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17.10.2018 | Börsengang | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche Familienversicherung plant IPO

Autor:
Alexa Michopoulos
1 Min. Lesedauer

Die DFV Deutsche Familienversicherung bereitet bis Ende 2018 den Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vor. Mit dem eingesammelten Kapital will das Unternehmen wachsen – in Richtung Europa.

Wie das Unternehmen mitteilt, plane man die Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien aus einer von der Hauptversammlung zu beschließenden Kapitalerhöhung gegen Bareinlage. Der erwartete Erlös aus dem IPO (Initial Public Offering) liege bei rund 100 Millionen Euro. "Die DFV ist ein deutsches Insurtech, welches seit Jahren den Markt revolutioniert. Die Börsennotierung passt daher sehr gut zur Wachstumsfähigkeit unserer digitalen Plattform", kommentierte Stefan M. Knoll, Gründer und CEO des Versicherers die Börsenpläne seines Hauses.

Vertriebsausbau geplant

Die Gesellschaft will mit dem frischen Kapital vorrangig den Vertrieb ausbauen und Marketingmaßnahmen umsetzen. Investitionen in IT und die weitere Digitalisierung stehen ebenfalls auf der Agenda des Versicherers. Zusätzlich sei geplant, das Produktportfolio zu verbreitern und neue Versicherungsprodukte auf den Markt zu bringen, heißt es weiter.

Vertriebsvorstand Stephan Schinnenburg erklärt: "Wir spürten eine enorme Nachfrage nach digitalen Services. Die Möglichkeit, durch den Börsengang neben transaktionsbezogener Werbung verstärkt in Branding und klassische Werbung investieren zu können, wird nach unserer Ansicht zu einem enormen Anstieg des Neukundengeschäftes führen."

Die DFV plant zudem innerhalb der nächsten zwölf Monate den Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt.

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