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01.03.2012 | Bewertung | Sonderheft 1/2012

Controlling & Management Review 1/2012

Bewertung immaterieller Ressourcen als Teil der Unternehmenssteuerung: Herausforderungen für das Controlling

Zeitschrift:
Controlling & Management Review > Sonderheft 1/2012
Autoren:
Dr. Holger Himmel, Dr. Andreas Krostewitz
Die zentralen Ressourcen erfolgreicher Unternehmen sind heute – insbesondere in hoch entwickelten Märkten – in zunehmendem Maße immaterieller Natur (vgl. Kaplan/Norton 2004, Lev 2001). Mit dem Wandel von einer sachkapital- zu einer humankapitalintensiven Wissens- und Technologiegesellschaft haben immaterielle Ressourcen wie Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Wissen einer Organisation, Markennamen, Kunden- und Lieferantenbeziehungen, patentierte und unpatentierte Technologien massiv an Bedeutung gewonnen (vgl. u. a. Gerybadze 2010, Krostewitz/Scholich 2010). Unter immateriellen Ressourcen werden somit alle nicht materiellen und nicht finanziellen Ressourcen einer Unternehmung verstanden. Der Begriff umfasst dabei neben rechtlich ungeschützten immateriellen Ressourcen auch rechtlich geschütztes „Intellectual Property“ und „immaterielle Vermögenswerte“ (nach internationalem Recht aktivierungsfähige immaterielle Ressourcen) (vgl. Günther 2009, S. 334). Immaterielle Vermögenswerte (als Teilmenge der immateriellen Ressourcen) eines Unternehmens werden jedoch nur dann in Bilanzen „sichtbar“, wenn im Rahmen eines Unternehmenserwerbs und der damit nach den Regeln der internationalen Rechnungslegung im Konzernabschluss geforderten Kaufpreisallokation (Purchase Price Allocation, PPA) alle im erworbenen Unternehmen vorhandenen, auch selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte zu identifizieren und mit dem Fair Value zu bewerten sind. 1 Hier wird deutlich, dass gerade immaterielle Vermögenswerte in der Regel den Großteil des Unterschiedsbetrags zwischen Kaufpreis und Buchwert des Eigenkapitals erklären (vgl. Glaum/Wyrwa 2011, S. 48, Glaum/Vogel 2009, Glaum/Street/Vogel 2007, Mouritsen/Bukh/Marr 2004). Darüber hinaus zeigen Erfahrungen, dass die Erkenntnisse aus einer Kaufpreisallokation nicht lediglich von einmaligem Interesse für die Unternehmensleitung sind, sondern tiefe Einblicke in die Ressourcenausstattung des erworbenen Unternehmens gewähren und als Startpunkt für weitere Analysen der Ressourcenausstattung eines Unternehmens dienen können. ...

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