Skip to main content

06.12.2023 | Biowerkstoffe | Nachricht | Nachrichten

Holz als Ausgangsmaterial für Natrium-Ionen-Batterien

verfasst von: Thomas Siebel

1 Min. Lesedauer

Aktivieren Sie unsere intelligente Suche um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.

search-config
print
DRUCKEN
insite
SUCHEN
loading …

Natrium-Ionen-Akkus enthalten oft harte Kohlenstoffe. Gewinnen lassen sie sich per Pyrolyse aus pflanzlichen Rohstoffen, allerdings mit stark schwankenden Eigenschaften. Die Hochschule Aalen will das ändern.

Forschende an der Hochschule Aalen wollen harte Kohlenstoffe (Hard Carbons), wie sie in Anoden von Natrium-Ionen-Batterien zum Einsatz kommen, aus Holzabfällen gewinnen. Dafür entwickeln sie im HANa genannten Projekt ein neuartiges Holzaufschlussverfahren. Es soll aus Holzabfällen die Bestandteile Lignin und Hemicellulose mit definierten Eigenschaften gewinnen. Diese sollen anschließend zu harten Kohlenstoffen pyrolysiert werden und dabei eine gleichbleibend hohe Qualität mit nur geringen Schwankungen aufweisen. In dem Projekt soll dabei die komplette Prozesskette von Holzaufschluss, über Pyrolyse, Elektrodenentwicklung bis zum Verbau und Test in Batteriezellen abbilden.

An dem Projekt sind nach Angaben der Hochschule ausgewiesene Experten aus den Bereichen organische Chemie sowie Materialwissenschaft und Batterietechnologie beteiligt. Für das neue Projekt, das Anfang 2024 startet, erhält die Hochschule Aalen rund eine Million Euro Förderung von der Carl-Zeiss-Stiftung. Das Akronym HANa steht dabei für Hoch performante Anodenmaterialien für ressourcenschonende Na-Ionen-Batterien auf Basis von Lignin und Hemicellulose aus Laub- und Nadelholzabfällen.

print
DRUCKEN

Weiterführende Themen

Das könnte Sie auch interessieren

    Marktübersichten

    Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen.