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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Change Management in der Sozialwirtschaft — Markt und fachliche Entwicklungschancen sozialer Dienstleistungen — Einführung in das Tagungsthema

Zusammenfassung
Elmar Boeke bezeichnet Change Management als einen Prozess, in dem Organisationen und ihre Mitarbeiter die Fähigkeit erwerben, sich auf absehbare und unerwartete Ereignisse im Marktgeschehen einzustellen. Im Idealfall geschieht dieser Anpassungs- und Veränderungsprozess andauernd, in der Praxis jedoch in der Regel nur, wenn es äußere Anregung gibt bspw. durch eine aktuelle Marktschwäche oder aber — wie in der Sozialwirtschaft üblich — hervorgerufen durch eine neue Gesetzeslage, Organisationsversagen und insbesondere durch Managementfehler. Vor diesem Hintergrund herrscht auch in der Sozialwirtschaft permanenter Anpassungsdruck — einerseits bedingt durch marktbezogene Konkurrenz, andererseits aber vor allem mit Blick auf die Umsetzung von neuen Gesetzesinitiativen.
Volker Brinkmann

Marktentwicklung und Organisationswandel in der Sozialwirtschaft. Eine Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
Dass wir uns in einer Phase rapiden gesellschaftlichen Wandels befinden, ist weder eine neue noch originelle Erkenntnis. Wir alle sind in unterschiedlichem Ausmaß zugleich Akteure und Betroffene einer gesellschaftlichen Großbaustelle, bei der offensichtlich kein Stein auf dem anderen bleibt. Diese Vorgänge betreffen ebenso die Wohlfahrtspflege. Der Veränderungsdruck ist gewaltig. Er findet zugleich auf mehreren Ebenen statt, und ich will zumindest die Stichworte benennen: es sind die gesamtgesellschaftliche Ebene (Makrostrukur), die Ebene der Verbände und Organisationen (Mesostruktur) und die Bedingungen innerhalb der Einrichtungen und Dienste (Mikrostruktur).
Karl-Heinz Boeßenecker

Personalentwicklung im NPO-Sektor — Der Wandel hybrider Organisationen

Zusammenfassung
Wie müssen Mitarbeiterinnen in Non-Profit-Organisationen (NPOs) qualifiziert sein, damit die Bedingungen und Herausforderungen der Hybridisierung solcher Organisationen angenommen werden können?
Hans Klaus

Case Management als Change Management? Zur ambivalenten Professionalisierung sozialer Arbeit im aktivierenden Sozialstaat

Zusammenfassung
Geplanter Wandel bzw. bewusst gesteuerte Veränderung — und darum geht es ja beim Change Management (vgl. Maelicke 2000) — ist meist mit der Vorstellung eines Neuen/Besseren verknüpft oder oft auch mit der Einschätzung einer schlichtweg unabwendbaren Anforderung von außen, auf die es geradezu notwendig zu reagieren gilt.
Achim Trube

„Change-Management-Aufgaben“ in den Organisationen zur Rehabilitation behinderter Menschen — Integrationsunternehmen zwischen Gemeinnützigkeit und dem Recht auf Rehabilitation und Teilhabe

Zusammenfassung
Oft schon sind Paradigmenwechsel und umwälzende Neuerungen und Modelle in der Entwicklung des Behindertenhilfesystems behauptet worden! Sie sind aber bei näherem Hinschauen meist Teil eines fortschreitenden und kontinuierlichen Prozesses politisch-rechtlich veranlassten Wandels.
Volker Brinkmann

Das Gendermanagement: Einführung einer neuen Qualität in die Personalarbeit

Zusammenfassung
Was ist Gendermanagement? Der Begriff „Gender“ ist für die meisten deutschen Personalabteilungen, für viele Führungskräfte und Human-Ressource-Manager noch neu. Gender (engl.) bezeichnet im Gegensatz zu Sex (engl.), dem biologischen Geschlecht, die Geschlechterrollen von Männern und Frauen.
Ingelore Welpe

Integratives Change Management in pädagogischen Institutionen — am Beispiel von Einrichtungen der evangelischen Erwachsenenbildung

Zusammenfassung
Pädagogische Einrichtungen sind in den letzten Jahren zunehmend zu Anbietern auf dem Bildungsmarkt geworden. Das öffentliche Interesse an einer größeren Auswahl an Bildungsangeboten, verbesserter Qualität und erhöhter Berechenbarkeit, aber auch der stärker gewordene Qualifikationsdruck auf die Bildungsnachfrager haben die traditionellen Organisationsprinzipien von Bildungseinrichtungen in Frage gestellt und zu einer Ökonomisierung von Bildungsangeboten geführt. Die Defizite in unserem Bildungssystem werden zum Gegenstand der öffentlichen Debatte (PISA) und der Bedarf an organisationaler Veränderung in pädagogischen Institutionen wächst. Dabei ist die Frage nach dem „Wie“ des Veränderungsprozesses mindestens ebenso wichtig wie die Frage nach dem „Wohin“.
Andreas Schröer
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