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Über dieses Buch

Dieser Band geht auf die Wettbewerbsfähigkeit in den Märkten der Ernährung, bio-basierter Materialien und von Bio-Energie ein. Besonders angesprochen werden die Wettbewerbsfaktoren der Qualität, der Nachhaltigkeit und der Kosten bio-basierter Produkte. Auch auf die politischen Rahmenbedingungen wird eingegangen. Es folgt eine Analyse der Zielkonflikte, die die Bioökonomie mit sich bringt, wie Unternehmen zu deren Lösung beitragen können, welche Instrumente es für die Dokumentation der Nachhaltigkeit bio-basierter Produkte gibt und wie damit gesellschaftliche Akzeptanz und ein Wettbewerbsvorteil erreicht werden können. Abschließend lernen die Teilnehmer Organisationen und Netzwerke kennen, die die Formulierung von Unternehmensstrategien und die Erreichung von Wettbewerbsvorteilen unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
In der Bioökonomie geht das produzierende Gewerbe von bio-basierten Rohstoffen aus. Heute stehen bio-basierte Materialien und Energie im Wettbewerb mit konventionellen Produkten auf Basis von Kohle, Erdgas und Mineralöl. Mit dem Rohstoffwandel weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Rohstoffen wird die Bioökonomie aber zwangsläufig an Bedeutung gewinnen, sich langfristig in dem Sektor organischer Materialien durchsetzen und in der Energie an Bedeutung gewinnen. In der Übergangsphase, die sich noch über mehrere Jahrzehnte erstrecken wird, sind Unternehmen gefordert, sich mittelfristigen Marktveränderungen zu stellen und ihre langfristige Strategie dem sich wandelnden Umfeld der Versorgungsketten, der Rahmenbedingungen und der Konsumentenerwartung anzupassen.
Manfred Kircher

Kapitel 2. Märkte der Bioökonomie

Zusammenfassung
Die Bioökonomie generiert in Deutschland einen Umsatz von 360 Mrd. EUR. Der traditionelle Markt der Bioökonomie ist die Ernährung. Auch die Holzverarbeitung ist Teil der bestehenden Bioökonomie. In den Wirtschaftssektoren Konstruktionsmaterialien, Papier, Textilfasern, Chemie, Pharma, Wärme, Strom und Kraftstoffe hat die Bioökonomie dagegen erhebliches Wachstumspotential. Der damit einhergehende Bedarf an bio-basierten Rohstoffen wird allerdings mit der Flächennutzung für die Ernährung in Wettbewerb geraten. Deshalb hat die wachsende Bioökonomie auch auf die Märkte der Ernährung Auswirkungen. Das Kapitel diskutiert den heutigen Stand der Bioökonomie in den genannten Branchen sowie das zukünftige Potential und begrenzende Faktoren.
Manfred Kircher

Kapitel 3. Wettbewerbsfaktoren

Zusammenfassung
Bio-basierte Produkte stehen untereinander und mit konventionellen fossil-basierten Angeboten im Wettbewerb. Unterscheidbar sind Produkte aufgrund ihrer Qualität und Funktionalität, ihrer ökologischen Nachhaltigkeit und ihrer Kosten. Auch die sich wandelnden politischen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf den Markterfolg. Mit der Expansion der Bioökonomie und der wachsenden Produktion bio-basierter Rohstoffe müssen Unternehmen außerdem mögliche Zielkonflikte berücksichtigen, die wiederum Auswirkung auf die gesellschaftliche Akzeptanz bio-basierter Produkte haben können.
Manfred Kircher

Kapitel 4. Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Unter den Rahmenbedingungen sind die Versorgungsketten mit Rohstoffen und Vorprodukten sowie gesetzliche Vorgaben und politische Strategien ganz entscheidende Elemente, die sich einerseits mit der Zeit verändern und andererseits von Unternehmen nicht beeinflusst werden können. Es ist deshalb wichtig, die Entwicklung der Rahmenbedingungen über die nächsten Jahre und auch längerfristig einzuschätzen.
Manfred Kircher

Kapitel 5. Investitionsbedarf

Zusammenfassung
Der Rohstoffwandel hin zu einer Bioökonomie erfordert die weitgehende Umstellung zahlreicher Produktionsverfahren und damit Neuinvestitionen. Wegen ihres sehr großen Produktionsvolumens sind dabei Anlagen für Grundchemikalien und Treibstoffe von besonderem Gewicht. Dazu kommt die notwendige Anpassung der öffentlichen Infrastruktur.
Manfred Kircher

Kapitel 6. Partnerschaften

Zusammenfassung
Der Rohstoffwandel und der Einstieg in die Bioökonomie bringt für viele Unternehmen neue Versorgungsketten, Technologien, Anlagen und Produkte mit sich, die wiederum andere Rahmenbedingungen als die gewohnten bedingen. Es ist deshalb wichtig, Netzwerke zu entwickeln, um frühzeitig die notwendigen Informationen zu erhalten und Geschäftspartner zu finden. In diesem Abschnitt werden geeignete Verbände, Einrichtungen der Wirtschaftsförderung, Cluster-Organisationen und Forschungsverbünde vorgestellt.
Manfred Kircher

Kapitel 7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Produkte der Bioökonomie sind heute erst in relativ kleinen Märkten oder Nischen kommerziell erfolgreich. Bis 2050 wird der Rohstoffwandel aber die großen Bereiche der Chemie und einen Teil der Treibstoffe erfassen. Die Bedeutung der ökologischen Nachhaltigkeit sowohl als Wettbewerbsfaktor am Markt als auch als Kriterium für die Einwerbung von Investitionsmitteln nimmt zu. Nachhaltigkeit und die politischen Rahmenbedingungen sind die entscheidenden Treiber der Bioökonomie.
Manfred Kircher

Backmatter

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