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Über dieses Buch

Für den Mehrperiodenfall mit diskreten Zeitpunkten wird eine Variante des (µ, σ)-Kriteriums eingeführt, die vergleichbare Glättungseigenschaften wie das Entscheidungskriterium der erwarteten Nutzenmaximierung hat. Unterstellt man, dass die Investitionsmöglichkeiten zu jedem Zeitpunkt unabhängig vom Umweltzustand sind, so gelten die Aussagen des CAPM analog auch im Mehrperiodenfall. Steffen Hüper zeigt auf, dass das Tax-CAPM von Brennan analog zum CAPM auf den Mehrperiodenfall erweitert werden kann. Als Ergebnis leitet er eine Bewertungsformel ab, welche die vom IDW bei gesellschaftsrechtlichen und vertraglichen Bewertungsanlässen geforderte explizite Berücksichtigung persönlicher Steuern im Mehrperiodenfall ermöglicht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) wurde in den 60er Jahren von Sharpe, Lintner und Mossin entwickelt und bildet einen Eckpfeiler der Finanztheorie. Es stellt ein Gleichgewichtsmodell dar, das der Frage nachgeht, wie das Risiko eines Wertpapierportfolios gemessen werden kann und welcher Zusammenhang zwischen erwartetem Ertrag und Risiko besteht.
Steffen Hüper

Kapitel 2. CAPM im Mehrperiodenfall

Zusammenfassung
Das CAPM wurde in seiner ursprünglichen Form für den Einperiodenfall formuliert. Bei Bewertungsfragen, z.B. im Rahmen der Unternehmensbewertung, handelt es sich jedoch meist um Problemstellungen im Mehrperiodenkontext. Um eine Anwendung des CAPM für diesen Fall zu ermöglichen, ist eine Erweiterung des Modells auf den Mehrperiodenfall erforderlich.
Steffen Hüper

Kapitel 3. Varianzaversion impliziert (μ, σ)-Kriterium

Zusammenfassung
In Kapitel 2 wurden mehrere Ausprägungen des (μ, σ)-Kriteriums diskutiert. In seiner ursprünglichen Form geht dieses Entscheidungskriterium auf Markowitz zurück und stellt die Grundlage der Portfoliotheorie und des CAPM dar. Gemäß des (μ, σ)-Kriteriums wählen die Marktteilnehmer Portfolios auf Basis von Erwartungswert und Varianz aus.
Steffen Hüper

Kapitel 4. Tax-CAPM

Zusammenfassung
Das CAPM ignoriert persönliche Steuern auf Ebene der Anteilseigner. Dadurch wird unterstellt, dass die Marktteilnehmer zwischen Kapitalerträgen und Dividenden indifferent sind. Häufig werden jedoch Kapitalerträge, Dividenden und Zinserträge unterschiedlich besteuert.
Steffen Hüper

Kapitel 5. Anhang

Zusammenfassung
Gegeben sei ein Wahrscheinlichkeitsraum (Ω, A, P) und eine Unter-σ-Algebra B von A.
Steffen Hüper

Backmatter

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