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28.11.2018 | Cebit | Nachricht | Onlineartikel

IT-Messe Cebit ist abgeschafft

Autor:
Sven Eisenkrämer

Die Cebit galt einst als größte Computermesse der Welt. Nun ist Schluss: Die Messe in Hannover findet nicht mehr statt. Die Neuausrichtung der Veranstaltung ist damit gescheitert.

Die IT-Messe Cebit wird eingestellt. Diese Nachricht verbreitet sich seit Mittwoch wie ein Lauffeuer. Medienberichten zufolge hatte die Deutsche Presseagentur von der Absage aus Unternehmenskreisen erfahren. Der Chefversanstalter der Cebit, Oliver Frese, wird die ausrichtende Deutsche Messe AG zum Jahresende verlassen. 

Der Veranstalter in Hannover hatte mit der 2018er Auflage noch versucht, die Fachmesse in ein "Digital-Festival" zu verwandeln und neu zu positionieren. Man sprach im vergangenen Juni nach der ersten Auflage in neuer Form noch von einem Erfolg. Doch beinahe 80.000 Besucher weniger als noch 2017 fanden den Weg nach Hannover und auch die Zahl der Aussteller war weiter geschrumpft.

Rückläufige Flächenbuchungen für 2019

"Angesichts rückläufiger Flächenbuchungen für die Cebit 2019 bereinigt die Deutsche Messe ihr Veranstaltungsportfolio", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch und weiter: "Die industrienahen Digitalthemen der Cebit werden in der "Hannover Messe" weitergeführt". Für die übrigen Themenfelder der Cebit sollten "inhaltlich spitze Fachveranstaltungen" entwickelt werden, heißt es, "die sich gezielt an Entscheider ausgewählter Branchen richten".

"Das neue Konzept der Cebit, das auf den Dreiklang aus Messe, Konferenz und Festival setzte, konnte den Abwärtstrends der Besucherzahlen nicht stoppen", gesteht die Deutsche Messe AG ein. 

Deutsche-Messe-Vorstand Oliver Frese hat das Aufsichtsratspräsidium der Aktiengesellschaft um Entbindung von seinen Aufgaben zum 31. Dezember 2018 gebeten. Das Gremium gab diesem Ersuchen statt.  

Marke "Cebit" wird weiter genutzt

Die Marke "Cebit" soll bei Veranstaltungen im Ausland, wie beispielsweise der der Cebit Russia oder der Cebit Australia, weiter genutzt werden.

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Springer-Professional-Chefredakteur Sven Eisenkrämer aus dem Juni 2018:
"Erfolg" der Cebit ist Schönmalerei

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