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09.07.2019 | Bürobau | Infografik | Onlineartikel

Flächenengpass in Frankfurt

Autor:
Christoph Berger

Eine hohe Nachfrage, deutlich rückläufige Leerstände, aber damit auch weniger Reserven: Dies sind Kennzeichen des derzeitigen Büroimmobilienmarktes in Frankfurt. Und es wird gebaut. Vieles davon aber direkt vorvermietet.

Seit 2010 hat sich der Leerstand aufgrund der positiven Nachfrageentwicklung im gesamten Marktgebiet Frankfurt um rund 65 Prozent reduziert. Dies gab das Immobilienunternehmen Colliers International Ende Mai 2019 bekannt. In einigen Lagen sind demnach die kurzfristigen Verfügbarkeiten unter die 3-Prozent-Marke gefallen. Als Reaktion auf diese Entwicklung wird gebaut, wobei der Höchststand des Entwicklungsvolumens 2020 mit einem Volumen von rund 270.000 Quadratmetern erreicht werde, wie es weiter heißt. Danach werde die Bautätigkeit dann wohl wieder abnehmen, so die Colliers-Prognose.

Dass die Nachfrage nach Büroflächen aber hoch bleibe, würden die hohen Vormietungsquoten bei vielen Projekten zeigen. So seien von den 2019 entstehenden Büroflächen bereits mehr als 70 Prozent vor der Fertigstellung belegt, 2020 liege die Vorvermietungsquote ebenfalls schon bei über 50 Prozent. Damit komme trotz der verhältnismäßig hohen Bautätigkeit effektiv nur wenig verfügbare Fläche auf den Vermietungsmarkt.

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Quelle:
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