschlechtsunabhängig die Merkmale Wertebewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit und Aktivität vermittelt, könnte aus Sicht der Studienteilnehmer die familienstrukturbedingte Gender Pay Gap verringert werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass zudem die Höhe des Gehalts in der Kindergeneration von der emotionalen Wärme, Strenge, Kontrolle, Herzlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit der Eltern abhängig ist sowie von der Konstanz der Erziehung. Die Analyse findet ihren Abschluss in der Aufforderung zu einer Politik der Wissensvermittlung, d.h. einer Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Erziehung, Familie und Entgelthöhe, um die familienstrukturbasierte Gender Pay Gap zu verringern und damit das Gebot der Entgeltgleichheit zu stärken.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Einleitung – Ermittlung der Forschungsfrage und Studiendesign
Zusammenfassung
Zur Ermittlung der Forschungsfrage, auf der das Studiendesign aufgebaut ist, bedarf es zunächst einer Analyse des aktuellen Standes der Wissenschaft und der bisherigen Wirkungsweise des Entgelttransparenzgesetzes. Um die mit der vorliegenden Studie angestrebte Erhebung der affektiven, kognitiven und verhaltensbezogenen Reaktionen auf eine familienstrukturbedingte Gender Pay Gap Salienz vornehmen zu können, wird zunächst definiert, was unter einem Gender Pay Gap zu verstehen ist und welche persönlichen Strategien zur Bewältigung der „Gender Pay Gap Trap of Family Structure“ auf der Grundlage bisheriger wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erwarten sind. Zudem gilt es zu klären, ob die bisherige Wirkungsweise des seit Juli 2017 in Kraft getretenen Entgelttransparenzgesetzes, basierend auf den Erkenntnissen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beauftragten Evaluationsgutachtens, einen Forschungsbedarf zur Gewährleistung des Entgeltgleichheitsgebotes indiziert.
Bianca Hillenbrand
Kapitel 2. Teil 1 der Gesamtstudie: Studie I und Studie II
Zusammenfassung
Durch die unterschiedliche Methodik und die Dependenz der dritten Studie von den Ergebnissen der ersten beiden Studien wird die vorliegende Arbeit in zwei Teilbereiche unterteilt. Der nachfolgend dargestellte Verfahrensablauf bezieht sich ausschließlich auf die ersten beiden Studien. Im Anschluss erfolgen separat die Beschreibung der dritten Studie und die abschließende Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der drei Einzelstudien.
Bianca Hillenbrand
Kapitel 3. Teil 2 der Gesamtstudie: Studie III
Online-Umfrage zur Spezifizierung der Erkenntnisse der ersten beiden Studien zur Existenz der familienstrukturbedingten Gender Pay Gap
Zusammenfassung
Die dritte Studie basiert auf den Erkenntnissen der ersten beiden Studien.
Bianca Hillenbrand
Kapitel 4. Reflexion der Gesamtstudie
Zusammenfassung
Zum Abschluss der dritten Studie und damit auch der gesamten drei Studien wird nachfolgend, ausgehend von einer kurzen Reflexion bzgl. des zweigliedrigen Aufbaus der Gesamtstudie, auf weitere Forschungsansätzen und die wesentlichen Erkenntnisse aus den Studien eingegangen.
Bianca Hillenbrand
Backmatter
Metadaten
Titel
Bewältigung der Entgeltungleichheit
verfasst von
Bianca Hillenbrand
Copyright-Jahr
2024
Electronic ISBN
978-3-658-44756-4
Print ISBN
978-3-658-44755-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-44756-4

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