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Über dieses Buch

Die Auswirkungen des digitalen Zeitalters sind allgegenwärtig. In unzähligen Lebensbereich hat sie bereits zu einem grossen Wandel geführt und wird auch in Zukunft diverse Veränderungen mit sich bringen. Digital gehaltene Daten haben dadurch einen enorm hohen Stellenwert erlangt, wobei der Begriff Big Data für das Erfassen dieser grossen und aus vielfältigen Quellen stammenden Datenmengen steht. Der Umgang mit derartigen Daten stellt auch für viele Unternehmen eine neue Herausforderung dar, die es im digitalen Zeitalter anzunehmen gilt. Durch die Verwendung von Daten können Wertzuwachse generiert und Potenziale ausgeschöpft werden. Es stellt sich deshalb die Frage, wie dieser Mehrwert in der Bilanz abzubilden ist. Die vorliegende Abhandlung geht dieser Fragestellung nach, wobei die schweizerischen Bilanzierungsvorschriften sowie diejenigen gemäss IFRS (namentlich die Aktivierungsvorschriften) im Vordergrund stehen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Auswirkungen des digitalen Zeitalters sind allgegenwärtig. In unzähligen Lebensbereichen hat sie bereits zu einem grossen Wandel geführt und wird auch in Zukunft diverse Veränderungen mit sich bringen. Die digitale Transformation und der damit zusammenhängende technische Fortschritt haben insbesondere den Umgang sowie die Verwendung von Daten revolutioniert. Dadurch, dass heute massenweise Daten gesammelt und analysiert werden können, haben diese an zunehmende Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt deshalb werden Daten als Rohstoff des digitalen Zeitalters bezeichnet.
Angelica M. Schwarz

Kapitel 2. Bilanzierung von Daten nach OR

Zusammenfassung
Das OR-Rechnungslegungsrecht äussert sich nicht explizit zur Frage, wie Daten bilanziell zu behandeln sind. Die entsprechenden Regeln sind vielmehr durch Auslegung und Anwendung der allgemeinen Grundsätze abzuleiten. Im Rahmen der Auslegung gilt zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um ein eigenständiges Normenwerk handelt und eine Auslegung nach IFRS auf den ersten Blick zwar naheliegend erscheinen mag, dem dogmatischen Aufbau des OR-Rechnungslegungsrechts jedoch zuwiderlaufen kann. Die Antwort auf die Frage, ob Daten bilanziert werden können, muss sich somit aus dem OR-Rechnungslegungsrecht selbst ergeben. Die Ausführungen zeigen auf, unter welchen Voraussetzungen Daten als aktivierbare immaterielle Vermögenswerte behandelt werden können.
Angelica M. Schwarz

Kapitel 3. Bilanzierung von Daten nach IFRS

Zusammenfassung
Auch die IFRS äussern sich nicht explizit zur Frage, wie Daten bilanziell zu behandeln sind. Die Bestimmungen zur bilanziellen Behandlung von immateriellen Vermögenswerten bieten jedoch eine geeignete Grundlage, um dieser Frage nachzugehen. Dabei wird ersichtlich, dass sich die Ansatzkriterien der IFRS in vielen Punkten mit denjenigen des OR-Rechnungslegungsrechts gleichen. Punkto Vorsichtsprinzip und true and fair view unterscheiden sich diese beiden Regelwerke jedoch grundlegend.
Angelica M. Schwarz

Backmatter

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