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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Diese Beschreibung zum Geschehen auf dem Börsenparkett findet sich noch 1977. Der Handel von Finanztiteln unter physischer Anwesenheit der Marktteilnehmer am Parkett galt lange Zeit als die ideale Organisationsform für Finanzmärkte. Nur zögernd stellten sich die Handelsorganisationen dem in anderen Wirtschaftsbereichen bereits vorherrschenden Trend des Einsatzes von Informationstechnik, die den Transaktionsprozeß durch eine Automatisierung ausgewählter Mensch-zu-Mensch-Kommunikationsbeziehungen effizienter gestalten sollte.2
Christine Bortenlänger

2. Grundlegung

Zusammenfassung
Die Macht- und Interessenpositionen der Handelssubjekte spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, das Nebeneinander unterschiedlich effizienter Handelsstrukturen zu erklären. Nachfolgend werden deshalb diejenigen Subjekte vorgestellt, die jeweils verschiedene Funktionen im Handelsprozeß wahrnehmen und damit zugleich unterschiedliche Interessengruppen repräsentieren. Neben den an der Preisfeststellung direkt beteiligten Personen (wie institutionelle Anleger, Kursmakler, Händler, Broker) handelt es sich um die Auftraggeber eines Handelsgeschäftes und die für die konkrete Ausprägung der Handelsplattform verantwortlichen Organisationsmitglieder (vgl. Abb. 2-1). Entsprechend erfolgt eine Einteilung in drei (Interessen-) Gruppen:
(1)
den Handelsprozeß in Gang setzende Personen (Marktteilnehmer)
 
(2)
direkt in die Preisfeststellung involvierte Personen (preisfeststellende Personen)
 
(3)
Organisatoren der Handelsplattform (Organisationsmitglieder).
 
Christine Bortenlänger

3. Effizienz von Handelsprozessen

Zusammenfassung
Die Diskussion um die Frage „Parkett oder Computer?“, befaßt sich vor allem mit den Auswirkungen eines verstärkten Technikeinsatzes auf die Effizienz einer Wertpapierhandelsorganisation.1 Der Effizienzbegriff wird dabei von Praktikern und Wissenschaftlern häufig in ganz unterschiedlicher Bedeutung verwendet. So wird unter Effizienz Wirtschaftlichkeit, maximale Zielerreichung oder auch Systemwirtschaftlichkeit im Sinne eines optimalen Input-/Outputverhältnisses verstanden, z.B. als effiziente Allokation, Einkommensverteilung oder Preisbildung. Manche Autoren verwenden Effizienz sogar synonym zu Effektivität.2
Christine Bortenlänger

4. Darstellung der Handelsphasen und Effizienzanalyse der Computerisierung

Zusammenfassung
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein im Sinne einer normativen Forschung optimales Handelsdesign für den Finanzinstrumentehandel institutioneller Anleger entworfen werden.1 Hierzu werden zunächst die betreffenden Handelsphasen dargestellt (vgl. Abb. 4-1), dann erfolgt jeweils im Anschluß eine ausführliche Beschreibung der Computerisierungsprozesse und wiederum anschließend eine Untersuchung der Auswirkungen der zunehmenden Mediatisierung auf die Effizienzindikatoren.
Christine Bortenlänger

5. Handel von Finanzinstrumenten zwischen Effizienz und Opportunismus

Zusammenfassung
Ziel der obigen Abschnitte war es, die Auswirkungen eines zunehmenden Einsatzes von I&KTechnik auf die Effizienz der Handelsplattformen aufzuzeigen. Dabei wurde deutlich, daß die Automatisierung ganz überwiegend positive Wirkungen bezüglich der Effizienzindikatoren erzielt. Betrachtet man jedoch die Handelspraxis, so stellt man fest, daß Derivathandelsplattformen, wie bspw. die LIFFE, die CBOT oder die CME, in Form einer computerunterstützten Präsenzbörse organisiert sind und dennoch im internationalen Wettbewerb eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. Dies ist in Anbetracht ganz offensichtlicher Effizienzpotentiale erstaunlich. Der internationale Wettbewerb müßte im Grunde dafür sorgen, daß sich effizientere Organisationsstrukturen gegenüber weniger effizienten am Markt durchsetzen.
Christine Bortenlänger

6. Schlußbetrachtung und Ausblick

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung bildete die Beobachtung, daß sich f¨¹r gleichartige Handelsobjekte weltweit verschiedenste Handelsstrukturen finden, die offenbar erfolgreich nebeneinander bestehen. Augenfällig ist primär der unterschiedlich weitreichende I&K-Technikeinsatz. Dieser läßt vermuten, daß die Handelsprozesse jeweils verschiedene Effizienzgrade aufweisen.
Christine Bortenlänger

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