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01.06.2015 | Ausgabe 2/2015

Zeitschrift für Energiewirtschaft 2/2015

Brennstoffzellenaktivitäten in Deutschland und Japan – Installationen und Patentanmeldungen

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Alexander Zipp, Dr. rer. nat. Bodo Groß

Zusammenfassung

Die stationäre Brennstoffzellentechnologie bietet das Potenzial einen erheblichen Beitrag in einer effizienten dezentralen und langfristig auch regenerativen Energieversorgung zu leisten. Der Artikel befasst sich mit dem aktuellen Stand der Technologie, insbesondere im Bereich der gekoppelten Strom- und Wärmeversorgung für Haushalte, in den beiden in diesem Bereich weltweit führenden Nationen, Deutschland und Japan. Hierzu werden die, in erster Linie durch die energiepolitische Technologieförderung erreichten Installationszahlen miteinander verglichen. Zusätzlich wird eine umfassende Analyse der Patentanmeldungen, spezifiziert nach der Brennstoffzellentechnologie, auf Basis der Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamts durchgeführt. Somit lässt sich der Erfolg der unterschiedlich konzipierten Markteinführungsstrategien evaluieren und die technologische Ausrichtung verfolgen. Die Ergebnisse zeigen, dass die enge Koalition aus Politik, Energieversorgern und weltweit agierenden Technologiegroßkonzernen in Japan den dort ansässigen Unternehmen den Ausbau eines Vorsprungs, bezogen auf die installierten Stückzahlen und damit sowohl in technologischer als auch ökonomischer Sicht, von etwa sieben bis acht Jahren im Bereich der Polymerelektrolytbrennstoffzelle gegenüber deutschen Herstellern ermöglicht hat. Durch das europäische Vorhaben ‚ene.field‘ sowie insbesondere durch eine bereits gestartete Kooperation zwischen deutschen und japanischen Herstellern kann mit der Markteinführungsphase der Brennstoffzellenheizgeräte in Deutschland kurzfristig begonnen werden. In deren weiteren Verlauf ist es nötig, durch steigende Verkaufs- und Installationszahlen die Produktionskosten zu senken, um sich gegenüber der bereits etablierten und kostengünstigeren Konkurrenz im Segment der Mikro-Kraftwärmekopplung durchzusetzen zu können. Um dies zu erreichen, ist ein staatliches Markeinführungsprogramm ein adäquates Instrument. Um dessen nachhaltige Erfolgsaussichten zu steigern, sollte ein solches Programm jedoch entsprechend dem japanischen Beispiel von einem deutlich gesteigerten Engagement seitens der Energieversorger begleitet werden.

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