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17.03.2022 | Ceramitec | Nachricht | Online-Artikel

ceramitec 2022 im Zeichen der Ressourceneffizienz

verfasst von: Leyla Buchholz

2 Min. Lesedauer
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Vom 21. bis 24. Juni zieht sich das Thema Ressourceneffizienz wie ein roter Faden durch das Angebot der ceramitec 2022. Der Fokus liegt auf Energieersparnis und Umweltschutz.

Vom 21. bis 24. Juni zieht sich das Thema Ressourceneffizienz wie ein roter Faden durch das Angebot der ceramitec 2022. Auf dem Gelände der Messe München zeigt sich die Branche mit Innovationen für Fertigungsverfahren, neuen Materialien und vor allem Anwendungen, in denen keramische Produkte Energie sparen und der Umwelt Vorteile bringen. Der drohende Klimawandel ist mehr denn je Innovationstreiber. Deshalb geht es für die internationalen Aussteller und Besucher vor allem um wettbewerbsfähige Lösungen, die ohne Qualitätsverlust und Kostenanstieg die Umwelt schonen können. Nach zwei Jahren Pause bringt die Messe über alle Bereiche hinweg die Branche zusammen. Neben Innovationen, die den Energieverbrauch und Emissionsausstoß im Herstellungsprozess senken, zeigt die Messe auf vielen konventionellen und neuen Anwendungsfeldern, wie der "Werkstoff Keramik" ein Hebel für Ressourceneffizienz sein kann. Im Maschinen- und Anlagenbau für die Ziegelindustrie ist das Thema Energiewende verbunden mit dem Ziel der CO2-neutralen Produktion im Fokus. Die Branche beschäftigt der elektrisierte Produktionsprozess unter Einsatz regenerativer Energieträger vom grünen Strom bis zum Wasserstoff. Es geht um Herausforderungen wie entkoppelte Öfen und Trockner, um den Einsatz von Wärmepumpen im Trockenprozess, um Zuschlagstoffe ohne fossilen Kohlenstoffgehalt und insgesamt um den Einsatz von weniger Material oder mehr Recyclingstoffen.

Effizienz in Herstellung und Anwendung

Etablierte Aussteller und eine ganze Reihe neuer Player informieren über Neuigkeiten zu keramischen Werkstoffen, Geräten und Technologien sowie die Integration des Werkstoffs in komplexe Materialsysteme. Dabei zieht sich das Thema Ressourceneffizienz auch in der Halle C1 durch die Themen der Fein- und Feuerfestkeramik sowie technische Keramik, additive Fertigung und auch Pulvermetallurgie. Neben der immer effizienteren Produktion konzentrieren sich die jüngsten Entwicklungen vieler Anlagen- und Maschinenbauer auf neue Anwendungsfelder für den Werkstoff Keramik. Auf der Suche nach langlebigen Bauteilen, die Abrieb, Hitze und Korrosion länger standhalten, interessieren sich die Teilnehmer der diversen Industrien für die Fortschritte bei Keramik-Metall-Verbundstoffen. Aussteller in Halle C1 zeigen dazu die praktische Seite der Entwicklung, Fertigung und Anwendung von Verbundstoffen von der Automobil-, Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie über Klima- und Kraftwerkstechnik bis zum Einsatz in der Raumfahrt, bei Flugzeugen oder Schiffen. Besonders interessant für Besucher aus der Industrie sind Anwendungen im Leichtbau, der E-Mobilität oder anderen Zukunftstechnologien, wo die Keramik im Verbund mit anderen Werkstoffen bei Umwelt- und Prozesseffizienz punktet.

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