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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch vermittelt anschaulich durch viele Beispiele Studierenden und in der Praxis tätigen Ingenieuren die betriebswirtschaftliche Kompetenz und fokussiert auf globale Produktion und Beschaffung, technischer Vertrieb sowie Qualitäts- und Umweltmanagement. In der aktuellen Auflage wurden Abschnitte zu Industrie 4.0, digitaler Fabrik sowie Organisationskultur ergänzt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Deutschland verdankt seine starke wirtschaftliche Stellung insbesondere den Exporterfolgen seiner in technischen Bereichen tätigen Unternehmen. Sie haben sich an die Wettbewerbsbedingungen einer mehr und mehr zusammenwachsenden Weltwirtschaft angepasst. Um in multinationalen Unternehmen (MNUs) qualifiziert mitwirken zu können, müssen Ingenieurinnen und Ingenieure deutlich erhöhten sprachlich-kommunikative Anforderungen genügen und ein verbessertes betriebswirtschaftliches Verständnis mitbringen. Nur so können sie weltweite Wertschöpfungsketten mitgestalten.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

2. Unternehmensstrategien und Marketing

Zusammenfassung
Erfolgreiche Unternehmensstrategien vereinen stets Kunden und Können eines Unternehmens, d. h. einen Marktbedarf mit der Fähigkeit, diese Nachfrage zufriedenstellend zu bedienen. Auf der Basis eines allgemeinen Verständnisses von Märkten, in denen sich Angebot und Nachfrage gegenüberstehen, werden in diesem Kapitel Wege aufgezeigt, um eine vorteilhafte Marktsituation zu erreichen und zu behaupten.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

3. Controlling und Kosten- und Leistungsrechnung

Zusammenfassung
Im englischen Verb „to control“ (steuern, lenken, überwachen) liegt die Basis für die Definition des Begriffs Controlling. Controlling beinhaltet die Entscheidungs‑ und Führungshilfe durch erfolgsorientierte Planung, Steuerung, Kontrolle und Koordination einer Unternehmung in allen ihren Bereichen und auf allen Ebenen. Die dazu erforderlichen Daten bereitzustellen leistet das Controlling als innerbetriebliche Service‑ bzw. Hilfsfunktion.
Die Controllingverantwortung lässt sich auf verschiedene Ebenen delegieren. So übernimmt jeder Mitarbeiter für seinen Zuständigkeitsbereich Controllingverantwortung. Auf Abteilungsebene kann, im Rahmen eines Abteilungscontrollings, für bestimmte Mitarbeiter das Controlling als zusätzliche Aufgabe festgelegt werden. Als eigenständiger und ausschließlicher Aufgabenbereich bestimmter Personen wird oftmals das Personal‑, das Produktions‑ und das Vertriebscontrolling geführt. Als eigenständige Unternehmungseinheiten übernehmen Controlling‐abteilungen die Controllingverantwortung.
Controllingobjekte können einerseits Unternehmungsfunktionen sein. Andererseits werden darunter auch Kennzahlen verstanden. Beispiele für Unternehmungsfunktionen zugeordnete Controllingobjekte zeigt Tab. 3.1.
Hinter diesen Kennzahlen stehen jeweils Kosten, Preise, Mengen und Zeiten bezogen auf Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten im Mittelpunkt der Controllingaktivitäten. Jede Unternehmensfunktion kann damit ihr eigenes Controlling aufbauen.
Nach dem zeitlichen Horizont wird zwischen dem strategischen und dem operativen Controlling differenziert.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

4. Organisation und Projektmanagement

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird erläutert, wie Strukturen und Prozesse in Industrieunternehmen gestaltet werden. Im ersten Unterkapitel (Organisation) geht es dabei um Konzepte, die grundsätzlich auf unbestimmte Dauer angelegt sind, allerdings regelmäßig auf ihre Eignung überprüft und bei Bedarf angepasst werden müssen. Gegenstand des zweiten Unterkapitels ist das Management von Projekten, also zeitlich begrenzten Vorhaben.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

5. Externes Rechnungswesen

Zusammenfassung
Buchführung ist die systematische Erfassung und Aufzeichnung der wirtschaftlichen Prozesse in einem Unternehmen. Die Vorschriften zur Buchführung und Rechnungslegung werden im Handelsrecht und in Steuergesetzen geregelt.
Dabei sind die sog. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung (GoB) zu beachten. Hierunter werden allgemein anerkannte Regeln zur Führung von Büchern und für die Jahresabschlusserstellung verstanden. Sie lassen sich in materielle und formelle Grundsätze unterteilen.
Die materiellen Grundsätze verlangen:
  • Vollständigkeit,
  • Wirklichkeit,
  • Begründetheit und
  • Richtigkeit
der Bücher und sonstigen Aufzeichnungen.
Die formellen Grundsätze verlangen:
  • Klarheit,
  • Sicherheit und
  • zeitgerechte sowie geordnete Verbuchung.
Der Grundsatz der Klarheit z. B. ist erfüllt bei Verwendung:
(1)
eines in sich geschlossenen Buchführungssystems,
 
(2)
eines Kostenplans,
 
(3)
eines vollständigen Symbolverzeichnisses und
 
(4)
der doppelten Buchführung bei Vollkaufleuten.
 
Mit der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorgang in zweifacher Weise erfasst: erstens im Grundbuch (Buchung aller Vorgänge in zeitlicher Reihenfolge) und zweitens im Hauptbuch (sachliche Zuordnung aller Vorgänge über das Buchen in entsprechende Konten).
Die Erfüllung dieses Grundsatzes ist erreicht, wenn bei der zeitgerechten und geordneten Verbuchung ein sachverständiger Dritter in der Lage ist, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage der Unternehmung zu erhalten.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

6. Globale Produktion und Beschaffung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird einleitend das derzeit leistungsfähigste System der industriellen Produktion und die Produktionsplanung vorgestellt, um dann auf die durch die Globalisierung eröffneten Möglichkeiten der vernetzten internationalen Produktion einzugehen. Dabei wird auf Strategien, Vorgehensweisen und Folgen der Internationalisierung von Unternehmen eingegangen. Das umfasst die Expansion durch verschiedene Formen von Auslandsaktivitäten vom Export bis zur eigenständigen Auslandsgesellschaft, die Möglichkeiten des globalen Einkaufs sowie die unternehmenskulturellen und volkswirtschaftlichen Implikationen internationaler Tätigkeit.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

7. Vertrieb

Zusammenfassung
Nur durch erfolgreichen Vertrieb kommt Geld ins Unternehmen. Vertrieb ist daher nichts Anrüchiges, sondern eine lebensnotwendige Kernaktivität nicht nur von Unternehmen im Konsumgüterbereich, sondern auch technologiegetriebener Unternehmen.
Die Grundzüge erfolgreicher Vertriebstätigkeit, d. h. der zielgerichtete Umgang mit Zahlen, vor allem aber mit Menschen, wird in diesem Kapitel umfassend dargelegt. Dabei geht es um
  • das Vertriebssystem (Verkaufsform, Vertriebsorganisation, Vertriebssteuerung),
  • die Vertriebspartnerpolitik (Vertriebskanal‑, Absatzwegpolitik),
  • den Verkauf (Gewinnung, Pflege und Bindung von Kunden).
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

8. Investition und Finanzierung

Zusammenfassung
Der Begriff stammt aus dem lateinischen „investire“ und bedeutet im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang das Einkleiden eines Unternehmens mit Sach‑, Finanz‑ und immateriellem Vermögenswerten.
In der Unternehmensbilanz zeigt die Aktivseite Investitionen im Sinne der Mittelverwendung. Die Passivseite zeigt dagegen die Finanzierung der Investitionen im Sinne der Mittelherkunft (siehe Abschn. 8.3).
In der Investitionsrechnung, die zur Beurteilung von Investitionen erforderlich ist, spielt die Bilanzierung keine Rolle. Ein Unternehmen könnte in die Bildung seiner Mitarbeiter investieren wollen – die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit müsste dann von dem Unternehmen beurteilt werden. Mitarbeiter, häufig als das „wichtigste Kapital“ des Unternehmens bezeichnet, werden nicht in der Bilanz eines Unternehmens aktiviert, d. h. sie tauchen auf der Aktivseite nicht auf.
Als Investitionsarten lassen sich neben den immateriellen Investitionen die Sachinvestitionen und die Finanzinvestitionen unterscheiden. Als Sachinvestitionen können je nach Investitionszeitpunkt in einem Unternehmenslebenszyklus differenziert werden:
  • Gründungsinvestitionen,
  • Erweiterungsinvestitionen,
  • Rationalisierungsinvestitionen,
  • Ersatzinvestitionen.
Während die drei erstgenannten Investitionsarten die Kapazität des Unternehmens ausweiten, erhöht sich diese bei Ersatzinvestitionen nicht.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

9. Personalmanagement

Zusammenfassung
Nachfolgend wird nach einer kurzen Erläuterung der Einbindung in die Unternehmensstrategie das Personalmanagement in seinen Funktionsbereichen dargestellt. Abschließend wird auf die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

10. Qualitäts- und Umweltmanagement

Zusammenfassung
Die Themen „Qualitätsmanagement“ und „Umweltmanagement“ werden in einem Kapitel abgehandelt, weil sie eng miteinander verwandt sind und weil das vom Ansatz her jüngere Umweltmanagement einen großen Teil der Methodik aus dem Qualitätsmanagement übernommen hat.
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

11. Lösungen der Übungsaufgaben

Zusammenfassung
Aufgabe 2.1
Antworten gemäß den sieben W‐Fragen der Marktbeschreibung:
(1)
Den Markt bilden die Reifenhersteller weltweit als Kunden, VMI und seine Konkurrenten als Hersteller, ggf. Absatzmittler.
 
(2)
Produkte sind Reifenaufbaumaschinen, ggf. mit damit verbundenen Service‑ und Dienstleistungen, z. B. Ersatzteillieferung, Maschinenaufbau und ‑ertüchtigung.
 
(3)
Marktpotenzial ist der Ersatz‑ und Erweiterungsbedarf aller Reifenhersteller weltweit.
 
(4)
Es kauft das Buying Center des Reifenherstellers, es verkauft das Selling Center des Verkäufers.
 
(5)
Kaufgrund ist der letztlich aus dem Bedürfnis nach Raumüberwindung abgeleitete Bedarf der Reifenhersteller nach Betriebsmitteln, um die Fahrzeugindustrie und private Endkunden mit Reifen zu versorgen.
 
(6)
Der Kaufort ist der Verhandlungsort bzw. der Ort, an dem letztlich der Kaufvertrag unterschrieben wird (Ort der Annahme des Angebots).
 
(7)
Der Kaufvorgang läuft gemäß den Marktspielregeln der internationalen Reifenindustrie ab. Er wird auch von den nationalen Gepflogenheiten des Käufer‑ und Verkäuferlandes (hier: Niederlande) beeinflusst, darunter auch die jeweilige Gesetzgebung (z. B. Sicherheits‑ und Umweltstandards).
 
Andreas Daum, Wolfgang Greife, Rainer Przywara

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