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Über dieses Buch

Dieses Buch beschreibt detailliert die Voraussetzungen und den Prozessablauf von Business Cases. Diese stellen in der Praxis das wichtigste Instrument dar, um unternehmerische Entscheidungen auf ihre Vorteilhaftigkeit zu analysieren. Um einen adäquaten Business Case zu erstellen, reicht allerdings die reine Beherrschung der relevanten Methoden der Investitionsrechnung nicht aus. Andreas Taschner gibt hilfreiche Anleitungen und Tipps zur Methodenwahl und Ergebnisdarstellung und erläutert weitergehende Fragen, wie die Berücksichtigung von Unsicherheit oder die Einbeziehung nicht-monetärer Faktoren. Die Orientierung am idealtypischen Prozess hilft beim Erarbeiten eigener Business Cases und liefert einen Leitfaden für die ersten selbstständigen Arbeiten. Anwendungsbezogene Fragen und Antworten vertiefen die Thematik.
„Business Cases“ wendet sich an Unternehmenspraktiker in den Bereichen Investition, Controlling, Planung und Unternehmensführung. Studierende der Wirtschaftswissenschaften an Fachhochschulen und Universitäten, insbesondere mit den Schwerpunkten Controlling und Unternehmensführung, profitieren von der kompakten Wissensvermittlung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zielsetzung und Aufbau des Buches

Zusammenfassung
Wie viele Menschen haben schon einmal einen Business Case gerechnet? Viele! Wie viele Menschen haben schon einmal einen Business Case in ihren Händen gehalten? Noch mehr! Die Chancen stehen gut, dass die meisten dies getan haben, ohne es zu wissen. Ein Business Case ist weder eine akademische Übung für verstaubte Bibliotheken noch ein kalkulatorisches Monstrum, das nur mit Hilfe von Supercomputern zu bewältigen ist. Ein Business Case setzt kein mehrjähriges Studium voraus und ist kein Zeitvertreib einer kleinen Profession von hochbezahlten Spezialisten. Business Cases kommen vielmehr in vielerlei Gewändern vor: als kleine Excel Tabelle auf dem Laptop eines Vertriebsbeauftragten, als Projekt für ein Team von Fusionsexperten, als Inhalt einer Hochglanzbroschüre auf einer Branchenmesse, aber ebenso als private Kalkulation beim Bau eines Eigenheimes oder als umfangreiche Studie bei der Planung einer staatlichen Baumaßnahme. Die rasante Entwicklung der Rechenleistung moderner Computer hat der weiten Verbreitung der Spezies „Business Case“ den idealen Nährboden geliefert. Was vor 20 Jahren noch mit immensem Rechenaufwand verbunden war, lässt sich heute mit jedem Tabellenkalkulationsprogramm ohne große Mühe erledigen. Das Rechnen eines Business Case hat damit zwar seine mathematischen Schwierigkeiten verloren – nicht aber seine methodischen!
Andreas Taschner

2. Definitionen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Was unter einem Business Case zu verstehen ist.
  • Wofür man Business Cases braucht.
  • In welchen Situationen Business Cases erstellt werden.
  • Wann Business Cases keinen Sinn machen.
  • Was einen Business Case von ähnlichen Begriffen wie „Business Plan“, „Kalkulation“ oder „Kostenrechnung“ unterscheidet.
Andreas Taschner

3. Der Business Case Prozess

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Welche unterschiedlichen Aufgabenarten anfallen, um einen vollständigen und passenden Business Case zu erstellen.
  • Wie der idealtypische Prozess der Erstellung eines Business Case aussieht.
  • Aus welchen einzelnen Teilschritten der Prozess besteht und was diese Schritte jeweils umfassen.
  • Welche „Abkürzungen“ im Prozess in bestimmten Fällen möglich und sinnvoll sind.
Andreas Taschner

4. Ausgangssituation

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Welche typischen Ausgangssituationen in einem Business Case auftreten können.
  • Was man über die Ausgangssituation wissen muss, um einen sinnvollen Business Case erstellen zu können.
  • Warum die Ausgangssituation das weitere Vorgehen bestimmt.
  • Warum ein Business Case immer eine Vergleichsbasis braucht, um sinnvoll zu sein.
Andreas Taschner

5. Die „5 Fragen“ eines Business Case

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Welcher Unterschied besteht zwischen „den richtigen Business Case rechnen“ und „den Business Case richtig rechnen“.
  • Welche 5 Fragen man sich stellen muss, um den richtigen Business Case zu rechnen.
  • Wie die Antworten auf diese 5 Fragen das weitere Vorgehen bestimmen.
Wie in Kap. 3 aufgezeigt, können bei der Erstellung eines Business Case zwei prinzipielle Fehlerarten auftreten:
Die Erstellung des Business Case beginnt deshalb mit der Festlegung des „richtigen“ Business Case. Dabei sind die folgenden fünf Fragen zu klären.
Andreas Taschner

6. Organisation, Ressourcenfragen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Warum es in den meisten Fällen sinnvoller ist, einen Business Case von einem Team und nicht von einer Einzelperson erstellen zu lassen.
  • Welche Kernkompetenzen für die Erstellung eines Business Case nötig sind.
  • Welche inhärenten Konflikte zwischen diesen Kernkompetenzen auftreten können und wie diese vermieden werden können.
  • Warum die Beschaffung der notwendigen Inputdaten nicht nur eine inhaltliche, sondern mindestens ebenso eine organisatorische Aufgabe darstellt.
Andreas Taschner

7. Business Case Design, Modellerstellung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Warum jeder Business Case ein vereinfachendes Modell der Wirklichkeit ist.
  • Was man bei der Erstellung von Modellen beachten muss.
  • Wie die Antworten auf die 5 Fragen die Modellbildung beeinflussen.
  • Warum es kein allgemein gültiges Business Case Modell geben kann.
  • Welche typischen Teilmodelle in vielen Business Cases auftauchen und was deren Inhalte sind.
Andreas Taschner

8. Methodeneinschub

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Warum das Kriterium der Vermögensmaximierung der relevante Maßstab für einen Business Case ist.
  • Welche Rechnungsgrößen das betriebliche Rechnungswesen kennt und warum nicht alle für einen Business Case sinnvoll sind.
  • Was der Unterschied zwischen einer „Cash Flow Betrachtung“ und einer „G+V Betrachtung“ im Business Case ist und weshalb die Cash Flow Betrachtung vorzuziehen ist.
Andreas Taschner

9. Datensammlung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Wie die Modellbildung die im Business Case erforderlichen Inputdaten festlegt.
  • Ob unpassende Modelle durch bessere Inputdaten kompensiert werden können und umgekehrt.
  • Warum es manchmal sinnvoller ist, mit Annahmen zu arbeiten, als Daten zu suchen.
Andreas Taschner

10. Rechnen des Business Case

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Welche Methoden der Wirtschaftlichkeitsrechnung es gibt.
  • Was dynamische von statischen Methoden unterscheidet.
  • Welche der Methoden in einem Business Case angewendet werden können.
  • Welche Aussagen die Methoden generieren und wie sie interpretiert werden müssen.
  • Welche typischen Kennziffern und Metriken ein Business Case liefern kann und soll.
Andreas Taschner

11. Berücksichtigung von Unsicherheit

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Warum ein Business Case immer mit Unsicherheit behaftet ist.
  • Welche prinzipiellen Möglichkeiten zur Berücksichtigung dieser Unsicherheit zur Verfügung stehen.
  • Welche Vor‐ und Nachteile für die Erstellung des Business Case und die Interpretation seiner Ergebnisse sich daraus ergeben.
Andreas Taschner

12. Weitergehende Probleme beim Rechnen eines Business Case

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • In welchen Situationen man im Business Case den Faktor „Inflation“ berücksichtigen sollte.
  • Wie man im Business Case mit Steuerzahlungen umgehen kann und welche Konsequenzen dies hat.
  • Wie der Business Case angepasst werden muss, wenn mit wechselnden Zinssätzen im Analysezeitraum gerechnet wird.
  • Warum es in vielen Fällen möglich und sinnvoll ist, auch nicht‐monetäre Aspekte im Business Case zu erfassen.
Andreas Taschner

13. Darstellung und Vorstellung des Business Case

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfährt der Leser:
  • Warum nach dem Rechnen des Business Case noch nicht Schluss ist.
  • Wie man die Ergebnisse des Business Case für die Adressaten darstellen soll.
  • Welche Stolperfallen man bei der Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse vermeiden muss.
Andreas Taschner

14. Literaturhinweise

Zusammenfassung
Dieses Werk versteht sich als praxisorientierter Leitfaden, in welchem der Anwendungsbezug der Inhalte im Vordergrund steht. Mancher Leser mag deshalb tiefergehende theoretische Begründungen oder mathematische Ableitungen vermissen. Außerdem wurde im Text auf Querverweise zu anderen Quellen verzichtet, was Leser, die vornehmlich Lehrbücher gewohnt sind, ebenfalls eher ungewöhnlich finden werden.
Andreas Taschner

15. Antworten zu den Kontrollfragen

Zusammenfassung
Kapitel 15 bietet ausführliche Antwortvorschläge und Erklärungen zu den Kontrollfragen der vorangegangenen Kapitel. Der Leser kann anhand der Musterantworten sein eigenes Verständnis überprüfen und erhält weitere Anregungen zur Umsetzung der Inhalte in der betrieblichen Praxis.
Andreas Taschner
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