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Über dieses Buch

Der Leser erhält mit diesem Fachbuch einen schnellen und übersichtlichen Einblick in die Bewehrung von Stahlbetonbauteilen. Wie viele Rundstähle kommen in einen Balken? In welche Richtung wird eine Q-Matte verlegt? Der Autor erklärt mit verständlichem Text und anschaulichen Abbildungen, wie der Stahl im Beton verlegt und auch zeichnerisch dargestellt wird. Zahlreiche Tabellen und Beispiele ermöglichen ein schnelles Auffinden der genauen Bewehrungszeichnung. Das Buch ist damit besonders für Bauzeichner und Konstrukteure geeignet und eine zuverlässige Hilfe in Ausbildung und Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Baustoffe

Der Beton ist in der europäischen Norm EN 206-1 geregelt. Sie ist mit der nationalen Anwendungsregel, der DIN 1045-2, zu verwenden. Der DIN Fachbericht 100 fasst beide Normen zusammen und beschreibt die Eigenschaften des Betons.

Klaus Beer

Chapter 2. Allgemeines

Klaus Beer

Chapter 3. Verankerung von Betonstahl

Mit Betonstahl ist hier der Einzelstab nach DIN 488 und den Stabdurchmessern von 6 mm bis 40 mm gemeint. Die Stabdurchmesser über 40 mm werden nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung geregelt. B500S(A) und B500S(B) ist die Abkürzung für Betonstahl, 500 ist der Wert für die Streckgrenze des Stahls in N/mm2. Das Kürzel S ist als Einzelstab definiert.

Klaus Beer

Chapter 4. Betonstahlmatten

Betonstahlmatten sind in der DIN 488 nach ihren Eigenschaften geregelt und werden aus kaltgewalzten Rippenstählen hergestellt. Die Längs- und Querstäbe werden bei der Betonstahlmatte punktförmig verschweißt. Das Kürzel für Betonstahlmatten ist B500M (A).

Klaus Beer

Chapter 5. Gründung

Die Fundamente in verschiedenen Formen und Arten haben die Aufgabe, die Gebäudelasten sicher in den tragenden Baugrund zu leiten.

Klaus Beer

Chapter 6. Bodenplatten

Die Bodenplatte mit den Fundamenten ist das abschließende Bauteil eines Gebäudes. Je nach Ausführung leiten sie die Lasten aus dem Gebäude in den tragenden Baugrund ab und sind wie ein Gründungsbauteil zu betrachten. Die Bewehrungsführung ist anders wie bei den Fundamenten, sie ist großflächiger und der Beton ist anderen Bedingungen unterworfen.

Klaus Beer

Chapter 7. Die Weiße Wanne

Bauwerke, die sich im Grundwasserbereich befinden, werden als Weiße Wanne ausgebildet. Eine Weiße Wanne besteht aus einer Stahlbetonbodenplatte mit umschließenden Stahlbetonwänden. Gefordert ist bei dieser Ausführung, dass der Beton wasserdicht sein muss.

Klaus Beer

Chapter 8. Stützen

Stützen leiten die vertikale Belastung aus dem Gebäude in die Fundamente weiter. Hier sollte der Konstrukteur ein genaues Augenmerk auf die Querschnittsabmessungen und die Ausführung richten. Die Expositionsklasse, die Betondeckung, die Bewehrungswahl und die Betongüte, wie Normalbeton bzw. hochfester Beton, müssen mit in die Planung einfließen. Anschlüsse an die anschließenden Bauteile und Querschnittsabmessungen sind zu beachten.

Klaus Beer

Chapter 9. Unterzüge

Für Betonstahl B500S und M ist die DIN488 maßgebend. Mit der charakteristischen Streckgrenze von fyk = 500 N/mm2. Höhere Stahlgüten sind in der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung geregelt. Nach der DIN EN 1992-1-1 wird für die Statik und Bewehrung öfter als früher nicht der Tragfähigkeitsnachweis maßgebend sein, sondern die Mindestbewehrung zur Beschränkung der Rissbreite oder zur Sicherstellung duktilen Bauteilverhaltens.

Klaus Beer

Chapter 10. Rahmen

Zur Standsicherheit und Aussteifung eines Gebäudes werden Betonrahmen vorgesehen. Diese Rahmentragwerke sind in der Wohnbebauung nicht erforderlich, hier sind genug aussteifende Mauerwerke oder Betonwände vorhanden. Rahmentragwerke werden in Hallen und Industriebauten, die nicht durch Deckenscheiben, Wände oder Treppenhäuser ausgesteift sind, zur Stabilisierung herangezogen.

Klaus Beer

Chapter 11. Betonwände

Werden besondere Anforderungen an die Wand gestellt, wie Dichtigkeit, hohes Tragverhalten oder die Aussteifung eines Gebäudes, eignen sich Betonwände besonders.

Klaus Beer

Chapter 12. Decken

Decken sollen die vertikalen Lasten zu den Unterzügen, Wänden und Stützen weiterleiten. Betondecken weisen ein gutes Brandschutzverhalten auf. Wird die obere Bewehrungslage durchgeführt, muss die Betondeckung aus den Brandschutzanforderungen nicht beachtet werden.

Klaus Beer

Chapter 13. Durchstanzbewehrung

Liegt eine Decke direkt auf eine Stütze auf, ist noch keine Durchstanzbewehrung erforderlich. Erst wenn größere Lasten oder Spannungen auf die Decke wirken, wird diese Belastung auf die Stütze abgeleitet. Die Stütze versucht sich, gedanklich vorgestellt, durch die Decke zu bohren.

Klaus Beer

Chapter 14. Treppen

Auf den Trittschall sollte bei Treppenläufen und Podesten besonders geachtet werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Trittschallentkoppelung. Der Treppenlauf wird vom Podest getrennt.

Klaus Beer

Chapter 15. Schachtbewehrung

Hier ist dargestellt, wie man mit zwei Bewehrungsformen einen Schacht bewehrt.

Klaus Beer

Chapter 16. Sonderbauteile

Das typische Aussehen einer Spaltzugbewehrung in Brückenwiderlagern. Die Spaltzugbewehrung liegt ca. 40 cm von der Oberkante des Bauwerks. Die Spaltzugbewehrung verläuft immer in beide Richtungen. Hier ist die Position 3 als Steckbügel dargestellt. Eine Bügelform ist bei einer größeren Spaltzugbewehrung auch möglich.

Klaus Beer

Backmatter

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