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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kommunikationsnetze

Zusammenfassung
Ein Rechner- bzw. Kommunikationsnetz ist in der Vermittlimgstechnik definiert als die Gesamtheit von Vermittlungseinrichtungen (Knoten, Switches, Gateways, Netzserver), Zugangs- bzw. Endsystemen (Terminals, Ein/Ausgabe-Geräte, Rechner, Drucker, Telefon, FAX etc.) und Übertragungswegen (Kanäle, Leitungen, Verkabelung, Übertragungsmedien mit elektromagnetischen, optischen Signalträgern).
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

2. ATM-Netze und Breitband-ISDN

Zusammenfassung
Im Zuge der technologischen Entwicklung werden stetig wachsende Übertragimgskapazitäten verfügbar. Infolgedessen erschließen sich neue Anwendungen, und es ändert sich damit auch das Anforderungspro lii an Kommunikationsnetze. Mit Glasfaser- und SatelUten-Übertragungsstrecken können Video- und Bildtelefon- Übertragungen als Standarddienste eingeführt werden. In verteilten Systemen sind neue Dienste mit massenhaftem Datenaustausch mögUch, wovon insbesondere die graphische Datenverarbeitung profitiert.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

3. Trends in Übertragungstechnik, Protokollen und Diensten

Zusammenfassung
Im folgenden gehen wir auf derzeitige Entwicklungen und Standards für Kommunikationsnetze ein. Ausführlichere Informationen dazu findet man bei den Standardisierimgsforen und -gremien, siehe WWW-Adressen im Abschnitt 1.3.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

4. Dienste im B-ISDN

Zusammenfassung
Im ISDN werden Dienste je nach Umfang der Festlegungen der Kommunikationsfunktionen und -Protokolle in Übermittlungsdienste (Bearer Services) und Teledienste (Teleservices) unterteilt, siehe [X.230] und [X.240].
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

5. Funktionale Architektur des B-ISDN

Zusammenfassung
Unter der funktionalen Architektur des B-ISDN wird die Beschreibung der Funktionen des B-ISDN, die Zuweisung der Funktionen zu den Elementen im Netz und die Anordnung der Elemente im Netz verstanden.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

6. Spezifikationen

Zusammenfassung
[I.432] definiert die Physikalische Schicht an den Referenzpunkten SB und TB der B-ISDN-Benutzer-Netz-Schnittstelle mit 155,520 Mbit/s und 622,080 Mbit/s. Bevor die Spezifikationen der Schnittstelle für die beiden Übertragungsbitraten dargestellt werden, erfolgt zunächst die Beschreibung der Funktionen der Physikalischen Schicht des B-ISDN-Protokoll-Referenzmodells im Überbhck.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

7. Verkehrskontrolle und Überlaststeuerung im B-ISDN

Zusammenfassung
Das B-ISDN stellt den Benutzern eine Vielfalt unterschiedlicher Dienste mit unterschiedlichen Bitraten und Dienstgüten zur Verfügimg. Der Benutzer kann die Dienstgüte aus einer Klasse von angebotenen Dienstgüten auswählen. Die Vereinbarung der Dienstgüte ist Bestandteil des Verkehrsvertrages, der beim Verbindimgsaufbau zwischen Benutzer imd Netzbetreiber geschlossen wird. In dem Verkehrsvertrag verpflichtet sich der Netzbetreiber zur Bereitstellung der gewünschten Dienstgüte, solange der Benutzer den Verkehrsvertrag einhält. Bei Verletzungen seitens des Benutzers ist der Netzbetreiber nicht mehr an den Verkehrsvertrag gebunden. Die Dienstgüte beschreibt die Qualität des von der ATM Schicht bereitgestellten Zellenübermittlungsdienstes. Sie wird durch eine Menge von Pgurametern wie z.B. die Verzögerung von Zellen, die Empfindlichkeit bezüghch Verzögerungsschwankungen der Zellen einer Verbindung oder die Zellenverlustrate beschrieben.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

8. Verbindungslose Datenübermittlungsdienste im B-ISDN

Zusammenfassung
Im Abschnitt 5.2.2 sind die Aspekte zur Bereitstellung eines verbindimgslosen Datendienstes im B-ISDN beschrieben. Die Bereitstellimg erfolgt durch CLS-Funktionsgruppen, zwischen denen ATM-Verbindungen bestehen, außerhalb (indirekt) oder innerhalb (direkt) des B-ISDN. Die prinzipielle Architektur für beide Bereitstellungsarten können den Bildern 5.6 und 5.7 entnonunen werden. Im folgenden wird darauf eingegangen, wie der breitbandige, verbindungslose Datenübermittlungsdienst im B-ISDN unterstiltzt wird, siehe [I.364].
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

9. Vermittlungsknoten in Telekommunikationsnetzen

Zusammenfassung
Vermittlungsknoten bilden neben den Übertragungsmedien den Kern von Kommunikationsnetzen mit Hard- und Softwarekomponenten. Für die Leitungsvermittlung in ISDN-Netzen werden dieselben Funktionseinheiten benötigt wie für die ATM-Zellen-Vermittlung, wenn auch nüt verschiedener Ausprägung:
  • ein Eingangs- und ein Ausgangsmodul,
  • ein Vermittlungsnetz zwischen Ein- und Ausgängen,
  • eine Kontrolleinheit für Verbindimgen und ihre Signahsierung,
  • ein Modul für das Management des Knotens, inklusive der Überwachung von Fehlerzuständen, Leistungskenngrößen, Konfigurationsänderungen, Abrechnungsdaten bis hin zu Sicherheitsindikatoren.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

10. Verkehrsmodellierung und Dienstgüte (QoS)

Zusammenfassung
Die klassische Warte- und Bedientheorie bietet wichtige Grimdlagen für die Verkehrsmodellierimg in ATM-Netzen, siehe z.B. [48, 45, 7], erfüllt aber nur ansatzweise die dortigen Anforderungen, so daß Erweiterungen und Modifikationen notwendig werden. Verkehr in Telekonununikationsnetzen ist geprägt durch [75, 26]
  • zeitdiskrete Abläufe, vor allem konstante Generienmgs- und Abfertigungszeiten von Paketen an Quellen, GlättungspuiBPern und Vermittlungsknoten,
  • (auto-)korrehertes Verkehrsaufkommen in vielfaltiger Form, darunter
  • Sprach- und Datenübertragimgen mit ON-OFF-Charakteristik [86, 22],
  • Videoübertragungen nut zeitlich schwankender Bitrate (VBR) [63, 51],
  • unterschiedhche Eigenschaften je nach Zeitbereich (Zell-, Psiket-, Burst-, Verbindungs-Ebene), aber auch Selbstähnhchkeit der Verkehrslast über mehrere Zeitskalen in lokalen und in Weitverkehrs-Datennetzen [58, 70],
  • Überlagerimg des Verkehrs von zumeist imabhängigen virtuellen Kanal- imd Pfadverbindungen auf gemeinssunen Strecken.
Gerhard Haßlinger, Thomas Klein

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