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07.09.2020 | Brennstoffzelle | Nachricht | Online-Artikel

Bosch entwickelt Brennstoffzellenantrieb für schwere Lkw

verfasst von: Patrick Schäfer

1 Min. Lesedauer

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Bosch setzt den Fokus des Brennstoffzellenantriebs zunächst vor allem Nutzfahrzeuge. Dieser soll etwa 2022 in Serie gehen. Später soll dann auch ein Brennstoffzellenantrieb für Pkw entwickelt werden.

Der Elektroantrieb ist mit aktueller Batterietechnik für schwere Nutzfahrzeuge nicht die erste Wahl für den Zulieferer Bosch. Dagegen sprechen das hohe Gewicht, lange Ladezeiten und begrenzte Reichweiten. Dagegen sieht Bosch vor allem Vorteile beim Brennstoffzellenantrieb. Dieser ermöglicht bei Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff den klimaneutralen Transport von Waren und Gütern. Bosch plant, mit einem eigenen Brennstoffzellenantrieb ab 2022/23 in Serie zu gehen.

Demnach sei die CO2-Bilanz gerade bei großen, schweren Fahrzeugen besser als beim rein batterieelektrischen Antrieb, wenn man noch den CO2-Ausstoß für Produktion, Betrieb und Entsorgung berechnet. Außerdem seien die hohe Energiedichte, die Möglichkeit der Speicherung sowie der schnelle Tankvorgang vorteilhaft: "Die Brennstoffzelle ist erste Wahl, wenn täglich viele Kilometer und größere Lasten bewegt werden müssen", erklärt Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Powertrain Solutions. Zudem könne die Wasserstoffwirtschaft dem Hydrogen Council zufolge in den kommenden zehn Jahren wettbewerbsfähig werden.

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