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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Erstes Kapitel. Einleitung

Zusammenfassung
Das Marketing der Kreditinstitute wird seit einigen Jahren verstärkt von den Möglichkeiten der ‘neuen Medien’ bzw. der Informationstechnologie beeinflußt (1). Im Firmenkundengeschäft haben besonders die elektronischen Bankdienstleistungen unter dem Namen ‘Cash-Management-Systeme’ für Diskussionsstoff gesorgt. Diese Informationssysteme sind neue Formen der Kommunikation zwischen Kreditinstituten und Firmenkunden, mit denen EDV-aufbereitete Daten zur Steuerung des täglichen Liquiditätsmanagements von Unternehmen ausgetauscht werden (2). Cash-Management-Systeme wurden zuerst Anfang der 70er Jahre in den USA von Kreditinstituten entwickelt. Diese ersten Systeme enthielten Zahlungsverkehrsinformationen, die die im amerikanischen Banksystem strukturell bedingten großen Entfernungen bis zum Empfänger schneller überbrücken sollten. Seit Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre werden diese Systeme von den international tätigen US-Banken auch auf dem bundesrepublikanischen Markt angeboten. Die deutschen Großbanken haben ab 1983 entsprechende Konkurrenzprodukte auf den Markt gebracht. Die Qualität und Variation dieser elektronischen Bankdienstleistungen wurde ständig verbessert und in den Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Eine Zwischenbilanz der mit den Cash-Management-Systemen verbundenen Marketingstrategien der Kreditinstitute und eine Bewertung der Zukunft dieser Bankdienstleistung erscheint jetzt erforderlich (3).
Thomas Jetter

Zweites Kapitel. Das Produktprofil der Cash-Management-Systeme von Kreditinstituten

Zusammenfassung
Die Entwicklung der Cash-Management-Systeme und ihre Nutzungsmöglichkeiten sind in den letzten Jahren rasch vorangeschritten. Die neuen Anwendungen dieser Systeme zur Steuerung und Koordination ergeben sich aus den erweiterten Möglichkeiten der Informationstechnologie (1). Die Konkurrenz unter den Kreditinstituten führte dabei zu Eigenentwicklungen und dem Versuch die Informationstechnologie im Präferenzwettbewerb der Banken einzusetzen. Um die Erweiterung des Nutzens der Systeme durch Softwareapplikationen zu dokumentieren, wird auch der Begriff ‘Treasury-Management-Systeme’ verwendet.
Thomas Jetter

Drittes Kapitel. Die Optimierung des Liquiditätsmanagements in Unternehmen

Zusammenfassung
Cash-Management-Systeme werden von Kreditinstituten angeboten, um das Liquiditätsmanagment und den Zahlungsverkehr von Unternehmen im finanzwirtschaftlichen und organisatorischen Bereich zu verbessern (1). Die Bewertung des Nutzens der Cash-Management-Systeme und ihrer künftigen Marktchancen erfordert zunächst eine Analyse der unternehmensinternen finanzwirtschaftlichen Probleme und ihrer möglichen Lösungen (2). Aufgrund der in der Literatur uneinheitlichen Diskussion zum Thema Liquiditätshaltung werden verschiedene finanztheoretische Konzepte im Hinblick auf ihren Beitrag zur Lösung der praktischen Probleme der Liquiditätspolitik untersucht. Ein besonderer Abschnitt wird dem Liquiditätsmanagement im Konzern gewidmet. Anschließend werden in einem praxisbezogenen und teilweise primärstatistisch fundierten Beitrag die Ausgangsdaten, die Ziele des kurzfristigen Finanzbereiches von Unternehmen und die Instrumente für die Optimierung des Liquiditätsmanagements analysiert.
Thomas Jetter

Viertes Kapitel. Die Dynamik der Informationstechnologie für den Zahlungsverkehr und das Liquiditätsmanagement

Zusammenfassung
Im vorhergehenden dritten Kapitel wurde die finanzwirtschaftliche Betrachtung des Liquiditätsmanagements und seiner Optimierungsspielräume vorgenommen. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Informationstechnologie, die den Einsatz der Cash-Management-Systeme in Unternehmen beeinflussen, werden als zweiter wichtiger Faktor untersucht. Im ersten Abschnitt werden, als gemeinsame Basis des Kapitels, die Entwicklungslinien der Technologie und insbesondere die Probleme der Schnittstellendefinitionen behandelt. Die weitere Analyse erfordert sowohl eine Beschäftigung mit dem Zahlungsverkehr als auch mit dem Liquiditätsmanagement, da die Cash-Management-Systeme mit ihren Produkteigenschaften beide Bereiche im Unternehmen beeinflussen:
  • Im Zahlungsverkehr ermöglicht die Informationstechnologie durch neue Formen der Datenerfassung, -Verarbeitung und -Übertragung in Rechnernetzen den Aufbau belegloser Übermittlungssysteme. Diese künftigen Entwicklungen werden erarbeitet, um die Cash-Management-Systeme als neues Bankprodukt bewerten zu können. Zur weiteren Analyse wird zwischen nationalen und internationalen Interbanksystemen sowie dem Zahlungsverkehr zwischen Kreditinstituten und Unternehmen unterschieden.
Thomas Jetter

Fünftes Kapitel. Die Bankenpolitik der Unternehmung

Zusammenfassung
Die Bankenpolitik der Unternehmung steuert die Form und die Intensität der Beziehungen von Firmen zu ihren Kreditinstituten. Es ist für die Themenstellung der vorliegenden Arbeit wichtig zu analysieren, ob und wie Cash-Management-Systeme die Bankenpolitik von Unternehmen verändern können. In der Fachdiskussion wird eine Intensivierung der Kundenbindung durch Cash-Management-Systeme häufig vorausgesetzt (1). Die genauere Analyse, welche Bereiche in der Beziehung zwischen Firmenkunden und Kreditinstituten beeinflußt werden, wurde nicht vorgenommen. Die Bankenpolitik der Unternehmung wird somit als drittes wichtiges Ausgangsdatum nach den Bereichen Finanzwirtschaft und Informationstechnologie betrachtet.
Thomas Jetter

Sechstes Kapitel. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse der Cash-Management-Systeme in Unternehmen

Zusammenfassung
In den Kapiteln 3 und 4 wurden die Bereiche Finanz- und Informationswirtschaft von Unternehmen analysiert. Das vorhergehende fünfte Kapitel widmete sich der Struktur der Absatzbeziehung zwischen Kreditinstituten und Unternehmen. Auf der Basis dieser drei Bereiche wird der Einsatz dieser Systeme in Unternehmen im vorliegenden Kapitel bewertet. In der Praxis sind bisher wenig aussagekräftige Analysen zur Wirtschaftlichkeit von Cash-Management-Systemen bekannt geworden. Teilweise herrscht die Meinung vor, daß der Nutzen eines solchen Informationssystems kaum zu quantifizieren sei (1). Die bisherigen vereinzelten Aussagen zur Wirtschaftlichkeit der Cash-Management-Systeme sind eng an monetären Aussagen ausgerichtet (2). Die vorliegende Wirtschaftlichkeitsanalyse für Cash-Management-Systeme ist jedoch erheblich breiter angelegt und basiert auf der Bewertung von Informationssystemen. Die Grundlage für diese Analyse wird mit Betrachtungen über die Bedeutung des Produktionsfaktors Information, der Qualität der Daten aus der Wirtschaftlichkeitsanalyse und den Verfahren der Bewertung gelegt. Im zweiten Abschnitt werden die Moduln der Cash-Management-Systeme im Rahmen ihrer Einsatzmöglichkeiten betrachtet. Die finanzwirtschaftlichen Wirkungen dieser Systeme werden dabei gesondert erfaßt.
Thomas Jetter

Siebtes Kapitel. Die Marketingpolitik der Kreditinstitute unter Besonderer Berücksichtigung der Cash-Management-Systeme

Zusammenfassung
In den vorangegangenen Kapiteln wurden die Ausgangsdaten der Marketingpolitik der Kreditinstitute für Cash-Management-Systeme dargestellt und analysiert. Nach der Aufbereitung des Produktprofiles dieser Systeme sind die Möglichkeiten der Optimierung des Liquiditätsmanagements erarbeitet worden. Anschließend erfolgte eine Untersuchung des Einflusses der Informationstechnologie auf den Zahlungsverkehr und das Liquiditätsmanagement aus der Sicht von Banken und Unternehmen. Die Bankpolitik von Unternehmen wurde als weiterer Schwerpunkt bei der Ermittlung der Daten für die Marketingpolitik erörtert. Die Betrachtung der Cash-Management-Systeme unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und des Nutzens für Unternehmen bildete den Schluß der Ausgangsdaten und bewertete bereits Erkenntnisse aus den Kapiteln 2 bis 5 (1).
Thomas Jetter

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