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17.12.2020 | Brennstoffzelle | Nachricht | Onlineartikel

Daimler und Linde treiben Betankung mit flüssigem H2 voran

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Daimler Trucks und Linde haben eine Kooperation geschlossen. Gemeinsam wollen sie ein neues Betankungsverfahren mit flüssigem Wasserstoff für Brennstoffzellen-Lkw entwickeln.

Das neue Betankungsverfahren für flüssigen Wasserstoff ("subcooled" liquid hydrogen, "sLH2-Technologie") soll eine höhere Speicherdichte, eine größere Reichweite, eine schnellere Betankung und eine höhere Energieeffizienz der Brennstoffzellen-Lkw ermöglichen. Um den sogenannten Boil-off-Effekt und "Rückgas" (zur Tankstelle zurückfließendes Gas aus dem Fahrzeugtank) während der Betankung zu vermeiden, werden ein höheres Druckniveau sowie eine spezielle Temperaturregelung eingesetzt.

Die Unternehmen planen die erste Betankung eines Prototyp-Lkw an einer Pilotstation in Deutschland für das Jahr 2023. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch die ersten Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck in die Erprobung gehen. "Mit unserer Zusammen­arbeit mit Linde als führendem Unternehmen für Wasserstoff-Betankungstechnologie wollen wir die Zukunftsfähigkeit und Akzeptanz von Brennstoffzellen-Lkw auf Wasserstoffbasis in der Branche erhöhen. Flüssiger Wasserstoff bietet bereits zahlreiche Vorteile, und das neue Verfahren wird dazu beitragen, dass weitere hinzukommen", sagt Sven Ennerst, Vorstandsmitglied der Daimler Truck AG, verantwortlich für Entwicklung, Einkauf und Region China.

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Quelle:
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