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Über dieses Buch

Der sog. „Brexit“ ist einer der wohl größten Einschnitte in der Geschichte der Europäischen Union. Für die im Finanzmarkt der EU agierenden Akteure stellt sich zunehmend die Frage, unter welchen Voraussetzungen nach dem Brexit grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen erbracht oder in Anspruch genommen werden können. Lisa Löbig und Domenik H. Wendt skizzieren die möglichen rechtlichen Folgen, die ein harter Brexit für deutsche und britische Finanzmarktteilnehmer mit sich bringt. Hierbei wird auf ausgewählte Beispiele aus dem Finanzmarkt unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte eingegangen.

Die Autoren:

Lisa Löbig ist Absolventin des Studiengangs Wirtschaftsrecht (LL.B.) an der Frankfurt University of Applied Sciences und frühere Mitarbeiterin am Fachbereich Wirtschaft und Recht. Derzeit ist sie bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankfurt am Main tätig.

Prof. Dr. Domenik H. Wendt, LL.M. ist Professor für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht und Europarecht an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor des Instituts für Vertragsgestaltung und Konfliktlösung (IVK).

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
In der Einleitung werden zunächst der Umfang und der Inhalt des essentials konkretisiert.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Kapitel 2. Hintergrund

Zusammenfassung
Im Rahmen der Untersuchung werden zunächst in Kap. 2 einleitende Informationen über den Brexit gegeben. Hierzu werden die politischen Entwicklungen des Brexit in Verbindung mit dem offiziellen Austrittsverfahren aus der EU beleuchtet. Darüber hinaus wird die der Arbeit zugrunde liegende Annahme eines harten Brexit erklärt. Anhand von ausgewählten Beispielen wird zudem die Wettbewerbsposition des Vereinigten Königreichs im Finanzmarktgeschehen skizziert.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Kapitel 3. Europarechtliche Auswirkungen

Zusammenfassung
In dem dritten Kapitel wird sich der Frage zugewandt, welche europarechtlichen Auswirkungen sich aus dem Brexit ergeben. Hierbei wird die Anwendung von Primär-, Sekundär- und Tertiärrecht auf das Vereinigte Königreich im Rahmen einer Vorher-Nachher-Analyse dargestellt.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Kapitel 4. Regulatorische Auswirkungen

Zusammenfassung
In dem vierten Kapitel werden die regulatorischen Auswirkungen anhand von ausgewählten Beispielen des EU-Finanzmarktrechts beleuchtet. In diesem Kontext wird der Marktzugang über den Europäischen Pass und das System von Drittstaatenregelungen im Unionsrecht erläutert. Für die Erörterung der regulatorischen Auswirkungen werden relevante Rechtsakte der EU auf ihre Drittstaatenregelungen hin untersucht.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Kapitel 5. Vertragliche Auswirkungen im Hinblick auf § 134 BGB

Zusammenfassung
In dem fünften Kapitel werden die vertraglichen Auswirkungen des Brexit analysiert. In diesem Kontext wird erörtert, ob VK-Institute nach dem Brexit über eine Banklizenz nach deutschem Recht für Geschäfte im Inland verfügen müssen. Für diesen Sachverhalt wird abschließend die mögliche Nichtigkeit der Verträge gemäß § 134 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) am Beispiel des Eigenhandels gutachterlich geprüft.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Kapitel 6. Fazit

Zusammenfassung
Die Untersuchung schließt mit einem Fazit über die gewonnenen Erkenntnisse ab.
Lisa Löbig, Domenik H. Wendt

Backmatter

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