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16.05.2019 | Car-to-X | Nachricht | Onlineartikel

Audi vernetzt europäische Neuwagen ab 2020 mit Ampeln

Autor:
Patrick Schäfer

Audi vernetzt neue Modelle mit den Ampeln in Ingolstadt, weitere europäische Städte sollen 2020 folgen. In den USA können Audi-Kunden den Dienst "Ampelinformation" bereits seit Ende 2016 nutzen.

Der Autohersteller Audi bringt seinen Service "Ampelinformation" nach Deutschland und Europa. Der Vehicle-to-Infrastructure-Dienst soll zunächst in Ingolstadt in ausgewählten Audi-Fahrzeugen ab Modelljahr 2020 aktiviert werden. Darunter finden sich die Modelle Audi E-tron, A4, A6, A7, A8, Q3, Q7 und Q8, wenn die entsprechenden Pakete "Audi connect Navigation & Infotainment" und die optionale "kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung" an Bord sind.

In den USA zählt bereits seit 2016 in Audi-Modellen mit "Audi Virtual Cockpit" oder Head-up-Display ein Countdown die Sekunden bis zur nächsten Grünphase. Der Dienst ist in Städten wie Denver, Houston, Las Vegas, Los Angeles, Portland oder Washington D.C. verfügbar. "Green Light Optimized Speed Advisory" (Glosa) dagegen zeigt dem Fahrer die optimale Geschwindigkeit, um die nächste Ampel bei Grün zu erreichen. 

Im Projekt "Ampelinformation" arbeitet Audi mit Traffic Technology Services (TTS) zusammen. TTS bereitet die Rohdaten der städtischen Verkehrsmanagement-Zentralen auf und übermittelt sie an die Audi-Server. Über eine schnelle Internetverbindung werden die Daten ins Auto übermittelt. In Zukunft könnten vernetzte Ampeln bedarfsgerecht reagieren und den Verkehr effizienter gestalten.

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