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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Bimodale SysLM-Systeme und agile Implementierung

verfasst von : Martin Eigner

Erschienen in: System Lifecycle Management

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Wie bereits in den ersten Kapiteln dargestellt wurde, wird die Industrie einen disruptiven Veränderungsprozess erleben, den nur die agilen und innovativen Unternehmen überleben werden. Geschäfts- und Kooperationsmodelle werden sich verändern und die gesamte Produkt- und zunehmend die Systemstruktur wird dominiert von mechatronischen und cybertronischen hochgradig vernetzten Systemarchitekturen. Um diesen neuen Anforderungen zu genügen, müssen die Unternehmen die Kompetenz besitzen, solche interdisziplinären Systemarchitekturen und die darauf aufbauenden Dienstleistungen gesamthaft zu orchestrieren und mit ihren Zulieferern neue, intelligente Formen der Zusammenarbeit zum Umsetzen der Systemarchitektur finden. Bimodale SysLM-Systeme müssen diese Produkt- und Prozessveränderungen durch neue modulare, föderierte und WEB-basierende Technologien, durch absolute Offenheit und durch neue kundenorientierte Geschäftsmodelle unterstützen. Ziel ist neben einer drastische Senkung der Total Cost of Ownership (→ TCO) auch die Voraussetzungen für eine agile Implementierung zu schaffen. Nachdem in der Vergangenheit große PLM/SysLM-Projekte häufig an ihrer Komplexität, der Dauer der Umsetzung und auch des permanenten Nachziehens von customisierten Anteilen scheiterten, sind heute bimodale SysLM-Systeme und agile Implementierungsansätze gefragt, bei denen in kurzen Zeitfenstern (Sprints) sogenannte User Stories realisiert werden. In kleinen inkrementellen Schritten, permanent unterstützt durch Rapid Prototyping und das Feedback der Systemnutzer, werden die Ziele umgesetzt und verfeinert.

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Fußnoten
1
Wir reden von der Vergangenheit, deswegen PLM!
 
2
DB Datenbanken oder Data Base.
 
3
M&A Merger and Acquisition.
 
4
Marc Halpern, Gartner Group, PDT 2016.
 
5
PEP Produktentwicklungsprozess.
 
6
Wir reden von der Vergangenheit, deswegen PLM!
 
7
DevOps beschreibt einen Ansatz zur Prozessverbesserung aus den Bereichen der Softwareentwicklung und Systemadministration. DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) (manche ergänzen noch Delivery) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). https://​de.​wikipedia.​org/​wiki/​DevOps, (zugegriffen 18.8.2020).
 
10
Microsoft verwendet die Begriffe PLM und PDM, so wie sie in Abschn. 2.​2 und 2.​3 eingeführt wurden.
 
11
Produkt hier gemeint als eine in einer Iterationsschleife freigegebene Softwarelösung.
 
12
Ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, https://​de.​wikipedia.​org/​wiki/​Minimum_​Viable_​Product, (zugegriffen am 25.8.2020).
 
13
Scrum (aus englisch scrum für „Gedränge“) ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung. Es wurde ursprünglich in der Softwaretechnik entwickelt, ist aber davon unabhängig. Scrum wird inzwischen in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Es ist eine Umsetzung von Lean Development für das Projektmanagement, https://​de.​wikipedia.​org/​wiki/​Scrum, (zugegriffen am 24.8.2020).
 
14
Bei Bimodalen SysLM-Systemen wird der überwiegende Teil des Customizings durch interaktives Konfigurieren des Repositories ausgeführt, was die agile Arbeitstechnik extrem unterstützt.
 
Literatur
Metadaten
Titel
Bimodale SysLM-Systeme und agile Implementierung
verfasst von
Martin Eigner
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62183-7_5

    Marktübersichten

    Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen.