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02.10.2018 | Brennstoffzelle | Nachricht | Online-Artikel

Volkswagen optimiert den Brennstoffzellenkatalysator

verfasst von: Patrick Schäfer

1 Min. Lesedauer

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In Kooperation mit der US-Universität Stanford hat Volkswagen einen neuen Brennstoffzellenkatalysator entwickelt. Seine Leistung soll bei geringeren Kosten deutlich steigen.​​​​​​​

Volkswagen und die Universität Stanford haben ein neues Verfahren entwickelt, um die hohen Kosten bei der Brennstoffzellen-Technik beim Einsatz von Platin zu reduzieren. Das Edelmetall wird als Katalysator benötigt und wird bislang als Partikel auf Kohlenstoffpulver verteilt. Im neu entwickelten Verfahren werden Platinatome gezielt auf eine Kohlenstoffoberfläche gesetzt, um dadurch sehr dünne Partikel zu erzeugen. Die Effizienz der Brennstoffzelle soll sich dadurch verdreifachen, während sich die Kosten minimieren. "Diese Technologie eröffnet enorme Möglichkeiten für die Kostenreduktion, da die eingesetzte Edelmetallmenge minimiert wird. Gleichzeitig steigen Lebensdauer und Katalysatorperformance", sagt Professor Prinz von der Universität Stanford.

Bislang machten die hohen Kosten die Brennstoffzellen-Technik zu einem Nischenprodukt. Mithilfe der neuen Katalysatortechnologie könnte die Wirtschaftlichkeit jedoch gesteigert werden. Die jetzt im Labor erreichten Ergebnisse müssen jedoch erst auf die industrielle Großproduktion übertragen werden können. Die sogenannte Atomlagenabscheidung soll aber neben der Brennstoffzelle auch weitere Anwendungsmöglichkeiten bieten, etwa bei der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation.

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Brennstoffzellen

Quelle:
Wasserstoff in der Fahrzeugtechnik

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