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21.09.2017 | Brennstoffzelle | Nachricht | Onlineartikel

Faurecia und CEA kooperieren bei Brennstoffzellenentwicklung

Autor:
Patrick Schäfer

Faurecia und das französische Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA) wollen gemeinsam Brennstoffzellen entwickeln. Die Zusammenarbeit wurde für fünf Jahre beschlossen.

Im Laufe des Forschungs- und Entwicklungsplans soll ein serienreifer Hochleistungs-Brennstoffzellen-Stack für die Automobilbranche entstehen. Der Zulieferer Faurecia steuert seine Erfahrungen in den Bereichen Strömungsdynamik und Katalyse bei, während die CEA sein Know-how mit Brennstoffzellen-Stacks und Schlüsselkomponenten wie bipolaren Platten einbringt. Laut Florence Lambert, CEO des Forschungslabors CEA Liten, beteiligt sich das Unternehmen seit fast zwanzig Jahren an der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen.

Dem Brennstoffzellen-Antrieb wird vor allem im Bereich der Nutzfahrzeuge großes Potential zugeschrieben. Außerdem bietet die Wasserstoffproduktion die Möglichkeit, Ökostrom zu speichern. "Wir sind überzeugt, dass diese Technologie, die große Autonomie und schnelle Betankungszeiten bietet, neben Batterie-Elektrofahrzeugen bestehen wird", so Patrick Koller, CEO von Faurecia. Der Zulieferer hat erst kürzlich mit Stelia Aerospace Composites eine Vereinbarung geschlossen, bei der es um die Entwicklung von Hochdruck-Wasserstofftanks und kompakte Ventile geht.

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