Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.09.2015 | Ausgabe 9/2015

Bankmagazin 9/2015

Branche

Zeitschrift:
Bankmagazin > Ausgabe 9/2015
Banken und Sparkassen stehen vor dem nächsten Evolu- tionsschritt bei ihren Geschäftsmodellen. Angesichts der Digitalisierungswelle stellt sich für viele Institute die Frage, wem ein Kunde künftig zugeordnet wird und wie nicht nur Produkte, sondern ganze Erlösmodelle der Geldhäuser zugeschnitten sein müssen, um die mehr als deutlichen Ertragsdellen im Privatkundensegment zu kompensieren und wirtschaftlich zu bleiben. „Man muss mit den Zeichen der Zeit gehen, um nicht abgehängt zu werden“, sagte Udo Bröskamp, Partner und Mitglied des deutschen Managementteams bei Oliver Wyman, im Juli in Frankfurt am Main gegenüber BANKMAGAZIN. Produkte seien zunehmend vergleichbar. Dazu trügen auch die Fintechs bei, so Bröskamp. Obwohl hinter den Kulissen der Geldhäuser viel passiert, erkennt die Beratungsgesellschaft derzeit nur bei den wenigsten Instituten fertige Strategien für neue Geschäftsmodelle. Nach Einschätzung von Wyman-Experte Bröskamp könnten die Erträge der Kreditinstitute ungefähr um weitere 25 bis 30 Prozent sinken, wenn die Häuser nichts unternähmen. Einen großen Effizienzhebel für Banken sieht Bröskamp in der Reduktion von Prozesskosten und in optimierten Zahlungssystemen, beispielsweise durch Prozessverbesserungen oder Verknappung. Aus Bröskamps Sicht werden so genannte disruptive Geschäftsmodelle im Bankenmarkt im Moment zwar „eher gehypt“. Es bestehe aber wenig Gefahr, dass beispielsweise Zahlungsverkehrsströme aufgrund neuer Anbieter wie Paypal abwanderten. Die Verlagerung des Geschäfts hin zu Start-ups sei minimal. Einen Grund dafür sieht er in der Bankregulierung, die es durch Markteintrittsbarrieren den Fintechs erschwere, Kreditinstitute zu attackieren. Optimistisch beurteilt Bröskamp die künftige Entwicklung der Filialbanken. Geschäftsstellen der Geldinstitute werden seiner Einschätzung nach ihre Bedeutung für die Beratung behalten. Die Digitalisierung vereinfache die Kundenbetreuung für die Bankberater. Für sie bieten digitale Beratungsformen eine Chance, mehr Zeit in Kunden zu investieren und von nicht wertstiftenden Tätigkeiten entlastet zu werden. Allerdings glauben die Experten bei Oliver Wyman, dass etwa 20 bis 30 Prozent der Berater den digitalen Wandel ihrer Tätigkeit nicht mitgehen können. ...

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Springer Professional "Wirtschaft+Technik"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Wirtschaft+Technik" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 69.000 Bücher
  • über 500 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Automobil + Motoren
  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Elektrotechnik + Elektronik
  • Energie + Umwelt
  • Finance + Banking
  • Management + Führung
  • Marketing + Vertrieb
  • Maschinenbau + Werkstoffe
  • Versicherung + Risiko

Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

BANKMAGAZIN

BANKMAGAZIN ist die größte, unabhängige Zeitschrift der Bankenbranche im deutschsprachigen Raum. Unabhängige und renommierte Experten berichten für Sie monatlich über die wichtigsten Themen aus der Bankenwelt: Unternehmensstrategie, Branchenentwicklung, Marketing, Vertrieb, Personal, IT, Finanzprodukte.

Springer Professional "Wirtschaft"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Wirtschaft" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 58.000 Bücher
  • über 300 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Finance + Banking
  • Management + Führung
  • Marketing + Vertrieb
  • Versicherung + Risiko




Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 9/2015

Bankmagazin 9/2015 Zur Ausgabe

Service

Buchtipps

Karriere

Personen

Premium Partner

    Bildnachweise