Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Wenn in einem Unternehmen Cash Flow Management betrieben werden soll, gilt es zu­ nächst zu klären, was überhaupt ein Cash Flow ist. In Lexika, in Wirtschaftszeitungen oder auch von Banken werden unterschiedlichste Definitionen genutzt, um zu beschrei­ ben, was unter Cash Flow zu verstehen ist. Unabhängig von Definitionen hat Cash Flow zwei Bedeutungsebenen. Zum einen ist der Cash Flow in einer Herkunftsbetrachtung ein Indikator für die Rentabilitätsstärke eines Unternehmens und beantwortet die Frage, welchen Ertrag ein Unternehmen erwirt­ schaftet. Die zweite Ebene ist die Verwendungsbetrachtung, die der Frage nachgeht, welche liquiden Mittel einem Unternehmen fiir seine künftige Geschäftstätigkeit zur Verfiigung stehen. Rentabilität und Liquidität sind dabei sehr eng miteinander verbunden. Nur ein Unter­ nehmen, das ausreichend liquide ist, kann überhaupt Geschäfte tätigen. Und wenn diese Geschäfte rentabel sind, wird damit die finanzielle Basis für die ForttUhrung der Geschäfte aus eigener Kraft gelegt. Zusätzlich wird die Liquidität allerdings auch durch bilanzielle und andere Maßnahmen beeinflusst. Es ist nicht Intention dieses Buches, eine neue Definition für Cash Flow den bereits vorhandenen hinzuzufiigen. Vielmehr geht es primär darum, eine eher praktische Her­ leitung des Cash Flows vorzunehmen und die positiven oder negativen Auswirkungen geplanter Maßnahmen sowohl auf die Rentabilität als auch auf die Liquidität darzu­ stellen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Im Börsenlexikon der Frankfurter Allgemeine Zeitung (www.boersenlexikon.faz.net) wird Cash Flow so definiert:
„Der Cash Flow ist eine aus dem angelsächsischen Raum stammende Gewinnkennzahl zur Unternehmensanalyse. Er beschreibt den Zugang an flüssigen Mitteln in einer Abrechnungsperiode. Seine Höhe ergibt sich im Wesentlichen aus der Addition von Jahresüberschuss, Steuern vom Ertrag und Einkommen, Abschreibungen sowie Veränderungen der langfristigen Rückstellungen. Aus seiner Höhe und Entwicklung lassen sich Rückschlüsse auf das Finanzierungspotenzial eines Unternehmens ziehen.“
Michael Prümer

1. Die Gründungsphase

Zusammenfassung
Die Gründungsphase eines Unternehmens oder Zweigbetriebes lässt sich in drei Phasen aufteilen, auch wenn diese teilweise zeitlich parallel verlaufen:
  • Die Beschaffung des erforderlichen Kapitals (Kapitalausstattung)
  • Die Errichtung des Betriebes (Investitionsphase)
  • Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit (Produktionsaufhahme)
In der ersten Phase fließen dem Unternehmen erstmals aus Eigen- und Fremdkapital finanzielle Mittel zu, die in der zweiten Phase — hoffentlich nicht vollständig — durch die Betriebserrichtung wieder abfließen. In der Produktionsphase beginnt ein revolvierender Prozess von Mittelab- und -Zuflüssen, für dessen Start aus der zweiten Phase noch Mittel übrig sein müssen.
Michael Prümer

2. Nachfinanzierungsbedarf

Zusammenfassung
Für eine Investitionsmaßnahme werden viele Pläne erstellt. Architekten-, Produktions-Vertriebs- und Finanzierungspläne sind nur einige davon. Als Erstes haben sie die Aufgabe, die Realisation zu ermöglichen. Aber sie dienen auch dazu, Gespräche mit Banken zu fuhren, damit diese die bereitzustellenden Kredite genehmigen können.
Michael Prümer

3. Expansionsphase

Zusammenfassung
Die Expansionsphase sollte davon gekennzeichnet sein, dass die Ausweitung des Geschäftes zu einer Gewinnsteigerung führt. Damit ist die Rentabilität — allenfalls in der Frage, wie Gewinne darüber hinaus gesteigert werden können — kein besonderes Problem. Vielmehr steht zu Beginn der Expansionsphase die Erhaltung der erforderlichen Liquidität im Vordergrund.
Michael Prümer

4. Rezession

Zusammenfassung
Die Rezession in einem Unternehmen beginnt, wenn es dauerhaft schwieriger wird, die bislang getätigten Umsätze zu erzielen. Eine erste Reaktion ist meist, bei den Preisen Zugeständnisse zu machen — bis hin zu einem Punkt, wo die Geschäfte lediglich noch einen Deckungsbeitrag liefern. In der Regel lässt sich jedoch auch damit nicht die negative Umsatzentwicklung verhindern, allenfalls etwas abzumildern.
Michael Prümer

5. Die Konjunkturerholung

Zusammenfassung
Die wirtschaftliche Erholung nach einer rezessiven Phase kann die gesamte Volkswirtschaft oder nur einzelne Branchen oder gar einzelne Unternehmen betreffen. Ein Aufschwung kann schnell oder sehr schleppend und begleitet von Rückschlägen voranschreiten. Die Ursachen, warum eine Wende im wirtschaftlichen Geschehen eintritt, sind dabei überaus vielschichtig und sehr komplex.
Michael Prümer

6. Kapitalflussrechnung

Zusammenfassung
Von börsennotierten Unternehmen wird laut Handelsgesetzbuch (§ 297 HGB) verlangt, dass der Konzernabschluss auch eine Kapitalflussrechnung beinhaltet. Der Inhalt der Kapitalflussrechnung wird nicht im HGB, sondern in den deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) geregelt.
Michael Prümer

Backmatter

Weitere Informationen