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2022 | Buch

Business Guide für strategisches Management

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Über dieses Buch

Dieses Buch, nun in der 2. Auflage, folgt dem Credo „Don´t work hard – work smart“. Smart im Sinne von Cleverness, systematischer Organisation von Arbeit und Zeit sowie Weitsichtigkeit zur Erschließung geschäftlicher Perspektiven. In alphabetischer Reihenfolge stellt das Buch die Erfolgsfaktoren, Methoden und Strategien vor, die helfen Marktpositionen zu stärken und Strategien neu auszurichten. Die übersichtlichen Kapitel sind auch zum Nachschlagen sehr geeignet.

Das Buch richtet sich an Manager, Führungskräfte und Selbstständige, die ihre wertvollsten Ressourcen nachhaltig und bewusst einsetzen wollen, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die die Kunden auch wirklich wollen. Über 100 nationale und internationale Fallbeispiele liefern einen hohen Nutzwert. Für die 2. Auflage wurden zahlreiche Textstellen überarbeitet, neue Fallbeispiele intergriert und aktuelles Datenmaterial erschlossen. Mit wertvollen Praxistipps am Ende jedes Kapitels.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Alleinstellungsmerkmal

Was passiert, wenn in einer Einkaufsstraße zehn Geschäfte eine nahezu identische Warenauswahl zu vergleichbaren Preisen anbieten, aber das Angebot die Nachfrage übersteigt?

Alfred-Joachim Hermanni
2. Allianzen

Wer diese Meinung vertritt, fühlt sich bestätigt. Allianzen werden seit Menschengedenken zwischen Staaten (Völkerrecht), Organisationen/Institutionen (strategisch) oder Personen abgeschlossen, um vorgegebene Ziele gemeinsam zu verfolgen. Dabei bringt es nichts, diese allgemeingültig und somit interpretierbar zu halten. Verständigen Sie sich mit den beteiligten Unternehmen über einen genauen Zielinhalt (also beispielsweise eine bestimmte Standardisierung zur Produktivitätssteigerung), über das Ausmaß und die Maßstäbe des Vorhabens (z. B. in Zahlen gefasst, um eine eindeutige Messung vornehmen zu können) und den Zeitraum zur geplanten Zielerreichung.

Alfred-Joachim Hermanni
3. Best Practice-Lösungen

Sie kennen gewiss die Redensart, dass die Kirschen in Nachbars Garten besser schmecken sollen als die eigenen. Eine derartige Vorstellung ist verlockend, weil man die Kirschen bisher nicht gekostet hat und anscheinend nicht fähig ist, diese in einer ausgesprochen guten Qualität zu erzeugen. Um dem unwiderstehlichen Geheimnis auf den Grund zu gehen, betreibt man schließlich auswärtige Ursachenforschung.

Alfred-Joachim Hermanni
4. Business Modelling

„Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich anderen Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.“

Alfred-Joachim Hermanni
5. Business Networks

Business Networks gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ein Indiz dafür ist, dass immer mehr Firmen ihre Mitarbeiter animieren, über soziale Netzwerke stabile Beziehungen zu Businesspartnern, potenziellen Kunden und zur Konkurrenz aufzubauen und zu bewahren. Online sollen umfassende Informationen gesammelt und diese dann firmenintern methodisch ausgewertet und eingesetzt werden (vgl. Kap. 36 bzw. 44 ).

Alfred-Joachim Hermanni
6. Businessplan

Wenn man es nicht anders wüsste, könnte man annehmen, Marc Aurel philosophiert bei seinen ordnungspolitischen Ausführungen über die Notwendigkeit eines Businessplans. Fakt ist, ein Businessplan verfolgt drei Ziele: Erstens soll dieser Plan staatliche Fördermittelgeber, private Investoren, Kreditinstitute und Kooperationspartner vom Erfolg einer Unternehmung überzeugen. Zweitens hilft der Erläuterungsprozess, gedankliche Lücken der Geschäftsidee zu schließen und somit das Businesskonzept zu optimieren. Und drittens dient der Plan dem Unternehmer als Kontroll- und Orientierungsinstrument über den Verlauf seiner wirtschaftlichen Tätigkeit.

Alfred-Joachim Hermanni
7. Change Management

„Change Management“, flüstern beunruhigt zahllose Mitarbeiter, wenn Veränderungsprozesse anstehen und ihnen vor Schreck erst einmal das Herz in die Hose rutscht. Sie befürchten nämlich, zu Recht oder Unrecht, dass Köpfe rollen und ihrer dazu gehört.

Alfred-Joachim Hermanni
8. Controlling

Controlling? Wie uncool ist das denn!Moment mal, eine wirtschaftliche Tätigkeit ist keine kurzweilige oder karikative Veranstaltung, sondern ein ernst zu nehmendes Business zum Zweck der Gewinnerzielung, das es zu kontrollieren gilt. Spätestens seit der Regentschaft von Isabella von Portugal (1397–1471) wissen wir, dass Frauen wie Männer die Kernaufgaben des klassischen Controllings beherrschen. Als inoffizielle Finanzministerin Burgunds überprüfte sie die Ein- und Ausgabenpolitik des Herzogtums, deckte Missstände auf und kämpfte gegen Betrug und Korruption.

Alfred-Joachim Hermanni
9. Demut

Beim Bergsteigen denke ich oftmals an die Worte des Johann Wolfgang von Goethe: „Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in der Demut wandle.“

Alfred-Joachim Hermanni
10. Digitalisierung & Big Data

Das Wettrennen um die digitale Vorherrschaft ist durch ein hohes Veränderungstempo gekennzeichnet. Insbesondere amerikanische und asiatische Unternehmen befinden sich auf der Überholspur und drängen weltweit Wettbewerber aus den Märkten. Dabei kaufen Sie auch kleinere Firmen (Mitbewerber) auf, die innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten. Umgekehrt greifen aber auch Start-Ups aus dem Internet etablierte Firmen an und liefern sich Gefechte um Technologien von morgen.

Alfred-Joachim Hermanni
11. Employer Branding

Der demografische Wandel hat nicht nur in Deutschland ein Umdenken bei Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft eingeleitet. Durch einen Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter und einen Anstieg der Seniorenzahl verändern sich auch die Voraussetzungen für die Entwicklung von Lebensqualität und Wohlstand: „Die sinkende Zahl der Menschen im jüngeren Alter und die gleichzeitig steigende Zahl älterer Menschen verschieben den demografischen Rahmen in bisher nicht gekannter Art und Weise.“

Alfred-Joachim Hermanni
12. Eventmarketing

Mandanten von mir sind in der Event-Branche tätig, die – abgesehen von den Corona-Übergangsjahren – kräftig boomt. 423 Mio. Teilnehmer besuchten im Jahr 2019 rund 2,89 Mio. Veranstaltungen (Kongresse, Tagungen und Events) Deutschland (Vgl. EWC, GCB, DZT & EITW. (Mai 2021). Meeting- & Event Barometer Deutschland 2020/2021. Die Deutschland-Studie des Kongress- und Veranstaltungsmarktes. Frankfurt am Main. S. 7.). Im Jahr 2020 nahm die Anzahl der virtuellen und hybriden Veranstaltungen (Präsenzveranstaltungen mit virtuellen Erweiterungen) deutlich zu.

Alfred-Joachim Hermanni
13. Finanzmanagement

Jedes Kind kann rechnen lernen. Erfunden hat das Fingerabzählen der Homo sapiens vor rund 200.000 Jahren in Afrika, als die Menschen zum ersten Mal Handel trieben und wahrscheinlich Fleisch gegen Felle eintauschten.

Alfred-Joachim Hermanni
14. Finanzwirtschaft

Wenn etwas in Unternehmerkreisen konstant wie das Amen in der Kirche gepredigt wird, dann ist es das Thema betriebliche Finanzwirtschaft. Niemand – kein Unternehmer, Topmanager oder Selbstständiger – ist vor dieser immer wiederkehrenden Agenda sicher. Die Finanzwirtschaft schließt sämtliche betrieblichen Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung finanzieller Mittel ein, die für die Investitionsplanung erforderlich sind. Hierunter fällt auch die damit korrelierende Organisation der Zahlungs-, Mitbestimmungs-, Informations-, Kontroll- und Sicherungsaspekte zwischen Kreditnehmern und Kapitalgebern.

Alfred-Joachim Hermanni
15. Führung

Egal, wo Sie Ihre beruflichen Zelte aufschlagen: „Der Mensch ist ein nachahmendes Geschöpf, und wer der Vorderste ist, führt die Herde.“

Alfred-Joachim Hermanni
16. Geschäftsidee

Kaltes Wasser. Am Anfang eines Weges zum ersehnten Erfolg stehen Sie wie ein Schwimmer im Wettbewerb auf dem Startblock und springen in ein riesiges Becken, um am Ende möglichst das olympische Gold nach Hause zu holen. Theoretisch ganz einfach.

Alfred-Joachim Hermanni
17. Gesundheitsmanagement

Vorliegende Studien zeigen, dass jeder fünfte Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz als sehr belastend empfindet und jede zehnte aufgrund einer Depression krankgeschrieben wird. Weltweit leiden etwa 280 Millionen Menschen an Depressionen. Bei jedem fünften Beschäftigten in Deutschland wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert. Laut dem WHO-Regionalbüro für Europa führt die Volkskrankheit zu Kosten von rund 170 Mrd. € pro Jahr allein in Europa.

Alfred-Joachim Hermanni
18. Innovation

Die Historie zeigt, dass große Innovationen lange Konjunkturwellen nach sich ziehen. Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an solche Neuerungen wie Dampfmaschine (1712), Eisenbahn (1804), Elektrizität (1864), Automobil (1886), Fernsehen (1928), Luft- und Raumfahrt (1903 bzw. 1942) oder Informations- und Kommunikationstechnologien (Anfang der 1980er-Jahre).

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19. Interkulturelle Kommunikation

Seit geraumer Zeit erfährt die interkulturelle Kommunikation aufgrund der wirtschaftlichen Globalisierung, der Internationalisierung von Unternehmen sowie von länderübergreifenden Kooperationen eine zunehmende Bedeutung. Das Interessante daran ist: Bei der interkulturellen Kommunikation handeln verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die andersartige Verhaltensweisen, Traditionen und Werte pflegen. Folglich ist sie als Austausch- und Interaktionsprozess von Gedanken, Bedeutungen und Empfindungen durch symbolische Zeichen oder Handlungen (verbal oder nonverbal) zwischen Individuen, Gruppen oder Organisationen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zu verstehen.

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20. Internet & Suchmaschinen

Ein Internetauftritt ist die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts. Punkt!

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21. Kontinuität

Dicke Bretter muss man lange bohren, weil Geschäfte nun mal naturgemäß in Wellenbewegungen, in Ups and Downs, verlaufen.

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22. Kreativität

Kreativität ist der Treibstoff zur Erschließung sämtlicher Geschäfte!Alles, was mit Vorstellungsvermögen und Einfallsreichtum zu tun hat, ist ein hohes Gut und unverzichtbarer Bestandteil des Schöpfungs- und Überlebensprozesses eines Gewerbes. Ein einfaches Beispiel, wie man mit etwas Kreativität etwas erreichen kann, stammt aus der Dienstleistungsbranche. So stand ein Reinigungsbetrieb kurz vor der Insolvenz, als dessen Inhaber meinen Rat suchte. Er hätte seine Marketingmaßnahmen ausgereizt, bekam ich zu hören, branchenübliche Dienstleistungen unterbreitet, aber keine neue Kunden gefunden.

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23. Kunden

Es ist ziemlich einfach auf einen Nenner zu bringen, was Kunden grundsätzlich wollen: Niedrige Preise, schnelle und zuverlässige Lieferwege sowie eine möglichst große Auswahl an Produkten beziehungsweise Dienstleistungen. Ich kenne mehrere Berater, die behaupten, dass man Kunden wie folgsame Lämmer züchten kann. Eine „Zucht“ klappt aber meines Erachtens nur bei drei Varianten.

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24. Managementinstrumente

Gesetzt den Fall, Sie wären ein Architekt und müssten einen Gebäudekomplex sanieren, damit dessen Fortbestand gewährleistet ist. Sie würden unterschiedliche Werkzeuge für die baulich-technische Wiederherstellung oder Modernisierung einsetzen: etwa beim Dachstuhl andere als bei einer Bauwerksabdichtung oder energetischen Sanierung.

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25. Marke

Ein Bekannter von mir stellt hochwertige Polohemden her. Seine Hemden werden aus demselben Material in den gleichen Fabriken wie Tommy Hilfiger und Polo Ralph Lauren im asiatischen Raum produziert. Aber seine Ware geht in der Sortimentstiefe völlig unter und landet mehr oder minder auf dem Grabbeltisch in den Kaufhäusern. Warum? Er hat es schlicht versäumt, eine starke Marke von Anfang an aufzubauen und zu kultivieren, um ihr eine Top-Position bei den Polohemden zu sichern.

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26. Marketing & Werbung

Überraschenderweise erkundigen sich viele Leute bei mir nach der Bedeutung von „Marketing“, weil Sie diesen Begriff nicht von „Werbung“ unterscheiden können. Offenkundig besteht hier Aufklärungsbedarf.

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27. Mission

Stellen Sie sich vor, niemand in Ihrem Unternehmen kann in aller Kürze berichten, welchen grundsätzlichen Auftrag die Organisation erfüllen möchte. Wenn Sie mich fragen, kommt diese Inkompetenz einem Super-GAU gleich, weil Mitarbeiter und Kunden völlig verunsichert sind, warum Produkte hergestellt oder Dienstleistungen angeboten werden.

Alfred-Joachim Hermanni
28. Nachhaltigkeit

Menschenrechte in der Lieferkette, Plastik in den Weltmeeren, Klimakrise, Bilanz- und Steuerskandale. Seit Anfang der 1970er-Jahre bewegt das Thema Nachhaltigkeit die Menschheit. Manch einer versteht darunter lediglich die ökologische Nachhaltigkeit, keinen Raubbau an der Natur zu begehen und die natürlichen Ressourcen nur in dem Maße zu gebrauchen, wie diese sich regenerieren. Win-Win-Lösungen sollen entstehen, die den Konsumenten, den Unternehmen und der natürlichen Umwelt zugutekommen. Alternativen werden geschaffen und bereitgestellt, z. B.: ökologisch angebaute Lebensmittel aus der Region, Hybridautos, Windkraftanlagen, recyclinggerechte Produkte oder Verwendung von nachwachsenden, natürlichen Materialien.

Alfred-Joachim Hermanni
29. New Work

Die Arbeitswelt wird sich gravierend ändern. Unternehmen und Organisationen müssen sich kontinuierlich neu erfinden, Prozesse überdenken, neue Märkte erschließen und Geschäftsmodelle relaunchen. Hinzu kommt, dass die Tätigkeiten, die potenziell von Computern und computergesteuerten Maschinen übernommen werden können, in den letzten Jahren gestiegen sind. Es ist leicht nachvollziehbar, dass sich durch Robotik, Künstliche Intelligenz und Machine Learning die Rolle des Menschen ändern wird. Vernetzte Produktionsumgebungen, Human Machine Interfaces, werden die Prozesse optimieren und weitgehend automatisieren.

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30. Preisfindung

Im Gegensatz zur Kostenorientierung richtet sich eine nachfrageorientierte Preisfindung primär nach dem Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage. Je größer die Nachfrage ist, desto höher kann der Preis des Angebotes ausfallen. Dazu ein Hinweis: Wenn man den Abnehmern von hochpreisigen Waren erläutert, warum diese so teuer angeboten werden (z. B. weil es sich um seltene Rohstoffe oder eine exklusive Qualität handelt), kann man die Preise in vielen Fällen durchsetzen. Umgekehrt ist es eher selten der Fall, dass sich infolge einer sinkenden Nachfrage ein Preis reduziert.

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31. Public Relations

Sogar der himmlische Vater hat eine eigene PR-Vertretung: die Kirche. Sie verbreitet das Wort und die Schrift Gottes in alle Herren Länder, um vertrauensbildende Maßnahmen zu schaffen.

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32. Querdenken

Die Forschung geht davon aus, dass wissenschaftliche Revolutionen (Paradigmenwechsel) erforderlich sind, um von Irrtümern zur Wahrheit zu gelangen.

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33. Redekunst

Und wovon handelt Ihre Rede? Was immer Ihnen als Topmanager auf dem Herzen liegt, packen Sie es aus und platzieren es in Ihre Ansprache. Denn Sie wissen hoffentlich, dass die Kunst der Rede in ihrer Bedeutung für ein berufliches Weiterkommen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Firmen entsenden ihre High Potentials zu Schulungen der Atem-, Sprech-, Gesprächs- und Redetechnik, damit die erworbenen Fähigkeiten nutzbringend eingesetzt werden können. Sicher ist, dass jede Rede etwas bewegt: Sie kann Menschen aufklären, verändern, Verhandlungen in Gang setzen, aber leider auch demotivieren, destabilisieren und Verdruss bereiten. Bleiben Sie unbedingt bei Ihren Leisten, zumal Kompetenz das Fundament einer gelungenen Rede bildet.

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34. Ressourcen

Kennen Sie Singapur, den flächenmäßig kleinsten Staat Südostasiens – zwischen Malaysia im Norden und Indonesien im Süden – ohne nennenswerte Rohstoffe sowie Bodenschätze und dennoch wohlhabend?

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35. Scheitern

Scheitern ist nicht das Problem. Die dauerhafte Vorstellung, ein angestrebtes Ziel nicht erreicht zu haben, ist das Problem!

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36. Social Media

Sind soziale Netzwerke im Internet, bestehend aus beruflichen und privaten Beziehungen, der Weisheit letzter Schluss?

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37. Soziales Gewissen

Sokrates bezeichnete das Gewissen als „Daimonion“, als innere Stimme von göttlichem Zustand, die in entscheidenden Augenblicken Warnungen ausspricht und von der Ausführung einer gefährlichen Absicht abhält. Mit diesem persönlichen Schutzgeist befasste sich rund tausend Jahre später auch Martin Luther und betonte, dass eine übergeordnete Instanz vorhanden ist, die um den moralischen Wert einer eigenen Handlung weiß. Mehr noch: Die nobelste unternehmerische Triebfeder, das „Soziale Gewissen“, ist altruistischer Natur und geprägt von uneigennützigem Handeln, Selbstlosigkeit und Rücksichtnahme auf andere Denk- und Verhaltensweisen. Anders als wir es bei der betriebswirtschaftlichen Ausbildung gelernt haben, wird hierbei kein unmittelbarer Nutzen oder Gegenwert angestrebt. Eine Vorgehensweise, die den meisten Kaufleuten fremd ist und gerade deshalb hohe Reputation erfährt, gleichgesetzt mit einem guten Ruf.

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38. Storytelling

Es gibt über eine Million Wege, mit Menschen in einen Dialog zu treten. Gleichwohl läuft die Kommunikationsanbahnung von jeher über Storys. Beispielsweise, weil jemand eine Frage stellt: „In welcher Branche arbeitest du?“ oder „Warum suchst du neue Geschäftskontakte?“ Oder weil eine Person von sich aus etwas mitteilen möchte.

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39. Strategie

Die Welt gehört denen, die strategisch denken. Aber wie? Es ist kein sonderliches Geheimnis, dass zahlreiche Unternehmensführer ihre Strategien von bedeutenden Feldherren wie dem König von Makedonien Alexander der Große, dem französischen General und Kaiser Napoleon Bonaparte, dem chinesischen General und Militärstrategen Sunzi und dem preußischen General und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz ableiten.

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40. Teamwork

Hinter dieser Einsicht steht die Philosophie, Menschen zur Gemeinschaftsarbeit zu inspirieren, indem man bei ihnen ein Verlangen auslöst, das einem Gesamtziel förderlich ist. Wenn die Chemie in einem Team stimmt, werden überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt und Probleme binnen kurzem gelöst, verläuft die Kommunikation effektiver und die Kundenzufriedenheit fällt höher aus. Spitzenteams zeichnet aus, dass sie ständig nach einer Verbesserung der Standards und nach einer Steigerung der Qualitätsmaßstäbe streben.

Alfred-Joachim Hermanni
41. Unternehmenskultur

Corporate Culture definiert die gemeinsame Kommunikation und die Verhaltensweisen innerhalb eines Unternehmens, die von Erfahrungen und Insiderwissen geprägt sind und auf einem System von Werten, Normen sowie Glaubens- und Wertvorstellungen basieren. Häufig spiegelt sich der einzigartige Charakter und Stil einer Unternehmenskultur in den Ursprüngen des Unternehmens und seiner Gründer wider.

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42. Verhandlungsstrategie

Hört, hört! Die Anfänge, Verhandlungen zu führen, liegen in der Antike, wo Platon einst in fiktiven Dialogen kontroverse Ansichten vertrat.

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43. Verkaufen

Kaufen ist immer einfacher als Verkaufen. Versuchen Sie mal testweise, einen Gebrauchtwagen zu dem von Ihnen festgesetzten Preis loszuwerden. Sie werden Ihr blaues Wunder erleben, welche Argumente potenzielle Kaufinteressenten vortragen, um die Summe zu drücken.

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44. Vernetzung

Die unmissverständliche Marschroute von Industrie und Wirtschaft lautet: Beschleunigung unverzüglich, und zwar mit allen Kräften!

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45. Vertriebsstrategie

Sind Sie es satt, Kalt-Akquise zu betreiben, Klinken zu putzen und Dumping-Aufträge anzunehmen?

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46. Vision

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.Wahr gesprochen, Sir William Shakespeare.Gerade im Unternehmertum geht es darum, klassische Erkenntnisse nicht zu dogmatisieren, sondern eine Vision zu entwerfen, die sich mit Begeisterungsfähigkeit auf Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten überträgt. Es geht somit um etwas, was den meisten Bossen fehlt, die mit ihrem Angebot am Markt herumkrebsen. Notabene ist ein Ideal etwas, das eine Gesellschaft, Firma oder Person beruflich und/oder privat vorwärtsbringt, wobei dieses realistisch und somit erreichbar sein sollte. Sozusagen das zukunftsbezogene Maß aller Dinge.

Alfred-Joachim Hermanni
47. Wettbewerb

Der wirtschaftliche Gewinn eines Unternehmens löst stets Verlustrisiken bei anderen Marktteilnehmern aus. Dabei stehen Produkte und Dienstleistungen im Wettbewerb untereinander, weshalb Themen wie Markteinschätzung, Konkurrentenanalyse (einschließlich eigener Stärken- und Schwächenbewertung) sowie Standortwahl von außerordentlicher Bedeutung sind.

Alfred-Joachim Hermanni
48. Wissensmanagement

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“

Alfred-Joachim Hermanni
49. Zeitmanagement

„Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

Alfred-Joachim Hermanni
50. Zielgruppe

Jeder, der den Film Wall Street gesehen hat, erinnert sich an die Stelle, wo Gordon Gekko (gespielt von Michael Douglas) offenbart: „Verluste kann ich nicht leiden, Sportsfreund. Nichts verdirbt mir den Tag mehr als Verluste.“

Alfred-Joachim Hermanni
Backmatter
Metadaten
Titel
Business Guide für strategisches Management
verfasst von
Alfred-Joachim Hermanni
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-37742-7
Print ISBN
978-3-658-37741-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37742-7

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