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2023 | OriginalPaper | Buchkapitel

7. Bilanzpolitik – Spezialfragen

verfasst von : Alfred Wagenhofer, Ralf Ewert, Georg Schneider

Erschienen in: Externe Unternehmensrechnung

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

  • Erkennen von Anreizen und Hindernissen, Informationen bekannt zu geben
  • Ermittlung von Publizitätspolitiken und der Bildung skeptischer Erwartungen in einem Gleichgewicht
  • Diskussion der Auswirkungen von Publizitätskosten, Unsicherheit über den Erhalt von Information und unsicherem Ziel des Managements
  • Einfluss von Konkurrenzgefahr auf das Publizitätsverhalten
  • Aufzeigen von Möglichkeiten, Prognosen und andere nicht verifizierbare Informationen glaubwürdig bekannt zu geben

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Fußnoten
1
Siehe dazu die entsprechenden Ausführungen im 2. Kapitel: Wert von Informationssystemen.
 
2
Dass Bilanzpolitik hier keinerlei Vorteile bringt, hängt von den Modellannahmen ab. Ist etwa der Nutzenanteil s des Managers am Marktpreis des Unternehmens sehr unsicher, kann sich ex ante ein Vorteil für ihn ergeben. Vgl Fischer/Verrecchia (2000), S. 243.
 
3
Vgl Stein (1989).
 
4
Siehe dazu auch Dye/Sridhar (2008).
 
5
Fischer/Verrecchia (2000) betrachten den Fall, dass der Markt den Anteil s des Managers am Marktpreis P nicht genau kennt. Weil die Bilanzpolitik b von s abhängt, kann das Ausmaß der bilanzpolitischen Verzerrung vom Markt nicht mehr exakt bestimmt werden, weil s selbst nicht genau bekannt ist. Es ergibt sich auch für das Marktgleichgewicht eine deutlich komplexere Situation als bisher, weil ERK nur noch implizit bestimmt werden kann.
 
6
Siehe auch Trueman (1986) zu einer ähnlichen Begründung im Rahmen freiwilliger Publizität.
 
7
Vgl dazu Ewert/Wagenhofer (2012), S. 103.
 
8
Vgl Gigler/Kanodia/Sapra/Venugopalan (2014), S. 360.
 
9
Vgl dazu auch Wagenhofer (2014).
 
10
Vgl Gigler/Kanodia/Sapra/Venugopalan (2014).
 
11
Vgl dazu auch Penno (1990). Zu einem ähnlichen Schluss im Hinblick auf die Bilanzierung von immateriellen Gegenständen kommt Wyatt (2005) in einer empirischen Studie.
 
12
Vgl zu einer Theorie der Bedeutung des Free Cash Flow im Rahmen der finanziellen Agency-Literatur zB Jensen (1986) und die Diskussion im 5. Kapitel: Ausschüttungsbemessung.
 
13
Neben Steuervorteilen gibt es auch noch weitere Gründe, LIFO zu verwenden. Beispiele sind das bessere Zusammenpassen von Erträgen und Aufwendungen, weil sie auf gleicher Preisbasis gemessen werden, oder die bessere Vermeidung von Abwertungen des Vorratsbestands, was viele Adressaten als negativ werten.
 
14
Eine andere Variante findet sich in Chaney/Lewis (1995).
 
15
Hughes/Schwartz (1988) nehmen noch die Möglichkeit einer Insolvenz an, die dem Unternehmen Kosten verursacht, die sich je nach Typ unterscheiden.
 
16
Die beiden Bedingungen für die Existenz eines Gleichgewichts lauten: Typ H weicht nicht ab, wenn \( {\mu}_H-{\mu}_L\ge {T}_H-{T}_L+\frac{T_H-\alpha \left({T}_H-{T}_L\right)}{\alpha p} \); Typ L weicht nicht ab, wenn \( {\mu}_H-{\mu}_L\ge {T}_H-{T}_L+\frac{T_L}{\alpha p} \).
Die zweite Bedingung ist strikter und entspricht der Bedingung (7.15).
 
17
Spieltheoretische Experimente zeigen aber, dass Spieler oft selbst Nachteile in Kauf nehmen, um andere Spieler zu „bestrafen“. Fairness und Reziprozität sind häufige Verhaltensweisen.
 
18
Es können noch weitere Gleichgewichte bestehen, die zum Teil auf wenig intuitiven Erwartungen (außerhalb des Gleichgewichts) basieren oder gemischte Strategien beinhalten.
 
19
Vgl zB Myerson (1979, 1982). Das Offenlegungsprinzip kann genauso in der internen Unternehmensrechnung, etwa im Rahmen der Budgetierung, angewandt werden (vgl zB Ewert/Wagenhofer/Rohlfing-Bastian 2023, S. 377–381).
 
20
Es gibt allerdings auch keinen strikten Anreiz für wahrheitsgetreue Berichterstattung. Jedoch wird in Agency-Modellen praktisch immer angenommen, dass sich der Agent nach den Wünschen des Prinzipals verhält, wenn es ihm selbst nicht schadet.
 
21
Vgl Dye (1988), S. 196, Arya/Glover/Sunder (1998), S. 10 ff.
 
22
Vgl etwa Dye (1988), Evans/Sridhar (1996).
 
23
Vgl zB Ziv (1998), S. 37. Dieses Argument impliziert „Kosten“ der Vertragsdurchführung.
 
24
Vgl Feltham/Xie (1994).
 
25
Hier wird angenommen, dass der Reservationsnutzen des Agenten u hinreichend gering ist, dass der erwartete Nutzen des Prinzipals weiterhin positiv ist.
 
26
Vgl auch Dye (1988), S. 200.
 
27
Das zugrunde liegende Modell stammt von Demski (1998). Arya/Glover/Sunder (1998) diskutieren noch weitere Beispiele.
 
28
Wie leicht zu sehen ist, ist es vorteilhaft, dass der Agent die hohe Arbeitsleistung wählt: Das erwartete Ergebnis steigt um 200·(0,7 – 0,6) = 20, der Disnutzen steigt dagegen nur um 1.
 
29
Vgl Demski (2004), S. 530 f.
 
30
Dieses Beispiel ist an Dye (1988), S. 201, angelehnt.
 
31
Vgl Arya/Glover/Sunder (2003), S. 114 f.
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Bilanzpolitik – Spezialfragen
verfasst von
Alfred Wagenhofer
Ralf Ewert
Georg Schneider
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-67409-3_7