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02.06.2020 | Brennstoffzelle | Nachricht | Onlineartikel

Daimler und Rolls-Royce kooperieren im Bereich Brennstoffzellen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Daimler Truck AG und Rolls-Royce plc planen eine Kooperation für stationäre Brennstoffzellensysteme. Die Brennstoffzellen sollen von geplantem Joint Venture zwischen Daimler Truck und Volvo bezogen werden.

Sicherheitskritische Einrichtungen wie beispielsweise Rechenzentren könnten zukünftig mit stationären Brennstoffzellengeneratoren statt mit Dieselaggregaten ausgestattet werden. Zur Entwicklung dieser Notstromaggregate haben die Daimler Truck AG und Rolls-Royce eine Absichtserklärung unterzeichnet. "Zum einen stellt dies einen weiteren Impuls zum Aufbau einer branchen- und anwendungsübergreifenden Wasserstoffinfrastruktur dar und zum anderen können wir dadurch gemeinsam die Wirtschaftlichkeit, die gesellschaftliche Akzeptanz und das Vertrauen in die Brennstoffzelle weiter erhöhen", so Martin Daum, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands der Daimler AG.

Die Brennstoffzellen könnten die Partner aus dem Joint Venture von Daimler Truck und Volvo beziehen, die zukünftig schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge in Serie fertigen möchte. Die Brennstoffzellensysteme für stationäre Anwendungen könnten jedoch bereits früher in Serie gefertigt werden. "Die Dekarbonisierung von Antrieb und Energieversorgung ist eines unserer zentralen strategischen Ziele und die Brennstoffzelle wird hierbei eine Schlüsselrolle spielen", meint Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems. Rolls-Royce Power Systems und die Daimler-Einheit Lab1886 haben bereits Ende 2019 ein Pilotprojekt vereinbart, um auf der Basis von Brennstoffzellenmodulen aus der Automobilproduktion einen Demonstrator zum Einsatz für die stationäre Energieversorgung zu entwickeln.

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