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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch behandelt alle relevanten Aufgaben für ein bestimmungsgemäßes Betreiben und Instandhalten brandschutztechnischer Anlagen in Gebäuden. Brandschutztechnische Anlagen können nur dann ihre lebensrettende Funktion erfüllen, wenn Sie ordnungsgemäß gewartet und betrieben werden und in dem Zustand gehalten werden, den die gesetzlichen Vorgaben und die anerkannten Regeln der Technik fordern. Betreiber erhalten alle wesentlichen rechtlichen und technischen Hinweise, die sie für den Betrieb und die Instandhaltung benötigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in die Thematik

Die brandschutztechnischen Anlagen in Liegenschaften sind für deren Nutzung und Erhalt von großer Bedeutung. Dies vor allem dann, wenn ein Gebäude eine übergeordnete Bedeutung hat, beispielsweise Krankenhäuser oder Labore. Dann ist es besonders wichtig und unter Umständen auch lebensrettend, die brandschutztechnischen Anlagen in ihrem bestimmungsgemäßen Zustand zu erhalten (Instandhaltung).
Peter Lein

2. Allgemeine Grundlagen

Brandschutztechnische Anlagen (BTA) tragen wesentlich zur Funktion und Sicherheit von Gebäuden und Grundstücken sowie zur Gesundheit, zum Komfort und zur Sicherheit der Menschen bei. Von diesen Anlagen können jedoch auch Gefahren ausgehen, und sie sind ein erheblicher Kostenfaktor bei der Errichtung und beim Betreiben. Deshalb ist ein verantwortungsvoller, nachhaltiger Umgang mit den brandschutztechnischen Anlagen unabdingbar. Die Forderung nach einem nachhaltigen Umgang bedeutet, dass alle zutreffenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte bei bestimmungsgemäßem Betreiben einschließlich der Instandhaltung eingehalten werden.
Peter Lein

3. Grundlagen der Betreiberverantwortung

Die Betreiberverantwortung beruht auf gesetzlichen und vertraglichen Pflichten.
Peter Lein

4. Allgemeine Anforderungen an den Brandschutz

Brandsicherheit ist nach § 14 MBO [1] die Summe der Maßnahmen, die gewährleisten, dass die vier Schutzziele erreicht werden:
Peter Lein

5. Brandschutz

Auf Veranlassung des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Juni 1954 wurde die Verantwortung für den Brandschutz den Bundesländern übertragen. Die Aufgabe des Brandschutzes obliegt daher überwiegend den Ländern und einzelnen Kommunen, die entsprechende Rechtsvorschriften erlassen.
Peter Lein

6. Alarmierungsanlage

Nicht nur die Hitze des Feuers, sondern besonders die Rauchentwicklung ist für Personen gefährlich und verursacht große Sachschäden. Der durch Feuer entstehende Rauch breitet sich viel früher als Hitze in einem Gebäude aus. Dabei wird durch Sichteinschränkung, Kohlenmonoxid-Entwicklung und andere toxische Inhaltsstoffe die Flucht, Rettung und Brandbekämpfung wesentlich beeinträchtigt und erschwert. Personen und Rettungsdienste sind deshalb im Gefahrenfall unverzüglich durch eine Alarmanlage zu warnen bzw. zu alarmieren.
Peter Lein

7. Feuerlöschanlagen (FLA)

Feuerlöschanlagen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie dienen der Rettung und dem Schutz von Personen sowie der Brandbekämpfung. Eine FLA wird als Raumschutz- oder Objektschutzanlage automatisch oder manuell ausgelöst.
Peter Lein

8. Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA)

Bei einem Brand ist Rauch ein großes Problem. Das einzige Mittel gegen Rauch sind richtig dimensionierte und angeordnete Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) in Verbindung mit entsprechenden Zuluftöffnungen im unteren Bereich des jeweiligen Rauchabschnitts.
Peter Lein

9. Feuerwehraufzug

DIN EN 81-73 [1] regelt das Verhalten von Aufzügen im Brandfall. Dafür ist eine sogenannte Brandfallsteuerung vorgesehen, die den Aufzug in eine festgelegte Haltestelle steuert, in der Regel das Erdgeschoss oder die für das Evakuierungskonzept ausgewählte Haltestelle. Dort bleibt der Aufzug mit geöffneten Türen stehen und lässt sich nicht mehr rufen.
Peter Lein

10. Notbeleuchtung

Notbeleuchtung nach DIN EN 1838 [1] ist der Oberbegriff einer netzunabhängigen Zusatzbeleuchtung, die sich immer dann einschaltet, wenn die allgemeine künstliche Beleuchtung ausfällt (Abb. 10.1). Sie gliedert sich in
Peter Lein

11. Explosionsschutz

Elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen (Abb. 11.1) haben spezielle Merkmale, die den bestimmungsgemäßen Betrieb ermöglichen. Die Wirksamkeit dieser speziellen Merkmale muss während des gesamten Lebenszyklus derartiger Anlagen erhalten bleiben, um Sicherheit für Menschen und Liegenschaften zu gewährleisten. Dies erfordert neben der durchgeführten Erstprüfung auch wiederkehrende Prüfungen während des Betriebs.
Peter Lein

12. Brandschutz in TGA-Anlagen

Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung dürfen dann genehmigungsfrei eingebaut werden, wenn das Gebäude und dessen Nutzung nach dem Baurecht und den allgemein anerkannten Regeln der Technik erstellt wurden. Die Einhaltung der baurechtlichen Anforderungen an die eingeführten Technischen Baubestimmungen und der jeweiligen Landesbauordnung ist dabei eine Voraussetzung.
Peter Lein

Backmatter

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