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27.04.2018 | Brennstoffzelle | Nachricht | Onlineartikel

Poröse Salze könnten Elektrolyt für Brennstoffzellen bilden

Autor:
Patrick Schäfer

Chinesische Wissenschaftler haben poröse Salze mit hoher Protonenleitfähigkeit entwickelt. Sie könnten eine neue Klasse leistungsfähiger, robuster Elektrolyte für Brennstoffzellen bilden.

In der Zeitschrift "Angewandte Chemie" berichten Wissenschaftler von einer neuen Stoffklasse, deren Bausteine über ionische Bindungen zusammengehalten werden. Die Forscher um Teng Ben von der Jilin-Universität (Changchun, China) konnten nach eigenen Angaben organische Basen und Säuren so kombinieren, dass Salze mit sehr starken Bindungen entstehen. Deren genau definierte kristalline Strukturen bilden stabile Porensysteme mit eindimensionalen Kanälen und können Wasser einschließen. 

Die sehr hohe Protonenleitfähigkeit der neuen Salze resultiert aus den Wassermolekülen, die untereinander und mit den geladenen Gruppen über Wasserstoffbrückenbindungen fest verbunden sind. Bei der Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff zu Wasser tauschen die beiden Zellen über einen Elektrolyten Protonen (positiv geladene Wasserstoffionen) aus. Die neuen Salze könnten die Aufgabe des Elektrolyten übernehmen, sie sollen auch bei höheren Temperaturen sehr stabil bleiben und mit steigender Temperatur soll ihre Protonenleitfähigkeit zunehmen.

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Quelle:
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