Skip to main content
main-content

19.11.2020 | Biowerkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

3D-Druck-Material auf Ligninbasis entwickelt

Autor:
Thomas Siebel
1 Min. Lesedauer

An der Universität Freiburg wurde ein Biomaterial für die additive Fertigung entwickelt. Es besteht fast zur Hälfte aus Lignin und soll sich mitunter für strukturelle Anwendungen eignen.

Forschende der Universität Freiburg und des Freiburger Materialforschungszentrums haben eine holzbasierte Paste für die additive Fertigung entwickelt. Der Woodmimetics 3D genannte Werkstoff vereint dabei mehrere interessante Eigenschaften: Er ist biologisch abbaubar und er ist mit einer Dichte von 0,7 Kilogramm pro Kubikmeter leichter als die meisten Metalle und erdölbasierte Polymere. Zu bis zu 50 Prozent besteht das Material aus Lignin, einem Abfallprodukt aus der Papierherstellung, außerdem aus Hydroxypropylcellulose, Ethanol und Essigsäure – allesamt industriell verfügbare Rohstoffen. Der Werkstoff lässt sich bei Raumtemperatur additiv fertigen.

Mögliche Anwendungen sehen die Forschenden unter Anderem in semi-strukturellen und strukturellen Verbindungsteilen von Leichtbaukonstruktionen, als Formteile in Automobil- oder Flugzeuginnenräumen oder im Bereich von Schutzausrüstungen wie Helmen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

    Marktübersichten

    Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen. 

    Bildnachweise