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12.06.2018 | Car-to-X | Nachricht | Onlineartikel

Continental und Vodafone kooperieren bei Fahrzeugvernetzung

Autor:
Patrick Schäfer

Continental und Vodafone wollen unter anderem einen digitalen Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer entwickeln. Vorgestellt wurde die Kooperation auf der diesjährigen Cebit.

Getestet werden sollen die neuen Funktionen im "5G Mobility Lab" in Aldenhoven. Im Fokus stehen dabei 5G, Cellular V2X sowie Mobile Edge Computing. Mit einer Kombination könnte etwa ein digitaler Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer entwickelt werden. Die durch im Fahrzeug integrierten Kameras erkannten Bilder eines Fußgängers könnten so über den Mobilfunk an den Mobile-Edge-Rechner in der Basisstation gesendet werden. Dort sollen sie mit künstlicher Intelligenz analysiert werden. Im Falle einer Gefahrensituation könnte über Cellular V2X in Echtzeit die Fahrzeuge in der Umgebung gewarnt werden.

Vodafone und Continental arbeiten auch an einem vernetzten Stauwarner. Bei einem Stau sollen die betroffenen Fahrzeuge per Cellular V2X direkt mit allen Verkehrsteilnehmern im Umkreis kommunizieren, und zwar über das Mobilfunknetz und per Direkt-Kommunikation. So sollen auch weit entfernte Fahrzeuge in Echtzeit über Alternativrouten direkt umgeleitet werden können. Fahrzeuge in der Nähe des Staus sollen eine Warnung bekommen, damit sie rechtzeitig abbremsen können.

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